{"id":2582,"date":"2018-01-15T06:00:03","date_gmt":"2018-01-15T05:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/?p=2582"},"modified":"2018-01-12T23:21:59","modified_gmt":"2018-01-12T22:21:59","slug":"disruptive-geschaeftsmodelle-case-study-immobilienvermittlung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/2018\/01\/15\/disruptive-geschaeftsmodelle-case-study-immobilienvermittlung\/","title":{"rendered":"Disruptive Gesch\u00e4ftsmodelle: Case Study Immobilienvermittlung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit der Einf\u00fchrung des Bestellerprinzips in Deutschland zeigt sich beispielhaft, wie sich ein Markt in einem halben Jahr radikal durch die Digitalisierung ver\u00e4ndern kann. So sanken im privaten Vermietungsmarkt die Ums\u00e4tze der Makler massiv. Im selben Zeitraum haben mehr als ein Dutzend Start-ups versucht, Marktanteile zu gewinnen. Welche Lehren k\u00f6nnen daraus gezogen werden?<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #e2007a\"><em>Nils T. Kohle<\/em><\/span><\/p>\n<p>Der Immobilienverkauf \u2013 speziell in Deutschland und in der Schweiz \u2013 l\u00e4uft im Gro\u00dfen und Ganzen immer noch im selben Schema ab wie vor 50 Jahren. Die in vielen Branchen bereits erfolgte Reduktion von Preisen \u2013 hier im Speziellen geringere Provisionen oder Fixpreise (wie es in Gro\u00dfbritannien beispielsweise www.easyproperty.co.uk mit 475 bis 1.500 GBP und <a href=\"https:\/\/www.purplebricks.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.purple- bricks.com<\/a>15 mit 798 GBP pro Verkauf bieten) \u2013 durch h\u00f6here Transparenz und neue Anbieter (Economies-of-Scale) hat bislang kaum stattgefunden.<\/p>\n<p>In Gespr\u00e4chen mit Immobilien-Unternehmen h\u00f6rt man immer wieder folgende Aussagen, wenn man \u00fcber die zuk\u00fcnftigen Auswirkungen der Digitalisierung in der Branche spricht:<\/p>\n<ul>\n<li>Immobilien kann man nicht digitalisieren<\/li>\n<li>Die pers\u00f6nliche Bindung des Maklers zum K\u00e4ufer \/ Verk\u00e4ufer ist sehr relevant und digital nicht zu ersetzen, es geht ja um Vertrauen<\/li>\n<li>Der Markt ist extrem lokal gepr\u00e4gt, dadurch zersplittert und passt nicht zu globalen, digitalen Angeboten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Anpassungen des Marktes im Zuge der Digitalisierung erfolgen allerdings nicht sukzessive, sondern meistens sehr schnell, vergleichbar mit einem Strudel im Wasser: Au\u00dfen ist es noch ruhig, wenn man aber erst einmal in den Strudel ger\u00e4t, dann zieht es einen immer schneller und mit immer mehr Kraft dort hinein. Professor Michael Wade von der IMD in Lausanne nennt dies einen \u201eDigital Vortex\u201c und die von ihm durchgef\u00fchrten Studien belegen diesen Sachverhalt (vgl. Wade, 2015). So erw\u00e4hnt Wade, dass die Digitalisierung in den meisten Bereichen so weit geht, bis nicht mehr weiter digitalisiert werden kann. D.h., wenn die Digitalisierung einer Industrie erst einmal angefangen hat, treten immer schneller, immer weitere neue Teilnehmende in den Markt ein, die mit neuen Technologien und Prozessen ein St\u00fcck vom zu verteilenden Kuchen erhalten wollen. Dies geht so lange, bis eine Industrie nahezu vollst\u00e4ndig digitalisiert ist. Dass dabei diverse \u2013 alte und neue \u2013 Unternehmen auf der Strecke bleiben, versteht sich von selbst.