{"id":2672,"date":"2023-06-01T09:47:36","date_gmt":"2023-06-01T07:47:36","guid":{"rendered":"https:\/\/hub.hslu.ch\/leadership\/?p=2672"},"modified":"2026-02-05T15:02:12","modified_gmt":"2026-02-05T14:02:12","slug":"selbstironie-bei-fuehrungskraeften-foerdert-den-wandel-in-der-organisation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hub.hslu.ch\/leadership\/2023\/06\/01\/selbstironie-bei-fuehrungskraeften-foerdert-den-wandel-in-der-organisation\/","title":{"rendered":"Selbstironie bei F\u00fchrungskr\u00e4ften f\u00f6rdert den Wandel in der Organisation"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Autorin:<\/strong> Jacqueline Inderbitzin<\/p>\n\n\n\n<p>Indem auch komische Aspekte von Situationen betont werden, kann eine angenehme Atmosph\u00e4re und ein besseres Lernklima geschaffen werden (Bottega, 2008, S. 27)<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Gesellschaft befindet sich in einem wirtschaftlichen, technologischen, sozialen sowie politischen Wandel, der ebenfalls Organisationen betrifft. F\u00fcr sie heisst es sich stetig anzupassen und gleichzeitig wachsen zu m\u00fcssen. Die Anpassungsf\u00e4higkeit bedarf eines Lernprozesses, welcher auf allen verschiedenen kollektiven Ebenen der Organisation stattfindet: \u00abLernkultur impliziert, dass sich auf allen Ebenen der Organisation, von den Mitarbeitenden \u00fcber Management bis zur Unternehmensleitung, eine entsprechende \u00c4nderung der Einstellung und Bereitschaft zum Lernen ergibt und letztlich etabliert\u00bb (Reinmann-Rothmeier und Mandl, 1993, S. 236).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Mit Humor die Angst vor Ver\u00e4nderungen \u00fcberwinden<\/h2>\n\n\n\n<p>Lernen l\u00f6st tiefe Emotionen aus, sowohl positive wie auch negative. Die Ursachen f\u00fcr Widerst\u00e4nde gegen Ver\u00e4nderungen sind verschiedener Natur. Ein Grund daf\u00fcr k\u00f6nnte das Gef\u00fchl eines potenziellen Verlusts aufgrund von Ver\u00e4nderungen sein (Bottega, 2008, S. 26). Ein Sinn f\u00fcr Humor bei einer Person scheint einen positiven Aspekt auf ihre Lernf\u00e4higkeit auszu\u00fcben. Laut Schein (2010, S. 122) kann sich eine Organisation nur dann ver\u00e4ndern, wenn es den Mitarbeitenden gelingt, ihre Angst vor dem Lernen zu \u00fcberwinden und die Vergangenheit loszulassen. Psychologische Sicherheit soll dabei geschaffen werden, damit diese Lernangst \u00fcberwindet werden kann. Dar\u00fcber hinaus betont Schein die Bedeutung von positiven Rollenmodellen als Katalysator des Ver\u00e4nderungsprozesses: \u00abEin v\u00f6llig neues Denken und Verhalten kann man sich erst dann vorstellen (\u2026), wenn man es in der Praxis gesehen hat. Man muss also das neue Verhalten und die neuen Einstellungen bei anderen beobachten k\u00f6nnen, mit denen man sich identifiziert.\u00bb (2010, S. 124).<\/p>\n\n\n\n<p>Der Einfluss der F\u00fchrungskr\u00e4fte f\u00fcr den Entwicklungsprozess ist somit relevant und spielt haupts\u00e4chlich auf der emotionalen Ebene ab: F\u00fchren mit Emotionen heisst nebst Vertrauen aufzubauen, Mitarbeitende zu motivieren, Leistung zu sichern sowie eine positive Arbeitsatmosph\u00e4re zu schaffen. Dabei helfen Eigenschaften wie Empathie, Achtsamkeit, Optimismus und Humor (Franken, 2022, S. 281). F\u00fchrungskr\u00e4fte pr\u00e4gen also durch ihr Verhalten Lernumgebungen, dabei kann Selbstironie eine wichtige Rolle spielen, da diese Art von Humor interpersonelle Verbindung schafft und mit positiver Stimmung zusammenh\u00e4ngt (Martin et al., 2003, S. 53).<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>\u00abHumor, insbesondere Selbstironie von F\u00fchrungskr\u00e4ften, macht die Arbeitsbeziehungen menschlicher, steigert die Motivation der Mitarbeitenden, verbessert ihre Leistungen und f\u00f6rdert dadurch den Wandel der Organisation.