{"id":3813,"date":"2019-10-28T06:30:01","date_gmt":"2019-10-28T05:30:01","guid":{"rendered":"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/?p=3813"},"modified":"2026-02-11T14:53:13","modified_gmt":"2026-02-11T13:53:13","slug":"enormes-potential-im-facility-management-fuehrt-zu-neuen-berufsbildern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/2019\/10\/28\/enormes-potential-im-facility-management-fuehrt-zu-neuen-berufsbildern\/","title":{"rendered":"Enormes Potential im Facility Management f\u00fchrt zu neuen Berufsbildern"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p><em>Daniele Bordone; Laila Demiroglu<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Technologien und deren Mehrwert<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Facility Management existieren zahlreiche Systeme und Applikationen, welche Prozesse vereinfachen und die Effizienz steigern sollen. Jedes Produkt hat den Schwerpunkt auf einer, maximal zwei Kernt\u00e4tigkeiten des Facility Management gelegt. Aktuell gibt es jedoch kein System, welches alle Bereiche des Facility Management abdeckt. Die untenstehende Grafik gibt einen \u00dcberblick \u00fcber verschiedene Technologien.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"849\" height=\"561\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Bild-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3823\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Bild-1.jpg 849w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Bild-1-300x198.jpg 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Bild-1-768x507.jpg 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Bild-1-214x140.jpg 214w\" sizes=\"auto, (max-width: 849px) 100vw, 849px\" \/><figcaption><strong>Abbildung 1<\/strong>: Technologien im \u00dcberblick <strong>Quelle<\/strong>: Maintenance process and associated indicators; <a href=\"https:\/\/www.easyfairs.com\/fileadmin\/groups\/9\/maintenance\/Stuttgart_2017\/PDF\/04_Brumby_Smart_Service_Ingenieure_Messe_Stuttgart_2017.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.easyfairs.com<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Grafik visualisiert den jeweiligen Digitalisierungsfortschritt und den Kulturwandel von innen nach aussen f\u00fcr die Objekt-, Business-, Daten- und Sozial- Dimension. Der klassische Instandhalter wird sich beispielsweise vom Arbeitsjournal verabschieden und zuk\u00fcnftig als Smart Service-Ingenieur mit Maintenance Apps und Cloud-L\u00f6sungen unterwegs sein. Die neuen Technologien werden zunehmend an Bedeutung gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcbersicht und Nachvollziehbarkeit durch Computer Aided Facility Management<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Weit verbreitet sind CAFM-Systeme, welche in der Regel modular aufgebaut sind. Wie der Begriff Computer Aided Facility Management bereits vermuten l\u00e4sst, unterst\u00fctzen diese Systeme Prozesse des Facility Managements. Beispiele f\u00fcr etablierte Produkte in der Schweiz sind <a href=\"https:\/\/planonsoftware.com\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Planon conjectFM<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.speedikonfm.com\/index.php?produkte#cafm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">SpeedikonFM<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.campos.ch\/was-ist-campos\/campos-kurz-erklaert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">CAMPOS.<\/a> CAFM-Systeme sind Planungs- und Steuerungsinstrumente, welche im besten Fall die aktuelle Situation, aber auch die Vergangenheit und bis zu einem bestimmten Grad die zuk\u00fcnftige Entwicklung abbilden k\u00f6nnen. Am h\u00e4ufigsten zum Einsatz kommen Module f\u00fcr das Fl\u00e4chen- und das technische Geb\u00e4udemanagement. Mit diesen Modulen k\u00f6nnen Fl\u00e4chen grafisch und numerisch dargestellt und nach Mietern, Belegung oder Nutzfl\u00e4chen ausgewertet werden. Zudem k\u00f6nnen die technischen Anlagen wie L\u00fcftungen, Aufz\u00fcge und Heizungen mitsamt den technischen Daten erfasst und mit Wartungs- und Inspektionsintervallen hinterlegt und Verantwortlichen zugewiesen werden. Auch Module f\u00fcr die Reinigung, das Management von Vertr\u00e4gen und Umz\u00fcgen sowie digitale Workflows werden oft eingesetzt. Der Mehrwert von CAFM-Systemen liegt in der zentralen Datenablage und der Tatsache, dass Kosten einfacher und transparenter zugewiesen und weiterverrechnet werden k\u00f6nnen. Zudem bieten die Daten eine solide Grundlage f\u00fcr Ausschreibungen von technischen und infrastrukturellen Dienstleistungen. Grunds\u00e4tzlich kommen CAFM-Systeme w\u00e4hrend der Betriebsphase von Immobilien zum Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Aktion statt Reaktion ist die zuk\u00fcnftige Devise<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Im Facility Management gibt es eine Vielzahl von digitalen Technologien, die einen Mehrwert