Tamara Maxine
Exuviae – Geister der Zeit zeigt drei Hüllen aus meiner Vergangenheit, die während einer Performance auf mein heutiges Ich treffen. Diese Häute nehmen Raum und Körper ein, suchen nach einem neuen Gleichgewicht und erzählen von Verletzlichkeit und Transformation.
In dieser Arbeit erforsche ich, wie meine persönlichen Geister der Zeit sichtbar gemacht werden können. Sie hängen wie Hüllen im Raum, während ich in meiner Performance versuche auf diese Geister einzugehen, mich einzufühlen und mich mit ihnen zu verbinden. Es entsteht eine Auseinandersetzung zwischen Nähe, Distanz, Rhythmus und Erschöpfung.
Ich verstehe Erinnerungen nicht als etwas Abgeschlossenes, sondern als etwas, das in unseren Körpern weiterlebt und in bestimmten Momenten wieder auftaucht.
Wann erinnern wir uns an vergangene Versionen von uns selbst? Welchen Platz nehmen sie ein im Alltag? Können uns vergangene Ichs bei gegenwärtigen Herausforderungen und Entscheidungen helfen?
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Exuviae – Geister der Zeit presents three shells from my past that encounter my present self during a performance. These skins occupy space and body, searching for a new balance while speaking of vulnerability and transformation.
In this work, I explore how the personal ghosts of my past can be made visible. They hang in the space like empty skins, while in my performance I attempt to respond to them, empathize with them, and connect with them. What emerges is an engagement with proximity and distance, rhythm and exhaustion.
I do not understand memories as something completed or fixed, but rather as something that continues to live within our bodies and reappears in certain moments.
When do we remember past versions of ourselves? What place do they occupy in our everyday lives? Can our former selves help us navigate present challenges and decisions?
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