{"id":8124,"date":"2024-06-03T06:30:00","date_gmt":"2024-06-03T04:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/?p=8124"},"modified":"2026-02-11T14:53:21","modified_gmt":"2026-02-11T13:53:21","slug":"die-wahl-der-bauweise-holz-oder-beton","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/2024\/06\/03\/die-wahl-der-bauweise-holz-oder-beton\/","title":{"rendered":"Die Wahl der Bauweise: Holz oder Beton?"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p>Ein Artikel von <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/dario-werder-159b66178\/?originalSubdomain=ch\">Dario Werder<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/tobias-spielmann-bb8059180\/?originalSubdomain=ch\">Tobias Spielmann<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Holzvorrat in der Schweiz w\u00e4chst<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Holz ist ein lokaler, nachwachsender und damit ein erneuerbarer Rohstoff mit sehr vielen Vorteilen. Beispielsweise verursacht die Holzproduktion kaum Abf\u00e4lle. Das Filetst\u00fcck des Baumes dient als Konstruktions- und M\u00f6belholz. Minderwertiges Holz wird f\u00fcr Holzprodukte wie Spanplatten oder als D\u00e4mmmaterial verwendet (<a href=\"https:\/\/www.lukb.ch\/unternehmen\/immobilien\/dossier\/baustoff-holz\/oekologische-aspekte\">LUKB (a), online<\/a>). Holz ist \u00e4usserst vielseitig verwendbar und zudem ist es in der Schweiz in ausreichender Menge vorhanden. In der Schweiz wachsen j\u00e4hrlich rund zehn Millionen Kubikmeter Holz. Davon w\u00e4ren theoretisch acht Millionen Kubikmeter nutzbar. Die j\u00e4hrliche Holzernte in der Schweiz von f\u00fcnf Millionen Kubikmeter zeigt auf, dass ein grosses Potenzial bez\u00fcglich der vermehrten Verwendung von lokalem Holz besteht. Regional geschlagenes Holz bietet zudem den Vorteil kurzer Transportwege und hilft dadurch, die graue Energie zu senken (<a href=\"https:\/\/www.lignum.ch\/files\/images\/Downloads_deutsch\/Lignum_Holz_CO2_d.pdf\">Lignum (a), online<\/a>). Dies stellt aus Sicht der Schweiz jedoch das \u00abBest-Case-Szenario\u00bb dar. Die Wahrheit sieht hingegen oft anders aus. Aufgrund von fehlenden Verarbeitungsbetrieben exportiert die Schweiz einen Teil hochwertigen Holzes und importiert verarbeitete Holzprodukte. Der L\u00f6wenanteil der ausl\u00e4ndischen Holzprodukte, welche in der Schweiz verbaut werden, stammen aus Deutschland (<a href=\"https:\/\/www.woz.ch\/2304\/holz-im-bau\/von-wegen-heimisch\/!BPW19241NYDW\">WOZ, 2023<\/a>). Die damit verbundenen l\u00e4ngeren Transportwege verursachen einen h\u00f6heren CO2-Ausstoss und verleihen dem grunds\u00e4tzlich \u00f6kologisch nachhaltigen Holzbau einen faden Beigeschmack.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zement und Stahl \u2013 Klimas\u00fcnder der Baubranche<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Stahlbeton ist nach wie vor das meistverwendete Baumaterial. Neben langen Transportwegen sieht sich dieser Baustoff vor allem mit anderen Herausforderungen konfrontiert. Ein Bestandteil von Stahlbeton ist unter anderem Zement. Die Herstellung von Zement ist \u00e4usserst energieintensiv. Dabei entstehen enorme CO2-Emissionen und dies in zweifacher Hinsicht. Einerseits durch den Verbrennungsprozess im Ofen und andererseits setzt dieser Prozess Kohlendioxid aus dem Kalkanteil des Zements frei (<a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/imperia\/md\/content\/nabude\/nachbarnatur\/impuls\/210302-impuls_holz_statt_beton.pdf\">NABU, 2021<\/a>). Zement beinhaltet Kies