bieten. Mittels Smart Maintenance sollen Produktionsanlagen und Geb\u00e4udetechnik digital \u00fcberwacht und die generierten Daten ausgewertet werden. Dies erm\u00f6glicht eine neue und effizientere Ausrichtung der Instandhaltungsstrategie. Smart Maintenance vermeidet Stillst\u00e4nde, erh\u00f6ht die Anlagenverf\u00fcgbarkeit und minimiert die Instandhaltungskosten, da sich technische Anlagen bei Fehlfunktionen und St\u00f6rungen oder bei anstehenden Wartungen sowie bei Inspektionen automatisch melden. Der administrative Instandhaltungsaufwand kann ebenfalls minimiert werden, da beispielsweise die Historie bei einem technischen Gewerk hinterlegt werden kann. Der technische Mitarbeitende kann mit einem Endger\u00e4t (Smartphone oder Tablet) die Informationen vor Ort abrufen. Erreicht wird dies durch das Internet of Things (IoT), das physische und virtuelle Gegenst\u00e4nde miteinander verkn\u00fcpft und vorausschauende Wartungen respektive Predicitive Maintenance sowie <a href=\"https:\/\/www.iml.fraunhofer.de\/content\/dam\/iml\/de\/documents\/OE%20240\/Forschungsskizze_CoMiS.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Condition Monitoring<\/a> erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"528\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Bild-2-1024x528.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3825\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Bild-2-1024x528.jpg 1024w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Bild-2-300x155.jpg 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Bild-2-768x396.jpg 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Bild-2-928x478.jpg 928w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Bild-2.jpg 1387w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><strong>Abbildung 2<\/strong>: Instandhaltungsstrategien<br><strong>Quelle<\/strong>: Predictive Maintenance \u2013 neue Wege der Instandhaltung \/ ServiceToday S.84<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Mithilfe von Sensoren wie Beschleunigungs-, Ultraschall-, Drehzahl-, Drehmoment- und Temperatursensoren etc., die bei kritischen Anlagen oder Anlagenteilen installiert werden, k\u00f6nnen Daten der Produktions- und geb\u00e4udetechnischen Anlagen gesammelt, analysiert und anhand von Algorithmen ausgewertet werden. Die Instandhaltungsmassnahmen werden somit erst durchgef\u00fchrt, \u00abwenn es wirtschaftlich und funktional am nachhaltigsten ist\u00bb&nbsp;(Gensrich, 2018, S. 3). Das vorausschauende System erm\u00f6glicht die Bestellung der ben\u00f6tigten Ersatz- und Verbrauchsmaterialien zum idealen Zeitpunkt. Da es sich um eine Echtzeit-Daten\u00fcbersicht handelt, werden noch intakte Anlagenteile nicht ausgetauscht und nicht standardisierte Ersatzteile mit langen Lieferfristen bereits vor dem Anlagenausfall beschafft.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wie die Digitalisierung die Reinigungsbranche auf den Kopf stellt<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.zhaw.ch\/storage\/lsfm\/institute-zentren\/ifm\/fachtagungen\/2016-tagungsband-symposium-fm-here-we-go.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Digitalisierungsthemen sind auch in der Reinigungsbranche<\/a> nicht mehr wegzudenken. IoT birgt auch hier ein grosses Potential zur Optimierung der Reinigungsprozesse. Die Ausstattung von Seifenspendern, Abfalleimern sowie Papierhandtuchbeh\u00e4ltern mit Sensoren verhindert unn\u00f6tige Leerl\u00e4ufe der Reinigungskraft. Im Toilettenbereich werden die Personenfrequenzen erfasst und T\u00fcr\u00f6ffnungsz\u00e4hler respektive Smart Buttons angebracht. Dieses Vorgehens hat bei den Post Immobilien mit <a href=\"https:\/\/immobilien.post.ch\/de\/innovation\/intelliclean\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">IntelliClean<\/a> bereits Einzug gehalten. Daten und Meldungen zum F\u00fcllstand des Abfalleimers oder des Seifenspenders werden direkt auf dem Tablet oder Smartphone des Mitarbeitenden angezeigt. Somit reduzieren sich die Materialkosten f\u00fcr Verbrauchsmaterial wie Kehrichts\u00e4cke und es entstehen dynamische Reinigungspl\u00e4ne und -touren, welche das System automatisch erstellt. Zus\u00e4tzlich zeigt die Software dem Mitarbeitenden, in welchen R\u00e4umen ein erh\u00f6hter Reinigungsbedarf besteht. Der Einsatz von Reinigungsrobotern und Drohnen ist ein weiterer Trend, der die Optimierung der Reinigungs- und Securitykosten verspricht. Bereits heute f\u00fchren Roboter einfachere Aufgaben in der Reinigung aus. Spezialroboter f\u00fcr die Krankenhausdesinfizierung sowie f\u00fcr die Reinigung von Sch\u00e4chten und Kan\u00e4len, die f\u00fcr den Menschen teilweise sehr schwer zug\u00e4nglich sind, werden bereits entwickelt und vertrieben. Drohnen eignen sich bestens um Hart- und Gr\u00fcnfl\u00e4chen sowie D\u00e4cher auf Verschmutzung zu kontrollieren oder Sicherheitskontrollg\u00e4nge durchzuf\u00fchren. Zudem werden Drohnen