{"id":8191,"date":"2024-07-09T06:30:00","date_gmt":"2024-07-09T04:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/?p=8191"},"modified":"2026-02-11T14:53:21","modified_gmt":"2026-02-11T13:53:21","slug":"erschwinglichkeit-von-wohnraum-eine-auswertung-fuer-die-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/2024\/07\/09\/erschwinglichkeit-von-wohnraum-eine-auswertung-fuer-die-schweiz\/","title":{"rendered":"Erschwinglichkeit von Wohnraum \u2013 Eine Auswertung f\u00fcr die Schweiz"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"is-style-lead\"><strong> F\u00fcr die Planung von erschwinglichem Wohnraum m\u00fcssen deshalb Konzept und Ziele genau definiert sein. Ansonsten k\u00f6nnen Eigent\u00fcmer und Entwickler kein zielgerichtetes Angebot schaffen und\/oder die Wohnungen erreichen die Menschen nicht, f\u00fcr die sie geplant wurden. Eine solche Fehlentwicklung sollte besonders in Zeiten knappen Wohnraumes vermieden werden. Unter allen Konzepten sticht der Verh\u00e4ltnisansatz hervor, wenn nach Haushaltsmerkmalen differenziert wird. In undifferenzierter Form gilt der Verh\u00e4ltnisansatz schon heute als Standard in der Vermietungspraxis und in den Tragbarkeitsstandards der Kreditvergabe. Granulare Bev\u00f6lkerungs-, Einkommens- und Wohnungsdaten erlauben eine st\u00e4rkere Differenzierung. Deshalb sollte ein nach Einkommensklasse und Haushaltstyp differenzierter Verh\u00e4ltnisansatz zur Beurteilung der Wohnraumerschwinglichkeit verwendet werden. Er ist besser anwendbar als der theoretisch optimale Residualeinkommensansatz und den reinen Mietkostenbenchmarks hinsichtlich Aussagekraft und Zielerreichung klar \u00fcberlegen. Die Ausrichtung der Preisgestaltung an den faktischen Einkommen mitigiert zudem Leerstands- und Vermietungsrisiken und schafft Anreize f\u00fcr Investitionen in neue Wohnungen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Artikel von <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/hochschule-luzern\/ueber-uns\/personensuche\/profile\/?pid=5989\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Valentina Maras<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/hochschule-luzern\/ueber-uns\/personensuche\/profile\/?pid=4056\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Christian Kraft<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Einleitung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Erschwinglichkeit von Wohnraum ist sowohl in der Literatur als auch in politischen und \u00f6ffentlichen Diskussionen ein zentrales Thema. In den letzten Jahren haben sich die Sorgen um bezahlbaren Wohnraum versch\u00e4rft, weil der Zugang dazu zunehmend schwieriger geworden ist (Ben-Shahar et al., 2019). Auch in der Schweiz gewinnt die Wohnungsfrage an Bedeutung und wird verst\u00e4rkt politisiert (Glaser, 2017; Wicki et al., 2024).<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Beurteilung der Wohnraumerschwinglichkeit in der Schweiz muss zun\u00e4chst der Begriff der Erschwinglichkeit definiert werden. Diese Definition ist komplex und erfordert eine differenzierte Betrachtung. Eine <a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/2024\/06\/13\/erschwinglichkeit-von-wohnraum-eine-literaturuebersicht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Literatur\u00fcbersicht<\/a> zeigt, dass bei der Beurteilung der Wohnraumerschwinglichkeit nicht nur die direkten Wohnkosten, sondern auch die finanzielle Situation der Haushalte unter Ber\u00fccksichtigung der Lebenshaltungskosten entscheidend ist. Stone (2006a) betont beispielsweise, dass Erschwinglichkeit immer eine Beziehung zwischen Wohnraum und Haushalten darstellt und nicht eine Eigenschaft des Wohnraums selbst ist. Weiter f\u00fchrt Stone (2006a) aus, dass Wohnraumerschwinglichkeit die Herausforderung ausdr\u00fcckt, die jeder Haushalt hat, wenn es darum geht, die Kosten f\u00fcr den tats\u00e4chlichen oder potenziellen Wohnraum einerseits und die sonstigen Ausgaben andererseits innerhalb der Grenzen des Einkommens auszugleichen. Daher kann Erschwinglichkeit nicht allein anhand von Miet- oder Kaufpreisen gemessen werden, da sie je nach finanziellen Umst\u00e4nden f\u00fcr jeden Haushalt unterschiedlich ist. Selbst Mieten unter dem Marktwert sind nicht zwangsl\u00e4ufig f\u00fcr alle Haushalte erschwinglich (Earl et al., 2017; Stone, 2006a; Stone et al., 2011).<\/p>\n\n\n\n<p>In der internationalen Literatur und Praxis haben sich zwei zentrale Messkonzepte zur Bewertung der Wohnraumerschwinglichkeit etabliert: der Verh\u00e4ltnisansatz und der Residualeinkommensansatz (Heylen und Haffner, 2013; Napoli, 2017). Dank des <a href=\"https:\/\/www.nachfragemonitor.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Nachfragemonitors <\/a>sind Daten zum Einkommen der Haushalte vorhanden, was die Anwendung dieser beiden Ans\u00e4tze auf Schweizer Haushalte erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Verh\u00e4ltnisansatz<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Verh\u00e4ltnisansatz misst die Wohnkostenbelastung (bzw. Mietbelastung) als Anteil der Wohnkosten am Einkommen. Eine hohe Wohnkostenbelastung, folglich Wohnkosten\u00fcberbelastung, wird durch einen festgelegten prozentualen Schwellenwert definiert. Haushalte, deren Wohnkostenbelastung diesen Schwellenwert \u00fcberschreiten, werden als &#171;housing burdened&#187; oder &#171;overburdened by housing costs&#187; bezeichnet (Brooks, 2023; OECD, 2021). Der Anteil solcher Haushalte ergibt die Wohnkosten\u00fcberbelastungsquote in der vorliegenden Auswertung.