{"id":5717,"date":"2021-03-01T06:34:00","date_gmt":"2021-03-01T05:34:00","guid":{"rendered":"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/?p=5717"},"modified":"2026-02-11T14:53:15","modified_gmt":"2026-02-11T13:53:15","slug":"konzept-2226-buerogebaeude-ohne-heizung-erobern-die-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/2021\/03\/01\/konzept-2226-buerogebaeude-ohne-heizung-erobern-die-schweiz\/","title":{"rendered":"Konzept 2226: B\u00fcrogeb\u00e4ude ohne Heizung erobern die Schweiz"},"content":{"rendered":"<div class=\"blue-box\">\n\t<div class=\"row\">\n\t\t<div class=\"col-md-12\">\n\t\t\t<p>Studentischer Beitrag aus dem <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/weiterbildung\/mas\/ifz\/immobilienmanagement\/\">MAS Immobilienmanagement<\/a><\/p>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n\n\n<p><em>Von Maurus Bitterli und J\u00e9r\u00f4me Kopp<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Es heisst: Moderne Geb\u00e4ude brauchen immer mehr Technologie, um effizient zu sein. Doch die eigentliche Frage lautet: Wie kann das Geb\u00e4ude so intelligent gestaltet werden, dass es ohne viel Technik konstant f\u00fcr ein angenehmes Raumklima sorgt? Das <a href=\"https:\/\/www.2226.eu\/das-manifest\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Konzept 2226 <\/a>leistet einen zukunftsweisenden Beitrag zu den Architekturfragen unserer Zeit. Entgegen dem vorherrschenden Diktum, dass Energieeffizienz nur mit hochkomplexer Geb\u00e4udetechnik m\u00f6glich ist, lassen sich gem\u00e4ss Konzept 2226 diese Ziele auch mit den elementaren Mitteln der Baukunst erreichen. Ein 2226 Geb\u00e4ude kommt somit ohne Heizung, L\u00fcftung und K\u00fchlung aus. Geheizt wird durch die Abw\u00e4rme der anwesenden Personen, der technischen Anlagen und der Beleuchtung. Zudem regulieren sensorgesteuerte L\u00fcftungsfl\u00fcgel die Temperatur und den CO2-Gehalt und sorgen so f\u00fcr eine weltweit akzeptierte Wohlf\u00fchltemperatur zwischen 22 und 26 Grad Celsius (<a href=\"https:\/\/www.2226.eu\/das-manifest\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Baumschlager Eberle Architekten<\/a>).&nbsp;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/03\/Bild-1-e1614442420803.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"689\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/03\/Bild-1-1024x689.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5728\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 1: Konzept 2226 Geb\u00e4ude in Emmen (eigene Aufnahme vom 25.08.2020)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"color:#ff3ebc\" class=\"has-inline-color\">So funktioniert das Konzept im Sommer<\/mark><\/h2>\n\n\n\n<p>Die ben\u00f6tigte K\u00fchlung im Geb\u00e4ude wird nicht produziert, sondern gespeichert (<a href=\"https:\/\/www.gebaeudetechnik.ch\/strom-energie\/gebaeudetechnik\/weniger-ist-mehr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Staub (b), 2017<\/a>). An k\u00fchlen Sommern\u00e4chten werden die Fensterklappen ge\u00f6ffnet und die thermische Masse des Geb\u00e4udes k\u00fchlt sich von innen und aussen ab. Die dicken Mauern geben die K\u00e4lte tags\u00fcber vorzu wieder an die Raumluft ab und halten die Raumtemperatur unter 26\u00b0C (<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/zuerich\/heizung-lueftung-klimaanlage-ein-buerohaus-verzichtet-darauf-ld.1482278?reduced=true\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Martel, 2019<\/a>). Die Fenster sind so konzipiert und positioniert, dass sie im Sommer keine direkte Sonneneinstrahlung zulassen, jedoch gen\u00fcgend Sonnenlicht im Innenraum zur Verf\u00fcgung steht (<a href=\"https:\/\/www.luzernerzeitung.ch\/zentralschweiz\/luzern\/emmen-energiehaus-nach-altem-prinzip-ld.96551\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Vogel, 2017<\/a>; <a href=\"https:\/\/sps.swiss\/de\/medien\/medienmitteilungen\/medienmitteilung-detail\/jed-schlieren-2226-zurueck-zu-den-wurzeln-des-bauens\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Swiss Prime Site (b), 2019<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"color:#ff3ebc\" class=\"has-inline-color\">So funktioniert das Konzept im Winter<\/mark><\/h2>\n\n\n\n<p>Das Prinzip der Massenverz\u00f6gerung wirkt sich auch im Winter positiv auf die Innenraumtemperatur aus (<a href=\"https:\/\/www.gebaeudetechnik.ch\/strom-energie\/gebaeudetechnik\/weniger-ist-mehr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Staub (b), 2017<\/a>). Da sich die N\u00e4chte im Winter nicht zum W\u00e4rmeausgleich anbieten, ist das Innenraumklima auf W\u00e4rmequellen angewiesen. Dank starker D\u00e4mmung k\u00f6nnen die tiefen Aussentemperaturen durch die Menschen, Maschinen und Lichtquellen im Geb\u00e4ude kompensiert werden (<a href=\"https:\/\/www.detail.de\/artikel\/haus-ohne-heizung-buerogebaeude-von-baumschlager-eberle-in-lustenau-11703\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schoof, 2014<\/a>). Bei einer Aussentemperatur von -5\u00b0C werden nur 8 Watt \/m<sup>2<\/sup> ben\u00f6tigt, um den Innenraum auf 25\u00b0C zu w\u00e4rmen (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OYTwfJm6YEQ\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Flatz, 2015<\/a>). Ein Mensch strahlt konstant 75 \u2013 80 Watt ab, ein Computerarbeitsplatz 230 Watt und eine k\u00fcnstliche Lichtquelle 12 \u2013 14 Watt (<a href=\"https:\/\/www.bauinnovationen.ch\/wp-content\/uploads\/BB_1727_Emmenweid.