und Sand. In der Schweiz sind diese beiden Komponenten aktuell reichlich vorhanden und der Zement wird im Inland hergestellt, wodurch kurze Transportwege m\u00f6glich sind. Stahl als zweite Komponente des Stahlbetons ist ebenfalls \u00e4usserst energieintensiv in der Herstellung und wird vorwiegend aus dem Ausland importiert (<a href=\"https:\/\/fokus.swiss\/gesellschaft\/nachhaltigkeit\/rohstoffe-schweizer-bau\/\">Fokus, 2024<\/a>). Im Gegensatz zu Holz wachsen beide Rohstoffe nicht nach und es zeichnet sich ab, dass Sand und Kies in diversen L\u00e4ndern bald unzureichend vorhanden sein werden (<a href=\"https:\/\/www.tiroler-baumstelle.at\/holz-vs-beton\/\">Tiroler Baumstelle, 2024<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Senkung des CO2-Ausstosses durch Wiederverwendung von Baustoffen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Im Rahmen eines Bauprojekts sollte ein Investor die Wiederverwendbarkeit (Rezyklierbarkeit) und Entsorgung von Materialien bedenken. Dadurch k\u00f6nnen beispielsweise Ressourcen geschont und der CO2-Ausstoss verringert werden. Holz als Baustoff macht eine Wiederverwertung einfach. Denn im Gegensatz zu Beton kann Holz hochwertig recycelt werden. Dabei ist streng auf schadstofffreie Holzverarbeitung und Trennbarkeit der Bauteile zu achten. Zudem muss das Holz so verbaut werden, dass es nach Abriss des Hauses m\u00f6glichst mehrfach weiterverwendet werden kann. Die Lieferung thermischer Energie, verbunden mit der Freisetzung von Kohlendioxid, stellt die letzte Verwendungsm\u00f6glichkeit dar (<a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/imperia\/md\/content\/nabude\/nachbarnatur\/impuls\/210302-impuls_holz_statt_beton.pdf\">NABU, 2021<\/a>). Auch Stahl und Beton kann wiederverwendet werden, jedoch sind die Kosten und der Energieaufwand relativ hoch (<a href=\"https:\/\/hausinfo.ch\/de\/bauen-renovieren\/haus-planen\/haustypen\/holzbau-massivbau.html\">Hausinfo, 2023<\/a>) &amp; (<a href=\"https:\/\/skyciv.com\/de\/technical\/steel-vs-timber-vs-concrete\/\">SkyCiv, 2019<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>CO2-Bilanz von Holzbauten ist unschlagbar<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die bereits erfolgten Ausf\u00fchrungen lassen erahnen, dass die CO2-Bilanzen der beiden Bauweisen unterschiedlich ausfallen. B\u00e4ume nehmen im Prozess der Fotosynthese CO2 aus der Atmosph\u00e4re auf und verwenden den Kohlenstoff zum Holzaufbau (<a href=\"https:\/\/www.lignum.ch\/files\/images\/Downloads_deutsch\/Lignum_Holz_CO2_d.pdf\">Lignum (a), online<\/a>). Holz bindet dadurch grosse Mengen CO2. In einem Kubikmeter verbautem Holz sind langfristig rund zwei Tonnen CO2 gespeichert. Das CO2 ist somit f\u00fcr die gesamte Lebensdauer des Geb\u00e4udes gebunden. Holzbauten weisen daher eine gute \u00d6kobilanz auf. Erst beim Abbruch des Geb\u00e4udes, inkl. Verbrennung des Holzes, erfolgt die Freisetzung des CO2 (<a href=\"https:\/\/www.lukb.ch\/unternehmen\/immobilien\/dossier\/baustoff-holz\/oekologische-aspekte\">LUKB (a), online<\/a>). Die nachfolgende Darstellung illustriert diesen Prozess (<a href=\"https:\/\/www.lignum.ch\/files\/images\/Downloads_deutsch\/Lignum_Holz_CO2_d.pdf\">Lignum (a), online<\/a>):<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/05\/Bild-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"966\" height=\"603\" data-id=\"8127\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/05\/Bild-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8127\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/05\/Bild-1.png 966w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/05\/Bild-1-300x187.png 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/05\/Bild-1-768x479.png 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/05\/Bild-1-928x579.png 928w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/05\/Bild-1-600x375.