{"id":11260,"date":"2018-07-24T08:00:30","date_gmt":"2018-07-24T06:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/?p=11260"},"modified":"2026-02-11T14:53:06","modified_gmt":"2026-02-11T13:53:06","slug":"multimodalitaet-des-schreibens-denkanstoesse-fuer-die-unterrichtspraxis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/2018\/07\/24\/multimodalitaet-des-schreibens-denkanstoesse-fuer-die-unterrichtspraxis\/","title":{"rendered":"Multimodalit\u00e4t des Schreibens: Denkanst\u00f6sse f\u00fcr die Unterrichtspraxis"},"content":{"rendered":"\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"702\" height=\"336\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/3_FwS-2018_702x336px-702x336.jpg\" alt=\"FwS-2018\" class=\"wp-image-11273\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/3_FwS-2018_702x336px.jpg 702w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/3_FwS-2018_702x336px-300x144.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 702px) 100vw, 702px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.ldg.uct.ac.za\/ldg\/staff\/bio\/arlene\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dr. Arlene Archer<\/a> von der University of Cape Town, S\u00fcdafrika, er\u00f6ffnete den zweiten Tag der <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/fws-2018\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tagung \u00abSchrift \u2013 Bild \u2013 Ton. Schreiben als multimodales Ereignis\u00bb, der 7. Internationalen Konferenz des Forums wissenschaftliches Schreiben <\/a> in Zusammenarbeit mit dem Institut f\u00fcr Kommunikation und Marketing IKM der Hochschule Luzern \u2013 Wirtschaft. <a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/2018\/08\/02\/fws-2018-video-arlene-archer\/\">In ihrer Keynote zu \u00abMultimodality and Writing: Academic Voice across Modes\u00bb<\/a> ging es um die Entwicklung eines Tools zur Analyse der Inhaltsrepr\u00e4sentation \u00fcber alle Modi hinweg. Es soll das Ger\u00fcst f\u00fcr eine kritische Meta-Sprache bilden, die es den Studierenden erlaube, sich das akademische Schreiben in allen modalen Auspr\u00e4gungen anzueignen sowie zugleich kritisch zu hinterfragen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/Archer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"205\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/Archer-300x205.jpg\" alt=\"Arlene-Archer\" class=\"wp-image-11266\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Archer-300x205.jpg 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Archer-768x525.jpg 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Archer-702x480.jpg 702w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Archer.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dr. Arlene Archer<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Im Kern ihrer Ausf\u00fchrungen stand das Konzept der Voice. Ein angels\u00e4chsischer Begriff, der auf Deutsch wohl am ehesten mit dem Begriff \u00abAutor-Stimme\u00bb umrissen werden kann. Mit Voice meinte Archer die Art und Weise, wie ein Autor im Text Pr\u00e4senz markiere. Dies passiere etwa durch die Wahl bestimmter semiotischer Ressourcen oder durch die Art und Weise, wie sich ein Autor gegen\u00fcber Quellen und Traditionen (Zitieren) sowie gegen\u00fcber seinen Lesern und Leserinnen positioniere (authorial engagment).<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Die Autoren-Stimme manifestiert sich nicht nur auf der Ebene des Textes, sondern auch in Bildern, Infografiken oder konkreten Objekten.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>So lasse sich in allen Modi Voice darstellen: Durch die Wahl eines bestimmten Fonts, einer Schriftfarbe oder bestimmte sprachliche Mittel (Verwendung des Passivs oder Markierungen in akademischen Texten), oder durch die Art der Bilder und deren Bearbeitung (z.B. schwarz-weiss, Farbton) sowie die Wahl eines bestimmen Diagrammtyps. Selbst im Design konkreter Objekte wie Schmuckst\u00fccke ist Voice zu entdecken, etwa bei der Wahl des Materials, der Formen, der Farben etc.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings lassen sich nicht alle kommunikativen Handlungen in allen Modi vollziehen. Es gibt kontextuelle sowie semiotische Restriktionen, wie Archer am Beispiel des vergeblichen Versuchs illustrierte, einen Begriff mittels Bildern zu definieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Pr\u00e4gnant formulierte Arlene Archer zum Abschluss ihre Erkenntnisse, die Studierenden dabei helfen sollen, eine eigene akademische Voice herauszubilden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Bei den Studierenden ein besseres Verst\u00e4ndnis \u00fcber das Handlungs- und Aufforderungspotenzial (Affordanz) verschiedener Modi entwickeln.<\/li>\n\n\n\n<li>Studierende mit Modi und Medien experimentieren lassen, damit sie deren Affordanz besser ausnutzen k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Studierende ermuntern, kontextuelle und semiotische Restriktionen zu erkennen, damit sie innerhalb dieser Grenzen schreiben und gestalten, die Grenzen aber auch gezielt ausreizen und brechen k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Multimodale Ausdifferenzierung und Affordanz<\/h2>\n\n\n\n<p>Kaum eine Textsorte darf heute so prototypisch f\u00fcr die multimodale Ausdifferenzierung von Texten gelten wie das Poster, das zunehmend auch als Form des Leistungsnachweises im Studium eingesetzt wird. <a href=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/de\/personen\/roswitha-dubach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Roswitha Dubach<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.film.uzh.ch\/de\/team\/alumni\/gertiser.