Sean Alpern
Unsere Gefühlswelten sind meist zu komplex, um sie in Worte zu fassen. Sie sind abstrakt, überfordernd, ermüdend – und gleichzeitig der Antrieb für alles, was im Leben Bedeutung hat. Was bedeutet ein Sonnenuntergang ohne persönlichen Bezug, ohne die Verbindung zum Geruch der Sommerluft, zu einer verpassten Chance oder zu Melancholie? Unterbewusste Assoziationen, Mischungen aus Glück, Traurigkeit, Sehnsucht und Angst begleiten unsere Wahrnehmung ständig. In dieser Arbeit stelle ich mich ihnen. Ich erkunde,
beginne zu suchen. Meine Bilder bilden eine Brücke zwischen meinem Inneren und der Aussenwelt.
Sie zeigen, was ich nicht in Worte fassen kann oder möchte. Mein Vorgehen ist zudem von Musik und den Welten Murakamis geprägt – Welten, die Betrachtende treiben lassen und den Wert offener Fragen schätzen. Ohne die Absicht, meine innere Welt für alle verständlich zu machen, möchte ich zeigen, wie viel mitgenommen werden kann, wenn wir beginnen, einfach nur zu schauen.
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