Marigona Shatrolli
In Mitrovica, Kosovo, gehören Strassenhunde zum urbanen Alltag. Sie ruhen auf Plätzen, bewegen sich entlang von Verkehrsachsen und begegnen Menschen mitten im öffentlichen Leben. Dabei entstehen konfliktbeladene Situationen für Mensch und Tier. Gelungene Koexistenz bedeutet, Raum zu teilen, auch dann, wenn Bedürfnisse, Bewegungen und Grenzen aufeinandertreffen.
Diese Arbeit untersucht, wie Spatial Design zur Verbesserung dieser Situation beitragen kann. Am Beispiel eines städtischen Platzes in Mitrovica entsteht ein Designvorschlag, der Schutz, Versorgung und Distanz miteinander verbindet. Grundlage dafür sind Beobachtungen vor Ort, Interviews und räumliche Analysen. Der entworfene Unterschlupf versteht sich nicht als isoliertes Objekt, sondern als Teil des öffentlichen Raums, der Bewegungen lenkt und gleichzeitig Rückzugsorte für Hunde schafft sowie mehr Sicherheit für die Bevölkerung.
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