\u00bb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<cite>These Jacqueline Interbitzin<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schon Aristoteles und Freud haben sich mit Humor und dessen sozialer Funktionen, auseinandergesetzt<\/h2>\n\n\n\n<p>Die positiven Auswirkungen von Humor auf die Gesundheit im Allgemeinen sind bekannt: Stressabbau, Senkung des Blutdrucks und St\u00e4rkung des Immunsystems. Als Merkmal des sozialen Wesens spielt Humor zus\u00e4tzlich eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Gesellschaft, da er die Kommunikation sowie Beziehungen erm\u00f6glicht und somit die Entstehung eines Kollektivs f\u00f6rdert (Autissier und Arn\u00e9guy, 2012, S. 2). Schon Aristoteles, Platon, Kant und Freud haben sich mit Humor und den sozialen Funktionen, die er erf\u00fcllt, auseinandergesetzt. Coopers Definition fasst dieses Konzept wie folgt zusammen: Humor ist eine absichtliche Handlung, die von einer Person oder einer Gruppe f\u00fcr ein Publikum produziert wird, dem die Absicht bewusst ist, sich zu am\u00fcsieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist eine Art, die Realit\u00e4t zu verfremden, um die Aufmerksamkeit auf eine Situation oder ein Verhalten zu lenken, auf eine mehr oder weniger wohlwollende Art und Weise (Cooper, 2008, S. 1090). Bottega definiert Humor als Freude an der Skurrilit\u00e4t und weist darauf hin, dass sich Humor vom Lachen unterscheidet, da er Freude hervorruft und dazu beitr\u00e4gt, dass man sich besser f\u00fchlt. Die Hauptfunktion von Humor besteht darin, Lachen hervorzurufen, entweder indem man sich \u00fcber andere Personen oder \u00fcber sich selbst lustig macht. In einer humorvollen Situation werden drei Rollen gespielt: die des Initiators, die des Beurteilers und die des Objekts des Humors. (Bottega, 2010, S. 23).<\/p>\n\n\n\n<p>Romero und Cruthirds definieren Humor in der Organisation aus am\u00fcsanter Kommunikation, die positive Emotionen und Kognitionen beim Einzelnen, der Gruppe und dem Unternehmen hervorruft. Sie unterschieden dabei <strong>verschiedene Humortypen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Personen, welche verbindenden Humor verwenden, scherzen mit anderen, um soziale Interaktionen zu verbessern.<\/li>\n\n\n\n<li>Menschen mit \u00abselbstverst\u00e4rkendem Humor\u00bb haben eine positive Einstellung zum Leben. Dieser Humorstil ist eine Form von Stressbew\u00e4ltigung und dient zur Imageverbesserung des Initiators.<\/li>\n\n\n\n<li>Selbstironie, als weitere Humorform, wird benutzt, um andere zu am\u00fcsieren und Akzeptanz zu schaffen, sich f\u00fcr andere dadurch zug\u00e4nglicher zu machen.<\/li>\n\n\n\n<li>Aggressiver Humor zielt darauf ab, andere zu manipulieren, l\u00e4cherlich zu machen und auf Kosten anderer lustig zu sein. Diese Form der \u00dcberlegenheit f\u00fchrt zu negativen Gef\u00fchlen und gleichzeitig verhilft sie einer Organisation, die sich im Zweifel befindet, Selbstvertrauen zu gewinnen, da sie sich durch die Verh\u00f6hnung der Konkurrenz selbst aufwertet (Romero und Cruthirds, 2006, S. 59).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Aus affektiver Sicht scheinen die ersten drei Formen des Humors f\u00fcr die Organisation somit vorteilhaft zu sein, insbesondere Selbstironie.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Humor reduziert den Statusunterschied<\/h2>\n\n\n\n<p>Schwarz (2015, S. 74) beschreibt die positive verbindende Wirkung von Selbstironie auf Mitarbeitende wie folgt: \u00abEin Chef mit Selbstironie, der auch mit lacht, erreicht diese Ebene der emotionalen Partizipation einer Gruppe und kann so die destruktive Gewalt des Lachens (gegen sich oder gegen andere Gruppe) in eine konstruktive Kraft verwandeln\u00bb. Ferner f\u00fcgt Schwarz bei, dass die \u00abwichtigste Funktion des Lachens m\u00f6glicherweise darin besteht, eine positive Grundstimmung herzustellen. Dann l\u00e4sst sich Kritik in offener und unbeschwerter Atmosph\u00e4re \u00e4ussern.