{"id":1567,"date":"2021-07-29T08:50:17","date_gmt":"2021-07-29T08:50:17","guid":{"rendered":"https:\/\/hub.hslu.ch\/business-psychology\/?p=1567"},"modified":"2026-01-28T15:21:39","modified_gmt":"2026-01-28T14:21:39","slug":"5-killer-interdisziplinaer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hub.hslu.ch\/business-psychology\/5-killer-interdisziplinaer\/","title":{"rendered":"Die 5 Killerkriterien des Interdisziplin\u00e4ren Arbeitens"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\">Lesezeit 5&#8242; Minuten \/\/ Ein Beitrag von <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/hochschule-luzern\/ueber-uns\/personensuche\/profile\/?pid=266\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Jens O. Meissner<\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Das Arbeiten \u00fcber Grenzen hinweg hat Hochkonjunktur. Beim multi- und interdisziplin\u00e4ren Arbeiten geht es um die Erledigung von Aufgaben mit verschiedenen beruflichen Hintergr\u00fcnden und \u00fcber Abteilungsgrenzen hinweg. Quasi in jeder Stellenanzeige wird neues Personal mit Spass an der disziplinen\u00fcbergreifenden Arbeit gesucht. Leider verh\u00e4lt es sich mit der Interdisziplinarit\u00e4t nicht so einfach. Daf\u00fcr gibt es Gr\u00fcnde. In diesem Beitrag geht es um diese, und wie die f\u00fcnf zentralen Killeraspekte vermieden werden k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Interdisziplinarit\u00e4t ist wirklich sexy  <\/h2>\n\n\n\n<p>Lange ist es her, aber ich&nbsp;erinnere mich genau, wie ich in der heimischen Kirchengemeinde die&nbsp;\u00abJungschar\u00bb&nbsp;gr\u00fcndete&nbsp;(eine Art Pfadi). So&nbsp;wuchs&nbsp;ich in&nbsp;die Jugendarbeit&nbsp;hinein und durfte&nbsp;letztlich&nbsp;tolle&nbsp;Jugendprojekte mit ganz unterschiedlichen Menschen und aus verschiedenen&nbsp;Umgebungen&nbsp;durchf\u00fchren.&nbsp;Es war diese spannende Vielf\u00e4ltigkeit, die einen kreativen Bogen m\u00f6glich machte und dadurch lebte \u2013 und die ich als lebendige Erfahrung weitertrage. Diese positive Erfahrung des Unterschiedlichen zog sich weiter in der Berufsausbildung, dem Studium und heute in meiner T\u00e4tigkeit als Leiter des Interdisziplin\u00e4ren <a href=\"https:\/\/sites.hslu.ch\/crealab\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zukunftslabors&nbsp;CreaLab<\/a>&nbsp;an der Hochschule Luzern und dar\u00fcber hinaus. Interdisziplinarit\u00e4t, oder: Unterschiedlichkeit, oder englisch:&nbsp;Diversity&nbsp;\u2013 und der Umgang mit ihr ist sexy! Und Unternehmen aller Art wissen das&nbsp;ganz genau.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das&nbsp;interdisziplin\u00e4re Arbeiten gilt als Quelle der Kreativit\u00e4t, als Ursprung \u00fcbergreifender und ganzheitlicher Probleml\u00f6sungen, als Wunderwaffe von Experten \u2013 und eben nicht Spezialisten. Es ist eine \u00e4usserst gefragte Ressource, die leider aber nicht jedem als Talent gegeben ist. Man&nbsp;kann sie&nbsp;jedoch hervorragend trainieren&nbsp;oder f\u00f6rdern, wenn man sich nur traut.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Probleme des Zerbrechlichen in Organisationen &nbsp;<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Nun sagen 90% aller Teilnehmenden unserer Weiterbildungskurse, dass sie&nbsp;sehr&nbsp;gern interdisziplin\u00e4r arbeiten und dies von der Firma auch ausdr\u00fccklich gew\u00fcnscht wird. Fragt man dann nach, ob die Firma beispielsweise&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>inhaltlich\u00a0mit K\u00fcnstlern zusammenarbeitet,\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>gemeinsam Lernreisen oder strategische Inszenierungen durchspielt, oder\u00a0\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>ob die Abteilungen einen regelm\u00e4ssigen Austausch untereinander pflegen,\u00a0\u00a0\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>oder\u00a0ob\u00a0es Arbeitnehmerrochaden\u00a0(sogenannte Job Rotation)\u00a0gibt,\u00a0\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>so ist die Antwort normalerweise ern\u00fcchternd. Zu gross sind die Anf\u00e4lligkeiten von Interdisziplinarit\u00e4t, oder anders: Es ist wie eine&nbsp;fragile&nbsp;Blume, die wachsen muss, aber&nbsp;sehr schnell vergeht, wenn man sie nicht pflegt.