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die vorliegende Erschwinglichkeitsanalyse werden folgende Variationen des Verh\u00e4ltnisansatzes angewendet, wobei das Einkommen stets dem Haushaltseinkommen entspricht:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Bruttomiete\/Verf\u00fcgbares Einkommen<\/strong>: Schwellenwert 40% (z.B. Eurostat, OECD)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Bruttomiete\/Nettoeinkommen<\/strong>: Schwellenwert 25% (Debrunner und Hartmann, 2020) und 1\/3 (Homegate.ch[1])<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Bruttomiete\/Bruttoeinkommen<\/strong>: Schwellenwert 30% (Gerheuser und Sartoris, 1988; BWO in Rutz et al., 2024; Caritas Z\u00fcrich, 2013 in Bochsler et al., 2015)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Nettomiete\/Bruttoeinkommen<\/strong>: Schwellenwert 25% (Gerheuser und Sartoris, 1988)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Brooks (2023) betont, dass die Diskussion \u00fcber erschwinglichen Wohnraum oft die Frage nach dem angemessenen Schwellenwert in den Vordergrund stellt. Dieser ist jedoch nur ein Teilaspekt; ebenso wichtig sind pr\u00e4zise Messungen von Einkommen, Haushalten und Wohnkosten, um aussagekr\u00e4ftige Ergebnisse zu erzielen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Residualeinkommensansatz<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Residualeinkommensansatz ber\u00fccksichtigt das verf\u00fcgbare Einkommen nach Abzug der Wohnkosten (folglich Residualeinkommen). Haushalte gelten als &#8217;shelter poor&#8216; (Stone, 2006a; Stone et al., 2011), wenn das verbleibende Residualeinkommen unter einem definierten Mindestniveau liegt, das die grundlegenden nicht-wohnungsbezogenen Bed\u00fcrfnisse deckt. Wie viel Residualeinkommen als ausreichend betrachtet werden sollte, bleibt eine Herausforderung (OECD, 2021; Peverini, 2023). In der Schweiz gibt es keine allgemeing\u00fcltige Vorgabe zur H\u00f6he des Residualeinkommens. Daher werden in dieser Erschwinglichkeitsanalyse folgende Massst\u00e4be als Mindesteinkommen herangezogen (siehe Tabelle 3 und 4 im Anhang f\u00fcr mehr Informationen):<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Schweizerische Konferenz f\u00fcr Sozialhilfe (SKOS)<\/strong>: Monatlicher Pauschalbetrag f\u00fcr den \u2018Grundbedarf f\u00fcr den Lebensunterhalt\u2019.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Erg\u00e4nzungsleistungen (EL)<\/strong>: Monatlicher Pauschalbetrag f\u00fcr den \u2018allgemeinen Lebensbedarf\u2019.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>75% der nationalen Armutsgrenze<\/strong>: Gem\u00e4ss Combs und Park (1994).<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2\/3 der nationalen Armutsgrenze<\/strong>: Gem\u00e4ss Kutty (2005).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Datengrundlage<\/h2>\n\n\n\n<p>Um die Ans\u00e4tze zur Beurteilung der Wohnraumerschwinglichkeit auf Schweizer Haushalte anzuwenden, wurden die Daten des Nachfragemonitors (BFS STATPOP, ZAS und SE, 2021) mit der Haushaltsbudgeterhebung (HABE) basierend auf Einkommensquintilen kombiniert. Mithilfe der HABE-Statistik lassen sich Bruttol\u00f6hne in Nettol\u00f6hne (Bruttolohn abz\u00fcglich Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge wie AHV- und Pensionskassenbeitr\u00e4ge) und verf\u00fcgbares Einkommen (Bruttolohn abz\u00fcglich der obligatorischen Transfers, namentlich Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge, Steuern und Krankenkassenpr\u00e4mien f\u00fcr die Grundversicherung; auch sonstige obligatorische Transfers an andere Haushalte wie z.B. Alimente werden abgezogen) umrechnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Haushaltsbudgeterhebung ver\u00f6ffentlicht alle drei Jahre Haushaltsausgaben nach Kategorien (z.B. Haushaltstyp, Einkommensklasse, Altersgruppe, Region). Die letzte vollst\u00e4ndige Publikation (2015-2017) wurde aufgrund der Pandemie f\u00fcr 2018-2020 nicht aktualisiert[2].<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die nachfolgende Analyse wurden die Einkommensquintile der HABE 2015-2017 mithilfe des nominalen Lohnindexes auf 2021 hochgerechnet und anschliessend mit den Daten des Nachfragemonitors kombiniert[3]. Die Ausgabenposten wurden entsprechend dem Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) angepasst. Die Krankenkassenpr\u00e4mien f\u00fcr die Grundversicherung wurden auf 2021 hochgerechnet (basierend auf der durchschnittlichen schweizweiten Teuerung der Krankenkassenpr\u00e4mien), w\u00e4hrend Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge, Steuern und Alimente unver\u00e4ndert aus der HABE 2015-2017 \u00fcbernommen wurden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5. &nbsp;Ergebnisse<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">5.1 Verh\u00e4ltnisansatz<\/h3>\n\n\n\n<p>Abbildung 1 zeigt die durchschnittliche Mietbelastung aller Haushalte (links) sowie die Mietbelastung nach Einkommensquintil (rechts) f\u00fcr die vier verschiedenen Kombinationen von Einkommen und Wohnkosten (gem\u00e4ss Abschnitt 2).