\u00bb Des Weiteren beschreibt Schwarz (2015) die Wirkung des Humors auf das Machtgef\u00e4lle zwischen Vorgesetzen und Mitarbeitenden, da beide mit Humor die gegenseitige Abh\u00e4ngigkeit ihres Verh\u00e4ltnisses besser regulieren k\u00f6nnen. Die Statusunterschiede zwischen F\u00fchrungskraft und Mitarbeitenden werden dabei reduziert (Schwarz, 2015, S. 74). Er pr\u00e4zisiert allerdings, dass Humor einen gewissen Reifegrad bei einem Team voraussetzt, aber f\u00f6rderlich f\u00fcr den Reifeprozess ist, indem er ihn beschleunigt (Schwarz, 2015, S. 81).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"605\" height=\"306\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/leadership\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2023\/06\/20230601-Humor-1-e1685956250766.png\" alt=\"Selbstironie bei F\u00fchrungskr\u00e4ften\" class=\"wp-image-2677\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/leadership\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2023\/06\/20230601-Humor-1-e1685956250766.png 605w, https:\/\/hub.hslu.ch\/leadership\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2023\/06\/20230601-Humor-1-e1685956250766-300x152.png 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/leadership\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2023\/06\/20230601-Humor-1-e1685956250766-600x303.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Einsatz von Humor, insbesondere von Selbstironie, soll sogar den Effekt haben, negative Informationen \u00fcber sich selbst zu minimieren und dadurch angenehm und kompetent zu wirken, so eine Studie von Brad and Wood Brooks. Franken ist sogar der Meinung, dass eine F\u00fchrungskraft, die in einer schwierigen oder angespannten Situation Humor beweist, indem sie eine Anekdote von sich selbst erz\u00e4hlt, mit mehr Sympathie und Engagement seitens ihrer Mitarbeitenden rechnen kann (Franken, 2022, S. 285)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Rolle spielt Humor in Krisen und in Zeiten, wo Mangel an Klarheit herrscht?<\/h2>\n\n\n\n<p>\u00abHumor ist, wenn man trotzdem lacht\u00bb, so lautet das bekannte Zitat von Otto Julius Bierbaum. Humor verhilft zu mehr Gelassenheit in Krisen und somit zu steigernder Fehlertoleranz, indem man sein eigenes Scheitern nicht mehr so ernst nimmt. Die Beziehung zwischen Humor und Resilienz findet sich auch auf organisatorischer Ebene wieder. Situationen ver\u00e4ndern sich kurzfristig, gewohnte Methoden wirken nicht mehr, langfristige Planung wird immer schwieriger. Wer \u00fcber Ambiguit\u00e4tstoleranz, d.h. die F\u00e4higkeit Vieldeutigkeit und Unsicherheit zur Kenntnis zu nehmen und ertragen zu k\u00f6nnen (Dorsch, Lexikon der Psychologie, online), geht besser mit Krisen um. Humor kann somit nebst Selbstreflexion und einem gewissen Mass an Rollendistanz dabei n\u00fctzlich sein, den Perspektivenwechsel zu f\u00f6rdern, allerdings einzig, wenn er verbindend wirkt (Kels und Kaudela-Baum, 2019, S. 459).<\/p>\n\n\n\n<p>Humorvolle F\u00fchrungskr\u00e4fte inspirieren ihre Team, indem sie es ermutigen, kreative und innovative L\u00f6sungen f\u00fcr komplexe Probleme zu finden. Humor und insbesondere Selbstironie tr\u00e4gt dazu bei, positive und psychologisch sichere Arbeitsumgebungen zu schaffen und zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Beziehung besteht zwischen Humor, bzw. Selbstironie, Selbstreflexion und lernenden Organisationen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Humor im Allgemeinen wirkt sich positiv auf das menschliche Lernen aus, indem die Merkf\u00e4higkeit eines Lernenden verbessert wird. Die individuelle und kollektive Beteiligung wird aktiviert, die Angst vor kompliziert erscheinendem Stoff verringert und dadurch die Pr\u00fcfungsergebnisse verbessert (Aboudan, 2009, S. 90). Auf Organisationsebene soll Humor eine der wichtigsten R\u00fcckkoppelungsschleifen zur Steuerung von Gruppen- und Organisationsprozessen sein (Schwarz, 2015, S. 103).