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Staub (a), 2017<\/a>) (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OYTwfJm6YEQ\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Flatz, 2015<\/a>). Dadurch wird die angestrebte Mindesttemperatur von 22\u00b0C zu keinem Zeitpunkt unterschritten und funktioniert auch mit energieeffizienten Ger\u00e4ten die gem\u00e4ss SIA-Zielwert vorgesehen sind (<a href=\"https:\/\/www.baumschlager-eberle.com\/werk\/projekte\/projekt\/2226\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Baumschlager Eberle Architekten (b), online<\/a>; <a href=\"https:\/\/www.bauinnovationen.ch\/wp-content\/uploads\/BB_1727_Emmenweid.pdf\">Staub (a), 2017<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"color:#ff3ebc\" class=\"has-inline-color\">Darin besteht der Pioniercharakter<\/mark><\/h2>\n\n\n\n<p>Bei konventionellen Bauten sch\u00fctzt die Haustechnik die Benutzer vor \u00e4usseren Einfl\u00fcssen. Beim Konzept 2226 \u00fcbernimmt intelligente Architektur diesen Schutz und ersetzt die Haustechnik (<a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/play\/tv\/10vor10\/video\/ein-haus-ohne-technik?id=a302f1b2-18e2-4b53-bebc-5cd04c1669f6\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Niedermann &amp; Fussenegger, 2015<\/a>). Dabei stellen die Aussenh\u00fclle und die Anordnung der Fenster zwei wesentliche Faktoren dar. Die beinahe 80cm dicke Geb\u00e4udeh\u00fclle besteht unter anderem aus einer isolierenden Ziegel-Schicht auf der Aussenseite. Auf der Innenseite ist im gleichen Masse eine statische Ziegel-Schicht verbaut (<a href=\"https:\/\/www.baunetzwissen.de\/mauerwerk\/objekte\/buero-verwaltung\/buerogebaeude-2226-emmenweid-in-emmenbruecke-7004172\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sulafa, online<\/a>). Die dicken Aussenw\u00e4nde und die dreifachverglasten Fenster sch\u00fctzen die Nutzer vor K\u00e4lte und Hitze (<a href=\"https:\/\/www.tele1.ch\/sendungen\/1\/Nachrichten#456696_3\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rozeboom, 2018<\/a>). Durch das Zur\u00fcckversetzen der Fenster scheint die Sonne im Sommer nie direkt auf die Fenster. Die Architektur sch\u00fctzt die Nutzer vor der Sonneneinstrahlung und auf Sonnenstoren kann verzichtet werden (<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/zuerich\/heizung-lueftung-klimaanlage-ein-buerohaus-verzichtet-darauf-ld.1482278\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Martel, 2019<\/a>).<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Bild-2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"694\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Bild-2-1024x694.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5721\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Bild-2-1024x694.png 1024w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Bild-2-300x203.png 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Bild-2-768x520.png 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Bild-2-1536x1041.png 1536w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Bild-2-928x629.png 928w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Bild-2.png 1631w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 2: Aussenwand Konzept 2226 (eigene Darstellung, in Anlehnung an <a href=\"https:\/\/www.baunetzwissen.de\/mauerwerk\/objekte\/buero-verwaltung\/buerogebaeude-2226-emmenweid-in-emmenbruecke-7004172\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sulafa online<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Dicke Mauern zum Schutz vor \u00e4usseren Einfl\u00fcssen sind kein Novum. Diese Technik findet beispielsweise seit Jahrhunderten Anwendung beim Engadinerhaus. Der Pioniercharakter besteht darin, dass Baumschlager Eberle Architekten diese alte Technik mit modernen, viel besseren Baustoffen umsetzt (<a href=\"https:\/\/www.tele1.ch\/sendungen\/1\/Nachrichten#456696_3\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rozeboom, 2018<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"color:#ff3ebc\" class=\"has-inline-color\">Minimale Haustechnik<\/mark><\/h2>\n\n\n\n<p>Andere nachhaltige Geb\u00e4ude wie beispielsweise Minergie-Bauten w\u00e4hlen den Ansatz der Effizienz und wollen mit m\u00f6glichst wenig Energie die Haustechnik betreiben. Das Konzept 2226 setzt auf Suffizienz und l\u00e4sst die Haustechnik so weit wie m\u00f6glich weg (<a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/play\/tv\/10vor10\/video\/ein-haus-ohne-technik?id=a302f1b2-18e2-4b53-bebc-5cd04c1669f6\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Niedermann &amp; Fussenegger, 2015<\/a>). Zugegeben, ein wenig Technik ist im Geb\u00e4ude dennoch verbaut. In s\u00e4mtlichen R\u00e4umen befinden sich Sensoren, welche den CO2-Gehalt, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit messen (<a