{"id":6158,"date":"2026-10-19T14:42:08","date_gmt":"2026-10-19T12:42:08","guid":{"rendered":"https:\/\/hub.hslu.ch\/business-psychology\/?p=6158"},"modified":"2026-10-19T14:42:09","modified_gmt":"2026-10-19T12:42:09","slug":"die-ersten-in-der-familie-die-entwicklung-eines-fragebogens-fuer-first-generation-studierende-und-tipps-fuer-die-bachelorarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hub.hslu.ch\/business-psychology\/die-ersten-in-der-familie-die-entwicklung-eines-fragebogens-fuer-first-generation-studierende-und-tipps-fuer-die-bachelorarbeit\/","title":{"rendered":"Die Ersten in der Familie: Die Entwicklung eines Fragebogens f\u00fcr First-Generation-Studierende und Tipps f\u00fcr die Bachelorarbeit"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><em>Lesezeit 8\u2032 min \/\/ Ein Beitrag von Kevin Foster<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Die Ersten in ihrer Familie, die studieren: So lassen sich First-Generation-Studierende beschreiben. An Schweizer Fachhochschulen sind sie keine Randgruppe, sondern die Mehrheit. Rund 64 Prozent der Studierenden stammen aus einem Elternhaus ohne Hochschulabschluss (Bundesamt f\u00fcr Statistik, 2025). Trotzdem wissen Hochschulen erstaunlich wenig dar\u00fcber, wie es dieser Gruppe im Studium geht, denn in den meisten Befragungen wird sie gar nicht erst erfasst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In meiner Bachelorarbeit habe ich f\u00fcr die HSLU einen Fragebogen entwickelt, der diese L\u00fccke schliessen soll. Was nach einer \u00fcberschaubaren Aufgabe klingt, wurde zu einem mehrstufigen Entwicklungsprozess aus Theorie, Interviews und Statistik. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie dieser Prozess aussah und was du davon f\u00fcr deine eigene Bachelorarbeit mitnehmen kannst.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Warum mich das Thema gepackt hat<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich bin selbst First-Generation-Student. Zu Beginn meines Studiums musste ich mir vieles erschliessen, das f\u00fcr andere selbstverst\u00e4ndlich schien: Wie schreibe ich Dozierenden? Welche Unterst\u00fctzungsangebote gibt es? Was wird erwartet, ohne dass es jemand ausspricht? Die Forschung beschreibt das als \u00abCultural Mismatch\u00bb: Die Hochschule setzt Regeln und Gepflogenheiten voraus, die man aus einem akademischen Elternhaus mitbringt, aus einem nicht-akademischen aber oft nicht (Stephens et al., 2012). Gleichzeitig habe ich erlebt, dass die eigene Herkunft auch St\u00e4rken mitgibt, die im Studium selten sichtbar werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Passend dazu lief an der HSLU gerade ein von swissuniversities gef\u00f6rdertes Verbundprojekt mit der ZHAW und der Berner Fachhochschule zu genau diesem Thema. Die HSLU-Studierendenbefragung von 2023 lieferte zwar wertvolle Kennzahlen, fragte aber weder nach der Bildungsherkunft noch erfasste sie Themen wie Engagement oder Zugeh\u00f6rigkeit mit gepr\u00fcften Skalen. Daraus entstand mein Auftrag: ein wissenschaftlich fundierter Fragebogen, der als Grundlage f\u00fcr die HSLU-Studierendenbefragung 2027 dienen und zugleich das Verbundprojekt um ein theoriegeleitetes Messinstrument erg\u00e4nzen kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Fundament: ein bew\u00e4hrtes Modell, gezielt erweitert<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Fragebogen ist nur so gut wie das Modell dahinter. Als Rahmen diente mir das Study Demands-Resources Modell von Bakker und Mostert (2024). Es beschreibt zwei Prozesse: Anforderungen wie Zeitdruck oder \u00dcberforderung zehren an den Kr\u00e4ften und k\u00f6nnen auf Dauer in Ersch\u00f6pfung m\u00fcnden. Ressourcen wie die Unterst\u00fctzung durch Dozierende oder Mitstudierende wirken motivierend und f\u00f6rdern Engagement und Wohlbefinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Modell hat allerdings eine L\u00fccke: Es ber\u00fccksichtigt nicht, aus welchem