entwickelt, die zuk\u00fcnftig bei der Fassaden- und Glasreinigung eingesetzt werden sollen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Erh\u00f6hte Lebensqualit\u00e4t und Sicherheit durch Ambient Assisted Living<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ein weiterer interessanter Anwendungsbereich des IoT bei Immobilien ist das Ambient Assisted Living (AAL). Dabei handelt es sich um Technologien f\u00fcr das umgebungsunterst\u00fctzte Wohnen, welche \u00e4lteren oder eingeschr\u00e4nkten Personen die selbst\u00e4ndige Bew\u00e4ltigung des Alltags erm\u00f6glichen sollen. Mittels Sensoren und Trackern k\u00f6nnen Bewegungen \u00fcberwacht und ausgewertet werden, um bei Bedarf einen Alarm auszul\u00f6sen. Mit Sensoren best\u00fcckte Teppiche k\u00f6nnen parallel Daten erheben und gleichzeitig mit der Lichtsteuerung kommunizieren, wodurch R\u00e4ume in der Nacht automatisch erhellt und die Bewohner durch die R\u00e4umlichkeiten gef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Dies ist besonders f\u00fcr Demenzpatientinnen und -patienten hilfreich, da die Lichtf\u00fchrung bei der Orientierung hilft und das Sicherheitsgef\u00fchl unterst\u00fctzt. AAL beschr\u00e4nkt sich jedoch nicht auf Notrufsysteme und Bewegungs\u00fcberwachungen, es umfasst auch die Themen Gesundheit, Pflege, Haushalt und Kommunikation. AAL kann eine wichtige St\u00fctze f\u00fcr das Pflegepersonal in Altersheimen oder in Spit\u00e4lern sein. Es verbessert die medizinische Versorgung, erh\u00f6ht den Komfort und tr\u00e4gt zur Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner bei.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Smarte Planung f\u00fchrt nicht automatisch zu einer smarten Bewirtschaftung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Bei der Planung und Umsetzung von Bauprojekten sind digitalisierte, 2-dimensionale Pl\u00e4ne (CAD) schon seit l\u00e4ngerer Zeit Standard. W\u00e4hrend der Planungs- und Realisierungsphase wird in der Schweiz aber auch zunehmend mit Building Information Modeling (BIM) gearbeitet. Beim BIM werden die Geb\u00e4udeteile und Komponenten mit technischen Daten, Kostenangaben und der erwarteten Lebensdauer hinterlegt. Doch nicht nur die Datenf\u00fclle unterscheidet sich beim BIM von den herk\u00f6mmlichen CAD-Pl\u00e4nen, auch die Arbeitsmethodik unterscheidet sich grundlegend. W\u00e4hrend beim herk\u00f6mmlichen Vorgehen Pl\u00e4ne ausgetauscht werden, handelt es sich beim BIM, um einen integrierten Datenaustausch. Die Geb\u00e4udemodelle der verschiedenen Fachplaner werden zusammengef\u00fchrt, wodurch Kollisionen oder Fehler aufgedeckt werden k\u00f6nnen. Mittels der 3D-Visualisierung werden virtuelle Rundg\u00e4nge im Geb\u00e4ude und die Simulation von Prozessen erm\u00f6glicht, was die Koordination erleichtert und wodurch Fehler fr\u00fchzeitig erkannt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"971\" height=\"564\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Bild-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3826\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Bild-3.jpg 971w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Bild-3-300x174.jpg 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Bild-3-768x446.jpg 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Bild-3-928x539.jpg 928w\" sizes=\"auto, (max-width: 971px) 100vw, 971px\" \/><figcaption><strong>Abbildung 3<\/strong>: Datenaustausch \u2013 2D- Zeichnungen vs. BIM<br><strong>Quelle<\/strong>: Pr\u00e4sentation Drees &amp; Sommer TGA Wirtschaftsforum 2017<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In Anbetracht des gesamten Lebenszyklus einer Immobilie fallen 85% der Lebenszykluskosten w\u00e4hrend der Betriebsphase an&nbsp;(Gantenbein, 2003, S. 92) Das Ausmass der Kosten l\u00e4sst sich jedoch bereits in der Planungsphase steuern. Rund 80% der Kosten k\u00f6nnen bereits w\u00e4hrend der Planung beeinflusst werden. (Gantenbein, 2003, S. 91). F\u00fcr das Facility Management hat die Planung mit BIM diverse Mehrwerte. Einerseits eignet sich das Vorgehen sehr gut f\u00fcr Variantenvergleiche und f\u00fcr die Simulation von Wegen und Prozessen. Andererseits k\u00f6nnen die Daten auch f\u00fcr die Ausschreibung diverser Dienstleistungen verwendet werden. Bei der Nutzung des BIM durch das Facility Management w\u00e4hrend der Betriebsphase gibt es noch viele offene Fragestellungen. Aktuell k\u00f6nnen die Funktionen von CAFM-Systemen noch nicht durch das BIM abgedeckt werden. Des Weiteren existieren kaum etablierte Standards und Schnittstellen f\u00fcr den Datenaustausch der beiden Werkzeuge. Hinzu kommt, dass der CAFM-Anbietermarkt hoch fragmentiert ist und wenig Konsolidierungstendenzen zu sp\u00fcren sind. Wiederum auf der Nachfragerseite besteht eine geringe Wechselbereitschaft, da ein Systemwechsel oft mit hohen Kosten verbunden ist. Die im BIM hinterlegten Daten sind f\u00fcr die Betriebsphase h\u00e4ufig