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 966px) 100vw, 966px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Abbildung 1: Optimaler Holzkreislauf durch Kaskadennutzung \u2013 Hochwertig vor niederwertig vor energetisch (Grafik: Lignum, Z\u00fcrich).<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Massivbau zeigt sich ein anderes Bild. Ein immenser Nachteil von Beton ist der Verbrauch nicht nachwachsender Rohstoffe. Die wesentlichsten Ausgangsstoffe von Beton sind Prim\u00e4rrohstoffe, die im Laufe von Jahrtausenden oder Jahrmillionen nat\u00fcrlicherweise gebildet oder abgelagert worden sind: Kalkstein, Mergel, Ton, Sand, Kies, Lava, Eisen. Ihr Abbau ben\u00f6tigt Energie und beeintr\u00e4chtigt oder zerst\u00f6rt die Landschaft und Natur (<a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/imperia\/md\/content\/nabude\/nachbarnatur\/impuls\/210302-impuls_holz_statt_beton.pdf\">NABU, 2021<\/a>). Zudem sind acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen auf die Produktion von Zement zur\u00fcckzuf\u00fchren. Dessen CO2-Bilanz liegt bei 550 kg\/m\u00b3 Material. Ein Kubikmeter Sperrholz hingegen hat eine CO2-Bilanz von minus 600 kg pro\/ m\u00b3. Dies ist darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass der entsprechende Baum vor seiner industriellen Nutzung circa 40 Jahre gewachsen ist und dabei kontinuierlich CO2 aufgenommen hat. Die Verwendung von Holz ist somit eine m\u00f6gliche Voraussetzung f\u00fcr CO2-neutrales Bauen (<a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/wissen\/klimaschutz-hausbau-hochhaeuser-holz-100.html#sprung2\">Mdr.de, 2022<\/a>). Jedoch hat sich auch die \u00d6kobilanz des Massivbaus in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. CO2-armer Zement, der Einsatz von Recycling-Beton sowie hochd\u00e4mmende Backsteine, die als Verbundmauerwerke keine separate D\u00e4mmschicht mehr ben\u00f6tigen, haben unter anderem dazu gef\u00fchrt (<a href=\"https:\/\/www.lukb.ch\/unternehmen\/immobilien\/dossier\/baustoff-holz\/oekologische-aspekte\">LUKB (a), online<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Mit kurzen Bauzeiten zu fr\u00fcherem Ertrag<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Vergleich zwischen Holz- und Massivbau zeigt auf, dass sich die verwendeten Baumaterialien bez\u00fcglich Eigenschaften unterscheiden. Besonders hinsichtlich der Baugeschwindigkeit gibt es Unterschiede. Betonieren erfordert auf der Baustelle grossen logistischen Aufwand bez\u00fcglich Anlieferung von Wasser und weiteren Materialen. Zudem sind vorg\u00e4ngig die Verschalungen zu erstellen und nachdem die Strukturen gegossen sind, muss der Beton \u00fcber mehrere Wochen aush\u00e4rten. Erst danach ist die Fortf\u00fchrung der Bauarbeiten m\u00f6glich. Beim Holzbau hingegen f\u00e4llt die Montagezeit auf der Baustelle \u00e4usserst kurz und einfach aus. Der Grund liegt darin, dass Bauteile wie Holzwerkstoffplatten, Konstruktionsholz, Leerrohre, Fenster und D\u00e4mmungen sowie grossfl\u00e4chige Wand- und Deckenelemente in Fertigungswerken vorfabriziert werden. Die anschliessende Anlieferung erfolgt nach dem Prinzip von just-in-time. Im selben Zeitraum kann