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #e2007a\"><strong>Bestellerprinzip f\u00fchrt zum Umbruch im Vermietungsmarkt<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>Auch in der Immobilienbranche begann die Digitalisierung sehr sprunghaft und weitet sich jetzt massiv aus. Vor weit mehr als zehn Jahren startete es mit Anzeigenportalen (bspw. <a href=\"https:\/\/www.immobilienscout24.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.immobilienscout24.de<\/a>) \u2013 die mittlerweile den Markt beherrschen; dazu sp\u00e4ter mehr. Mit der Einf\u00fchrung des Bestellerprinzips (vgl. Wikipedia, online) in Deutschland im Juni 2015 zeigt sich, wie sich ein Markt in einem halben Jahr radikal durch die Digitalisierung ver\u00e4ndern kann. Aufgrund des Bestellerprinzips m\u00fcssen die Vermieter die Makler-Courtagen tragen, welche bislang immer durch die neuen Mieter zu bezahlen waren. Vorher war es den Vermietern mehr oder weniger egal, wie hoch die Kosten f\u00fcr den Makler waren und welche Leistungen daf\u00fcr geboten wurden. Sie mussten sie ja nicht selbst bezahlen. Mit der Einf\u00fchrung des Bestellerprinzips hat der Vermieter nun aber alle Kosten f\u00fcr die Beauftragung eines Maklers selbst zu tragen. Das hat dazu gef\u00fchrt, dass zeitgleich mit der Einf\u00fchrung des Gesetzes ein gutes Dutzend (Venture Capital finanzierte) Start-ups auf den Markt gekommen sind. Einige Beispiele sind: McMakler (+250k EUR Finanzierung, nicht ver\u00f6ffentlicht), Realbest (+2mio. EUR Finanzierung), Vendomo (finanziert durch Rocket Internet, bereits wieder geschlossen). Eine umfangreiche Liste dazu, ist online zu finden (vgl. H\u00fcsing, 2015). Das Gesch\u00e4ftsmodell dieser Start-ups ist jeweils \u00e4hnlich und relativ einfach: \u00dcber die m\u00f6glichst vollst\u00e4ndige Digitalisierung des Vermietungsprozesses \u2013 hier haben die neuen Unternehmen einen grossen Know-how- und Finanzierungsvorsprung gegen\u00fcber dem klassischen Makler \u2013 versuchen die Start-ups die Kosten massiv zu senken und unterbieten somit den klassischen Makler vor Ort. Da der Vermieter nun auf einmal einen Kosten-Aspekt bei seiner Entscheidung f\u00fcr einen Makler ber\u00fccksichtigen muss, fallen Themen wie Regionalit\u00e4t und Loyalit\u00e4t, entgegen aller Voraussagen, nahezu vollst\u00e4ndig weg.<\/p>\n<p>Im privaten Vermietungs-Markt hat dies zu schlagartigen Einbr\u00fcchen in den Ums\u00e4tzen der Makler von bis zu 50% gef\u00fchrt (Immobilienscout24, 2015). Im selben Zeitraum haben die mehr als ein Dutzend Start-ups versucht, sofort Marktanteile zu gewinnen. Da sie im Regelfall durch Risikokapital finanziert sind und nicht sofort Gewinne erzielen m\u00fcssen, gelingt dies haupts\u00e4chlich \u00fcber den Preis. In der Folge ist der Preis f\u00fcr die Vermietung eines Objektes von urspr\u00fcnglich 2,38 Monatsmieten zu zahlen vom neuen Mieter, reduziert worden auf im Schnitt etwas weniger als 500 EUR pro Vermietung, zahlbar nach der Gesetzes\u00e4nderung durch den Vermieter. D.h. ein gnadenloser Ausleseprozess unter den Maklern im Vermietungsbereich hat begonnen und viele mussten sich komplett neue Bet\u00e4tigungsfelder suchen. Das ist nicht \u00fcber Jahre allm\u00e4hlich erodiert, sondern innerhalb von rund drei (!) Monaten passiert. Nat\u00fcrlich ist das Gesetz lange vorher verabschiedet worden, aber nur einige der gro\u00dfen Anbieter haben sich entsprechend darauf vorbereitet.