zu umf\u00e4nglich, weswegen bereits in der Planungsphase \u00fcberlegt werden muss, welche Angaben wirklich relevant sind. Wenn die ben\u00f6tigten Daten nicht ohne grossen Mehraufwand an das Facility Management \u00fcbergeben werden k\u00f6nnen, stellt sich die Frage, wie gross der Nutzen von BIM f\u00fcr die Betriebsphase sein wird. Durch den Einsatz der neuen Technologien k\u00f6nnen Abl\u00e4ufe und der Einsatz von Ressourcen optimiert, die Qualit\u00e4t und Transparenz gesteigert sowie Kosten und Fehler w\u00e4hrend der Planungs-, Bau- und Betriebsphase minimiert werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kl\u00e4rung der Kostenfrage und Formulierung expliziter Definitionen als erste H\u00fcrde bei der Umsetzung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Technologien und deren Mehrwerte sind den meisten Akteuren der FM-Branche bekannt und trotzdem ist der Digitalisierungsgrad noch gering. Woran liegt das? Im Gegensatz zu anderen Branchen unterscheidet sich jede Immobilie in der Bauweise und dem Technisierungsgrad. Bei vielen Bestandsbauten ist der Automatisierungsgrad in der Geb\u00e4udetechnik niedrig oder fehlt g\u00e4nzlich, sodass h\u00f6here Investitionen in digitale Technologien wie in Sensorik oder in Schnittstellen zu bestehenden Applikationen erforderlich w\u00e4ren. Viele geb\u00e4udetechnische Anlagen wie Heizungs-, Klima-, L\u00fcftungs- und K\u00e4lteanlagen beinhalten automatisierte Steuerungsger\u00e4te, die untereinander nicht vernetzt sind. Die bereits in Geb\u00e4uden bestehende Mess-, Steuer- und Regeltechnik erm\u00f6glicht zwar das Sammeln von Daten, diese werden aber in den meisten F\u00e4llen nicht analysiert und weiterverarbeitet. Big Data wird vielerorts gelebt und Daten werden gehortet, ohne zu definieren welche Daten genau ben\u00f6tigt werden und was das Ziel der Digitalisierung ist. Der Sprung zu Smart Data ist noch ausstehend, weil analoge Prozesse zwar digitalisiert, jedoch nicht vernetzt werden. Steuerungsl\u00f6sungen, Apps, FM-Services und Analysen sollen so miteinander vernetzt sein, dass allen Beteiligten des Immobilienmanagement Echtzeit-Daten f\u00fcr Betriebsoptimierungen zur Verf\u00fcgung gestellt werden k\u00f6nnen. Die daf\u00fcr verwendeten Cloud-basierten Plattformen verwandeln die Rohdaten, die von den IoT-Sensoren \u00fcbermittelt werden, zu wertvollen Informationen. Die digitale Transformation erfordert vom Unternehmen den Betrieb eines Innovationsmanagement. Die Hauptbestandteile sollen dabei schlanke Prozesse, Offenheit, Einbindung der Mitarbeitenden und langfristiges Denken sowie eine Lebenszyklusbetrachtung der Immobilie sein. Diese Punkte sind oft nicht Bestandteil der digitalen Transformation eines Unternehmens.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zu der Automobilbranche, in welcher Roboter bereits ganzheitliche Fertigungs- und Logistikprozesse ausf\u00fchren, sind die M\u00f6glichkeiten des Einsatzes von Robotern im infrastrukturellem FM abh\u00e4ngig von der Bauweise der Geb\u00e4ude. Der Einsatz von Robotik setzt eine barrierefreie Bauweise f\u00fcr die Stockwerk\u00fcberwindung und die Wendekreise voraus. Die heutigen Roboter reinigen Bodenfl\u00e4chen und k\u00f6nnen Gegenst\u00e4nden oder Menschen ausweichen, jedoch m\u00fcssen Vor- und Nacharbeiten wie das Auff\u00fcllen von Frischwasser und Reinigungsmittel oder das Laden des Akkus stets vom Mitarbeitenden \u00fcbernommen werden. Nebst \u00fcberstellten Fl\u00e4chen, die f\u00fcr die Reinigungsroboter als Hindernis gelten, k\u00f6nnen sich Roboter aktuell nicht selbst\u00e4ndig Zutritt zu allen R\u00e4umen verschaffen. Zuk\u00fcnftig sollen Roboter entwickelt werden, die hinsichtlich dem Automatisierungsgrad selbst\u00e4ndiger werden sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass die Digitalisierung im FM noch in den Kinderschuhen steckt, hat einen grossen Zusammenhang mit der Frage des Kostentr\u00e4gers. Meistens tr\u00e4gt das Facility Management die Mehrkosten f\u00fcr die Implementierung von digitalen Technologien selbst. Ein mangelndes Budget f\u00fcr die Implementierung neuer Technologien kann sich erheblich auf den Reifegrad der Digitalisierung auswirken. Zus\u00e4tzlich setzen gewisse Technologien, wie der Einsatz von Robotik, bauliche Massnahmen an der Immobilie voraus. Gerade im Facility Management ist der Faktor Mensch ein wichtiger Bestandteil bei der Einf\u00fchrung von digitalen Technologien. Unternehmen werden zuk\u00fcnftig gezwungen sein in die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden zu investieren. Ein weiterer beobachtbare Trend sind Partnerschaften wie beispielsweise <a href=\"https:\/\/www.schindler.com\/ch\/internet\/de\/ueber-schindler-schweiz\/news\/2019\/buidlingminds.html#button\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schindler mit BuildingMinds<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.ch.issworld.com\/news\/news\/2019\/02\/20\/partnerschaft-iss-schweiz-und-hivemind\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ISS mit Hivemind<\/a>. Die Erschaffung einer Service-Plattform, die alle Liegenschaften und Dienstleister miteinander vernetzt, soll einen effizienteren und kundenorientierten Service bieten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ausblick: Umgestaltung einer Branche und Entstehung neuer Berufsbilder<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Vernetzung von Geb\u00e4uden mit den eingebauten Komponenten erm\u00f6glicht einen optimierten und effizienteren Betrieb von Immobilien. Ein Beispiel f\u00fcr solch ein smartes Geb\u00e4ude ist das B\u00fcrogeb\u00e4ude \u00ab<a href=\"http:\/\/www.cube-berlin.