<\/p>\n\n\n\n<p>Die durchschnittliche Mietbelastung aller Haushalte variiert je nach Verh\u00e4ltnis von 17% bis 27.8%. Die niedrigste Belastung (17%) ergibt sich aus der Relation Nettomiete\/Bruttoeinkommen, die h\u00f6chste (27.8%) aus Bruttomiete\/verf\u00fcgbares Einkommen (Abb. 1, links).<br>Im einkommensschw\u00e4chsten Quintil dagegen (Abb. 1, rechts) betr\u00e4gt die Mietbelastung bis zu 51% (Bruttomiete\/verf\u00fcgbares Einkommen), d.h., Haushalte im 1. Einkommensquintil wenden durchschnittlich die H\u00e4lfte ihres verf\u00fcgbaren Einkommens f\u00fcr die Bruttomiete auf. Dieser Anteil sinkt auf 30.9% bei Nettomiete\/Bruttoeinkommen. Im einkommensst\u00e4rksten Quintil liegen die Belastungen bei maximal 17.2% (Bruttomiete\/verf\u00fcgbares Einkommen) bzw.10.2% (Nettomiete\/Bruttoeinkommen).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_both_overall_and_by_income_21-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"614\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_both_overall_and_by_income_21-1-1024x614.png\" alt=\"Abbildung 1: Durchschnittliche Mietbelastung insgesamt (links) und nach Einkommensquintil (rechts) f\u00fcr 4 verschiedene Variationen des Verh\u00e4ltnisansatzes. Das f\u00fcnfte Einkommensquintil entspricht dem einkommensst\u00e4rksten Quintil.\" class=\"wp-image-8218\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_both_overall_and_by_income_21-1-1024x614.png 1024w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_both_overall_and_by_income_21-1-300x180.png 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_both_overall_and_by_income_21-1-768x461.png 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_both_overall_and_by_income_21-1-928x557.png 928w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_both_overall_and_by_income_21-1-600x360.png 600w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_both_overall_and_by_income_21-1.png 1470w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Abbildung 1: Durchschnittliche Mietbelastung insgesamt (links) und nach Einkommensquintil (rechts) f\u00fcr 4 verschiedene Variationen des Verh\u00e4ltnisansatzes. Das f\u00fcnfte Einkommensquintil entspricht dem einkommensst\u00e4rksten Quintil.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die durchschnittliche Mietbelastung (Abb. 1, links) spiegelt somit nicht die tats\u00e4chliche Belastung der \u00e4rmsten und reichsten Haushalte wider, sondern entspricht eher dem dritten Einkommensquintil (Abb. 1, rechts). Abbildung 2 zeigt zudem, dass diese durchschnittliche Mietbelastung \u00fcber alle Haushalte hinweg am ehesten den Haushaltstyp &#8218;Familie&#8216; repr\u00e4sentiert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_by_HHtype_only_21-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"614\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_by_HHtype_only_21-1-1024x614.png\" alt=\"Abbildung 2 Durchschnittliche Mietbelastung nach Haushaltstyp f\u00fcr 4 verschiedene Variationen des Verh\u00e4ltnisansatzes. \u2018FAMILIE\u2019 sind Paar-Haushalte mit Kindern (mindestens ein Kind muss j\u00fcnger als 25 Jahre alt sein).\u2019SINGLE\u2019 sind Einpersonenhaushalte w\u00e4hrend \u2018PAAR\u2019 Zweipersonenhaushalte (nur Erwachsene) sind.\" class=\"wp-image-8219\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_by_HHtype_only_21-1-1024x614.png 1024w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_by_HHtype_only_21-1-300x180.png 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_by_HHtype_only_21-1-768x461.png 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_by_HHtype_only_21-1-928x557.png 928w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_by_HHtype_only_21-1-600x360.png 600w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_by_HHtype_only_21-1.png 1470w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Abbildung 2 Durchschnittliche Mietbelastung nach Haushaltstyp f\u00fcr 4 verschiedene Variationen des Verh\u00e4ltnisansatzes. \u2018FAMILIE\u2019 sind Paar-Haushalte mit Kindern (mindestens ein Kind muss j\u00fcnger als 25 Jahre alt sein). \u2019SINGLE\u2019 sind Einpersonenhaushalte w\u00e4hrend \u2018PAAR\u2019 Zweipersonenhaushalte (nur Erwachsene) sind.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Abbildung 3 zeigt die durchschnittliche Mietbelastung aus Abbildung 1 neu als Prozentsatz der festgelegten Schwellenwerte (gem\u00e4ss Abschnitt 2). Das linke Diagramm zeigt, dass die Mietbelastung aller Haushalte im Verh\u00e4ltnis zu den Schwellenwerten durchweg unter 100% liegt, was bedeutet, dass die durchschnittliche Mietbelastung unter den definierten Schwellenwerten liegt. Der hellblaue Balken (Brutto\/Nettoeinkommen, 25%) ist mit 84.2% am h\u00f6chsten, was darauf hinweist, dass diese Kategorie am n\u00e4chsten an ihrem Schwellenwert ist.