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #e2007a\"><strong>Grunds\u00e4tze digitaler Disruptionen<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>Wie im \u201eDigital Vortex Modell\u201c erw\u00e4hnt, startet die Disruption im einfachsten und volumenst\u00e4rksten Bereich, in diesem Fall in der Abwicklung der Vermietung von Objekten \u00fcber ein automatisiertes Matching, mit dem Ziel die manuelle Auslese von Bewerbern von Anfang an komplett zu digitalisieren und den zeitlichen Aufwand massiv zu verringern. Schon hier konnten in Deutschland bislang kaum Makler mithalten (Technik, Finanzierung, Geschwindigkeit), sodass es nun mehr als ein Dutzend neue Unternehmen gibt, die um die potenziellen Vermieter k\u00e4mpfen. Hauptargument ist wie erw\u00e4hnt der Preis. Dieser hat sich in den letzten 9 Monaten auf knapp unter 500 EUR f\u00fcr die \u00dcbernahme des gesamten Vermittlungsprozesses f\u00fcr einen neuen Mieter eingependelt.<\/p>\n<p>Fraglich ist hier nun, ob auf diesem Preisniveau selbst die Start-ups \u00fcberleben k\u00f6nnen. Es wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in den n\u00e4chsten 3-6 Monaten eine erste Auslese mit Zusammenschl\u00fcssen und Konkursen geben. Hier kann sehr gut in Echtzeit verfolgt werden, wie sich der Markt radikal digitalisiert und wie schnell entsprechende neue Mitspieler Marktanteile \u00fcbernehmen und den Markt gewinnen oder aber auch aufgeben und den Markt verlassen, wie bereits beim Start-up Vendomo von Rocket Internet passiert. Dieses Muster wird sich nun in immer mehr Prozessen in der Immobilienbranche nachverfolgen lassen, so lange bis es keinen Prozess mehr gibt, der nicht digital optimiert ist.<\/p>\n<p>Zusammengefasst kann gesagt werden:<\/p>\n<ul>\n<li>M\u00e4rkte und Prozesse digitalisieren sich radikal schnell.<\/li>\n<li>Die Verf\u00fcgbarkeit von finanziellen Mitteln ist sehr hoch; auch ein Scheitern von Modellen wird in Kauf genommen.<\/li>\n<li>Preise geraten durch die Digitalisierung nahezu immer unter Druck. Entweder sie pendeln sich auf einem deutlich geringeren Niveau ein, auf dem Anbieter mit digitalisierten Gesch\u00e4ftsmodellen \u00fcberleben k\u00f6nnen, oder die Ans\u00e4tze scheitern nach einiger Zeit, weil es finanziell nicht attraktiv ist. Der Preis bleibt allerdings am Boden und steigt nur sehr langsam wieder, zumindest ist der Markt erst einmal preislich kaputt.<\/li>\n<li>Die digitalen Gesch\u00e4ftsmodelle basieren in den meisten F\u00e4llen auf nationalen Rollout Strategien mit Anpassung an lokale Gegebenheiten unter Nutzung von Economies-of-Scale, d.h. einzelne lokale Player m\u00fcssen sich neue Nischen suchen oder sich zusammenschlie\u00dfen.<\/li>\n<li>Gesch\u00e4ftsmodelle gehen in zwei Richtungen; entweder rein transaktionsabh\u00e4ngig oder in konstante Revenue-Streams, die eine bessere Planung und Auslastung der Unternehmen erm\u00f6glichen. Hier k\u00f6nnen Makler ebenfalls \u00fcberlegen, welche Modelle mit konstanten Ums\u00e4tzen m\u00f6glich sein k\u00f6nnten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was passiert aber nach der erfolgten Digitalisierung des Immobilienmarktes? Werden die \u00fcberlebenden Anbieter in einem Monopol oder Oligopol \u2013 siehe Google und Facebook \u2013 die entsprechend hohen Gewinne absch\u00f6pfen?<\/p>\n<p>Aus meiner Sicht, zuerst einmal \u201eja\u201c. Jede Digitalisierung schafft einige \u2013 meist\u00a0wenige \u2013 Gewinner, die dann einen sehr hohen Marktanteil auf sich vereinen. Der Grund hierf\u00fcr sind die klassischen Netzwerk-Effekte: jeder geht dorthin, wo schon viele andere sind und durch die Masse wird dort \u00fcber die Fixkostendegression zu wesentlich geringeren Kosten produziert, sodass der Wettbewerb final \u00fcber den Preis entschieden wird. Das f\u00fchrt langfristig zu deutlich h\u00f6heren Margen und Gewinnen nach der Markt-Bereinigung, einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die massiven Investitionen von Venture Capital Unternehmen in diesem Bereich.