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Interdisziplinarit\u00e4t ben\u00f6tigt ein gutes zwischenmenschliches Gesp\u00fcr f\u00fcr respektvolle Zusammenarbeit. Unternehmen sind jedoch nicht per se auf dies ausgelegt, sondern auf Gewinn (oder andere Organisationen auf Machterhalt&nbsp;oder Gesundheitserhalt, oder auf Notenqualifikation oder sonstiges). Organisationen sind dazu da, Verantwortung und Befugnisse f\u00fcr sich und eben auch die Mitarbeitenden&nbsp;zu definieren und&nbsp;zuzuteilen. Und sie bevorzugen Stabilit\u00e4t durch die Ordnung ihrer hierarchischen Strukturen, die keinen Bereichs\u00fcbergreifenden Wildwuchs mit sich bringen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das bedeutet, dass das Interdisziplin\u00e4re Arbeiten h\u00e4ufig das Schicksal eines Bauernopfers erleidet, die gute Qualit\u00e4t der Zusammenarbeit dem Profit oder anderen Zielen geopfert wird \u2013 und sich damit auf unbestimmte Zeit verabschiedet.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die f\u00fcnf Killerkriterie<\/strong>n<\/h2>\n\n\n\n<p>Gr\u00fcnde f\u00fcr das Scheitern des interdisziplin\u00e4ren Arbeitens gibt es unz\u00e4hlige. Aber vor Hintergrund der Literatur und der letzten 15 Jahre praktischer Erfahrung im Feld lassen sich die folgenden F\u00fcnf zu ganz typischen Kandidaten k\u00fcren:&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><span style=\"color:#495963\" class=\"has-inline-color\"><strong><em>1.&nbsp;\u00dcberm\u00e4ssiges&nbsp;F\u00fchren \u00fcber hierarchische Weisung<\/em>&nbsp;<\/strong><\/span><\/h4>\n\n\n\n<p>F\u00fchrung braucht Weisung, das ist klar. Aber wenn nur noch \u00fcber Weisung und Befehl gearbeitet wird, verschwindet auf Dauer die F\u00e4higkeit der Selbstorganisation \u2013 und damit der wesentliche Antrieb f\u00fcr den Aufwand, den man beim bereichs\u00fcbergreifenden Arbeiten&nbsp;treiben muss.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong><span style=\"color:#495963\" class=\"has-inline-color\"><em>2. Quergeister ausschalten<\/em>&nbsp;<\/span><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Unternehmen&nbsp;entledigen&nbsp;sich&nbsp;durchaus&nbsp;\u00fcber l\u00e4ngere Zeit&nbsp;von sogenannten Quergeistern. Dies findet in seiner radikalsten aber \u00e4usserst seltenen Form durch den klassischen \u00abRausschmiss\u00bb statt. \u00dcblicherweise&nbsp;l\u00e4uft es aber subtiler. So&nbsp;sorgen die Leistungskriterien der internen Karrieref\u00f6rderung daf\u00fcr, dass so genannte \u00abHigh Performer\u00bb weiterentwickelt werden, und Andere eben nicht. Und selten sind Quergeister eben solche. Oder anders gesagt: Interdisziplin\u00e4r arbeiten bedeutet, Querbez\u00fcge und Kontakte&nbsp;herzustellen, die eben Zeit kosten und somit meist betriebswirtschaftlich nicht effizient sind.&nbsp;Und das macht Quergeister als Quell f\u00fcr Interdisziplinarit\u00e4t anf\u00e4llig.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><span style=\"color:#495963\" class=\"has-inline-color\"><strong><em>3. Nicht Zuh\u00f6ren<\/em>&nbsp;<\/strong><\/span><\/h4>\n\n\n\n<p>Eine weitverbreitete Taktik ist, so genannten \u00abSpinnern\u00bb weder Raum noch Geh\u00f6r zu schenken. Zu ungeordnet sind ihre Gedanken, zu abstrus ihre Ideen. Der Schuster soll doch bitte bei den Leisten bleiben. Nicht Zuh\u00f6ren ist nicht etwa eine individuelle Schw\u00e4che des Einzelnen, es kann auch eine ganze Organisation umfassen. In einer individualistischen Unternehmenskultur ist Zuh\u00f6ren&nbsp;\u00fcber die reine Aufgabe hinaus&nbsp;meist&nbsp;Mangelware.