href=\"https:\/\/www.gebaeudetechnik.ch\/strom-energie\/gebaeudetechnik\/weniger-ist-mehr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Staub (b), 2017<\/a>). Diese Werte werden von der Geb\u00e4udesteuerung ausgewertet und bei Bedarf werden L\u00fcftungsschlitze an den Fenstern f\u00fcr eine bestimmte Zeit ge\u00f6ffnet, um die R\u00e4ume zu durchl\u00fcften (<a href=\"https:\/\/www.luzernerzeitung.ch\/zentralschweiz\/luzern\/emmen-energiehaus-nach-altem-prinzip-ld.96551\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Vogel, 2017<\/a>). Die L\u00fcftungsschlitze lassen sich zwar auch vom Nutzer \u00fcber die Geb\u00e4udesteuerung \u00abmanuell\u00bb \u00f6ffnen, jedoch schliessen sich diese automatisch wieder (<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/zuerich\/heizung-lueftung-klimaanlage-ein-buerohaus-verzichtet-darauf-ld.1482278\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Martel, 2019<\/a>) (<a href=\"https:\/\/www.detail.de\/artikel\/haus-ohne-heizung-buerogebaeude-von-baumschlager-eberle-in-lustenau-11703\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schoof, 2014<\/a>). Tags\u00fcber k\u00f6nnte das \u00d6ffnen der L\u00fcftungsschlitze den einen oder anderen Nutzer bei der Arbeit st\u00f6ren. Zwangsweise f\u00fchren die offenen L\u00fcftungsschlitze zu Zugluft und L\u00e4rmimmissionen von aussen. Dietmar Eberle findet das jedoch zumutbar (<a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/play\/tv\/10vor10\/video\/ein-haus-ohne-technik?id=a302f1b2-18e2-4b53-bebc-5cd04c1669f6\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Niedermann &amp; Fussenegger, 2015<\/a>). Auch wenn die L\u00fcftungsschlitze zu schmal f\u00fcr einen Einstieg durch einen Menschen sind, erh\u00f6ht sich nachts bei ge\u00f6ffneten L\u00fcftungsschlitzen das Einbruchrisiko und schliesst gewisse Branchen als Nutzer aus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"color:#ff3ebc\" class=\"has-inline-color\">Erster Praxistest in Lustenau (AT)<\/mark><\/h2>\n\n\n\n<p>Nach einer sechsj\u00e4hrigen Planungsphase konnten die Baumschlager Eberle Architekten f\u00fcr die AD-Vermietung-OG&nbsp;(Offene Gesellschaft) 2012 mit dem Bau des ersten Konzept-2226-Geb\u00e4udes in Lustenau (AT) beginnen (<a href=\"https:\/\/www.db-bauzeitung.de\/db-themen\/db-archiv\/rueckbesinnung-auf-das-elementare\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">M\u00e4urle, 2014<\/a>). Das Geb\u00e4ude mit dem neuartigen Konzept hatte es bei der Erstvermietung nicht leicht. So entschieden sich die Baumschlager Eberle Architekten kurzerhand selbst einzuziehen (Settembrini, Interview, 30.07.2020). Die Skepsis der Mietinteressenten war unbegr\u00fcndet. Bereits im ersten Betriebsjahr konnte das Konzept alle Erwartungen erf\u00fcllen und die Temperatur im Geb\u00e4udeinnern blieb konstant zwischen 22\u00b0C und 26\u00b0C (<a href=\"https:\/\/www.detail.de\/artikel\/haus-ohne-heizung-buerogebaeude-von-baumschlager-eberle-in-lustenau-11703\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schoof, 2014<\/a>). Heute gilt der Qubus in Lustenau&nbsp;(AT) als DAS Referenzobjekt, wenn sich Bauherren und Architekten f\u00fcr das Konzept 2226 interessieren (Carlsson, Interview, 30.07.2020).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"color:#ff3ebc\" class=\"has-inline-color\">Ein mutiger Investor aus Emmen<\/mark> <\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcnf Jahre nach dem Neubau in \u00d6sterreich war das zweite Geb\u00e4ude nach dem Konzept&nbsp;2226 bezugsbereit. Die Brun Real Estate AG erstellte in Emmen auf dem Viscoseareal mit Baumschlager Eberle Architekten ein vierst\u00f6ckiges B\u00fcrogeb\u00e4ude (<a href=\"https:\/\/www.luzernerzeitung.ch\/zentralschweiz\/luzern\/emmen-energiehaus-nach-altem-prinzip-ld.96551\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Vogel, 2017<\/a>). Vom Planungsbeginn 2015 bis zur Fertigstellung im 2018 vergingen drei Jahre (<a href=\"https:\/\/www.baumschlager-eberle.com\/werk\/projekte\/projekt\/2226-emmenweid\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Baumschlager Eberle Architekten (a), online<\/a>). Die Planungsphase konnte somit deutlich verk\u00fcrzt werden und entspricht einem konventionellen Bau. Ansonsten zeigt sich beim zweiten Geb\u00e4ude ein \u00e4hnliches Bild wie beim Ersten. Der vorgegebene Temperaturbereich wird ganzj\u00e4hrig eingehalten und wurde auch w\u00e4hrend dem Hitzesommer 2019 zu keinem Zeitpunkt \u00fcberschritten (Brun, Interview, 20.07.2020). Weniger erfolgreich lief die Erstvermietung. Zwar konnte vor Baubeginn \u2154 der Fl\u00e4che vermietet werden. Zwei Jahre nach Fertigstellung standen \u2153 des Geb\u00e4udes immer noch leer (<a href=\"https:\/\/www.22-26.ch\/angebot\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">22-26.ch<\/a>, online). Erst anfangs dieses Jahres sind weitere B\u00fcromieter eingezogen und der Leerstand konnte auf rund 10% reduziert werden. Den Grund f\u00fcr die lange Absorptionszeit sieht Adrian Brun von <a href=\"https:\/\/www.brun.swiss\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Brun Real Estate AG<\/a> weder am Standort noch am Konzept&nbsp;2226, sondern viel mehr am \u00fcbers\u00e4ttigten B\u00fcrofl\u00e4chenmarkt. Er zeigt sich dennoch zufrieden. Das Konzept funktioniert und die aktuellen Mieter, unter anderem eine halb\u00f6ffentliche Anstalt aus dem Bildungswesen, sind zufrieden (<a href=\"https:\/\/www.gebaeudetechnik.ch\/strom-energie\/gebaeudetechnik\/weniger-ist-mehr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Staub (b), 2017<\/a>) (Brun, Interview, 20.07.2020). Drei Auszubildende, die an der Emmenweidstrasse \u00fcberbetriebliche Kurse besuchen, konnten dies best\u00e4tigen. Die Luftqualit\u00e4t ist immer gut und die Temperaturen sind angenehm. Einzig die Motoren der Fensterklappen sind relativ laut und st\u00f6ren den Unterricht beim \u00d6ffnen und Schliessen (3 Auszubildende, Interview, 28.08.2020).