<\/p>\n<p>Dabei wird es aber nicht bleiben. Der Vorteil, den neue Unternehmen in Bezug auf die Digitalisierung aufweisen, ist auch eine ihrer gr\u00f6\u00dften Anf\u00e4lligkeiten: Wettbewerber k\u00f6nnen schnell mit neuen, innovativen Ans\u00e4tzen und Technologien aufschlie\u00dfen und Marktanteile gewinnen. Eine Zementierung des Status quo ist tendenziell somit zwar vorhanden, kann aber jederzeit sehr schnell gebrochen werden. Auch hier bietet der Deutsche Immobilienmarkt ein entsprechendes Beispiel mit dem Oligopol der digitalen Branchenriesen <a href=\"https:\/\/www.immoscout24.ch\/de\/?gclid=CjwKCAiA1uHSBRBUEiwAkBCtzWEeCP2qHswLGsCs7lysFgc1aJxCtsdYhTjANC8XfTJ56CzUiXpgxxoCGygQAvD_BwE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Immobilienscout24<\/a> und I<a href=\"https:\/\/www.immowelt.ch\/?gclid=CjwKCAiA1uHSBRBUEiwAkBCtzZXPMQLMFNykLflH40UzqKCWcsxMiZkvWCATK8qAf0AbgZuZ77L1HBoCZAAQAvD_BwE\">mmowelt<\/a> \/ Immone. Beide geh\u00f6ren zum <a href=\"http:\/\/www.axelspringer.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Axel Springer Verlag<\/a>. Das Muster l\u00e4sst sich aber genauso auf andere M\u00e4rkte wie die Schweiz oder Gro\u00dfbritannien \u00fcbertragen. Gro\u00dfe Player und die aktuelle europ\u00e4ische Rechtsprechung (zum Beispiel in Bezug auf das Meta-Crawling Verbot, siehe f\u00fcr Deutschland die Rechtsprechung des OLG Frankfurt am Main vom 5. M\u00e4rz 2009, Aktenzeichen 6 U 221\/08) lassen es kaum zu, dass sich der Markt kurzfristig \u00e4ndert, Marktanteile sind zementiert und ver\u00e4ndern sich kaum.<\/p>\n<p>Die Preisgestaltung f\u00fcr Portale im digitalen Umfeld wird nicht niedriger durch den Wettbewerb, sondern immer h\u00f6her durch \u201eAbsprachen\u201c. Dies geschieht zum \u00c4rger der Makler, die auf diese Plattformen f\u00fcr die Objektvermarktung angewiesen sind.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #e2007a\"><strong>Ansatz zur Disruption des Immobilienverkaufs<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>Die Disruption dieser M\u00e4rkte wird aber dennoch erfolgen, allerdings wahrscheinlich von komplett anderen Seiten. Ein neuer Anbieter kann das Oligopol nur sehr schwer \u2013 d.h. mit hohem Marketing-Aufwand \u2013 mit einem gleichen Produkt aus den Fugen bringen, aber man kann \u00fcber digitale Prozesse und komplett neue strategische Ans\u00e4tze diese aktuelle Vorherrschaft massiv ver\u00e4ndern. Diese strukturelle Ver\u00e4nderung kann nur \u00fcber vollkommen neue Gesch\u00e4ftsmodelle passieren, welche die aktuellen Player im Markt \u00fcberraschen und so aufgesetzt sind, dass sie nicht einfach kopiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Ein Beispiel gr\u00fcnde ich gerade selbst. Es wird unter dem Namen Kohle &amp; Co im 2. Quartal 2016 lanciert werden. Dieser Ansatz kann das Immobiliengesch\u00e4ft in Deutschland nachhaltig ver\u00e4ndern, in diesem Fall weniger auf der Makler-Seite, sondern vor allem beim vorherrschenden Oligopol der Immobilien-Marktpl\u00e4tze und im Bereich der Finanzierung von Immobilien.<\/p>\n<p>Eine kurze Erl\u00e4uterung zum Ansatz und wieso dieser sehr disruptiv ist und den Markt ver\u00e4ndern wird (vgl. Kohle, 2015): Ziel des Gesch\u00e4ftsmodells ist es, die Finanzierung von Immobilien an die tats\u00e4chlichen Lebenswelten der Menschen im \u201eHeute\u201c anzupassen. Vorausgegangen waren diverse \u00dcberlegungen dar\u00fcber, wie sich der Markt in Zukunft ver\u00e4ndern wird:<\/p>\n<ul>\n<li>Menschen wollen in j\u00fcngeren Jahren kaufen, auch als Kapitalanlage, haben aber kaum Eigenkapital.