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong><span style=\"color:#495963\" class=\"has-inline-color\"><em>4. Zeitdruck&nbsp;und Hektik&nbsp;aufbauen<\/em>&nbsp;<\/span><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Es gibt Organisationen, die aufgrund ihrer Taktung keine Ruhe finden. Nachrichtenorganisationen oder Journalismus zum Beispiel, h\u00e4ufig auch Informatikunternehmen oder Firmen, die agile Methoden einsetzen. Mit agiler Organisationstechniken erh\u00f6ht sich paradoxerweise der interne Druck, was auch die Zeit f\u00fcr die Bereichs\u00fcbergreifende Vernetzung reduziert. Zwar wird vielerorts Bereichs\u00fcbergreifend gedacht, aber eben nicht dar\u00fcber hinaus. Ein typischer Killer im Spiel.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong><span style=\"color:#495963\" class=\"has-inline-color\"><em>5. Spezialisten immer den Vorrang geben<\/em>&nbsp;<\/span><\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Wer hat mehr&nbsp;Recht als ein Spezialist?&nbsp;Rein rational&nbsp;gesehen niemand.&nbsp;Spezialisten wissen es meist am genauesten. Und mit Spezialisierung macht man sich meist&nbsp;unersetzlich und&nbsp;kann&nbsp;die Arbeitsbedingungen zu seinen Gunsten gestalten. Spezialisten definieren Entscheidungsspielr\u00e4ume durch fachliche Expertise, und geben somit vor, wie viel Kreativit\u00e4t noch m\u00f6glich ist. Interdisziplin\u00e4r denken heisst fast immer, bis zu den einfachsten Grundlagen seines Berufes oder seiner Funktion zur\u00fcckzugehen, um anderen die eigene Arbeitsweise zu erl\u00e4utern, um Gemeinsamkeiten zu etablieren. Diese Eigenschaft&nbsp;ist bei&nbsp;Spezialisten meist nicht&nbsp;sonderlich ausgepr\u00e4gt. Im Gegenteil: Sie ist f\u00fcr sie kontraproduktiv und h\u00e4lt sie nur auf.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was&nbsp;kann mal&nbsp;also tun, um Interdisziplinarit\u00e4t zu f\u00f6rdern?<\/strong>&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p>An dieser Stelle nicht \u00fcberraschend&nbsp;geht es&nbsp;genau&nbsp;darum, diesen f\u00fcnf Killern&nbsp;entgegen zu&nbsp;wirken. Beim Interdisziplin\u00e4ren geht es darum&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Partizipativ\u00a0zu\u00a0arbeiten<\/em>, um\u00a0vielf\u00e4ltige\u00a0Perspektiven\u00a0zu vernetzen\u00a0\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li><em>Un\u00fcbliche Gedanke\u00a0zuzulassen<\/em>\u00a0und\u00a0einzusortieren\u00a0\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li><em>genau\u00a0zuh\u00f6ren<\/em>\u00a0<em>zu\u00a0wollen<\/em>, was das Gegen\u00fcber sagen\u00a0m\u00f6chte, und eventuell\u00a0mit Skizzen\u00a0zu\u00a0arbeiten\u00a0um\u00a0die Ideen zu\u00a0verdeutlichen\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li><em>regelm\u00e4ssige\u00a0Zeitr\u00e4ume\u00a0<\/em>f\u00fcr durchaus langen Austausch einzuplanen. Eine\u00a0Meetingagenda\u00a0mit L\u00fccken zu\u00a0erstellen\u00a0erfordert Mut, der hier aber vorhanden sein muss.\u00a0\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li><em>Spezialistenmeinungen\u00a0gilt es,\u00a0in allgemein verst\u00e4ndliche Sprache\u00a0zu\u00a0\u00fcbersetzen<\/em>, also zu\u00a0vereinfachen. Es hilft enorm, zu kl\u00e4ren, wer f\u00fcr diese \u00dcbersetzung verantwortlich ist. Neben den Spezialisten selber, versteht sich.\u00a0\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Der Weg zur Interdisziplin\u00e4ren Unternehmenskultur ist lang und steinig.&nbsp;Auf die Killer zu achten, daf\u00fcr sensibel zu sein und sie konsequent zu bearbeiten, sollte ein Teil des Weges zum Erfolg sein.