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"color:#ff3ebc\" class=\"has-inline-color\">Das erste 2226-Grossprojekt in Schlieren<\/mark><\/h2>\n\n\n\n<p>Das Konzept 2226 \u00fcberzeugt weitere Investoren und mit <a href=\"https:\/\/www.google.com\/search?client=avast&amp;q=Swiss+Prime+Site+AG\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Swiss Prime Site AG<\/a> die gr\u00f6sste Immobilien-Aktiengesellschaft der Schweiz. Bis Ende 2022 baut diese im Rahmen des JED in Schlieren ein B\u00fcrogeb\u00e4ude nach dem Konzept 2226 mit 14&#8217;000 m2 Geschossfl\u00e4che (<a href=\"https:\/\/www.immobilienbusiness.ch\/schlieren-ueberbauung-jed-fuellt-sich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hall, 2020<\/a>). Die seit 20 Jahren an der Schweizer B\u00f6rse kotierte Aktiengesellschaft sieht den 2226-Neubau als ideale Erg\u00e4nzung zu den Bestandesbauten auf dem JED-Areal in Schlieren (Carlsson, Interview, 30.07.2020). Die Vermarktung der mindestens 290&nbsp;m<sup>2<\/sup> grossen Neubaufl\u00e4chen hat im Sommer 2020 gestartet und ein halbes Jahr sp\u00e4ter sind alle Fl\u00e4chen noch verf\u00fcgbar. F\u00fcr die Bestandesbauten, welche konventionell saniert werden und eineinhalb Jahre fr\u00fcher bezugsbereit sind, konnten mit Z\u00fchlke und Halter namhafte Ankermieter gefunden werden. Die Swiss Prime Site AG ist sich bewusst, dass sie Neuland betritt und hat deshalb ein Erkl\u00e4rvideo f\u00fcr Mietinteressenten erstellt (Carlsson, Interview, 30.07.2020). Sie sind \u00fcberzeugt, dass sie mit dem Konzept die Neugier von potentiellen Mietern wecken wird. Schliesslich steht die Abk\u00fcrzung JED f\u00fcr Join-Explore-Dare (<a href=\"https:\/\/sps.swiss\/de\/medien\/medienmitteilungen\/medienmitteilung-detail\/jed-schlieren-2226-zurueck-zu-den-wurzeln-des-bauens\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Swiss Prime Site (b), 2019<\/a>). Auf dem JED-Areal wird sich das Konzept erstmals an einem l\u00e4rmintensiven Standort beweisen k\u00f6nnen (<a href=\"https:\/\/map.geo.admin.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schweizerische Eidgenossenschaft (a), online<\/a>). Dieses erste Grossprojekt wird f\u00fcr weitere \u00dcberbauungen wegweisend sein. Falls Swiss Prime Site mit dem 2226-Neubau Erfolg hat, werden m\u00f6glicherweise weitere Investoren den Mut haben das Konzept bei Neubauprojekten umzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table><tbody><tr><td><\/td><td><strong>Lustenau (AT)<\/strong><\/td><td><strong>Emmen<\/strong><\/td><td><strong>Schlieren<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Bauherrin<\/td><td>AD Vermietung OG, Lochau (AT)<\/td><td>Brun Real Estate AG, Emmen<\/td><td>Swiss Prime Site AG, Olten<\/td><\/tr><tr><td>Baujahr<\/td><td>2013<\/td><td>2018<\/td><td>2022 (baubewilligt)<\/td><\/tr><tr><td>Geschossfl\u00e4che<\/td><td>3\u2019201 m<sup>2<\/sup><\/td><td>2&#8217;278 m<sup>2<\/sup><\/td><td>14&#8217;000 m<sup>2<\/sup><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><figcaption class=\"wp-element-caption\"><br>Tabelle 1: Bestehende Geb\u00e4ude und Projekte nach dem Konzept 2226 (Eigene Darstellung in Anlehnung an <a href=\"https:\/\/www.baumschlager-eberle.com\/werk\/projekte\/projekt\/2226\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Baumschlager Eberle Architekten (b) (online)<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.22-26.ch\/angebot\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">22-26.ch<\/a> (online), <a href=\"https:\/\/sps.swiss\/de\/medien\/medienmitteilungen\/medienmitteilung-detail\/jed-schlieren-2226-zurueck-zu-den-wurzeln-des-bauens\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Swiss Prime Site (b) (online)<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.db-bauzeitung.de\/db-themen\/db-archiv\/rueckbesinnung-auf-das-elementare\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">M\u00e4uerle (2014<\/a>), <a href=\"https:\/\/www.luzernerzeitung.ch\/zentralschweiz\/luzern\/emmen-energiehaus-nach-altem-prinzip-ld.96551\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Vogel (2017<\/a>), <a href=\"https:\/\/www.bauinnovationen.ch\/wp-content\/uploads\/BB_1727_Emmenweid.