<br>Das rechte Diagramm differenziert zus\u00e4tzlich nach Einkommensquintilen und zeigt deutliche Unterschiede: Haushalte mit niedrigerem Einkommen (1. und 2. Quintil) sind deutlich st\u00e4rker belastet, teils sogar \u00fcber den Schwellenwerten, was auf eine erhebliche \u00dcberbelastung hinweist. Haushalte mit h\u00f6herem Einkommen (4. und 5. Quintil) haben eine viel geringere Mietbelastung im Verh\u00e4ltnis zu den Schwellenwerten. Die Werte variieren auch weniger stark zwischen den verschiedenen Verh\u00e4ltnisdefinitionen im Vergleich zu den unteren Quintilen, mit Ausnahme des hellblauen Balkens (Brutto\/Nettoeinkommen, 25%), der auch hier jeweils deutlich h\u00f6her ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Prozent_des_Schwellenwerts-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"614\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Prozent_des_Schwellenwerts-1-1024x614.png\" alt=\"Abbildung 3 Durchschnittliche Mietbelastung im Verh\u00e4ltnis zu festgelegten Schwellenwerten jeweils \u00fcber alle Haushalte hinweg (links) sowie differenziert nach Einkommensquintil (rechts).\" class=\"wp-image-8240\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Prozent_des_Schwellenwerts-1-1024x614.png 1024w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Prozent_des_Schwellenwerts-1-300x180.png 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Prozent_des_Schwellenwerts-1-768x461.png 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Prozent_des_Schwellenwerts-1-928x557.png 928w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Prozent_des_Schwellenwerts-1-600x360.png 600w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Prozent_des_Schwellenwerts-1.png 1470w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Abbildung 3 Durchschnittliche Mietbelastung im Verh\u00e4ltnis zu festgelegten Schwellenwerten jeweils \u00fcber alle Haushalte hinweg (links) sowie differenziert nach Einkommensquintil (rechts).<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Abbildung 4 zeigt schliesslich die Mietbelastung f\u00fcr Haushalte differenziert nach Typ, Einkommensquintil und Altersgruppe (\u00fcber und unter 65 Jahre). Single-Haushalte im Rentenalter im untersten Einkommensbereich haben eine Mietbelastung von 64% (Bruttomiete\/verf\u00fcgbares Einkommen) bzw. 38.1% (Nettomiete\/Bruttoeinkommen). Im obersten Einkommensquintil betr\u00e4gt die Belastung maximal 28.2%. F\u00fcr Single-Haushalte unter 65 Jahren im untersten Quintil liegt die Belastung zwischen 56.8% und 36.1%, im obersten Quintil zwischen 22.8% und 13%. Paarhaushalte im ersten Einkommensquintil haben eine Mietbelastung von maximal 50.5% (\u00fcber 65) bzw. 41.6% (unter 65), im f\u00fcnften Quintil von 21.1% bzw. 16.1%. Familienhaushalte im untersten Einkommensbereich haben eine Belastung von 39.1% (maximal) und 23.5% (minimal), im obersten Einkommensbereich von 16.4% bzw. 9.8%.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_by_HHtype_and_income_21-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"614\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_by_HHtype_and_income_21-1-1024x614.png\" alt=\"Abbildung 4 Mietbelastung nach Haushaltstyp, Altersgruppe (\u00fcber oder unter 65 Jahre) und Einkommensquintil (1.-5. Quintil) f\u00fcr 4 verschiedene Variationen des Verh\u00e4ltnisansatzes.\" class=\"wp-image-8220\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_by_HHtype_and_income_21-1-1024x614.png 1024w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_by_HHtype_and_income_21-1-300x180.png 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_by_HHtype_and_income_21-1-768x461.png 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_by_HHtype_and_income_21-1-928x557.png 928w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_by_HHtype_and_income_21-1-600x360.png 600w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/average_mietbelastung_by_HHtype_and_income_21-1.png 1470w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Abbildung 4 Mietbelastung nach Haushaltstyp, Altersgruppe (\u00fcber oder unter 65 Jahre) und Einkommensquintil (1.-5. Quintil) f\u00fcr 4 verschiedene Variationen des Verh\u00e4ltnisansatzes.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Diese differenzierte Betrachtung zeigt, dass die durchschnittliche Mietbelastung aller Haushalte (Abb. 1, links) vor allem Single-Haushalte unter 65 im vierten Einkommensquintil und Familien-Haushalte im zweiten Quintil widerspiegelt. Zudem zeigt sich, je genauer die Haushaltsmerkmale betrachtet werden, desto h\u00f6here Mietbelastungen werden sichtbar: \u00dcber alle Haushalte hinweg liegt die h\u00f6chste durchschnittliche Mietbelastung bei 27.8% (Abb. 1, links). Eine Differenzierung f\u00fchrt zu Mietbelastungen von bis zu 51% f\u00fcr das unterste Einkommensquintil (Abb. 1, rechts), von bis zu 34.2% f\u00fcr Single-Haushalte (Abb. 2) und zu einer Mietbelastung von bis zu 64% f\u00fcr Single-Haushalte \u00fcber 65 im untersten Einkommensquintil (Abb. 4).<\/p>\n\n\n\n<p>Tabelle 1 zeigt die Wohnkosten\u00fcberbelastungsquote f\u00fcr f\u00fcnf verschiedene Kombinationen von Einkommen, Wohnkosten und Schwellenwerten (gem\u00e4ss Abschnitt 2).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Mietkostenueberbelastungsquote-e1720442033995.