<\/li>\n<li>Die Flexibilit\u00e4t der Menschen wird zwangsweise h\u00f6her, da Jobs nicht mehr ein Leben lang dieselben bleiben (Regionalit\u00e4t) und sich die Formen des Zusammenlebens h\u00e4ufiger ver\u00e4ndern.<\/li>\n<li>Die Bonit\u00e4t der Menschen ist nicht schlechter, aber anders geworden. Neue Formen der Bonit\u00e4tsbeurteilung m\u00fcssen eingef\u00fchrt werden.<\/li>\n<li>Eine Kosten-Transparenz ist noch nicht gegeben, obwohl die Portale und Technologien daf\u00fcr verf\u00fcgbar w\u00e4ren. Die Schaffung einer h\u00f6heren Transparenz in der Finanzierung des K\u00e4ufers f\u00fchrt zu deutlichen zeitlichen Einsparungen bei der Vermittlung von Immobilien durch den Makler.<\/li>\n<li>Vertrauen ist bislang ein sehr wichtiges Mittel, allerdings auch nur, weil die Transparenz noch nicht zu einem Equilibrium zwischen K\u00e4ufer und Verk\u00e4ufer gef\u00fchrt hat und somit immer ein gewisses Misstrauen vorherrscht. Die Pr\u00fcfung jeder Immobilie durch einen Gutachter f\u00fchrt zu einer komplett neuen Transparenz und dadurch auch zu einer Umkehrung der Sichtweise, was der digitalen Vermittlung helfen wird.<\/li>\n<li>Das Gesch\u00e4ftsmodell der Makler wird sich sukzessive ver\u00e4ndern, weg von der Provision hin zu einem viel st\u00e4rker dienstleistungsorientierten Gesch\u00e4ft mit kleineren, laufenden Ums\u00e4tzen. D.h. Objekte werden in Zukunft nicht immer sofort gekauft, sondern \u00fcber neue Hybrid-Modelle finanziert. Ein guter Vergleich ist hier der Umbruch im Automobil-Segment, K\u00e4ufe nehmen tendenziell bei j\u00fcngeren Leuten ab, Car Sharing wird deutlich attraktiver und aus einmaligen Kaufpreisen werden laufende Einnahmen (Leasing). Finanzierungsinstitute werden im Markt weiterhin sehr stark leiden, da sie sehr austauschbare und vergleichbare Produkte anbieten.<\/li>\n<li>Die Notar-Bedingungen ver\u00e4ndern sich gerade dramatisch, erste Unternehmen haben rechtlich sichere Verfahren entwickelt, mit denen man keinen Notar mehr vor Ort einbinden muss, sondern die Notariatsdienstleistungen digital durchf\u00fchren kann.<\/li>\n<li>Ausl\u00e4ndische Anbieter tun sich bislang schwer, auf die sehr regionalen M\u00e4rkte zu kommen, da das Know-how fehlt und der Wettbewerb teilweise sehr hoch ist, zumindest unter den pr\u00e4senten Unternehmen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Basierend auf dieser Ausgangslage wurde Kohle &amp; Co. entwickelt. Es handelt sich hierbei nicht um ein reines Immobilienportal \u2013 wie beispielsweise Immobilienscout24 \u2013, sondern um eine Plattform die alle zurzeit auf dem Markt befindlichen Immobilien listet und diese mit den finanziellen W\u00fcnschen (und Zw\u00e4ngen) des potenziellen K\u00e4ufers abgleicht. Der Nutzer sucht ausschlie\u00dflich \u00fcber den Ort und sein monatliches (!) Budget. Kohle &amp; Co. hat hierzu diverse Algorithmen entwickelt, welche aus den vorhandenen Objekt-Daten die voraussichtlichen gesamten Kosten (inkl. Nebenkosten, Reparaturen je nach Zustand etc.) ermitteln und daraus eine Finanzierung erarbeiten. Der potenzielle K\u00e4ufer braucht dann nur noch nach seinem monatlichen finanziellen Budget zu suchen, beispielsweise 1\u2019800 CHF pro Monat, und bekommt alle verf\u00fcgbaren Objekte, die sich mit diesem