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Staub (a) (2017<\/a>), <a href=\"https:\/\/www.limmattalerzeitung.ch\/limmattal\/man-geht-zurueck-zu-den-wurzeln-des-bauens-wie-in-schlieren-eines-der-nachhaltigsten-gebaeude-der-schweiz-entsteht-135382545\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rudolf (2019)<\/a>, Brun (Interview, 20.07.2020)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"color:#ff3ebc\" class=\"has-inline-color\">Baukosten sind gleich oder sogar tiefer<\/mark> <\/h2>\n\n\n\n<p>Bei den Erstellungskosten ist zu erwarten, dass diese tiefer ausfallen als bei einem konventionellen Geb\u00e4ude und bestimmt tiefer im Vergleich zu einem Hightechgeb\u00e4ude. \u00abLogisch, was wegf\u00e4llt, kostet nichts\u00bb, so Settembrini (Interview, 30.07.2020). Durch den Wegfall einer mechanischen Heizungs-, L\u00fcftungs- und Klimaanlage werden Kosten gespart. Diese werden jedoch zum Teil in die massivere D\u00e4mmung der Geb\u00e4udeh\u00fclle investiert. Bei der konsequenten Umsetzung des Konzepts 2226 von Anfang an k\u00f6nnen die Erstellungskosten dennoch tiefer ausfallen. Dies bedarf jedoch einer guten Planung und Konzeptionierung bereits in der Anfangsphase. Die Baukosten in Emmen sind vergleichbar mit einem konventionellen Geb\u00e4ude. Swiss Prime Site geht f\u00fcr den JED-Neubau hingegen von tieferen Baukosten im Vergleich zu einem konventionellen B\u00fcrobau aus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"color:#ff3ebc\" class=\"has-inline-color\">G\u00fcnstiger im Betrieb und bei Instandsetzung<\/mark><\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Bild4.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"414\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Bild4-1024x414.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5720\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Bild4-1024x414.png 1024w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Bild4-300x121.png 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Bild4-768x310.png 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Bild4-928x375.png 928w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Bild4.png 1310w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><br>Abbildung 3: Lebenszykluskosten f\u00fcr einen Neubau eines Hochschul- und Verwaltungsgeb\u00e4udes (eigene Darstellung, in Anlehnung an Mark 2019)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Doch die Betrachtung der Baukosten ist nur die halbe Wahrheit. Bei statischer Betrachtung von konventionellen Bauten entsprechen die Baukosten nicht einmal der H\u00e4lfte der Lebenszykluskosten (Diskontierung nicht ber\u00fccksichtigt). Bei der Ermittlung der Lebenszykluskosten f\u00fcr ein Hochschul- und Verwaltungsgeb\u00e4ude durch Intep Integrale Planung GmbH liegen diese bei nur 37% der gesamten Lebenszykluskosten. Der gr\u00f6ssere Kostenteil f\u00e4llt somit erst nach Erstellung der Liegenschaft im Betrieb und bei der Instandsetzung an (Mark, 2019).<\/p>\n\n\n\n<p>Erfahrungswerte zur Instandsetzung fehlen bei dem jungen Konzept. F\u00fcr die massiven Aussenmauern, welche das Kapital des Konzept 2226 darstellen, kann von einer Lebensdauer von rund 100 Jahren oder mehr ausgegangen werden. In dieser Zeit m\u00fcsste die Haustechnik aufgrund der k\u00fcrzeren Lebensdauer 3-4 mal ersetzt werden. Doch was bei der Erstellung an Haustechnik nicht verbaut wurde, muss bei einer Sanierung auch nicht erneuert werden und f\u00fchrt zu tieferen Instandsetzungskosten gegen\u00fcber einem konventionellen Geb\u00e4ude (Schweizerische Vereinigung kantonaler Grundst\u00fcckbewertungsexperten, 2019).<\/p>\n\n\n\n<p>Dass die Betriebskosten sp\u00fcrbar tiefer ausfallen, hat der Pionierbau in Lustenau (AT) bewiesen. Kein Wunder, denn es entfallen nicht nur Heiz- und teilweise Energiekosten, sondern auch die kostenintensiven Wartungen der Anlagen. Das best\u00e4tigt auch Adrian Brun von der Brun Real Estate&nbsp;AG (Interview, 20.07.2020).<\/p>\n\n\n\n<p>Tiefere Betriebskosten bedeuten auch tiefere Nebenkosten f\u00fcr die Mieter. Ob die Mieter von den tieferen Nebenkosten profitieren oder der Vermieter die Nettomieten h\u00f6her ansetzt, ist unklar. Weder Brun Real Estate&nbsp;AG, noch die Swiss Prime Site AG k\u00f6nnen dazu eine Aussage machen (Carlsson, Interview, 30.07.2020) (Brun, Interview, 20.07.2020). Der Investor profitiert in beiden F\u00e4llen. Entweder nimmt er mit h\u00f6heren Nettomieten mehr ein, oder er erh\u00e4lt einen Wettbewerbsvorteil bei der Vermarktung der Fl\u00e4chen durch die besseren Brutto-Konditionen. Dies kann als Investor entscheidend sein, da nicht zuletzt mit Covid-19 die B\u00fcromieten weiter unter Druck geraten (<a href=\"https:\/\/www.jll.ch\/de\/trends-and-insights\/research\/auswirkungen-von-covid19-auf-den-schweizer-immobilienmarkt\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Eckert &amp; Stocker, 2020<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"color:#ff3ebc\" class=\"has-inline-color\">Winzige Technikr\u00e4ume<\/mark><\/h2>\n\n\n\n<p>Nicht verbaute Anlagen brauchen auch keinen Platz und f\u00fchren zu einer deutlich h\u00f6heren Fl\u00e4cheneffizienz. Nur gerade 2% der Fl\u00e4che wird f\u00fcr die Technik verwendet. Das ist rund f\u00fcnf Mal weniger als f\u00fcr konventionelle Geb\u00e4ude in dieser Gr\u00f6sse (<a href=\"https:\/\/www.limmattalerzeitung.ch\/limmattal\/man-geht-zurueck-zu-den-wurzeln-des-bauens-wie-in-schlieren-eines-der-nachhaltigsten-gebaeude-der-schweiz-entsteht-135382545\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rudolf, 