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Cube<\/a>\u00bb in Berlin, welches Ende 2019 fertiggestellt wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"724\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Berlin-Europacity-Cube-Aussen_Washingtonplatz-1024x724.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3874\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Berlin-Europacity-Cube-Aussen_Washingtonplatz-1024x724.jpg 1024w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Berlin-Europacity-Cube-Aussen_Washingtonplatz-300x212.jpg 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Berlin-Europacity-Cube-Aussen_Washingtonplatz-768x543.jpg 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Berlin-Europacity-Cube-Aussen_Washingtonplatz-1536x1086.jpg 1536w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Berlin-Europacity-Cube-Aussen_Washingtonplatz-928x656.jpg 928w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2022\/10\/Berlin-Europacity-Cube-Aussen_Washingtonplatz.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><strong>Abbildung 4<\/strong>: Cube Berlin, <strong>Quelle:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.caimmo.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.caimmo.com<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Einsatz von IoT mit rund 3&#8217;750 verbauten Sensoren, 750 Bluetooth Sendern und einer Vielzahl von Mobilfunkantennen, erm\u00f6glicht das Tracken der Nutzung und des Betriebs der Immobilie und der eingebauten Technik (Magazin: 05.04.2019 Architektur-online, 2019). Die gesammelten Daten werden erfasst, laufend analysiert und zur Steuerung und Optimierung des Betriebs genutzt. Die Funktionen reichen vom Betrieb technischer Anlagen, \u00fcber Buchungs- und Zutrittssysteme bis hin zur Bedienung einzelner Arbeitspl\u00e4tze zur Behaglichkeit und Reinigungsplanung mittels W\u00e4rmebildern. Zuk\u00fcnftig wird es immer mehr Geb\u00e4ude wie das \u00abCube\u00bb geben, welche sich nahezu selbst managen und bei denen Ressourcen optimal eingesetzt werden. Unternehmen m\u00fcssen hier sicherlich die Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden f\u00f6rdern, ohne gleichzeitig die klassischen F\u00e4higkeiten zu verlieren. Bestandsbauten werden zuk\u00fcnftig vermehrt mit digitalen Technologien nachger\u00fcstet werden. Bis dahin werden die Geb\u00e4ude jedoch auf klassische Art und Weise betrieben. Ein gutes Beispiel ist das mit einer \u00abSmartDoor\u00bb nachger\u00fcstete Apartmenthaus mit 87 Wohneinheiten in Frankfurt am Main, das durch das Unternehmen Kiwi.Ki realisiert wurde (Rinka, 2019, S. 33).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>FM-Leistungen als massgebender Faktor bei der Auswahl der Alterseinrichtung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Gem\u00e4ss einer <a href=\"https:\/\/www.deepdyve.com\/lp\/elsevier\/senior-living-facilities-the-new-frontier-of-hospitality-management-cG2FUcLpqM\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">US-Studie<\/a> wird in naher Zukunft die Facility Management Leistung ausschlaggebend bei der Auswahl der eigenen Alterseinrichtung sein. Der Facility Provider sorgt nicht nur f\u00fcr reibungslose Arbeitsabl\u00e4ufe. Er entwickelt aktiv neue Konzepte f\u00fcr beispielsweise die Versorgung oder f\u00fcr die soziale Betreuung in Alterseinrichtungen (Pizam, 2014). Hinsichtlich des demografischen Wandels sollte das Facility Management sich proaktiv mit den assistierenden Technologien auseinandersetzen und die technologischen Trends antizipieren. Bis heute nimmt das Facility Management jedoch eine passivere Rolle ein. Die Gr\u00fcnde, respektive die Herausforderungen liegen in der Logistik und in der Qualifikation der Ressourcen hinsichtlich IT-Affinit\u00e4t. Der von der Fachhochschule Luzern ver\u00f6ffentlichte Digitalisierungsbarometer aus dem Jahr 2017 zeigt auf, dass dies nicht nur im Bereich des AAL zutrifft. Im Vergleich zu den anderen Akteuren des Immobilienmarktes sind die erhobenen Indizes der digitalen Aktivit\u00e4ten und der digitalen Resultate eher unterdurchschnittlich&nbsp;(Schmidiger &amp; Kempf, 2017, S. 135-137). Gem\u00e4ss dem BFS (2015): \u00abwird der Bev\u00f6lkerungsgruppe