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anita Gertiser<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.fhnw.ch\/de\/personen\/ruth-wiederkehr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ruth Wiederkehr<\/a> der FHNW Windisch zeigten in ihrer Pr\u00e4sentation, wie sich Multimodalit\u00e4t in der Gestaltung wissenschaftlicher Poster \u00abgezielt aussch\u00f6pfen\u00bb l\u00e4sst, wie sie dies formulierten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch ihr Vorgehen verkn\u00fcpfte Forschung und Unterrichtspraxis effizient: Als Datengrundlage diente ihnen ein Korpus von Thesis-Postern aus den Technik- und Wirtschaftsstudieng\u00e4ngen der FHNW. Die Poster der Studierenden wurden unter anderem ausf\u00fchrlich auf Handlungsstrukturen, Verkn\u00fcpfungen und Wechselbeziehungen, Koh\u00e4sion und Koh\u00e4renz zwischen den verschiedenen Modi untersucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus diesen Analysen zogen Dubach, Gertiser und Wiederkehr n\u00fctzliche Schlussfolgerungen f\u00fcr den Unterricht: So wird den Studierenden f\u00fcr die Gestaltung von Postern vermittelt, in Projektstadien zu denken, die Funktionalit\u00e4t der einzelnen Gestaltungselemente und den Informationsgehalt der Bilder zu reflektieren sowie nach sinnvollen Verkn\u00fcpfungen und Kontaktstellen der verschiedenen Elemente zu suchen. Von der hohen Qualit\u00e4t der pr\u00e4sentierten Poster her zu urteilen, scheint diese didaktische Strategie aufzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichwohl vermochte ihre akribische Analyse anhand einiger ung\u00fcnstiger Gestaltungsentscheidungen zu zeigen, dass multimodale Elemente sich nicht universal f\u00fcr jede kommunikative Aufgabe anbieten, d.h. gem\u00e4ss Archer ihre je eigene Affordanz haben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Multimodale Wissensorganisation<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/Schmohl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"205\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/Schmohl-300x205.jpg\" alt=\"Tobias-Schmohl\" class=\"wp-image-11267\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Schmohl-300x205.jpg 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Schmohl-768x525.jpg 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Schmohl-702x480.jpg 702w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Schmohl.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tobias Schmohl<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nicht nur fertig gestaltete Texte sind multimodal, sondern auch dem Schreib- und Designprozess vorangehende Prozesse sollten multimodal gestaltet werden, schlugen <a href=\"https:\/\/www.tobias-schmohl.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tobias Schmohl<\/a> von der Universit\u00e4t Hamburg und Louise Hofmann von der FernUniversit\u00e4t Hagen vor. Sie pr\u00e4sentierten in ihrem Beitrag didaktisch ausgefeilte Instrumente und Strategien der Wissensorganisation, die zur Begleitung von Abschlussarbeiten und Promotionen eingesetzt werden k\u00f6nnen. Als Herzst\u00fcck ihres Unterrichtskonzepts stellten sie ein Phasenmodell der Wissensorganisation vor, das auf dem einschl\u00e4gigen Schreibprozess-Modell von Flower &amp; Hayes aufbaut. Es umfasst das kreative Finden von Themen, Ideen und Konzepten, das Vernetzen und Clustern derselben, das Anlegen einer Struktur und die Sequenzierung sowie abschliessend die Integration sowie Aggregation dieser Wissensbest\u00e4nde. Jede dieser Phasen wird mit multimodalen Darstellungs- und Verarbeitungstechniken begleitet: So soll beispielsweise ein elektronisches Notizbuch die \u00abUm-Organisation\u00bb des Wissens, wie es die Referenten nennen, anstossen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Informative, effektive und expressive visuelle Kommunikation<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit visueller Kommunikation ausserhalb des Bildungskontextes besch\u00e4ftigten sich zwei Referate am Nachmittag.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/Frischherz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/Frischherz-300x225.jpg\" alt=\"Bruno-Frischherz\" class=\"wp-image-11274\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Frischherz-300x225.jpg 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Frischherz-768x576.jpg 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Frischherz-702x527.jpg 702w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Frischherz.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bruno Frischherz<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/hochschule-luzern\/ueber-uns\/personensuche\/profile\/?pid=163\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bruno Frischherz<\/a> von der Hochschule Luzern \u2013 Wirtschaft ging der Frage nach, wie Nachhaltigkeit \u00abins Bild\u00bb gesetzt wird. Untersucht wurden Nachhaltigkeitsberichte von Firmen aus dem deutschsprachigen Raum und darin das ansehnliche Korpus von insgesamt 456 Diagrammen und 229 Infografiken. Diese visuellen Elemente wurden diskursanalytisch auf die Darstellung verschiedener Denkformen wie Struktur, Prozess, Relation und Transformation analysiert. Auch aus dieser Untersuchung lassen sich wichtige Schl\u00fcsse f\u00fcr die Vermittlung ableiten. Frischherz verpackte sie in ein Beurteilungsraster der Multimodalit\u00e4t, das Kriterien f\u00fcr die Verst\u00e4ndlichkeit von Texten Kriterien f\u00fcr visuelle Gestaltung gegen\u00fcberstellt. So stellt Frischherz etwa f\u00fcr Infografiken Gestaltungsgesetze und angemessene Skalierung als Kriterien formaler Korrektheit vor oder Einheitlichkeit in der Komposition als Gliederungskriterium.