2019<\/a>). Durch die winzigen Technikr\u00e4ume bleibt mehr vermietbare Fl\u00e4che \u00fcbrig und erh\u00f6ht das Ertragspotential der Liegenschaften (<a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/play\/tv\/10vor10\/video\/ein-haus-ohne-technik?id=a302f1b2-18e2-4b53-bebc-5cd04c1669f6\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Niedermann &amp; Fussenegger, 2015<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"color:#ff3ebc\" class=\"has-inline-color\">Erweiterter Grundausbau statt Rohbau<\/mark><\/h2>\n\n\n\n<p>Die W\u00e4nde, B\u00f6den und Decken m\u00fcssen \u00abatmen\u00bb k\u00f6nnen, weshalb es bei den individuellen Ausbauten zu gewissen Einschr\u00e4nkungen kommt. Deshalb werden sowohl in Emmen als auch in Schlieren die Fl\u00e4chen in einem erweiterten Grundausbau vermietet (Brun, Interview, 20.07.2020). Dies mag liquidit\u00e4tsschwachen Mietern entgegenkommen, da nur noch allf\u00e4llige Trennw\u00e4nde und Verkabelungen zu finanzieren sind (Carlsson, Interview, 30.07.2020). Unternehmen, die auch beim B\u00fcroausbau auf eine Corporate Identity setzten, k\u00f6nnte der erweitere Grundausbau abschrecken. Auf jeden Fall hilft das Konzept 2226 Mietern ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und verleiht ein sowohl innovatives wie mutiges Image.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"color:#ff3ebc\" class=\"has-inline-color\">Temperaturbereich ist gesetzt<\/mark><\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Abbildung-4.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"436\" height=\"579\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Abbildung-4.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5725\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Abbildung-4.png 436w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2021\/02\/Abbildung-4-226x300.png 226w\" sizes=\"auto, (max-width: 436px) 100vw, 436px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 4: Optimal empfundene Temperatur in Abh\u00e4ngigkeit von T\u00e4tigkeit und Bekleidung (eigene Darstellung, in Anlehnung an <a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Arbeit\/Arbeitsbedingungen\/Arbeitsgesetz-und-Verordnungen\/Wegleitungen\/wegleitung-zur-argv-3.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schweizerische Eidgenossenschaft (b) online)<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Das Konzept hat sich bewiesen und h\u00e4lt die Temperatur sowohl im Winter als auch im Sommer im Geb\u00e4udeinnern zwischen 22\u00b0C und 26\u00b0C. Damit wird ein Temperaturbereich angepeilt, der gem\u00e4ss SECO f\u00fcr B\u00fcroarbeit als optimal empfunden wird (<a href=\"https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Arbeit\/Arbeitsbedingungen\/Arbeitsgesetz-und-Verordnungen\/Wegleitungen\/wegleitung-zur-argv-3.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schweizerische Eidgenossenschaft (b), online<\/a>). Sollten die 22\u00b0C im Winter als zu kalt oder die 26\u00b0C im Sommer als zu warm empfunden werden, gibt es keine Haustechnik mit der die Temperatur gesteuert werden kann. Der Temperaturbereich ist gesetzt und kann vom Mieter kaum beeinflusst werden. Offen bleibt, wie gut das Konzept mit der Klimaerw\u00e4rmung funktionieren wird, wenn beispielsweise im Sommer die n\u00e4chtliche Abk\u00fchlung fehlt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"color:#ff3ebc\" class=\"has-inline-color\">Weniger graue Energie<\/mark><\/h2>\n\n\n\n<p>Durch den Verzicht auf die Geb\u00e4udetechnik und dem massvoll reduzierten Einsatz von Fenstern, kann bereits viel graue Energie eingespart werden. Die dicken Mauern hingegen ben\u00f6tigen wieder einen Teil der eingesparten grauen Energie, da mehr Masse verbaut werden muss. W\u00fcrde man anstelle von Beton\/Ziegeln auch eine grosse Menge einheimischer H\u00f6lzer verwenden, k\u00f6nnte dies einen erheblichen Beitrag zum \u00f6kologischen Fussabdruck des Geb\u00e4udes beitragen. Settembrini (Interview, 30.07.2020) best\u00e4tigt, dass diese Variante in Betracht gezogen werden k\u00f6nnte, wenn die Aussenh\u00fclle mehrheitlich aus einer Holzbaukonstruktion besteht und der Kern des Geb\u00e4udes aus Massivbau. Der Einsatz einer Photovoltaik-Anlage kann zudem die Kompensation der grauen Energie unterst\u00fctzen, was beim Konzept urspr\u00fcnglich nicht vorgesehen war. Beim Neubau in Schlieren erfolgt diese Kompensation erstmals mittels einer Dach-Photovoltaik-Anlage (<a href=\"https:\/\/sps.swiss\/de\/medien\/medienmitteilungen\/medienmitteilung-detail\/jed-schlieren-2226-zurueck-zu-den-wurzeln-des-bauens\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Swiss Prime Site (b), 2019<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><mark style=\"color:#ff3ebc\" class=\"has-inline-color\">Investition in die Zukunft<\/mark> <\/h2>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4testens seit der Fridays for Future Bewegung ist das Thema Nachhaltigkeit bei allen institutionellen Investoren in der Schweiz ein Thema. Immobilieninvestoren wie die Swiss Prime Site weisen in ihren Gesch\u00e4ftsberichten