der 65-J\u00e4hrigen und \u00c4lteren, zwischen 2015 und 2030, von 1.5 auf 2.2 Millionen Menschen anwachsen\u00bb (Kofler, 2016, S. 116). Den Zahlen nach zu urteilen, gibt es f\u00fcr das Facility Management ein grosses Potential in diesem Bereich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Neue Kompetenzen und Aufgabengebiete &#8211; vom Facility zum Datenmanager<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Durch neue Technologien werden Prozesse automatisiert und ein effizienterer Einsatz von Ressourcen erm\u00f6glicht. Die Aufgaben des Facility Managements werden dadurch aber nicht anspruchsloser. Der Arbeitsumfang wird sich nicht verringern, der Inhalt und die Schwerpunkte der Aufgaben werden sich jedoch ver\u00e4ndern. Da bei der Planung smarter Geb\u00e4ude die Definition relevanter Daten essenziell ist, wird die Mitarbeit des Facility Managements im Planungs- und Bauprozess zunehmend an Bedeutung gewinnen. Es ist davon auszugehen, dass in naher Zukunft der Grad der Technologisierung von Immobilien haupts\u00e4chlich bei Neubauten massiv zunehmen wird und sich Geb\u00e4ude langfristig zu einem Grossteil selbst managen werden. Dies hat zur Folge, dass die IT-Affinit\u00e4t bei den Mitarbeitenden vor Ort an Bedeutung gewinnen wird. Facility Manager, aber auch technische Mitarbeitende, werden vermehrt Daten erfassen, auswerten und interpretieren m\u00fcssen. Aber auch Reinigungsmitarbeitende werden sich mit neuen Technologien auseinandersetzen und mit ihnen arbeiten m\u00fcssen. Da der Austausch zwischen Nutzern, Betreibern, Bewirtschaftung, Asset- und Portfoliomanagement sowie Eigent\u00fcmer zunehmend \u00fcber digitale laufen wird, gewinnt auch die Sozialkompetenz der Mitarbeitende vor Ort an Bedeutung. Sie werden f\u00fcr die Nutzer der Immobilie zum Gesicht des Geb\u00e4udes. Das Kommunikations- und F\u00fchrungsverhalten des Managements gegen\u00fcber den eigenen Mitarbeitenden wird ebenfalls ein zentrales Thema werden. Trotz des Wandels soll die Erfahrung der Mitarbeitenden vor Ort nicht untersch\u00e4tzt und in die Entwicklung neuer L\u00f6sungen integriert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Beitrag ist w\u00e4hrend eines Projektes der Studierenden des <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/weiterbildung\/mas\/ifz\/immobilienmanagement\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">MAS Immobilienmanagement<\/a> entstanden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wollen auch Sie n\u00e4chstes Jahr dabei sein?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dann besuchen Sie unseren <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/agenda\/veranstaltungen\/2019\/11\/05\/ifz-abend-der-weiterbildung-2019\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">n\u00e4chsten IFZ Abend der Weiterbildung<\/a> am <strong>05. November 2019<\/strong> im neuen Hochschulgeb\u00e4ude in Rotkreuz!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das k\u00f6nnte Sie ebenfalls interessieren:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Entdecken Sie die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/themen\/immobilien\/?sourceurl=\/immobilien\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Welt des Immobilienmanagements<\/a>\u00a0und erfahren Sie alles Wissenswerte rund um den\u00a0<a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/weiterbildung\/mas\/ifz\/immobilienmanagement\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">MAS Immobilienmanagement<\/a>\u00a0und andere Angebote zum Thema\u00a0<a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/themen\/immobilien\/?sourceurl=\/immobilien\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Immobilien<\/a>. Gerne beantworten Ihnen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/ueber-uns\/personensuche\/person-detail-site\/?pid=248\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Prof. Dr. Markus Schmidiger<\/a> und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/ueber-uns\/personensuche\/person-detail-site\/?pid=974\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Prof. Dr. John Davidson<\/a> vom\u00a0<a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/ueber-uns\/institute\/ifz\/?sourceurl=\/ifz\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">IFZ<\/a>\u00a0Ihre Fragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bauer, M. (11. November 2017). <em>Vortr\u00e4ge: TGA Wirtschaftsforum 2017.<\/em> (D. &amp;. Sommer, Hrsg.) Abgerufen am 20. Mai 2019 von <a href=\"https:\/\/tga-wirtschaftsforum.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/TGA-Wirtschaftsforum_Bauer_271117.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.tga-wirtschaftsforum.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>CA Immo Berlin Lehrter Statdquartier 9 GmbH. (kein Datum). <em>Smarte R\u00e4ume f\u00fcr smarte Ideen: CA immo Berlin Lehrter Statdquartier 9 GmbH<\/em>. Abgerufen am 30. Juni 2019 von <a href=\"http:\/\/www.cube-berlin.