beispielsweise das Fundament auf der Baustelle gegossen werden. Durch die kurze Bauzeit mit Holzkonstruktionen k\u00f6nnen die Fl\u00e4chen schneller vermietet werden und der Investor erzielt somit fr\u00fcher Ertr\u00e4ge (<a href=\"https:\/\/www.tiroler-baumstelle.at\/holz-vs-beton\/\">Tiroler Baumstelle, 2024<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Massivbau mit Schallschutz-Vorteil<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ein wesentlicher Vorteil des Stahlbetons hinsichtlich der Konstruktionsflexibilit\u00e4t liegt in dessen Formbarkeit. Der Beton wird in individuelle Schalungen gegossen und darin verdichtet. Dadurch k\u00f6nnen insbesondre hohe Anforderungen an die \u00c4sthetik erf\u00fcllt werden (<a href=\"https:\/\/www.lukb.ch\/unternehmen\/immobilien\/dossier\/baustoff-holz\/technische-aspekte\">LUKB (b), online<\/a>). Jedoch weist auch das Baumaterial Holz essenzielle Vorteile auf. Durch das geringe Eigengewicht bietet sich Holz nicht nur f\u00fcr Neubauten, sondern besonders auch bei An-, Auf- sowie Umbauten an. Zudem l\u00e4sst sich Holz leicht und pr\u00e4zise s\u00e4gen, hobeln oder schleifen. Dies kann mit Handwerkzeugen, mit Maschinen wie auch mit computergesteuerten und automatisierten Anlagen erfolgen. Dadurch l\u00e4sst sich Holz mit h\u00f6herem Aufwand ebenfalls beeindruckend verformen, wie nachfolgende Abbildung illustriert (Holzbau Schweiz \u2013 Holz, ein Wunderwerk der Natur).<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Konstruktionsflexibilit\u00e4t der Baumaterialien sind besonders Eigenschaften hinsichtlich Tragf\u00e4higkeit und Belastbarkeit relevant. Stahl weist beispielsweise ein hohes Verh\u00e4ltnis von Festigkeit zu Gewicht auf und verf\u00fcgt daher \u00fcber hohe Druck- und Zugfestigkeiten. Diese Eigenschaft macht Stahl zu einem sehr attraktiven Baustoff f\u00fcr Hochh\u00e4user und weitspannige Br\u00fccken. Stahlbeton zeichnet sich in erster Linie durch eine \u00e4usserst hohe Druckfestigkeit aus und h\u00e4lt ebenfalls starkem Zug stand. Geb\u00e4ude aus Stahlbeton sind daher sehr robust und langlebig. Die hohe Zugfestigkeit ist eine Eigenschaft, die auch Holz auszeichnet. Holz ist ebenfalls hinsichtlich Druckfestigkeit mit Beton vergleichbar. Daher eignet sich Holz optimal f\u00fcr Tragebalken. Jedoch ist das Schrumpfen und Quellen von Holz als einer der Hauptnachteile festzuhalten (<a href=\"https:\/\/skyciv.com\/de\/technical\/steel-vs-timber-vs-concrete\/\">SkyCiv, 2019<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Neben den genannten Eigenschaften m\u00fcssen die Baumaterialien auch Anforderungen bez\u00fcglich W\u00e4rmed\u00e4mmung und Schallschutz erf\u00fcllen. Betonkonstruktionen vereinen diese Eigenschaften optimal. So bieten Betonb\u00f6den einen perfekten inneren Schallschutz und dienen als Speichermasse f\u00fcr die W\u00e4rme, die sie verz\u00f6gert wieder abgeben. Durch die grosse Masse von Betonelementen findet eine D\u00e4mpfung von Schallwellen statt. Holzdecken k\u00f6nnen mit mineralischem Sch\u00fcttgut versehen werden, womit die Schallabsorption verbessert wird. Die Holzdecke wird dadurch jedoch um 50% h\u00f6her (<a href=\"https:\/\/hausinfo.ch\/de\/bauen-renovieren\/haus-planen\/haustypen\/holzbau-massivbau.html\">Hausinfo, 2023<\/a>). Bez\u00fcglich W\u00e4rmed\u00e4mmung weisen Holzbauten optimale Werte auf. Im Winter sch\u00fctzen sie hervorragend vor K\u00e4lte und im Sommer vor Hitze (<a href=\"https:\/\/www.holzbau-schweiz.ch\/de\/bauen-mit-holz\/vorteile-holz\/\">Holzbau