Lea Schir
Das Luzerner Theater steht an prominenter Lage mitten in der Stadt. Doch was hat dieser Ort mit unserem eigenen Leben zu tun? Theater kann von der Vergangenheit erzählen, aktuelle Themen beleuchten oder mögliche Zukünfte ausmalen. Besonders aber will Theater Emotionen auslösen und so zum Dialog anregen. Wie gelingt dieser Austausch auch zwischen Stadt und Theater?
Diese Arbeit lädt das Publikum ein, zu Wort zu kommen. Dafür steht eine Box mit integriertem Mikrofon im Theaterfoyer. Vor der Vorstellung, in der Pause oder auch danach können Gedanken und Rückmeldungen frei in die Box gesprochen werden. Die Stimme dient als persönliches Medium, um das Erlebte einzufangen und für andere im öffentlichen Raum als temporäre Intervention hörbar zu machen. Dadurch verlässt das Theater die Bühne, kommt näher in unseren Alltag und erreicht Menschen, die noch keinen Bezug zum Theater haben.
Besuchende der Werkschau können ihren Input wiederum in die Box sprechen, um so «ein Stück Welt» ins Theater zu bringen.
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