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.cube-berlin.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Colombarolli, R. (2017). K\u00fcnftiger Nutzen von BIM in der Betriebsphase. In M. Schmidiger, I. Kovacic, F. Petzold, J. M. Volm, &amp; J. M. Volm (Hrsg.), <em>Digitalisierungsbaromteter 2017 Die Immobilienbranche im Digitalen Wandel<\/em> (Bd. 39, S. 256-256). Zug: Verlag IFZ &#8211; Hochschule Luzern. Abgerufen am 12. Juni 2019<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Bauer, B. (April 2018). Von der Datenaufnahme zur Prognose. <em>Service Today &#8211; Predictive Maintenance<\/em>, S. 42-43. Abgerufen am 5. Juni 2019<\/p>\n\n\n\n<p>D\u00fcrig, S. (4. August 2018). Meister fallen nicht vom Himmel. <em>FMpro &#8211; Im Fokus: Digitalisierung<\/em>, S. 5-7. Abgerufen am 14. April 2019<\/p>\n\n\n\n<p>Frick, K., &amp; Tenger, D. (17. November 2015). <em>Publikationen: Smart Home 2030, Wie die Digitalisierung das Bauen und Wohnen ver\u00e4ndert.<\/em> (G. G. Institute, Hrsg.) Abgerufen am 25. Juli 2019 von <a href=\"https:\/\/www.gdi.ch\/de\/publikationen\/studien\/smart-home-2030\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.gdi.ch<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Gantenbein, K. (2003). Immobilienrentabilisierung und Wertsteigerung. In H.-R. Schalcher, <em>Immobilienmanagement &#8211; Finanzierung und Bewirtschaftung von Gesch\u00e4ftsliegenschaften<\/em> (S. 89-103). Z\u00fcrich. Abgerufen am 2. Juni 2019<\/p>\n\n\n\n<p>Gensrich, E. (4. Oktober 2018). <a href=\"https:\/\/partner.mvv.de\/blog\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">MVV Partner Blog<\/a><em>.<\/em> Abgerufen am 25. M\u00e4rz 2019 von <a href=\"https:\/\/partner.mvv.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.partner.mvv.de<\/a>: <a href=\"https:\/\/partner.mvv.de\/blog\/smart-maintenance-wie-die-instandhaltung-intelligent-wird\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Smart Maintenance \u2013 wie jetzt auch die Instandhaltung intelligent wird<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Hohmann, J. (15. November 2017). <em>Digitalisierung im Facility Management erm\u00f6glicht effizientere Ressourcennutzung.<\/em> Helmut Richardi Verlag GmbH. Abgerufen am 19. Juli 2019<\/p>\n\n\n\n<p>Hohmann, J. (1. November 2018). <em>Effizienzvorteile durch konsequente Digitalisierung.<\/em> Helmut Richardi Verlag GmbH. Abgerufen am 19. Juli 2019<\/p>\n\n\n\n<p>ICFM AG. (kein Datum). <em>Was ist Campos?: ICFM AG<\/em>. Abgerufen am 9. September 2019 von <a href=\"https:\/\/www.campos.ch\/was-ist-campos\/campos-kurz-erklaert\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.campos.ch<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Keraben Grupo. (14. November 2018). <em>Tipps, Keraben Grupo<\/em>. Abgerufen am 30. Juni 2019 von <a href=\"https:\/\/www.kerabengrupo.com\/bim-nun-im-offentlichen-bau-pflicht\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.kerabengrupo.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Kofler, A. (2016). Neue Konzepte, Assistierende Technologien und ganz viel Smartness: Facility Management f\u00fcrs Alter. In L. Windlinger, S. Hofer, B. Keller Foletti, R. Schlegel, &amp; I. Arnold, <em>Tagungsband zum Symposium Facility Management &#8211; here we go!<\/em> (S. 116-121). W\u00e4denswil: ZHAW &#8211; Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften. Abgerufen am 25. Juni 2019<\/p>\n\n\n\n<p>Kral, T., &amp; Perschel, W. (2017). <em>Facility Management und Building Information Modelling.<\/em> Abgerufen am 28. Mai 2019 von <a href=\"https:\/\/ifma.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.ifma.ch<\/a>: <a href=\"https:\/\/www.ifma.ch\/de\/ifma-schweiz\/bim-fm\/1424-facility-management-und-building-information-modeling-positionspapier-der-ifma-schweiz\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">BIM<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>K\u00fchnis, S. (4. August 2018). Digitalisierung, die den Menschen hilft. <em>FMpro &#8211; Im Fokus: Digitalisierung<\/em>, S. 12-13. Abgerufen am 14. April 2019<\/p>\n\n\n\n<p>Lange, F.-K. (1. November 2018). <em>Vom klassischen Hausmeister zum smarten Geb\u00e4udemanager.<\/em> Helmut Richardi Verlag GmbH. Abgerufen am 19. Juli 2019<\/p>\n\n\n\n<p>Liebsch, P. (2017). Building Information Modeling &#8211; Digital planen, real profitieren. In M. Schmidiger, K. Iva, F. Petzold, J. M.Volm, &amp; J. M.Volm (Hrsg.), <em>Digitalisierungsbarometer 2017, Die Immobilienbranche im digitalen Wandel<\/em> (Bd. 39, S. 157-161). Verlag IFZ &#8211; Hochschule Luzern. Abgerufen am 2. Juni 2019<\/p>\n\n\n\n<p>Life Sciences und Facility Management &#8211; IFM Institut f\u00fcr Facility Management. (2016). Einsatz von Reinigungs-Robotern in FM-Services. In A. Fuchs-Barbana, &amp; S. Schlittler, <em>Tagungsband zum Symposium Facility Management &#8211; here we go! Standortbestimmung einer Milliardenbranche<\/em> (S. 59-66). W\u00e4denswil: ZHAW &#8211; Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften. Abgerufen am 25. Juni 2019<\/p>\n\n\n\n<p><em>Magazin: 05.04.2019 Architektur-online<\/em>. (5. April 2019). Abgerufen am 20. Juni 2019 von http:\/\/www.architektur-online.com\/magazin\/glashaut-mit-innenleben-cube-berlin<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00fcller, M. (1. Februar 2019). <em>Branchen- und Unternehmens-Report: Digitalisierung im Facility Management.