<\/p>\n\n\n\n<p>Lernende Organisationen zeichnen sich durch eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung und des Experimentierens aus. Senge beschreibt lernende Organisationen als jene \u00abin denen Menschen kontinuierlich die F\u00e4higkeit entfalten, ihre wahren Ziele zu verwirklichen, in denen Denkformen gef\u00f6rdert und gemeinsame Hoffnung freigesetzt werden und in denen Menschen lernen, miteinander zu lernen\u00bb (Senge, 2011, S. 13). Folgende Eigenschaften erm\u00f6glichen eine gemeinsame Lernkultur: die F\u00e4higkeit zur Selbstreflexion und der positive Umgang mit Fehlern. Dabei spielen die Vorbildfunktion des Vorgesetzten und die Bereitschaft des Mitarbeitenden nach Fehlern nicht aufzugeben eine wichtige Rolle f\u00fcr ein erfolgreiches Fehlermanagement. Diese m\u00fcssen eine offene Einstellung gegen\u00fcber neuen Ideen zeigen und eine Kultur der Fehlerakzeptanz vorleben (Senn, 2022, S. 565). Humor, insbesondere Selbstironie als F\u00e4higkeit, sich in Frage stellen zu k\u00f6nnen, die eigenen Fehler zu erkennen und seine Schw\u00e4che zu reflektieren ist ein zentrales Element einer positiven Fehlerkultur.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine realistische und selbstkritische Einordnung der eigenen Person in das Person-Situations-Gef\u00fcge, die eine Distanzierung und Relativierung beinhaltet, wird durch Selbstironie vermittelt. Hierbei erfordert es eine bedeutende Selbstreflexion, um sich nicht allzu wichtig zu nehmen und auch \u00fcber eigene Fehler humorvoll hinwegsehen zu k\u00f6nnen (Zeichhardt, 2009, S. 128). Indem die F\u00fchrungskraft ihre Schw\u00e4chen gegen\u00fcber der Organisation offenlegt, zeigt sie sich n\u00e4mlich empf\u00e4nglich f\u00fcr ein Feedback. Die Bereitschaft, Misserfolge und Fehler zu gestehen und auszuhalten, braucht allerdings Mut, weil man dadurch verletzbar wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"605\" height=\"281\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/leadership\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2023\/06\/20230601-Humor2.png\" alt=\"Humor und Selbstironie Karikatur\" class=\"wp-image-2676\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/leadership\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2023\/06\/20230601-Humor2.png 605w, https:\/\/hub.hslu.ch\/leadership\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2023\/06\/20230601-Humor2-300x139.png 300w, https:\/\/hub.hslu.ch\/leadership\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2023\/06\/20230601-Humor2-600x279.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nicht wie witzig eine F\u00fchrungskraft ist, sondern die Art des Humors ist entscheidend<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn F\u00fchrungskr\u00e4fte ein transformationales Verhalten zeigen und zugleich positiven Humor verwenden, kann dies positive Emotionen am Arbeitsplatz hervorrufen (Weiss und Cropanzano, 1996). Mitarbeitende, die eine transformationale F\u00fchrung wahrnehmen, vertrauen darauf, dass ihre F\u00fchrungskraft das Wohl der Organisation im Blick hat. Sie sind daher eher bereit, den Humor der F\u00fchrungskraft anzunehmen und positiv darauf zu reagieren. Nichtsdestotrotz soll die direkte Auswirkung des Humors auf das Engagement des Teams in einem Transformationsprozess laut Hoption, Barlings und Turner (2013) relativiert werden. Sie weisen n\u00e4mlich in ihrem Artikel darauf hin, dass die Wahrnehmung von transformationaler F\u00fchrung weniger davon abh\u00e4ngt, wie witzig eine F\u00fchrungskraft empfunden wird, sondern eher davon, was die Art des Humors \u00fcber die Werte der F\u00fchrungskraft aussagt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Durch unangemessenen Humor kann die Glaubw\u00fcrdigkeit verloren gehen<\/h2>\n\n\n\n<p>Laut Bitterly und Wood Brooks h\u00e4ngt Akzeptanz von Humor in einer Gruppe von der Wahrnehmung der psychologischen Sicherheit