Elternhaus Studierende kommen. Deshalb habe ich es anhand der Forschungsliteratur erg\u00e4nzt. Bei den Anforderungen kamen Themen dazu, die f\u00fcr First-Generation-Studierende typisch sind, etwa finanzielle Sorgen oder H\u00fcrden im Hochschulsystem. Bei den Ressourcen kam hinzu, wie stark sich Studierende von der Hochschule unterst\u00fctzt f\u00fchlen. Mir war wichtig, nicht nur auf Defizite zu schauen: First-Generation-Studierende bringen auch St\u00e4rken mit, zum Beispiel Durchhalteverm\u00f6gen oder den R\u00fcckhalt ihrer Familie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausserdem habe ich das Gef\u00fchl, dazuzugeh\u00f6ren, als eigenen Baustein aufgenommen. Unterst\u00fctzung hilft n\u00e4mlich nicht nur direkt, sondern auch, weil sie das Zugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl st\u00e4rkt. Zuletzt spielen pers\u00f6nliche Umst\u00e4nde wie Bildungsherkunft, Migrationshintergrund oder Betreuungspflichten eine Rolle: Sie k\u00f6nnen beeinflussen, wie stark sich Anforderungen und Ressourcen im Alltag auswirken. So ist ein Modell entstanden, das kl\u00e4rt, was der Fragebogen messen soll und warum.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Vorgehen: drei Phasen, ein roter Faden<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Methodisch habe ich mich am Leitfaden von Boateng et al. (2018) orientiert, einem vielzitierten Standard f\u00fcr die Entwicklung von Frageb\u00f6gen. Er gliedert den Prozess in drei Phasen, die aufeinander aufbauen. Innerhalb der Phasen habe ich den Fragebogen jedoch laufend \u00fcberpr\u00fcft und angepasst, sodass er \u00fcber mehrere Versionen hinweg erweitert wurde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Phase 1: Vom Modell zu den Fragen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zuerst habe ich drei bestehende Schweizer Befragungen Frage f\u00fcr Frage analysiert, um L\u00fccken zu erkennen. F\u00fcr jedes zu messende Merkmal sammelte ich infrage kommende Skalen und bewertete sie in einer Begr\u00fcndungsmatrix: Misst die Skala inhaltlich, was sie soll? Hat sie sich als zuverl\u00e4ssig und g\u00fcltig erwiesen? Passt sie zur Lebensrealit\u00e4t von First-Generation-Studierenden? Ist sie ohne psychologisches Vorwissen verst\u00e4ndlich? Dabei setzte ich fast ausschliesslich auf bestehende, validierte Skalen. Eigene Fragen entwickelte ich nur f\u00fcr First-Generation-spezifische Erfahrungen, f\u00fcr die es nichts Passendes gab.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Phase 2: Verstehen alle dasselbe?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Fragebogen kann methodisch sauber aufgebaut sein und trotzdem missverstanden werden. Deshalb habe ich ihn in kognitiven Interviews getestet die nicht die Antworten selbst untersuchen, sondern den Denkprozess dahinter: Die Teilnehmenden dachten beim Ausf\u00fcllen laut, ich fragte gezielt nach, und sie gaben einzelne Fragen in eigenen Worten wieder. Die Interviews fanden in Wellen statt. Auff\u00e4lligkeiten flossen direkt in den Fragebogen ein, bis keine neuen Verst\u00e4ndnisprobleme mehr auftauchten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manche Befunde waren \u00fcberraschend banal und gerade deshalb wichtig: \u00abLehrende\u00bb wurde von vielen als \u00abLernende\u00bb gelesen. Andere waren grundlegender. So zeigte sich, dass sich der First-Generation-Status per Selbsteinsch\u00e4tzung nicht zuverl\u00e4ssig erfassen l\u00e4sst, etwa wenn die Eltern im Ausland studiert haben. Der Fragebogen fragt deshalb nach dem konkreten Bildungsabschluss der Eltern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Phase 3: H\u00e4lt der Fragebogen, was er verspricht?