Sarah Domini
Die Arbeit setzt sich mit Vogelschwärmen und dem Verhalten von Vögeln während ihres Fluges in den Süden auseinander. Im Zentrum steht das Thema «Dazwischen» als Zustand des Nicht-Ankommens, geprägt von Bewegung zwischen Orten, Richtungen und Zuständen. Zugvögel verkörpern diesen Übergang, da sie weder ganz hier noch ganz dort verortet sind, sondern sich kontinuierlich unterwegs befinden.
Der Schwarm selbst wird als Zusammenspiel von Einheit und Individualität verstanden: Er bildet eine geschlossene Struktur und besteht zugleich aus vielen einzelnen Individuen. In dieser Dynamik entstehen ständig neue, fliessende Formen – flüchtig, wandelbar und von besonderer visueller Präsenz.
Dieser Zustand des Dazwischen sein fasziniert. Das Gefühl, nie ganz anzukommen, sondern sich ständig zwischen Orten, Richtungen und Zuständen zu bewegen. Zugvögel verkörpern genau dies. Sie sind weder ganz hier noch ganz dort, sondern immer unterwegs.
Auch der Schwarm selbst spiegelt dies wider. Er ist zugleich eine geschlossene Einheit und besteht doch aus vielen einzelnen Individuen. Die Vögel bewegen sich gemeinsam, fast wie ein einziger Körper, und dennoch bleibt jedes Tier für sich bestehen. In diesem Zusammenspiel entstehen ständig neue, fliessende Formen flüchtig, wandelbar und von besonderer Schönheit.
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