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"264\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Mietkostenueberbelastungsquote-e1720442033995-1024x264.png\" alt=\"Tabelle 1 Wohnkosten\u00fcberlastungsquote pro Einkommensklasse und \u00fcber alle Haushalte hinweg (Zeile \u2018Insgesamt\u2019) jeweils f\u00fcr 5 verschiedene Variationen des Verh\u00e4ltnisansatzes.\" class=\"wp-image-8195\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Mietkostenueberbelastungsquote-e1720442033995-1024x264.png 1024w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Mietkostenueberbelastungsquote-e1720442033995-300x77.png 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Mietkostenueberbelastungsquote-e1720442033995-768x198.png 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Mietkostenueberbelastungsquote-e1720442033995-928x239.png 928w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Mietkostenueberbelastungsquote-e1720442033995-600x154.png 600w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Mietkostenueberbelastungsquote-e1720442033995.png 1360w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Tabelle 1 Wohnkosten\u00fcberlastungsquote pro Einkommensklasse und \u00fcber alle Haushalte hinweg (Zeile \u2018Insgesamt\u2019) jeweils f\u00fcr 5 verschiedene Variationen des Verh\u00e4ltnisansatzes.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Wohnkosten\u00fcberbelastungsquote ist bei Bruttomiete\/Nettoeinkommen mit einer 25%-Schwelle am h\u00f6chsten und bei Bruttomiete\/Nettoeinkommen mit einem Drittel als Schwellenwert am niedrigsten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber alle Haushalte hinweg betr\u00e4gt die \u00dcberbelastungsquote 26.01% beim Verh\u00e4ltnismass Bruttomiete\/Nettoeinkommen mit einer 25%-Schwelle. Diese steigt auf 78.41% im ersten Einkommensquintil und sinkt im f\u00fcnften Quintil auf 1.71%. Eine Erh\u00f6hung des Schwellenwerts von 25% (Spalte 2) auf 1\/3 (Spalte 6) reduziert die \u00dcberbelastungsquote auf 11.28% insgesamt (-14.73%-Punkte im Vergleich zu vorher), 53.41% im untersten (-25-Pp) und 0.19% im obersten Einkommensquintil (-1.52-Pp).<br>Eine Reduktion der \u00dcberbelastungsquote ergibt sich auch beim Verh\u00e4ltnis Nettomiete\/Bruttoeinkommen mit gleichbleibendem Schwellenwert (25%, d.h. Spalte 2 vs. Spalte 4): -11.69 Prozentpunkte insgesamt, -14 Prozentpunkte im untersten und -1.49 Prozentpunkte im obersten Quintil.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt untersch\u00e4tzen die Wohnkosten\u00fcberbelastungsquoten aller Haushalte (Zeile \u2018Insgesamt) die Probleme der unteren 20-40% der Haushalte und \u00fcbersch\u00e4tzen die \u00dcberbelastung der oberen drei Einkommensquintile.<br>Zudem l\u00e4sst sich weiter feststellen (siehe Tabelle 5 im Anhang), dass 11.25% aller Haushalte bei keiner der f\u00fcnf Definitionen erschwinglichen Wohnraum haben, w\u00e4hrend 73.99% bei allen f\u00fcnf Messgr\u00f6ssen \u00fcber erschwinglichen Wohnraum verf\u00fcgen. Dies zeigt, dass unerschwinglicher Wohnraum f\u00fcr etwa jeden neunten Haushalt ein universeller Status ist, w\u00e4hrend er f\u00fcr 14.76% der Haushalte je nach Definition variiert. Im ersten und zweiten Einkommensquintil ist der Anteil der Haushalte mit einem solchen universellen Status mit 53.41% und 16.97% besonders hoch.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">5.2 Residualeinkommensansatz<\/h3>\n\n\n\n<p>Tabelle 2 zeigt den Anteil der Haushalte, die nach verschiedenen Definitionen des Mindesteinkommens als &#8217;shelter poor&#8216; gelten. Im Vergleich zur Wohnkosten\u00fcberlastungsquote (Tabelle 1) weist der Residualeinkommensansatz geringere Anteile an Haushalten mit unerschwinglichem Wohnraum auf (was auch in \u00dcbereinstimmung mit z.B. Brooks (2023) steht). Eine wesentliche Herausforderung des Residualeinkommensansatzes ist die Bestimmung eines angemessenen Mindesteinkommens. Die SKOS-Pauschalen f\u00fcr den Grundbedarf basieren auf einem eingeschr\u00e4nkten Warenkorb und spiegeln die Ausgaben der einkommensschw\u00e4chsten zehn Prozent der Schweizer Haushalte wider, was nur eine sehr bescheidene Lebensf\u00fchrung erm\u00f6glicht. Dies erkl\u00e4rt die eher niedrigeren Anteile von &#8217;shelter poor&#8216; Haushalten in Tabelle 2 im Vergleich zu Tabelle 1. Trotz der niedrigen SKOS-Pauschalen werden im unteren Einkommensquintil dennoch 43.87%-64.53% der Haushalte als &#8217;shelter poor&#8216; identifiziert[4].<br>Die notwendigen Ausgaben f\u00fcr den Grundbedarf bei den Erg\u00e4nzungsleistungen sind h\u00f6her angesetzt, was zu h\u00f6heren Sch\u00e4tzungen des Anteils an Haushalten mit Erschwinglichkeitsproblemen f\u00fchrt (Spalte 2), verglichen mit der Sozialhilfe.<\/p>\n\n\n\n<p>In Tabelle 2 f\u00e4llt weiter auf, dass die Anteile der Haushalte, die gem\u00e4ss dem Residualeinkommensansatz als &#8217;shelter poor&#8216; gelten, in den Einkommensquintilen 3 bis 5 nahezu null betragen. Dies steht im Gegensatz zu den Ergebnissen des Verh\u00e4ltnisansatzes in Tabelle 1, der auch Haushalte mit h\u00f6herem Einkommen als belastet einordnet. Heylen und Haffner (2013) zeigen, dass der Residualeinkommensansatz eher auf die Einkommensseite, w\u00e4hrend der Verh\u00e4ltnisansatz auf die Wohnkosten fokussiert. Wohlhabende Haushalte k\u00f6nnen beispielsweise hochwertigen Wohnraum konsumieren, was zu einer hohen Mietbelastung f\u00fchrt (wie z.B. Kutty (2005) betont), aber nach Abzug der Wohnkosten bleibt ihnen gen\u00fcgend Residualeinkommen \u00fcbrig. Daher werden sie beim Residualeinkommensansatz nicht als &#8217;shelter poor&#8216; identifiziert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/shelter_poverty-e1720442793900.