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<div class=\"blue-box\">\n\t<div class=\"row\">\n\t\t<div class=\"col-md-12\">\n\t\t\t<p><b><span data-contrast=\"none\">\u00abDas interdisziplin\u00e4re Zukunftslabor\u00a0CreaLab\u00bb<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Das Zukunftslabor\u00a0CreaLab\u00a0f\u00f6rdert die Zukunfts- und Innovationsforschung innerhalb der Hochschule Luzern und dar\u00fcber hinaus. Es unterst\u00fctzt aktiv bestehende Projekte sowie neue Projektideen und Personen mit Potenzial. Hierf\u00fcr schafft es Rahmenbedingungen, die Personen bei der Entwicklung von interdisziplin\u00e4ren Projekten unterst\u00fctzen. <\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Das\u00a0CreaLab\u00a0wendet interdisziplin\u00e4re Methoden der Innovations- und Kreativit\u00e4tsf\u00f6rderung an, erforscht und lehrt zur Thematik Interdisziplinarit\u00e4t und unterst\u00fctzt die Integration von Zukunftstrends bei der Leistungsentwicklung. Zudem unterst\u00fctzt das Zukunftslabor interne Organisationseinheiten sowohl bei ihrer eigenen Entwicklung als auch bei Leistungen gegen\u00fcber externen Unternehmen, Institutionen und Verb\u00e4nden.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Weitere Informationen unter\u00a0<\/span><a href=\"https:\/\/sites.hslu.ch\/crealab\/\"><span data-contrast=\"none\">https:\/\/sites.hslu.ch\/crealab\/<\/span><\/a><span data-contrast=\"none\">\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:240}\">\u00a0<\/span><\/p>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div style=\"background-color:#f2f2f2;color:#32373c\" class=\"wp-block-genesis-blocks-gb-profile-box square gb-has-avatar gb-font-size-18 gb-block-profile gb-profile-columns\"><div class=\"gb-profile-column gb-profile-avatar-wrap\"><div class=\"gb-profile-image-wrap\"><figure class=\"gb-profile-image-square\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"678\" height=\"670\" class=\"gb-profile-avatar wp-image-1574\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/business-psychology\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-26-um-10.59.37.png\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/business-psychology\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-26-um-10.59.37.png 678w, https:\/\/hub.hslu.ch\/business-psychology\/wp-content\/uploads\/sites\/21\/2021\/07\/Bildschirmfoto-2021-07-26-um-10.59.37-300x296.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><\/figure><\/div><\/div><div class=\"gb-profile-column gb-profile-content-wrap\"><h2 class=\"gb-profile-name\" style=\"color:#32373c\">Informationen zum Autor <\/h2><p class=\"gb-profile-title\" style=\"color:#32373c\"><strong>Jens O. Meissner <\/strong><\/p><div class=\"gb-profile-text\"><p><strong>Jens O.\u202f Meissner<\/strong>, Prof. Dr. rer.\u00a0pol.,\u00a0ist\u00a0Leiter des Interdisziplin\u00e4ren Zukunftslabors\u00a0CreaLab\u00a0und\u00a0Professor f\u00fcr Organisationale Resilienz\u00a0an der Hochschule Luzern. Er forscht in den Bereichen Hochzuverl\u00e4ssigkeit und Interdisziplinarit\u00e4t.\u00a0Die Vielf\u00e4ltigkeit der fordernden interdisziplin\u00e4ren\u00a0CreaLab-Projekte sch\u00fctzt ihn regelm\u00e4ssig vom Boreout und h\u00e4lt seine kreative Spannung hoch.\u00a0<\/p><\/div><ul class=\"gb-social-links\"><li><a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/hochschule-luzern\/ueber-uns\/personensuche\/profile\/?pid=266\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" style=\"background-color:#392f43\" aria-label=\"Website\"><title id=\"gb-link-website-45ef690a-52ae-44ca-ba30-383a1cd10586\">Visit Website (opens in a new tab)<\/title><\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/jens-o-meissner-197a583a \" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" style=\"background-color:#392f43\" aria-label=\"LinkedIn\"><title id=\"gb-link-linkedin-45ef690a-52ae-44ca-ba30-383a1cd10586\">Visit LinkedIn account (opens in a new tab)<\/title><\/a><\/li><\/ul><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interdisziplin\u00e4r arbeiten? Ja bitte, aber wie? 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