monatlichen Betrag finanzieren lassen. Die Finanzierung kann dann wie bislang \u00fcblich durch eine Bank erfolgen, oder aber durch Kohle &amp; Co. Bei der Finanzierung durch Kohle &amp; Co. werden dann sehr flexibel auch Maklerprovisionen, Erwerbsnebenkosten und Reparaturen entsprechend mitfinanziert, sodass der potenzielle K\u00e4ufer eine Gesamtl\u00f6sung erh\u00e4lt. Mit diesem Vorgehen kann der potenzielle K\u00e4ufer eine sehr einfache Vorauswahl treffen und wird dann direkt auf die entsprechenden Angebote, bzw. auf die anbietenden Seiten (z.B. des Maklers) verlinkt. Somit bietet Kohle &amp; Co. einen vollkommen neuen, disruptiven Ansatz.<\/p>\n<p>Ob dieses Modell final erfolgreich wird, kann niemand vorhersagen. Es kann sein, dass es nur den Markt bereitet f\u00fcr weitere Disruptoren, die dann im Fahrwasser den Markt erobern. Klarheit dar\u00fcber wird man nach gut 6\u201312 Monaten haben.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #e2007a\"><strong>Monitoring von disruptiven Tendenzen<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass der gewerbliche Immobilienmarkt f\u00fcr private Verk\u00e4ufe bislang relativ stark von der Digitalisierung verschont geblieben ist. Basierend auf allen gemachten Erfahrungen und Auswertungen, wird das aber nicht so bleiben. Demnach stehen f\u00fcr die Branche in den kommenden Jahren gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen an, denen man positiv begegnen sollte, um nicht irgendwann unerwartet von einer Entwicklung \u00fcberrascht zu werden. Empfehlen kann ich dringend, sich neue Gesch\u00e4ftsmodelle aufmerksam anzusehen und zu testen, ob diese relevant f\u00fcr das eigene Gesch\u00e4ft sind. Das kostet mit Sicherheit ein wenig Geld am Anfang, allerdings spart man sich dann unter Umst\u00e4nden sp\u00e4tere \u00dcberraschungen, wenn der Ansatz den Markt \u00fcberrollt.<\/p>\n<p>Die digitale Disruption ist nicht per se negativ, sondern sie bietet gerade f\u00fcr aktive Marktteilnehmer eine sehr gute Chance, sich schnell an neue Anforderungen anzupassen und bestenfalls Marktanteile zu gewinnen. Dies ist nicht ohne Risiko und \u00fcberschaubaren finanziellen Aufwand m\u00f6glich, aber das Potenzial, auf der Gewinnerseite zu stehen, ist hoch. Begr\u00fcnden l\u00e4sst sich dies dadurch, dass viele Marktteilnehmer, Anbieter von neuen Gesch\u00e4ftsmodellen, z. B. von einem Portal wie Kohle &amp; Co. erst einmal ignorieren, abwarten was passiert und dann erst sehr sp\u00e4t auf den fahrenden Zug aufspringen. Hier besteht aber die Chance, fr\u00fch mit dabei zu sein, Erfahrungen zu sammeln und sich gegebenenfalls schneller als andere anzupassen.<\/p>\n<p><strong>Dieser Artikel entstand im Rahmen des Digitalisierungsbarometers. Die Studie ermittelt anhand einer breit angelegten, repr\u00e4sentativen Erhebung bei den wichtigsten Akteuren der Immobilienbranche in der Schweiz, wie die Auswirkungen der Digitalisierung wahrgenommen werden und welche Auswirkungen f\u00fcr die kommenden Jahre erwartet werden.