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"279\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/shelter_poverty-e1720442793900-1024x279.png\" alt=\"Tabelle 2 Anteil 'shelter poor' Haushalte pro Einkommensklasse und \u00fcber alle Haushalte hinweg (Zeile \u2018Insgesamt\u2019) jeweils f\u00fcr 4 verschiedene Definitionen des Mindesteinkommens.\" class=\"wp-image-8196\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/shelter_poverty-e1720442793900-1024x279.png 1024w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/shelter_poverty-e1720442793900-300x82.png 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/shelter_poverty-e1720442793900-768x209.png 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/shelter_poverty-e1720442793900-928x252.png 928w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/shelter_poverty-e1720442793900-600x163.png 600w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/shelter_poverty-e1720442793900.png 1158w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Tabelle 2 Anteil &#8217;shelter poor&#8216; Haushalte pro Einkommensklasse und \u00fcber alle Haushalte hinweg (Zeile \u2018Insgesamt\u2019) jeweils f\u00fcr 4 verschiedene Definitionen des Mindesteinkommens.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Obwohl der Residualeinkommensansatz einige Kritikpunkte des Verh\u00e4ltnisansatzes umgeht, weist er eigene Schw\u00e4chen auf, insbesondere die Willk\u00fcrlichkeit bei der Bestimmung des Mindesteinkommens f\u00fcr nicht-wohnungsbezogene Ausgaben. Es gibt keine eindeutige Methode zur Quantifizierung dieses Mindesteinkommens, das zudem je nach Einkommensklasse, Region und Stadt variieren kann (Ezennia und Hoskara, 2019; OECD, 2021). Am kritischsten ist jedoch aus politischer Perspektive, dass der Residualeinkommensansatz allgemeine Lebenshaltungskostenprobleme f\u00e4lschlicherweise als Wohnkostenprobleme diagnostizieren k\u00f6nnte. W\u00e4hrend das Einkommen nach Abzug der Wohnkosten zumindest die grundlegenden Ausgaben decken sollte, kann es sein, dass die Unf\u00e4higkeit, diese anderen Ausgaben zu decken, ebenso oder mehr durch deren eigene Kosten verursacht wird als durch die Wohnkosten (OECD, 2021). Der Ansatz wird auch deshalb kritisiert, weil er mit der Armutsmessung verwechselt werden k\u00f6nnte (Ezennia und Hoskara, 2019; OECD, 2021).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6 Schlusswort<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Artikel gibt einen \u00dcberblick \u00fcber die Situation der Wohnraumerschwinglichkeit in der Schweiz und untersucht, wie unterschiedliche Messans\u00e4tze und der Grad der Differenzierung von Haushalten nach Merkmalen wie Einkommensklasse und Haushaltsstruktur die Ergebnisse beeinflussen. Dabei werden zwei zentrale Ans\u00e4tze zur Messung der Erschwinglichkeit analysiert: der Verh\u00e4ltnisansatz und der Residualeinkommensansatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Vergleichend l\u00e4sst sich feststellen, dass der Residualeinkommensansatz pr\u00e4ziser und zuverl\u00e4ssiger ist, sofern alle Informationen auf der Ausgabenseite von Haushalten zur Verf\u00fcgung stehen und klar definiert ist, was ein Haushalt neben den Wohnkosten mindestens zum Leben ben\u00f6tigt. Diese Informationen sind jedoch selten vorhanden und die Definition ist nicht generalisierbar. Deshalb ist der Verh\u00e4ltnisansatz in der Praxis \u00fcberlegen, wenn (zumindest) nach Einkommensklassen und Haushaltstypen differenziert wird[5]. Zudem kann ein Einbezug der Wohnraumqualit\u00e4t den Verh\u00e4ltnisansatz weiter optimieren[6].<\/p>\n\n\n\n<p>In der Schweiz gilt der Verh\u00e4ltnisansatz in undifferenzierter Form bereits als Standard in der Vermietungspraxis und in den Tragbarkeitsstandards der Kreditvergabe. Granulare Bev\u00f6lkerungs-, Einkommens- und Wohnungsdaten erlauben jedoch eine st\u00e4rkere Differenzierung. Deshalb sollte ein differenzierter Verh\u00e4ltnisansatz zur Beurteilung der Erschwinglichkeit verwendet werden. Dieser Ansatz ist besser anwendbar als der theoretisch optimale Residualeinkommensansatz und den reinen Mietkostenbenchmarks hinsichtlich Aussagekraft und Zielerreichung klar \u00fcberlegen. Die Ausrichtung der Preisgestaltung an den faktischen Einkommen mitigiert zus\u00e4tzlich Leerstands- und Vermietungsrisiken und schafft Anreize f\u00fcr Investitionen in neue Wohnungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Anwendung eines differenzierten Verh\u00e4ltnisansatzes zu erm\u00f6glichen, bedarf es jedoch weiterer Forschung. Es m\u00fcssen geeignete Schwellenwerte f\u00fcr die verschiedenen Kombinationen von Haushaltsmerkmalen bestimmt werden, um pr\u00e4zisere Aussagen zur