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/Koch.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"256\" height=\"300\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/Koch-256x300.jpg\" alt=\"Rafael-Koch\" class=\"wp-image-11268\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Koch-256x300.jpg 256w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Koch-768x900.jpg 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Koch-702x823.jpg 702w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Koch.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rafael Koch<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Der Abschluss der Tagung bildete ein wahrer visueller Augenschmaus \u2013 ein Text-Bild-Vortrag von <a href=\"https:\/\/ch.linkedin.com\/in\/ji%C5%99%C3%AD-chmelik-34a19b71\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jiri Chmelik<\/a> und Rafael Koch von der Kommunikationsagentur <a href=\"http:\/\/www.noir-associates.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Noir Associates GmbH<\/a> in Z\u00fcrich. Ausgehend von der Frage <em>Was ist Kommunikation? Und wie l\u00e4sst sie sich expressiv, effektiv und effizient ausgestalten?<\/em> erl\u00e4uterten Chmelik und Koch sowohl verbal als auch visuell Grundideen von Kommunikationstheorien aus der Soziologie und der Ethnologie und stellten von dort Verbindungen zu Design-Prinzipien her. Dazu geh\u00f6rten etwa die Vorstellungen von Kommunikation als \u00dcbertragen von Informationen, Kommunikation als Ritual oder Kommunikation als Pr\u00e4sentation des Selbst. Die pr\u00e4gnanten visuellen Umsetzungen erl\u00e4uterten und erg\u00e4nzten diese Vorstellungen und gelangten so zu einer Darstellung gegl\u00fcckter und missgl\u00fcckter (visueller) Kommunikation als (fehlender) Passung zwischen Sender und Empf\u00e4nger (bgl. Abb. 1 und 2). Das Referat schloss mit einem Rundgang durch eine Auswahl visuell eindr\u00fccklicher Design-Projekte der beiden Referenten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/Chmelik_Koch_Sender-Empfaenger-Modell.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"702\" height=\"356\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/Chmelik_Koch_Sender-Empfaenger-Modell-702x356.jpg\" alt=\"Chmelik_Koch_Sender-Empfaenger-Modell\" class=\"wp-image-11288\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Chmelik_Koch_Sender-Empfaenger-Modell-702x356.jpg 702w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Chmelik_Koch_Sender-Empfaenger-Modell-300x152.jpg 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Chmelik_Koch_Sender-Empfaenger-Modell-768x389.jpg 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Chmelik_Koch_Sender-Empfaenger-Modell.jpg 809w\" sizes=\"auto, (max-width: 702px) 100vw, 702px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1 Chmelik &amp; Koch: Fehlende Passung zwischen Sender und Empf\u00e4nger im Modell Kommunikation als Informations\u00fcbertragung.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/Chmelik_Koch_Kommunikation-als-Praesentation-des-Selbst.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"702\" height=\"293\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/Chmelik_Koch_Kommunikation-als-Praesentation-des-Selbst-702x293.jpg\" alt=\"Chmelik_Koch_Kommunikation-als-Praesentation-des-Selbst\" class=\"wp-image-11289\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Chmelik_Koch_Kommunikation-als-Praesentation-des-Selbst-702x293.jpg 702w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Chmelik_Koch_Kommunikation-als-Praesentation-des-Selbst-300x125.jpg 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Chmelik_Koch_Kommunikation-als-Praesentation-des-Selbst-768x321.jpg 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/wp-content\/blogs.dir\/489\/files\/sites\/8\/Chmelik_Koch_Kommunikation-als-Praesentation-des-Selbst.jpg 805w\" sizes=\"auto, (max-width: 702px) 100vw, 702px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2 Chmelik &amp; Koch: Fehlende Passung im Modell Kommunikation als Pr\u00e4sentation des Selbsts.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die beiden Referate illustrierten theoretisch und praktisch, wie omnipr\u00e4sent multimodale Texte sind und wie ihre kulturelle Signifikanz mittlerweile immer deutlicher hervortritt. Sie waren somit implizit auch ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr die von <a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/ikm\/2018\/07\/29\/fws-2018-video-hartmut-stoeckl\/\">Hartmut St\u00f6ckl am ersten Konferenztag<\/a> geforderte Integration der <em>Multimodal Literacy<\/em> in Schule und Studium.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forschung und Unterrichtspraxis zusammenzubringen, das war das Ziel der Konferenz FwS 2018. 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