ab. Das Erz\u00e4hlen von Witzen, die das Mass des Akzeptablen \u00fcberschreiten, kann in einer Gruppe, in der psychologische Sicherheit nicht wahrgenommen wird, das Gegenteil bewirken, n\u00e4mlich die Ablehnung der Person. Ausserdem birgt die Selbstironie \u00fcber die eigenen Kernkompetenzen Risiken und Gefahren des Glaubw\u00fcrdigkeitsverlustes. Dasselbe gilt f\u00fcr den Einsatz von Selbstironie zur Entschuldigung von schwerwiegendem Verhalten. Die Autoren machen ebenfalls darauf aufmerksam, dass die Akzeptanz von Witzen in Organisationen nicht nur von einzelnen Personen gepr\u00e4gt ist, sondern auch von der Unternehmenskultur abh\u00e4ngt. Der Einsatz von Humor ist zudem nicht grenzenlos. Unangemessener Humor kann dazu f\u00fchren, dass die F\u00fchrungskraft, in ihrer Rolle als Akteurin des Wandels, nicht \u00fcberlegt ist und somit ihr Programm eine Farce ist (Fox und Amicha\u00ef-Hamburger, 2001). Um zu erkennen ob Humor in einer Situation angebracht ist, braucht es also Empathie.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbstironie hat somit einen positiven Effekt auf die Reflexionsf\u00e4higkeit einer Organisation und die Widerstandsf\u00e4higkeit in Krisenzeiten. Es l\u00e4sst sich jedoch nicht sagen, ob eine F\u00fchrungskraft ohne Sinn f\u00fcr Humor nicht in der Lage ist, einen Transformationsprozess erfolgreich durchzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sinnvolle Aufgaben und Anerkennung sind ebenso wichtig wie Selbstironie<\/h2>\n\n\n\n<p>Humor ist eines von vielen kommunikativen Werkzeugen, das F\u00fchrungskr\u00e4fte nutzen k\u00f6nnen, um ihre Teams zu binden, zu motivieren, zu fordern, zu inspirieren und dadurch das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu steigern. Dank privilegierter Beziehungen kann Selbstironie das Lernen durch das Kollektiv beg\u00fcnstigen und so als Hebel im Transformationsprozess einer Organisation dienen. Allerdings sind sinnvolle Aufgaben, Anerkennung f\u00fcr die geleistete Arbeit ebenso wichtig f\u00fcr die Mitarbeiterbindung. Des Weiteren sollte auch klar sein, dass von den heutigen F\u00fchrungskr\u00e4ften weitere Kompetenzen und Verhaltensweisen erwartet werden, um die digitale Transformation erfolgreich zu meistern. Zu diesen Eigenschaften nennt H. \u00d6zdemir (2020) Neugier und st\u00e4ndige Lernbereitschaft, Umsetzungsorientierung, Kunden- und Zukunftsorientierung, Vernetzung, Diplomatie, Offenheit f\u00fcr neue Technik, Unternehmerisches Denken und Handeln, \u00abBeidh\u00e4ndigkeit\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<p>Ferner sollte definiert werden, welche Art von Humor der lernenden Organisation besser dient. Wenn es Selbstironie ist, dann sollte die F\u00e4higkeit \u00fcber sich selbst zu lachen \u00fcber den einfachen Effekt hinausgehen, das Wohlbefinden und die Kollegialit\u00e4t innerhalb einer Gruppe zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hat Selbstironie bei weiblichen F\u00fchrungskr\u00e4ften die gleiche Wirkung wie bei m\u00e4nnlichen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die positive Wirkung von Selbstironie bei der F\u00fchrungskraft auf die lernende Organisation muss zudem relativiert werden, da sie als Bedingung voraussetzt, dass die F\u00fchrungskraft in ihrer Rolle und ihren Kompetenzen durch die Organisation akzeptiert wird. Dar\u00fcber hinaus stellt sich ebenfalls die Frage, ob Selbstironie bei weiblichen F\u00fchrungskr\u00e4ften die gleiche Wirkung hat wie bei m\u00e4nnlichen F\u00fchrungskr\u00e4ften. Oder ob die Generation &#171;z&#187; auf einen selbstironischen Vorgesetzten genauso reagieren wie die Generation &#171;y&#187;. Der Kontext, in dem sich die F\u00fchrungsperson befindet, ist also ausschlaggebend f\u00fcr die beabsichtigte Wirkung des Einsatzes von Humor. Der Erfolg von Humor in einer Organisation h\u00e4ngt somit davon ab, wer davon Gebrauch macht, in welcher Situation und mit wem. Um den in meiner These beschriebenen gew\u00fcnschten Effekt erzielen zu k\u00f6nnen, muss Humor somit fester Bestandteil der Unternehmenskultur sein.