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Rosana del Carmen Baumann

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rosanabaumann@gmail.com

PASSING THE BATON

Designing Visible Care Coordination at Socio-Medical Transitions

EN:

What do a relay race and healthcare have in common?
Everyone knows the finish line: seamless, integrated care. Yet the baton keeps dropping.

What if the biggest challenge isn’t the race, but the handover?

In Switzerland’s fragmented healthcare system, care coordination often happens through invisible work carried by healthcare professionals across organisational boundaries, relying on personal contacts and informal workarounds.

This graduation project explores how care coordination is currently experienced in the Emmental and Oberaargau region and what conditions would enable SOMEKO, a newly established socio-medical coordination unit, to become a recognised and shared practice. Through interviews, observations, and co-design activities, the project revealed that care coordination is more than a structural challenge; it is a relational practice shaped by communication, trust, and shared understanding.

The resulting design responses represent a first step towards making coordination visible and tangible, helping ensure that important knowledge is passed on rather than lost in transition.

DE:

Was haben ein Staffellauf und das Gesundheitswesen gemeinsam?

Alle kennen das Ziel: eine nahtlose, integrierte Versorgung. Und doch fällt der Staffelstab immer wieder zu Boden.

Was, wenn die grösste Herausforderung nicht das Rennen selbst ist, sondern die Übergabe?

Im fragmentierten Schweizer Gesundheitssystem findet Versorgungskoordination häufig durch unsichtbare Arbeit statt. Sie wird von Gesundheitsfachpersonen über Organisationsgrenzen hinweg geleistet und stützt sich dabei oft auf persönliche Kontakte und informelle Umwege.

Dieses Abschlussprojekt untersucht, wie Versorgungskoordination in der Region Emmental-Oberaargau aktuell erlebt wird und welche Bedingungen notwendig sind, damit SOMEKO – eine neu geschaffene sozialmedizinische Koordinationsstelle – zu einer anerkannten und gemeinsam getragenen Praxis werden kann. Durch Interviews, Beobachtungen und Co-Design-Aktivitäten zeigte sich, dass Koordination weit mehr als eine strukturelle Herausforderung ist: Sie ist eine relationale Praxis, geprägt von Kommunikation, Vertrauen und gemeinsamem Verständnis.

Die daraus entstandenen Designinterventionen stellen einen ersten Schritt dar, um Koordination sichtbar und greifbar zu machen. Sie sollen dazu beitragen, dass wichtiges Wissen weitergegeben wird, anstatt an den Übergängen im System verloren zu gehen.

rosanabaumann.github.io/passing-the-baton

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