{"id":873,"date":"2025-12-16T08:15:00","date_gmt":"2025-12-16T07:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/hub.hslu.ch\/mpg\/?p=873"},"modified":"2026-02-11T14:54:14","modified_gmt":"2026-02-11T13:54:14","slug":"warum-gendermedizin-relevant-ist-und-was-das-fuer-die-praxis-bedeutet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hub.hslu.ch\/mpg\/warum-gendermedizin-relevant-ist-und-was-das-fuer-die-praxis-bedeutet\/","title":{"rendered":"Warum Gendermedizin relevant ist \u2013 und was das f\u00fcr die Praxis bedeutet"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.swiss-gendermedicine.org\/was-ist-gendermedizin\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gendermedizin<\/a>, oder geschlechtersensible Medizin, untersucht, wie biologische Unterschiede (sex) und soziale sowie psychologische Faktoren (gender) Gesundheit, Krankheit und Therapie beeinflussen. Der Begriff wird bis heute h\u00e4ufig missverstanden und vorschnell mit <a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/mpg\/warum-frauengesundheit-kein-nice-to-have-ist-sondern-ein-wettbewerbsfaktor\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Frauenmedizin <\/a>oder anderen Diversit\u00e4tsthemen verwechselt. Im Kern geht es jedoch darum, Unterschiede in sex und gender systematisch zu ber\u00fccksichtigen, und zwar f\u00fcr alle Geschlechter und vielf\u00e4ltige geschlechtliche Identit\u00e4ten. Die Wissenschaft geht davon aus, dass <a href=\"https:\/\/www.interpharma.ch\/blog\/praediktive-diagnostik-als-wegbereiter-fuer-personalisierte-medizin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">in Zukunft Medikamente und Behandlungen massgeschneidert<\/a> und m\u00f6glicherweise sogar abgestimmt auf das genetische Profil eines Individuums sein werden. Das Geschlecht wird dann nur ein Faktor von vielen sein. Bis dahin ist es jedoch zentral diesem Faktor Aufmerksamkeit zu schenken, denn entscheidend ist: Menschen erkranken unterschiedlich, zeigen andere Symptome und sprechen verschieden auf Therapien an. Genau das sollte sich in Diagnostik, Behandlung und Forschung widerspiegeln.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum ist Gendermedizin so wichtig?<\/h2>\n\n\n\n<p>Geschlechtersensible Medizin macht sichtbar, wie unterschiedlich Krankheitsbilder auftreten k\u00f6nnen und was passiert, wenn diese Unterschiede nicht ber\u00fccksichtigt werden. Die folgenden Beispiele zeigen eindr\u00fccklich, dass es nicht nur um bessere Daten geht, sondern um konkrete Versorgung\u00adssituationen im Alltag.<\/p>\n\n\n\n<p>Beispiele bei Frauen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/kardiologie.insel.ch\/de\/unser-angebot\/frauenherzzentrum\/herzinfarkt\/herzinfarkt\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Herzinfarktsymptome<\/em><\/a> <em>werden anders eingeordnet:<\/em> Viele Frauen erleben Beschwerden wie \u00dcbelkeit, ausgepr\u00e4gte M\u00fcdigkeit, Atemnot oder Schmerzen im R\u00fccken- und Nackenbereich. Weil diese Symptome im klinischen Alltag nicht immer sofort einem Herzinfarkt zugeordnet werden, erfolgt die Diagnose h\u00e4ufig sp\u00e4ter, was den Krankheitsverlauf beeinflussen kann.<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.ksa.ch\/de\/gruppe\/news-blog\/schmerz-hat-ein-geschlecht-14927\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Schmerzen<\/em><\/a><em> werden unterschiedlich bewertet:<\/em> Frauen berichten im Durchschnitt h\u00e4ufiger \u00fcber starke oder chronische Schmerzen. Gleichzeitig werden diese Beschwerden h\u00e4ufiger psychologisch eingeordnet oder weniger konsequent somatisch abgekl\u00e4rt, sodass belastende Symptome l\u00e4nger bestehen und Ursachen erst verz\u00f6gert erkannt werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Beispiele bei M\u00e4nnern:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/essstoerungen-bei-maennern-515c2ff1-7750-4175-8726-f0d3afbfff9e\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Essst\u00f6rungen<\/em><\/a><em> werden seltener erkannt:<\/em> Obwohl M\u00e4nner ebenso betroffen sein k\u00f6nnen, werden entsprechende Anzeichen im Alltag oft sp\u00e4ter wahrgenommen. Dadurch setzt die Behandlung h\u00e4ufig erst verz\u00f6gert ein, was den Therapieerfolg erschweren kann.<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/dgrh.de\/Start\/DGRh\/Presse\/Pressemitteilungen\/Pressemitteilungen\/2025\/Pressemitteilung-Nr.-11-2025.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Rheumatische Erkrankungen<\/em><\/a><em> geraten weniger schnell in Betracht:<\/em> Bestimmte rheumatische Krankheitsbilder werden bei M\u00e4nnern seltener fr\u00fchzeitig abgekl\u00e4rt, sodass Beschwerden l\u00e4nger fortbestehen und therapeutische Schritte erst sp\u00e4ter greifen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wieso braucht Gendermedizin mehr Aufmerksamkeit?