Carmen Dominique von Arx Castro
Wer nie ein eigenes Zimmer hatte, entwickelt sich in den Zwischenräumen anderer. Identität entsteht so nicht durch eigene Wahl, sondern durch das, was andere hinterlassen. Das erste eigene Zimmer gibt dieser Suche einen Namen – einer Suche, die durch wechselnde Wände begleitet und nach dem befragt, was «eigen» bedeutet und über das Geteilte hinausgeht.
Was macht ein Objekt zum Eigenen? In welcher Form offenbart es sich? Was sagt es über das Selbst aus? Und schliesslich: Wie lässt sich dieses Privileg bewohnen?
Verteilt auf sieben Räume im Haus entfaltet sich eine Auseinandersetzung mit jenen Objekten, die dieses Gefühl greifbar machen. Jeder dieser sieben Orte widmet sich einem spezifischen Teilbereich dieser Suche und verwandelt abstrakte Begriffe in materielle Zustände. Die Arbeit visualisiert den Versuch, das Selbst durch das Eigene zu porträtieren.
Those who never had a room of their own develop themselves in the in-between spaces of others. Identity does not form through personal choice, but through what others leave behind. The first room of one’s own gives this search a name — a search that accompanies through changing walls and questions what «one’s own» means beyond the shared.
What makes an object one’s own? In what form does it reveal itself? What does it say about the self? And finally: how does one inhabit this privilege?
Spread across seven rooms in the house, an exploration unfolds of those objects that make this feeling tangible. Each of these seven spaces is dedicated to a specific aspect of this search, transforming abstract concepts into material states. The work visualises the attempt to portrait the self through the owned.
0 Kommentare