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der \u00fcberarbeiteten Version folgte eine Pilotierung mit 89 Studierenden. Gepr\u00fcft habe ich, ob die Skalen zuverl\u00e4ssig messen, ob die Fragen einer Skala tats\u00e4chlich ein gemeinsames Merkmal erfassen, ob die Zusammenh\u00e4nge zwischen den Konstrukten den Annahmen des Modells entsprechen und ob der Fragebogen Unterschiede zwischen First-Generation- und anderen Studierenden sichtbar macht. Bei den Gruppenvergleichen habe ich nicht nur gepr\u00fcft, ob ein Unterschied statistisch bedeutsam ist, sondern auch, wie gross er tats\u00e4chlich ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Ergebnis: ein einsatzbereiter Fragebogen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entstanden ist der Fragebogen SDR v2.3 mit 100 Fragen, die sich in rund elf Minuten beantworten lassen. Seine Bl\u00f6cke bilden die Logik des Modells ab und lassen sich auch einzeln auswerten:<\/p>\n\n\n\n<figure style=\"font-size:14px\" class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td><strong>Block<\/strong><\/td><td><strong>Erfasst werden z.B.<\/strong><\/td><\/tr><tr><td><strong>Hintergrund<\/strong><\/td><td>Bildungsabschluss der Eltern, Migrationshintergrund, Betreuungspflichten, Studienform<\/td><\/tr><tr><td><strong>Anforderungen<\/strong><\/td><td>Zeitdruck und \u00dcberforderung, finanzielle Sorgen, H\u00fcrden im Hochschulsystem, Diskriminierung, Fremdheit im akademischen Umfeld (Cultural Mismatch)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Ressourcen<\/strong><\/td><td>Unterst\u00fctzung durch Dozierende, Mitstudierende und Hochschule, Selbstwirksamkeit (Vertrauen in die eigenen F\u00e4higkeiten)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Zugeh\u00f6rigkeit<\/strong><\/td><td>Sense of Belonging, also das Gef\u00fchl, an der Hochschule dazuzugeh\u00f6ren<\/td><\/tr><tr><td><strong>Auswirkungen<\/strong><\/td><td>akademisches Burnout, Wohlbefinden, Studienengagement, Studienzufriedenheit<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Pilotierung best\u00e4tigt die Qualit\u00e4t des Instruments durchgehend: Die Skalen messen zuverl\u00e4ssig, die erwartete Struktur zeigt sich f\u00fcr nahezu alle Skalen, und die Zusammenh\u00e4nge zwischen den Konstrukten entsprechen durchwegs den Annahmen des Modells. Zudem macht der Fragebogen deutliche Unterschiede sichtbar. First-Generation-Studierende berichten mehr finanzielle Sorgen und mehr H\u00fcrden im Hochschulsystem, erleben weniger Unterst\u00fctzung durch die Hochschule und zeigen ein tieferes Wohlbefinden und Engagement.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Pilotierung ersetzt allerdings keine Hauptvalidierung. Um die Struktur des Fragebogens abschliessend zu best\u00e4tigen, braucht es eine deutlich gr\u00f6ssere Stichprobe. Die Arbeit enth\u00e4lt daf\u00fcr konkrete Empfehlungen. Einsatzbereit ist SDR v2.3 aber bereits heute: Er ist vollst\u00e4ndig dokumentiert und lizenzfrei, sodass ihn auch andere Hochschulen mit \u00fcberschaubarem Aufwand \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Erste Projekte haben ihn bereits aufgegriffen. Ausserdem soll der Fragebogen als Grundlage f\u00fcr die Studierendenbefragung 2027 an der HSLU dienen. Dass eine Bachelorarbeit so weit tragen kann, h\u00e4tte ich zu Beginn nicht erwartet. R\u00fcckblickend h\u00e4tte mir am Anfang meines Studiums genau eine solche Erhebung geholfen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Drei Take-Aways f\u00fcr deine Bachelorarbeit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Abschluss gibt es noch drei Take-Aways, die ich dir f\u00fcr deine Bachelorarbeit mit auf den Weg geben will.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>1. W\u00e4hle ein Thema, das dich wirklich interessiert<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Bachelorarbeit begleitet dich \u00fcber Monate, und nicht jede Phase motiviert gleich stark. Mich hat getragen, dass mich die Frage pers\u00f6nlich betraf und das Ergebnis einen echten Nutzen haben sollte. Das kann auch ein Berufsfeld oder ein Konstrukt sein, das dich fasziniert. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>2. Nutze wissenschaftliche Standards als Kompass<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wissenschaftliche Standards wirken auf den ersten Blick streng. F\u00fcr mich waren sie vor allem ein Kompass: Sie geben die Richtung vor, wenn du vor einer Entscheidung stehst, und halten den Prozess in Form. Such dir deshalb fr\u00fch einen etablierten Leitfaden, an dem du dich orientieren kannst. Bei mir war das Boateng et al. (2018). Auch bei Detailfragen, etwa welches statistische Verfahren zu deinen Daten passt, lohnt sich der Blick in die Methodenliteratur statt ins Bauchgef\u00fchl. Das kostet anfangs Zeit, zahlt sich aber aus.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>3. Nutze KI zum Denken und dokumentiere alles an einem Ort<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">KI-Tools waren f\u00fcr mich vor allem Sparringspartner: zum Brainstorming, zum Ordnen von Ideen oder um Argumente auf L\u00fccken zu pr\u00fcfen. Entscheidungen treffen und Quellen im Original pr\u00fcfen musst du aber selbst. Genauso wichtig war eine saubere Dokumentation. In OneNote habe ich Ideen, Literaturnotizen und methodische Entscheidungen laufend mit Datum festgehalten. So konnte ich im Mai noch auf Gedanken zur\u00fcckgreifen, die ich im November w\u00e4hrend der Vorstudie notiert hatte. Welches Tool du nutzt, ist zweitrangig. Wichtig ist, dass alles an einem Ort zusammenl\u00e4uft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Viel Erfolg f\u00fcr deine Bachelorarbeit!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Referenzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Bakker, A. B., &amp; Mostert, K. (2024). Study Demands\u2013Resources Theory: Understanding student well-being in higher education. <em>Educational Psychology Review, 36<\/em>(1), Article 92. https:\/\/doi.org\/10.1007\/s10648-024-09940-8<\/li>\n\n\n\n<li>Boateng, G. O., Neilands, T. B., Frongillo, E. A., Melgar-Qui\u00f1onez, H. R., &amp; Young, S. L. (2018). Best practices for developing and validating scales for health, social, and behavioral research: A primer. <em>Frontiers in Public Health, 6<\/em>, Artikel 149. https:\/\/doi.org\/10.3389\/fpubh.2018.00149<\/li>\n\n\n\n<li>Bundesamt f\u00fcr Statistik. (2025). <em>Studien- und Lebensbedingungen an den Schweizer Hochschulen: Hauptbericht der Erhebung 2024 zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studierenden<\/em> (BFS-Nr. 223-2400). BFS. https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/bildung-wissenschaft\/personen-ausbildung\/tertiaerstufe-hochschulen\/soziale-wirtschaftliche-lage-studierenden.assetdetail.36147160.html<\/li>\n\n\n\n<li>Stephens, N. M., Fryberg, S. A., Markus, H. R., Johnson, C. S., &amp; Covarrubias, R. (2012). Unseen disadvantage: How American universities&#8216; focus on independence undermines the academic performance of first-generation college students. <em>Journal of Personality and Social Psychology, 102<\/em>(6), 1178\u20131197. https:\/\/doi.org\/10.1037\/a0027143<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-genesis-blocks-gb-profile-box square gb-font-size-18 gb-block-profile gb-profile-columns\" style=\"background-color:#f2f2f2;color:#32373c\"><div class=\"gb-profile-column gb-profile-content-wrap\"><h2 class=\"gb-profile-name\" style=\"color:#32373c\">Informationen zum Autoren<\/h2><p class=\"gb-profile-title\" style=\"color:#32373c\">Kevin Foster<\/p><div class=\"gb-profile-text\">Kevin Foster hat seinen Bachelor in Business Psychology mit dem Major Arbeits- und Organisationspsychologie an der HSLU abgeschlossen und studiert nun im MSc angewandte Psychologie an der ZHAW. Beruflich ist er als Client Account Manager bei einer Schweizer Grossbank t\u00e4tig.<\/div><ul class=\"gb-social-links\"><\/ul><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kevin Foster hat in seiner Bachelorarbeit im Major Arbeits- und Organisationspsychologie einen Fragebogen entwickelt, der die Studiensituation von First-Generation-Studierenden erfasst. 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