Wohnraumerschwinglichkeit treffen zu k\u00f6nnen. Zuk\u00fcnftige Forschung sollte kl\u00e4ren, welche Schwellenwerte jeweils f\u00fcr welche Haushaltsmerkmale akzeptabel sind und welche spezifischen Komponenten der Wohnkosten und des Einkommens zur Erschwinglichkeitsanalyse in der Schweiz herangezogen werden sollten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Fussnoten<\/em><\/strong>:<br>[1] Siehe z.B.: <a href=\"https:\/\/www.homegate.ch\/c\/de\/ratgeber\/wohnen-und-einrichten\/wohnen\/lohn-und-wohnkosten-wie-hoch-soll-die-miete-im-verhaeltnis-zum-lohn-sein\">https:\/\/www.homegate.ch\/c\/de\/ratgeber\/wohnen-und-einrichten\/wohnen\/lohn-und-wohnkosten-wie-hoch-soll-die-miete-im-verhaeltnis-zum-lohn-sein<\/a><br>[2] Siehe: <a href=\"https:\/\/www.parlament.ch\/de\/ratsbetrieb\/suche-curia-vista\/geschaeft?AffairId=20224297\">https:\/\/www.parlament.ch\/de\/ratsbetrieb\/suche-curia-vista\/geschaeft?AffairId=20224297<\/a><br>[3] Die Quintilseinteilung f\u00fcnftelt somit nicht genau die Daten des Nachfragemonitors.<br>[4] Die nationale Armutsgrenze basiert auf den SKOS-Pauschalen f\u00fcr den Grundbedarf; siehe Tabelle 4 im Anhang.<br>[5] Siehe daf\u00fcr auch z.B. Peverini, 2023 und Hulchanski, 1995.<br>[6] Siehe daf\u00fcr auch z.B. Kutty, 2005 und OECD, 2021.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Literaturverzeichnis ist <a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Literaturverzeichnis-Kopie.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> zu finden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anhang<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Mindesteinkommen.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"280\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Mindesteinkommen-1024x280.png\" alt=\"Tabelle 3 Links: Pauschale f\u00fcr den Grundbedarf gem\u00e4ss SKOS-Richtlinien (in Franken pro Monat), siehe hier und Rechts: Pauschalbetrag f\u00fcr den allgemeinen Lebensbedarf im Rahmen der Erg\u00e4nzungsleistungen (pro Jahr in Franken f\u00fcr 2021), siehe hier\" class=\"wp-image-8197\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Mindesteinkommen-1024x280.png 1024w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Mindesteinkommen-300x82.png 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Mindesteinkommen-768x210.png 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Mindesteinkommen-928x254.png 928w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Mindesteinkommen-600x164.png 600w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Mindesteinkommen.png 1273w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Tabelle 3 Links: Pauschale f\u00fcr den Grundbedarf gem\u00e4ss SKOS-Richtlinien (in Franken pro Monat), siehe <a href=\"https:\/\/skos.ch\/fileadmin\/user_upload\/skos_main\/public\/pdf\/richtlinien\/teuerung\/2023_03_SKOS_Merkblatt_Anpassung-GBL_an_Preis-Lohn-Entwicklung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier <\/a>und Rechts: Pauschalbetrag f\u00fcr den allgemeinen Lebensbedarf im Rahmen der Erg\u00e4nzungsleistungen (pro Jahr in Franken f\u00fcr 2021), siehe <a href=\"https:\/\/www.sva.gr.ch\/files\/sva\/aktuelles\/el_aenderungen_2021_d.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a>.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Ausgabenkategorien des EL-Lebensbedarfs und des Sozialhilfe-Grundbedarfs sind weitgehend analog aufgebaut, jedoch sind die notwendigen Ausgaben f\u00fcr den Grundbedarf bei den EL h\u00f6her angesetzt. Somit ist das EL-Budget f\u00fcr den Grundbedarf grossz\u00fcgiger bemessen als das Sozialhilfebudget (siehe z.B. <a href=\"https:\/\/skos.ch\/fileadmin\/user_upload\/skos_main\/public\/pdf\/richtlinien\/Aktuelle_Richtlinien\/2015_SKOS-Richtlinien-komplett-d.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">SKOS Richtlinien 2015<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Armutsgrenze.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"255\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Armutsgrenze-1024x255.png\" alt=\"Tabelle 4 Durchschnittliche Armutsgrenze (2021) ausgew\u00e4hlter Haushaltstypen, in CHF pro Monat, siehe hier\" class=\"wp-image-8198\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Armutsgrenze-1024x255.png 1024w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Armutsgrenze-300x75.png 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Armutsgrenze-768x191.png 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Armutsgrenze-928x231.png 928w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Armutsgrenze-600x150.png 600w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/Armutsgrenze.png 1372w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Tabelle 4 Durchschnittliche Armutsgrenze (2021) ausgew\u00e4hlter Haushaltstypen, in CHF pro Monat, siehe <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/wirtschaftliche-soziale-situation-bevoelkerung\/soziale-situation-wohlbefinden-und-armut\/armut-deprivation\/armut.assetdetail.30526428.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a>.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Mehrere Studien haben das Residualeinkommen eines Haushalts an ein bestehendes nationales \u2018measure of hardship\u2019 gekn\u00fcpft, wie beispielsweise an eine nationale Armutsgrenze (Brooks, 2023).