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die gesamte Studie k\u00f6nnen Sie hier beziehen:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Digitalisierungsbarometer-2016-Gesch\u00e4ftsmodelle-Markus-Schmidiger-ebook\/dp\/B01LDF0K2I\/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1501053872&amp;sr=8-1&amp;keywords=digitalisierungsbarometer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Digitalisierungsbarometer 2016 \u2013 Kundenverhalten und Gesch\u00e4ftsmodelle<\/strong><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Digitalisierungsbarometer-2017-Digitales-Planen-Bauen\/dp\/3906877078\/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;qid=1501053872&amp;sr=8-2&amp;keywords=digitalisierungsbarometer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Digitalisierungsbarometer 2017 \u2013 Digitales Planen und Bauen<\/strong><\/a><\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrende Literatur:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>H\u00fcsing, A. (2015). Makler, zieht Euch warm an! Mieten, kaufen, wohnen \u2013 Start Ups, die man kennen muss. Online (30.03.2016): http:\/\/www.deutsche-startups.de\/2015\/06\/19\/mieten-kaufen-wohnen- start-ups-die-man-kennen-muss\/<\/li>\n<li>(2015). Studie \u201e100 Tage Bestellerprinzip zeigt\u201c: Vermietungsums\u00e4tze von Maklern brechen ein. Online (28.03.2016): http:\/\/news.immobilienscout24.de\/rund-um-die-immobilie\/studie- 100-tage-bestellerprinzip-zeigt-vermietungsumsaetze-von-maklern-brechen-ein,119841.html<\/li>\n<li>Kohle, N.-T. (2015). Key to success for disruptive digital business models entering an existing market \u2013 Framework, Analysis, Strategy \u2013 and the implementation on a new venture in the German real estate market. Hamburg: Kellogg-WHU.<\/li>\n<li>Wade, P.-M. (2015). IMD Global Centre for Digital Business Transformation. Online (30.03.2016): http:\/\/global-center-digital-business-transformation.imd.org\/en\/research\/overview\/<\/li>\n<li>Bestellerprinzip (Immobilienwirtschaft). Online (17.03.2016): https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki \/Bestellerprinzip_%28Immobilienwirtschaft%29<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Das\u00a0k\u00f6nnte Sie ebenfalls interessieren:<\/strong><\/p>\n<p>Entdecken Sie die\u00a0<a title=\"Immobilien HSLU\" href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/themen\/immobilien\/?sourceurl=\/immobilien\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Welt des Immobilienmanagements<\/a>\u00a0und erfahren Sie alles Wissenswerte rund um den\u00a0MAS Immobilienmanagement sowie andere Angebote zum Thema\u00a0<a title=\"Immobilien HSLU\" href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/themen\/immobilien\/?sourceurl=\/immobilien\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Immobilien<\/a>. Gerne beantworten Ihnen\u00a0<a title=\"Markus Schmidiger\" href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/ueber-uns\/personensuche\/person-detail-site\/?pid=248\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Prof. Dr. Markus Schmidiger<\/a>\u00a0und <a title=\"John Davidson\" href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/ueber-uns\/personensuche\/person-detail-site\/?pid=974\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Prof. Dr. John Davidson<\/a>\u00a0und <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/hochschule-luzern\/ueber-uns\/personensuche\/profile\/?pid=2413\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Prof. Dr. Michael Tr\u00fcbestein<\/a> vom\u00a0<a title=\"IFZ\" href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/ueber-uns\/institute\/ifz\/?sourceurl=\/ifz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">IFZ<\/a>\u00a0Ihre Fragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der Einf\u00fchrung des Bestellerprinzips in Deutschland zeigt sich beispielhaft, wie sich ein Markt in einem halben Jahr radikal durch die Digitalisierung ver\u00e4ndern kann. 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