<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Relevanz zeigt sich unmittelbar: Es geht um Gesundheit, Lebensqualit\u00e4t und manchmal ums \u00dcberleben. Gendermedizin hat aber auch eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Dimension. Die Analyse <a href=\"https:\/\/www.mckinsey.com\/mhi\/our-insights\/closing-the-womens-health-gap-a-1-trillion-dollar-opportunity-to-improve-lives-and-economies\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00ab<em>Closing the Women\u2019s Health Gap<\/em>\u00bb<\/a> von McKinsey <a href=\"https:\/\/www.mckinsey.com\/mhi\/our-insights\/closing-the-womens-health-gap-a-1-trillion-dollar-opportunity-to-improve-lives-and-economies\"><\/a>bringt es auf den Punkt: \u00ab<em>While improving women\u2019s health has positive economic outcomes, it is foremost an issue of health equity and inclusivity<\/em>.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Die Beseitigung des \u00abwomen\u2019s health gap\u00bb, sprich die gesundheitliche Ungleichheit zwischen Frauen und M\u00e4nnern, k\u00f6nnte die Lebensqualit\u00e4t von Frauen verbessern und Auswirkungen auf die Gesellschaft haben, indem die Gesundheit von zuk\u00fcnftigen Generationen verbessert und gesundes Altern gef\u00f6rdert wird. Gem\u00e4ss McKinsey k\u00f6nnten Investitionen in diesem Bereich die Weltwirtschaft bis 2040 um j\u00e4hrlich 1000 Milliarden US-Dollar ankurbeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der <a href=\"https:\/\/www.news.admin.ch\/de\/nsb?id=101019\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bundesrat unterstrich 2024 die Bedeutung des Themas<\/a> und verweist darauf, dass in der Schweiz ein klarer Handlungsbedarf besteht. Denn trotz der wachsenden Aufmerksamkeit besteht immer noch eine L\u00fccke zwischen Wissen und Praxis: W\u00e4hrend die Forschung immer mehr geschlechterspezifische Erkenntnisse hervorbringt, finden diese im klinischen Alltag noch nicht \u00fcberall Anwendung. Vieles, was wissenschaftlich l\u00e4ngst bekannt ist, erreicht die Versorgung nur z\u00f6gerlich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was wird getan und was sollte noch getan werden?<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch wenn noch viel Handlungsbedarf besteht, hat sich in der Schweiz in den vergangenen Jahren einiges getan. So lancierte der Schweizerische Nationalfonds (SNF) im Jahr 2023 das <a href=\"https:\/\/www.nfp83.ch\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Nationale Forschungsprogramm (NFP) 83 Gendermedizin und -gesundheit<\/a>, welches 19 Projekte zu unterschiedlichen Aspekten der Gendermedizin und -gesundheit f\u00f6rdert. 2024 wurde an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich der erste <a href=\"https:\/\/www.news.uzh.ch\/de\/articles\/news\/2023\/gendermedizin.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Lehrstuhl<\/a> f\u00fcr Gendermedizin in der Schweiz eingerichtet und im selben Jahr ver\u00f6ffentlichte der Bundesrat seinen <a href=\"https:\/\/www.bag.admin.ch\/dam\/de\/sd-web\/GcKlsyzUg9jG\/postulatsbericht-gesundheit-der-frauen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bericht<\/a> zur Gesundheit der Frauen. Darin werden verschiedene Massnahmen in der Zust\u00e4ndigkeit der Bundesstellen &nbsp;definiert, welche zu einer besseren Ber\u00fccksichtigung von Frauen und ihren spezifischen Bed\u00fcrfnissen in den medizinischen Wissenschaften sowie der Pr\u00e4vention und Versorgung beitragen sollen. Klar ist, damit Gendermedizin ihr Potenzial entfalten kann, braucht es geeignete Rahmenbedingungen: eine st\u00e4rkere Verankerung in Aus- und Weiterbildung, aktualisierte medizinische Leitlinien sowie gen\u00fcgend Zeit und Ressourcen in der klinischen Praxis, um geschlechterspezifische Unterschiede tats\u00e4chlich ber\u00fccksichtigen zu k\u00f6nnen. Ebenso wichtig sind Organisation\u00adsstrukturen, die offen f\u00fcr neuen Wissensinput sind und diesen im Arbeitsalltag aufnehmen und leben, da erst unter solchen Bedingungen wissenschaftliche Erkenntnisse \u00fcberhaupt anschlussf\u00e4hig werden. Wo diese Voraussetzungen gegeben sind, kann vorhandenes Wissen leichter in der Versorgung ankommen und zu einer differenzierteren Behandlung beitragen.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_msocom_1\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jede und jeder von uns w\u00fcnscht sich bei Krankheit die bestm\u00f6gliche Behandlung. Wenn Symptome falsch eingeordnet werden oder Therapien nicht an unterschiedliche Bed\u00fcrfnisse angepasst sind, hat das direkte Auswirkungen. Gendermedizin macht sichtbar, dass Krankheiten sich bei verschiedenen Geschlechtern oft anders zeigen. Dennoch gelangen viele dieser Erkenntnisse erst sp\u00e4t in den Versorgungsalltag. 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