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"745\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/leadership\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2023\/06\/Interbitzin-Jacqueline-745x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2674\" style=\"width:172px;height:236px\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/leadership\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2023\/06\/Interbitzin-Jacqueline-745x1024.png 745w, https:\/\/hub.hslu.ch\/leadership\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2023\/06\/Interbitzin-Jacqueline-218x300.png 218w, https:\/\/hub.hslu.ch\/leadership\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2023\/06\/Interbitzin-Jacqueline-768x1056.png 768w, https:\/\/hub.hslu.ch\/leadership\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2023\/06\/Interbitzin-Jacqueline-508x698.png 508w, https:\/\/hub.hslu.ch\/leadership\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2023\/06\/Interbitzin-Jacqueline-600x825.png 600w, https:\/\/hub.hslu.ch\/leadership\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2023\/06\/Interbitzin-Jacqueline.png 931w\" sizes=\"auto, (max-width: 745px) 100vw, 745px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jacqueline Interbitzin<\/strong><br>Infra Suisse Verantwortliche Markt Westschweiz und Bildung<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser These wurde im Rahmen einer <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/institute\/ibr\/weiterbildung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Weiterbildung an der HSLU<\/a> am Institut f\u00fcr Betriebs- und Regional\u00f6konomie <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/wirtschaft\/institute\/ibr\/#\/\">IBR<\/a> geschrieben.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aboudan, R. International Journal of Arts and Sciences 3(3): 90 &#8211; 99 (2009), Laugh and Learn: Humor and Learning a Second Language<\/p>\n\n\n\n<p>Autissier D., Arn\u00e9guy E. (2012). Petit trait\u00e9 de l\u2019humour au travail. Ed. d\u2019Organisation Eyrolles.<\/p>\n\n\n\n<p>Bitterly, B., Wood Brooks A., Harvard Business Review, Sarcasm, Self-Deprecation, and Inside Jokes: A User\u2019s Guide to Humor at Work, https:\/\/hbr.org\/2020\/07\/sarcasm-self-deprecation-and-in-side-jokes-a-users-guide-to-humor-at-work<\/p>\n\n\n\n<p>Bottega C. (2008). L\u2019humour est-il un outil de management ? Cairn.Info. <em>Revue Humanisme et Entre-prise, <\/em>n\u00b0288, S. 21-34.<\/p>\n\n\n\n<p>Cooper C., \u00ab Elucidating The Bonds Of Workplace Humor: A Relational Process Model \u00bb, Human Rela-tions, Vol. 61, N\u00b0 8, August 2008, S. 1087-1115<\/p>\n\n\n\n<p>Fox, S., Amichai-Hamburger, Y., (2001). The power of emotional appeals in promoting organizational change programs. <em>Academy of Management Executive<\/em>, Vol. 15, S. 84-94.<\/p>\n\n\n\n<p>Franken, S. (2022). F\u00fchren in der Arbeitswelt der Zukunft. 2. Auflage, SpringerGabler, 2022<\/p>\n\n\n\n<p><em>Dorsch Lexikon der Psychologie, Herausgeber Wirtz M. A. <\/em>https:\/\/dorsch.hogrefe.com\/stichwort\/ambi-guitaetstoleranz#search=69ccaf1dfc610d78c4231e698c9d0edb&amp;offset=0 (23.04.2023)<\/p>\n\n\n\n<p>Hoption C., Barling J., Turner N. (2013). It\u2019s not you, it\u2019s me: transformational leadership and self-dep-recating humor. <em>Leadership &amp; Organization Development Journal, <\/em>Vol. 34 No. 1, S. 4-19.<\/p>\n\n\n\n<p>Kels P., Kaudela-Baum S. (2019). Experten f\u00fchren, Konstruktive Haltungen, Kompetenzen und Hand-lungsstrategien entwickeln. In Kels P., Kaudela-Baum S. <em>Experten f\u00fchren<\/em>. S. 429- 464. Sprin-gerGabler, 2019.<\/p>\n\n\n\n<p>Maier, G., von Rosenstiehl L. (1997). 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