IDA: Mehr als ein glücklicher Zufall

11. Juni 2021

In der Informationswissenschaft gibt es den schönen und etwas rätselhaften Begriff der Serendipität. Dieser bezeichnet die Entdeckung von etwas, das man ursprünglich nicht gesucht hat, das sich dann aber als ein wichtiger Fund erweist. Nicht wenige Erfindungen hängen mit dem Serendipitätsprinzip zusammen, das seine Wirkung am besten entfalten kann, wenn es mehr als nur ein glücklicher Zufall ist. Dafür braucht es vor allem ein waches Bewusstsein und eine konstante Beschäftigung mit der eigenen Umwelt, damit Einflüsse, gesuchte und ungesuchte, auch sinnvoll aufgenommen werden können. Um diese Fähigkeit zu trainieren, gibt es an der Hochschule Luzern im Departement Design & Kunst die Tradition der interdisziplinären Module, kurz: IDA (für Interdisciplinarity in Design & Arts). Die IDA-Module lösen bestehende Klassenverbände für acht Wochen auf, konfrontieren Fachwissen mit angrenzenden Disziplinen und regen zur Auseinandersetzung mit Themen, Künstler*innen und Gestalter*innen an.

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