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Tamara Baumann Pacheco

In einer nassen Welt

Regen im Gesicht. Der Fluss, der durch die Stadt fliesst. Moleküle in unseren Körpern. Ein Kraftwerk. Alles das gleiche Element: Wasser

Die Arbeit von Tamara Baumann geht der Frage nach, was es bedeutet, sich in einer nassen Welt zu bewegen. Dabei schafft sie einen Raum, der versucht Wasser als prozesshafte Verflechtung von Körper, Wissen und Umwelt, erfahrbar zu machen.

Ein digitales Netzwerk aus Fragmenten, die sich berühren, überlagern und verbunden sind. Sie fragen, was Wasser ist, wenn nicht bloss Ressource oder Kulisse, sondern eine wirksame Kraft, die Körper, Räume und Diskurse miteinander verknüpft.

Der Raum lädt ein, in die digitale Welt der wässrigen Verflechtungen einzutauchen. Auf einem Sitzobjekt, das Ansichten der Wasseroberfläche trägt. Spuren der Betrachtung jener seltsamen Membran zwischen dem Darunter und dem Darüber. Gestickte und gemalte Linien von Spiegelungen, die das Flimmern ständiger Veränderung zwischen Transparenz und Undurchdringlichkeit festhalten.
Ein Ort zum Innehalten, zum Eintauchen, ohne nass zu werden.

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