Schweiz, online<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Studien zeigen, dass Holz positive Effekte auf das Raumklima und das Wohlbefinden hat. Jedoch besteht noch Unsicherheit dar\u00fcber, wie diese Ergebnisse in der Praxis umgesetzt und in der Innenraumgestaltung einbezogen werden k\u00f6nnen (<a href=\"https:\/\/informationsdienst-holz.de\/fileadmin\/Publikationen\/10_Verbraucherinformationen\/HOMERA.pdf\">Bodemer et al., online<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Holz bleibt im Brandfall stabil<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Lange Zeit waren nur Einfamilienh\u00e4user, zwei- bis dreist\u00f6ckige Geb\u00e4ude und Innenausbauten in Holzbauweise denkbar. Der Grund daf\u00fcr waren vorwiegend die strengen Brandschutzvorschriften. Durch deren Lockerung im Jahr 2005 wurden mehrst\u00f6ckige Holzgeb\u00e4ude umsetzbar und damit folgte ein massiver Entwicklungsschub sowie der endg\u00fcltige Durchbruch der Holzbauweise. Zwischenzeitlich sind auch Fluchtwege und Treppenh\u00e4user in Holzbauweise m\u00f6glich und erste grosse \u00dcberbauungen oder Holzhochh\u00e4user entstehen (<a href=\"https:\/\/www.lukb.ch\/unternehmen\/immobilien\/dossier\/baustoff-holz\/technische-aspekte\">LUKB (b), online<\/a>). Im Brandfall kommen bei Holzbau wortw\u00f6rtlich die positiven Eigenschaften von Holz zum Tragen. Die Verkohlungsschicht, die beim Brand entsteht, sch\u00fctzt durch ihre geringere W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit erstaunlich lange vor weiterem Abbrand. Bei ausreichender Dimensionierung der St\u00fctzbalken wird der Abbrand verz\u00f6gert und ist somit kontrollierbar. Stahlbeton dagegen hat das Problem, dass der Stahl bei gro\u00dfer Hitze weich wird und der Beton dadurch schnell seine Stabilit\u00e4t und Tragf\u00e4higkeit verliert und zusammenbricht. Nur nichtbrennbare Baustoffe wie Ziegel, Klinker oder Kalksandstein haben eine h\u00f6here Feuerwiderstandsklasse als Holz (<a href=\"https:\/\/www.nabu.de\/imperia\/md\/content\/nabude\/nachbarnatur\/impuls\/210302-impuls_holz_statt_beton.pdf\">NABU, 2021<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>H\u00f6here Baukosten und doch rentabel<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Betrachtet man die Baukosten, so zeigt sich, dass diese, je nach Bauweise, variieren k\u00f6nnen. Studien zeigen, dass Holzbauten tendenziell leicht h\u00f6here Baukosten aufweisen k\u00f6nnen als Massivbauten. In einer Studie wurden durch W\u00fcest Partner im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Umwelt mehrere grosse Holzbauprojekte untersucht und mit vergleichbaren Massivbauten verglichen. Wie die nachfolgende Grafik (<a href=\"https:\/\/www.wuestpartner.com\/ch-de\/2021\/05\/12\/was-kostet-ein-holzbau\/\">W\u00fcest Partner, online<\/a>) aufzeigt, liegt der Median der Baukosten f\u00fcr Holzbauten h\u00f6her als jener f\u00fcr Massivbauten. Diese Kostenunterschiede k\u00f6nnen zum Teil durch die unterschiedliche Planungs- und Kostensicherheit erkl\u00e4rt werden, wobei insbesondere die Wahl der Geb\u00e4udeh\u00fclle einen signifikanten Einfluss auf die Gesamtkosten hat. Des Weiteren verdeutlicht die Grafik, dass Holzbauten mehr Kostensicherheit aufgrund geringerer Kostenstreuung bieten. (<a href=\"https:\/\/www.lignum.ch\/files\/images\/Downloads_deutsch\/Lignum_Was_kostet_ein_Holzbau.pdf\">Lignum (b), online<\/a>) &amp; (<a href=\"https:\/\/www.wuestpartner.com\/ch-de\/2021\/05\/12\/was-kostet-ein-holzbau\/\">W\u00fcest Partner, online<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/05\/Bild2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"599\" height=\"337\" data-id=\"8130\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/05\/Bild2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-8130\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/05\/Bild2.png 599w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/05\/Bild2-300x169.