<br>So definierten Combs und Park (1994) Wohnraum als erschwinglich, wenn das Residualeinkommen eines Haushalts mehr als 75% der Armutsgrenze betrug. Gem\u00e4ss den Autoren wurde dieser Schwellenwert gew\u00e4hlt, um Vergleiche mit dem herk\u00f6mmlichen Standard f\u00fcr Wohnkostenbelastung mit einem Schwellenwert von 25% zu erm\u00f6glichen. Wenn das Residualeinkommen weniger als drei Viertel des Armutsgrenzwertes betrug, dann wurde der Haushalt als von \u2018housing poverty\u2019 betroffen definiert. Kutty (2005) verwendete mit 2\/3 der Armutsgrenze ein grossz\u00fcgigeres Mass und analysierte, ob der Abzug der Wohnkosten vom Einkommen einen Haushalt in die Armut f\u00fchrte. Sie hielt fest, inwiefern die Wohnkosten ein direktes Hindernis f\u00fcr die wirtschaftliche Sicherheit darstellen und wie viele Haushalte durch ihre Wohnkosten in die Armut getrieben werden. Kutty (2005) spricht in der Studie folglich von \u2018housing-induced poverty\u2019 (Brooks, 2023).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/universeller_Status.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"322\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/universeller_Status-1024x322.png\" alt=\"Tabelle 5 Unerschwinglicher Wohnraum als universeller Status oder abh\u00e4ngig von der Definition\" class=\"wp-image-8199\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/universeller_Status-1024x322.png 1024w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/universeller_Status-300x94.png 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/universeller_Status-768x242.png 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/universeller_Status-928x292.png 928w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/universeller_Status-600x189.png 600w, https:\/\/hub.hslu.ch\/immobilienblog\/wp-content\/blogs.dir\/443\/files\/sites\/9\/2024\/07\/universeller_Status.png 1058w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Tabelle 5 Unerschwinglicher Wohnraum als universeller Status oder abh\u00e4ngig von der Definition<\/em>.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das k\u00f6nnte Sie ebenfalls interessieren:<\/h2>\n\n\n\n<p>Entdecken Sie die&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/themen\/immobilien\/?sourceurl=\/immobilien\">Welt des Immobilienmanagements<\/a>&nbsp;und erfahren Sie alles Wissenswerte rund um den&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/weiterbildung\/mas\/ifz\/immobilienmanagement\/\">MAS Immobilienmanagement<\/a>&nbsp;und andere Angebote zum Thema&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/themen\/immobilien\/?sourceurl=\/immobilien\">Immobilien<\/a>. Gerne beantworten Ihnen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/ueber-uns\/personensuche\/person-detail-site\/?pid=248\">Prof. Dr. Markus Schmidiger<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/ueber-uns\/personensuche\/person-detail-site\/?pid=974\">Prof. Dr. John Davidson<\/a>&nbsp;vom&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/ueber-uns\/institute\/ifz\/?sourceurl=\/ifz\">IFZ<\/a>&nbsp;Ihre Fragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der neue&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/weiterbildung\/cas\/ifz\/real-estate-investment-management\/\">CAS Real Estate Investment Management<\/a>&nbsp;bef\u00e4higt Sie, erfolgreich in Immobilien zu investieren und Immobilienportfolien erfolgreich zu f\u00fchren. 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Die durchschnittliche Mietbelastung aller Haushalte liegt je nach Definition des Verh\u00e4ltnisansatzes zwischen 17% und 27.8%. Die Analyse zeigt zudem, dass die Bewertungen zur Unerschwinglichkeit von Wohnraum je nach gew\u00e4hltem Messansatz erheblich variieren: Der Anteil der Haushalte, f\u00fcr die Wohnraum nicht erschwinglich ist, reicht von 6.7% bis 26%. Die Differenzierung der Haushalte nach Einkommensklasse und Haushaltstyp beeinflusst sowohl die Mietbelastung als auch die Bewertung der Unerschwinglichkeit zus\u00e4tzlich erheblich und vergr\u00f6ssert die Spannweite.<\/p>\n","protected":false},"author":224,"featured_media":8224,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"193,3378,7056,1394,1345,2229","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[153164,153162],"tags":[153205,153145,146,3648,7089,1265,7087],"class_list":["post-8191","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-forschung","category-maerkte","tag-bezahlbarer-wohnraum","tag-erschwinglichkeit","tag-forschung","tag-ifz","tag-immobilien","tag-research","tag-wohnungsmarkt"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Erschwinglichkeit von Wohnraum \u2013 Eine Auswertung f\u00fcr die Schweiz - Immobilienblog Hochschule Luzern<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Dieser Beitrag wendet die Erkenntnisse der Literatur\u00fcbersicht (Erschwinglichkeit von Wohnraum \u2013 Eine Literatur\u00fcbersicht) auf die Schweiz an und bietet einen \u00dcberblick \u00fcber die Wohnraumerschwinglichkeit im Inland. 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