Agata Matveeva
Yōkai entstehen dort, wo die sichtbare Welt unsicher wird: nachts, im Nebel, in Wäldern, an verlassenen Orten oder in Momenten von Angst und Stille. Sie gehören zu den ältesten Erscheinungen des japanischen Volksglaubens. In meiner Arbeit untersuche ich ihre Formen und ihre Bedeutung für Menschen. Die Arbeit beschäftigt sich mit verschiedenen Kategorien von Yōkai: Geistern, Dämonen, Tierwesen und belebten Objekten und zeigt, wie eng sie mit Natur, Erinnerung, Angst und menschlicher Vorstellungskraft verbunden sind. Yōkai erscheinen nicht nur als Monster, sondern auch als Spiegel menschlicher Gefühle und als Versuch, das Unerklärliche sichtbar zu machen. Ziel der Arbeit ist es, die Welt der Yōkai nicht nur als Mythologie zu zeigen, sondern als Ausdruck einer Grenze zwischen Realität und Übernatürlichem, die oft kaum sichtbar ist.
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