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 599px) 100vw, 599px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p>Abbildung 2: Kostenbenchmarks f\u00fcr die Baukosten BKP 1-5 pro m2 Hauptnutzfl\u00e4che (<a href=\"https:\/\/www.bafu.admin.ch\/dam\/bafu\/de\/dokumente\/wald-holz\/fachinfo-daten\/Holzbaukennzahlen_Schlussbericht_200813.pdf.download.pdf\/Holzbaukennzahlen_Schlussbericht_200813.pdf\">Grafik: W\u00fcest Partner<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>In Bezug auf Renditen zeigt die Studie, dass Holzbauten zwar leicht tiefere, aber dennoch attraktive Bruttoanfangsrenditen aufweisen. Der Median der erwarteten Renditen liegt bei 3,22%, wobei der Median der vergleichbaren Massivbauten \u2013 nur geringf\u00fcgig h\u00f6her \u2013 bei 3.52% liegt. Zudem kann durch die verk\u00fcrzte Bauzeit von Holzbauten eine Steigerung des Marktwertes bzw. Landwertes um mehr als 2% erzielt werden. Diese Zahlen entsprechen den Erwartungen von institutionellen Investoren und unterstreichen die Rentabilit\u00e4t des Holzbaus aus finanzieller Sicht (<a href=\"https:\/\/www.lignum.ch\/files\/images\/Downloads_deutsch\/Lignum_Was_kostet_ein_Holzbau.pdf\">Lignum (b<\/a>), online) &amp; (<a href=\"https:\/\/www.wuestpartner.com\/ch-de\/2021\/05\/12\/was-kostet-ein-holzbau\/\">W\u00fcest Partner, online<\/a>). Obwohl dass die genannten Werte auf Modellannahmen beruhen und von realen Bedingungen abweichen k\u00f6nnen, veranschaulichen sie, dass der Holzbau eine wirtschaftlich attraktive Alternative zu konventionellen Bauweisen darstellt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Nachhaltiges Bauen f\u00fcr eine klimaneutrale Schweiz<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Vergleich zwischen Holz- und Massivbau verdeutlicht die entscheidende Rolle der Baumaterialien f\u00fcr die \u00f6kologische Bilanz. Sowohl die Holz- als auch die Massivbauweise haben ihre Vorz\u00fcge: Holz als lokaler, nachwachsender Rohstoff mit kurzen Bauzeiten und positiver CO2-Bilanz gegen\u00fcber Massivbauten mit Langlebigkeit, Robustheit und tieferen Erstellungskosten. Trotz anf\u00e4nglich m\u00f6glicherweise h\u00f6herer Investitionen erweist sich der Holzbau langfristig als rentabel und attraktiv f\u00fcr Investoren. Dessen verst\u00e4rkter Einsatz k\u00f6nnte einen bedeutsamen Beitrag zur Erreichung der ehrgeizigen Klimaziele der Schweiz leisten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Holzbauweise ist eine grosse Chance, die Schweiz bis ins Jahr 2050 klimaneutral zu machen. Denn ein grosser Anteil des Prim\u00e4renergieverbrauchs stammt aus dem Geb\u00e4udesektor. Massivbauten stellen den Haupttreiber f\u00fcr diesen Umstand dar. Die Herstellung, der Transport sowie die Entsorgung der Baumaterialien haben einen Einfluss auf die CO2-Bilanz der beiden Bauweisen. Ebenfalls gilt es, die Eigenschaften der Baumaterialien zu beachten. Dabei spielen die Statik, die Baugeschwindigkeit und der Brandschutz eine wesentliche Rolle. Schliesslich konkurrieren die beiden Bauweisen bez\u00fcglich Wirtschaftlichkeit. 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