Umweltkennzahlen nach GRESB (Global Real Estate Sustainability Benchmarking) aus und lassen ihre Liegenschaften nach ESG-Kriterien (Environmental, Social und Governance) beurteilen (<a href=\"https:\/\/sps.swiss\/de\/gruppe\/investoren\/geschaeftsberichte\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Swiss Prime Site (a), online<\/a>). Das Konzept 2226 passt ausgezeichnet in Portfolien von Investoren, die eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen. Bei der Marktwertermittlung sind Bewerter noch sehr vorsichtig in der Bezifferung von Nachhaltigkeit. Carlsson (Interview, 30.07.2020) ist jedoch davon \u00fcberzeugt, dass solche Objekte immer mehr an Attraktivit\u00e4t gewinnen werden, was sich letztlich auch in der Entwicklung der Marktwerte widerspiegelt (Carlsson, Interview, 30.07.2020).<\/p>\n\n\n\n<div style=\"background-color:#f2f2f2;text-align:center\" class=\"wp-block-genesis-blocks-gb-cta gb-block-cta gb-font-size-16\"><div class=\"gb-cta-content\"><h2 class=\"gb-cta-title gb-font-size-24\" style=\"color:#32373c\"><strong>Dieser Beitrag ist w\u00e4hrend eines Projekt<\/strong>es der Studierenden des <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/weiterbildung\/mas\/ifz\/immobilienmanagement\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">MAS Immobilienmanagement <\/a>entstanden.<\/h2><div class=\"gb-cta-text gb-font-size-32\" style=\"color:#32373c\"><p><strong>Wollen auch Sie n\u00e4chstes Jahr dabei sein?\u00a0<\/strong><\/p><\/div><\/div><div class=\"gb-cta-button\"><a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/weiterbildung\/mas\/ifz\/immobilienmanagement\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\" class=\"gb-button gb-button-shape-rounded gb-button-size-medium\" style=\"color:#ffffff;background-color:#3373dc\">Erfahren Sie mehr an einer unserer Infoveranstaltungen in Z\u00fcrich oder Rotkreuz<\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><span style=\"color:#ff3ebc\" class=\"has-inline-color\">Das k\u00f6nnte Sie ebenfalls interessieren:<\/span><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der neue <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/weiterbildung\/cas\/ifz\/real-estate-investment-management\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">CAS Real Estate Investment Management<\/a> bef\u00e4higt Sie, erfolgreich in Immobilien zu investieren und Immobilienportfolien erfolgreich zu f\u00fchren. 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Emmenweid.<\/em> Abgerufen am 05.04.2020 von <a href=\"https:\/\/www.baumschlager-eberle.com\/werk\/projekte\/projekt\/2226-emmenweid\/\">https:\/\/www.baumschlager-eberle.com\/werk\/projekte\/projekt\/2226-emmenweid\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Baumschlager Eberle Architekten (b) (ohne Datum). <em>2226. Lustenau, \u00d6sterreich.<\/em> Abgerufen am 05.04.2020 von <a href=\"https:\/\/www.baumschlager-eberle.com\/werk\/projekte\/projekt\/2226\/\">https:\/\/www.baumschlager-eberle.com\/werk\/projekte\/projekt\/2226\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Brun, A. (2020). <em>Schriftliches Interview vom 20.07.2020 mit Brun Real Estate AG.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Carlsson, M. (2020). <em>Schriftliches Interview vom 30.07.2020 mit Swiss Prime Site AG.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Eckert, J. &amp; Stocker, D. (2020). <em>Auswirkungen von COVID-19 auf den Schweizer Immobilienmarkt.<\/em> Eine Einsch\u00e4tzung von JLL Schweiz per 20.03.2020. Abgerufen am 10.04.2020 von <a href=\"https:\/\/www.jll.ch\/de\/trends-and-insights\/research\/auswirkungen-von-covid19-auf-den-schweizer-immobilienmarkt\">https:\/\/www.jll.ch\/de\/trends-and-insights\/research\/auswirkungen-von-covid19-auf-den-schweizer-immobilienmarkt<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Flatz M. (2015). ORF 5 HEUTE Beitrag vom 24.01.2015. 2226 Heizen mit Licht (Heating with light). [Fernsehsendung], <em>\u00d6sterreicher Rundfunk.<\/em> Abgerufen am 11.04.2020 von <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OYTwfJm6YEQ\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OYTwfJm6YEQ<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Hall, A. (2020). Schlieren: \u00dcberbauung JED f\u00fcllt sich. <em>Immobilienbusiness.<\/em> Abgerufen am 10.07.2020 von https:\/\/www.immobilienbusiness.ch\/schlieren-ueberbauung-jed-fuellt-sich\/<\/p>\n\n\n\n<p>Mark, K. (2019). <em>Ergebnis LZK Ermittlung statisch mit dem IFMA Tool, Phase Projektdefinition (PD) f\u00fcr einen Neubau eines Hochschul- und Verwaltungsgeb\u00e4udes.<\/em> Intep.<\/p>\n\n\n\n<p>Martel, A. (2019). Heizung, L\u00fcftung, Klimaanlage? Weshalb ein Z\u00fcrcher B\u00fcrohaus darauf verzichten wird. <em>Neue Z\u00fcrcher Zeitung.<\/em> Abgerufen am 11.04.2020 von <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/zuerich\/heizung-lueftung-klimaanlage-ein-buerohaus-verzichtet-darauf-ld.1482278\">https:\/\/www.nzz.ch\/zuerich\/heizung-lueftung-klimaanlage-ein-buerohaus-verzichtet-darauf-ld.1482278<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>M\u00e4urle, B. (2014). R\u00fcckbesinnung auf das Elementare. B\u00fcrogeb\u00e4ude in Lustenau (A). <em>Deutsche Bauzeitung.