<\/em> Abgerufen am 17. Juli 2019<\/p>\n\n\n\n<p>Pizam, A. (1. Oktober 2014). <em>Senior living facilities: The new frontier of hospitality management<\/em>. Abgerufen am 17. Juni 2019 von <a href=\"https:\/\/www.deepdyve.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.deepdyve.com<\/a>: <a href=\"https:\/\/www.deepdyve.com\/lp\/elsevier\/senior-living-facilities-the-new-frontier-of-hospitality-management-cG2FUcLpqM\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Senior living facilities: The new frontier of hospitality management<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Planon GmbH. (kein Datum). <em>Planon conjectFM: Planon GmbH<\/em>. Abgerufen am 9. September 2019 von <a href=\"https:\/\/planonsoftware.com\/de\/planon-conject\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.planonsoftware.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Prof. Dr. Heitz, C. (1. Februar 2019). Daten in der Instandhaltung: Potenziale und Stolpersteine. <em>Im Fokus: Industrielle Instandhaltung<\/em>, S. 6-9. Abgerufen am 20. M\u00e4rz 2019<\/p>\n\n\n\n<p>Prof. Dr.-Ing. Brumby, L. (April 2018). Smart Maintenance ver\u00e4ndert den technischen Service. <em>Service Today &#8211; Predictive Maintenance<\/em>, S. 13-15. Abgerufen am 5. Juni 2019<\/p>\n\n\n\n<p>Ratzlaff, C. (Februar 2018). Mit dem Internet der Dinge zu Innovation und Mehrwert. <em>Service Today &#8211; Internet of Things<\/em>, S. 30-31. Abgerufen am 25. Juni 2019<\/p>\n\n\n\n<p>Rinka, M. (April 2019). Smart Buildings auf dem Vormarsch. <em>Immobilien Business<\/em>, S. 32-33. Abgerufen am 20. Juni 2019<\/p>\n\n\n\n<p>Schenk, M. (2017). <em>Daten sind das Gold der Zukunft: Digitalisierung im Facility Management.<\/em> Helmut Richardi Verlag GmbH. Abgerufen am 16. Mai 2019<\/p>\n\n\n\n<p>Schindler AG. (6. M\u00e4rz 2019). <em>Nachrichten: <a href=\"https:\/\/www.finanzen.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">finanzen.ch<\/a><\/em>. Abgerufen am 17. Mai 2019 von <a href=\"https:\/\/www.finanzen.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">finanzen.ch<\/a>: <a href=\"https:\/\/www.finanzen.ch\/nachrichten\/aktien\/buildingminds-schindler-start-up-treibt-digitale-transformation-im-immobiliensektor-voran-1028009635\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">BuildingMinds: Schindler-Start-up treibt digitale Transformation im Immobiliensektor voran<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Schmidiger, M., &amp; Kempf, K. (2017). Digitalisierungsbarometer. In M. Schmidiger, I. Kovacic, F. Petzold, J. M. Volm, &amp; J. M. Volm (Hrsg.), <em>Digitalisierungsbarometer 2017 Die Immobilienbranche im digitalen Wandel<\/em> (Bd. 39, S. 135-137). Zug, Luzern, Schweiz: Verlag IFZ &#8211; Hochschule Luzern. Abgerufen am 10. Juli 2019<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00fctz, R. (26. Mai 2015). BIM ist in der Schweiz angekommen. (S. Baujournal, Hrsg.) Abgerufen am 2. August 2019 von http:\/\/www.robertschuetz.ch\/bim-ist-in-der-schweiz-an-gekommen\/<\/p>\n\n\n\n<p>Sigg, R. (2017). FM und die Nutzung von BIM. In M. Schmidiger, K. Iva, P. Frank, J. M. Volm, &amp; J. M. Volm (Hrsg.), <em>Digitalisierungsbarometer 2017 Die Immobilienbranche im digitalen Wandel<\/em> (Bd. 39, S. 262-264). Luzern, Luzern, Schweiz: Verlag IFZ &#8211; Hochschule Luzern. Abgerufen am 9. Juli 2019<\/p>\n\n\n\n<p>speedikon Facility Management AG. (kein Datum). <em>CAFM: speedikon Facility Management AG<\/em>. Abgerufen am 1. Oktober 2019 von <a href=\"https:\/\/www.speedikonfm.com\/index.php?produkte#cafm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.speedikonfm.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Facility Management (FM) hat die Digitalisierung bereits Einzug gehalten und Begriffe wie Big Data, Building Information Modelling (BIM), Computer Aided Facility Management (CAFM) und Internet of Things (IoT) sind allgegenw\u00e4rtig. Durch die neuen Technologien sollen Prozesse- und Kostenoptimierungen erzielt und die Nachvollziehbarkeit gesteigert werden. Technologien wie IoT und Ambient Assisted Living (AAL) sollen sogar zu einer erh\u00f6hten Lebensqualit\u00e4t und mehr Sicherheit f\u00fchren. Facility Manager sind sich den M\u00f6glichkeiten und dem Potential der Digitalisierung zwar bewusst, ein Wandel in der Branche ist jedoch noch nicht sp\u00fcrbar. 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