<\/em> Abgerufen am 10.07.2020 von https:\/\/www.db-bauzeitung.de\/db-themen\/db-archiv\/rueckbesinnung-auf-das-elementare\/<\/p>\n\n\n\n<p>Niedermann M. &amp; Fussenegger H. (2015). 10 vor 10 Beitrag vom 22.05.2015. Ein Haus ohne Technik. [Fernsehsendung], <em>Schweizer Radio und Fernsehen.<\/em> Abgerufen am 11.04.2020 von <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/play\/tv\/10vor10\/video\/ein-haus-ohne-technik?id=a302f1b2-18e2-4b53-bebc-5cd04c1669f6\">https:\/\/www.srf.ch\/play\/tv\/10vor10\/video\/ein-haus-ohne-technik?id=a302f1b2-18e2-4b53-bebc-5cd04c1669f6<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Rozeboom, T. (2018). Nachrichten vom 10.10.2018. B\u00fcrogeb\u00e4ude ohne Heizung. [Fernsehsendung], <em>Zentralschweizer Fernsehen.<\/em> Abgerufen am 11.04.2020 von <a href=\"https:\/\/www.tele1.ch\/sendungen\/1\/Nachrichten#456696_3\">https:\/\/www.tele1.ch\/sendungen\/1\/Nachrichten#456696_3<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Rudolf, A. (2019). \u00abMan geht zur\u00fcck zu den Wurzeln des Bauens\u00bb: Wie in Schlieren eines der nachhaltigsten Geb\u00e4ude der Schweiz entsteht. <em>Schweiz am Wochenende.<\/em> Abgerufen am 12.04.2020 von <a href=\"https:\/\/www.limmattalerzeitung.ch\/limmattal\/man-geht-zurueck-zu-den-wurzeln-des-bauens-wie-in-schlieren-eines-der-nachhaltigsten-gebaeude-der-schweiz-entsteht-135382545\">https:\/\/www.limmattalerzeitung.ch\/limmattal\/man-geht-zurueck-zu-den-wurzeln-des-bauens-wie-in-schlieren-eines-der-nachhaltigsten-gebaeude-der-schweiz-entsteht-135382545<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Schoof, J. (2014). Haus ohne Heizung: B\u00fcrogeb\u00e4ude von Baumschlager Eberle in Lustenau. <em>DETAIL.<\/em> Abgerufen am 10.07.2020 von <a href=\"https:\/\/www.detail.de\/artikel\/haus-ohne-heizung-buerogebaeude-von-baumschlager-eberle-in-lustenau-11703\/\">https:\/\/www.detail.de\/artikel\/haus-ohne-heizung-buerogebaeude-von-baumschlager-eberle-in-lustenau-11703\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Schweizerische Eidgenossenschaft (a) (ohne Datum). <em>Bundesamt f\u00fcr Umwelt.<\/em> L\u00e4rmkataster. Abgerufen am 04.04.2020 von <a href=\"https:\/\/map.geo.admin.ch\/\">https:\/\/map.geo.admin.ch\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Schweizerische Eidgenossenschaft (b) (ohne Datum). <em>Bundesamt f\u00fcr Wirtschaft SECO. <\/em>Wegleitung zur ArGV 3: Artikel einzeln. Abgerufen am 04.04.2020 von https:\/\/www.seco.admin.ch\/seco\/de\/home\/Arbeit\/Arbeitsbedingungen\/Arbeitsgesetz-und-Verordnungen\/Wegleitungen\/wegleitung-zur-argv-3.html<\/p>\n\n\n\n<p>Schweizerische Vereinigung kantonaler Grundst\u00fcckbewertungsexperten (2019). <em>Das Schweizerische Sch\u00e4tzerhandbuch.<\/em> Aarau: SVKG.<\/p>\n\n\n\n<p>Settembrini, G. (2020). <em>Interview vom 30.07.2020 mit Hochschule Luzern \u2013 Architektur &amp; Technik.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Staub, M. (a) (2017). Dicke Mauern, schlanke Technik. <em>Baublatt 2017<\/em> (27), 10-16. Abgerufen am 10.07.2020 von <a href=\"https:\/\/www.bauinnovationen.ch\/wp-content\/uploads\/BB_1727_Emmenweid.pdf\">https:\/\/www.bauinnovationen.ch\/wp-content\/uploads\/BB_1727_Emmenweid.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Staub, M. (b) (2017). Weniger ist mehr. <em>Geb\u00e4udetechnik.ch.<\/em> Abgerufen am 18.04.2020 von <a href=\"https:\/\/www.gebaeudetechnik.ch\/strom-energie\/gebaeudetechnik\/weniger-ist-mehr\/\">https:\/\/www.gebaeudetechnik.ch\/strom-energie\/gebaeudetechnik\/weniger-ist-mehr\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Sulafa, I. (ohne Datum). B\u00fcrogeb\u00e4ude 2226 Emmenweid in Emmenbr\u00fccke. <em>Baunetzwissen.<\/em> Abgerufen am 10.07.2020 von https:\/\/www.baunetzwissen.de\/mauerwerk\/objekte\/buero-verwaltung\/buerogebaeude-2226-emmenweid-in-emmenbruecke-7004172<\/p>\n\n\n\n<p>Swiss Prime Site (a) (ohne Datum). Gesch\u00e4ftsberichte. Abgerufen am 10.07.2020 von https:\/\/sps.swiss\/de\/gruppe\/investoren\/geschaeftsberichte<\/p>\n\n\n\n<p>Swiss Prime Site (b) (2019)<em>. JED Schlieren: \u00ab2226\u00bb \u2013 Zur\u00fcck zu den Wurzeln des Bauens.<\/em> Abgerufen am 10.04.2020 von <a href=\"https:\/\/sps.swiss\/de\/medien\/medienmitteilungen\/medienmitteilung-detail\/jed-schlieren-2226-zurueck-zu-den-wurzeln-des-bauens\">https:\/\/sps.swiss\/de\/medien\/medienmitteilungen\/medienmitteilung-detail\/jed-schlieren-2226-zurueck-zu-den-wurzeln-des-bauens<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Vogel, B. (2017). EMMEN: Energiehaus nach altem Prinzip. <em>Luzerner Zeitung.<\/em> Abgerufen am 11.04.2020 von <a href=\"https:\/\/www.luzernerzeitung.ch\/zentralschweiz\/luzern\/emmen-energiehaus-nach-altem-prinzip-ld.96551\">https:\/\/www.luzernerzeitung.ch\/zentralschweiz\/luzern\/emmen-energiehaus-nach-altem-prinzip-ld.96551<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>22-26.ch (2020). <em>B\u00fcrogeb\u00e4ude Emmenweid. <\/em>Angebot. Abgerufen am 15.06.2020 von <a href=\"https:\/\/www.22-26.ch\/angebot\">https:\/\/www.22-26.ch\/angebot<\/a> 3 Auszubildende (2020). 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