17. September 2018

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6 Gründe, warum man die Retail Banking Konferenz 2018 nicht verpassen sollte

Von Prof. Dr. Andreas Dietrich

Zum siebten Mal wird am Donnerstag-Nachmittag des 15. November 2018 die IFZ Retail Banking Konferenz in Zug stattfinden. Das Programm ist auch dieses Jahr vielfältig: Wir sind stolz, dass der CEO der gemäss Deloitte «besten digitalen Bank Mittel- und Osteuropas», die Tatra Bank (Slowakei), bei uns ein Referat halten wird. Wir freuen uns auf die Ausführungen, wie die Raiffeisen Bank International mit der Heterogenität von Retail-Kunden in 14 verschiedenen Ländern umgeht und welche digitalen Innovationen in welchen Ländern wie gut funktionieren. Und wir sind gespannt, wie sich die St. Galler Kantonalbank und die WIR Bank gemäss den beiden CEOs langfristig positionieren möchten. Interessant werden auch die Präsentationen von zwei interessanten Startups. Last but not least wird natürlich die umfangreiche Retail Banking Studie wieder ausführlich vorgestellt. Es erwartet Sie also ein intensives und äusserst informatives Programm!

Nachfolgend möchte ich Ihnen sechs Gründe angeben, warum Sie die diesjährige Retail Banking-Konferenz nicht verpassen sollten:

1) Vielfältige und umfangreiche Retail Banking Studie
Auch die diesjährige IFZ Retail Banking-Studie umfasst wieder mehr als 200 Seiten und beschäftigt sich mit verschiedenen interessanten Fragestellungen:

  • Weshalb entscheiden sich Hypothekarkunden für ihre Bank? Nur über den Preis? Die Ergebnisse einer umfassenden Umfrage werden vorgestellt.
  • Wie teuer sind heute die Kosten des Hypothekarprozesses? Wie gross ist das Ersparnispotenzial, wenn die Prozesse verstärkt digitalisiert würden? Wie gross sind die Unterschiede zwischen den Banken? Welche Prozesse werden künftig digitalisiert? Der zweite Teil der Studie liefert diese und weitere Antworten basierend auf den Studienergebnissen.
  • Performance zählt! Der dritte Teil beinhaltet die jährliche Kennzahlen-Analyse von praktisch allen Schweizer Retail Banken. Wer ist der Gewinner dieses Jahres? Bleiben die kleinen Retail Banken nach wie vor an der Spitze?
  • ALM ist gerade in der heutigen Zeit für Retail Banken zentral. Wir zeigen, wie Banken mit der Thematik umgehen, darüber kommunizieren und wie Zinsrisken verstärkt in den Fokus rücken.
  • Der fünfte Teil der Studie befasst sich mit der Corporate Governance von rund 70 Schweizer Retail Banken. Wie hat sich die Diversität in den Schweizer Verwaltungsräten entwickelt? Und war die Entwicklung im Gleichschritt mit dem Lohnniveau der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrats?
  • Bonus: Zum ersten Mal haben wir auch die Gesamtperformance der Aktien von Schweizer Retail Banken erhoben.

Die Ergebnisse werden an der diesjährigen Konferenz vorgestellt und diskutiert.

2) Warum die Tatra Bank die beste digitale Bank Europas ist
Michal Laday ist gemäss Deloitte CEO der «besten digitalen Bank Mittel- und Osteuropas». Es handelt sich dabei um die slowakische Tatra Bank. Michal Laday wird erläutern, warum Tatra digital so erfolgreich ist und auf welche Technologien die Bank setzt. Die Tatra Bank ist einer der wichtigsten Banken in der Slowakei und betreibt 106 Filialen mit 3’500 Mitarbeitenden.

3) Retail Banking in Zentral- und Osteuropa: Tradition vs Transformation
Christian Wolf, Head of Digital Roadmap & Projects der Raiffeisen Bank International wird aufzeigen, wie sie mit der Heterogenität von Retail-Kunden in den verschiedenen Märkten umgehen (sie sind in 14 Ländern präsent) und welche digitalen Innovationen in welchen Ländern wie gut funktionieren. Gibt es Länder, die in ihren Entwicklungen in Bezug auf das Digital Banking weiter sind? Warum? Werden die anderen Länder nachkommen? Auch der Einfluss des Themas „Open Banking“ auf die Geschäftsmodelle wird ausführlicher erläutert.

4) Wie die St. Galler Kantonalbank die Transformation vorantreibt
Die St. Galler Kantonalbank, mit einer Bilanzsumme von CHF 33 Milliarden und verwaltetem Vermögen von gut CHF 43 Milliarden eine der bedeutendsten Kantonalbanken, steckt mitten in einem Transformationsprozess. Der CEO der Bank, Roland Ledergeber, wird in seinem Referat aufzeigen, wie er sich diese Reise vorstellt und warum die Bank mehr als nur ein Netzwerk ist.

5) Die WIR-Bank: Von der Selbsthilfeorganisation für KMU zur digital(st)en Bank
Die WIR-Währung war einmal eine Krisenwährung. Mit der Einführung eines zusätzlichen Zahlungsmittels im Jahr 1934 wollte sie den Folgen der Wirtschaftskrise während der Grossen Depression begegnen. Zinsfreie WIR-Guthaben sollten dafür sorgen, dass Unternehmen ihre WIR schnell wieder in den Umlauf bringen. Seither hat sich die Bank stark weiterentwickelt. Germann Wiggli, der CEO der Bank, wird einerseits auf die interessante Entstehungsgeschichte und Entwicklung zurückblicken. Er wird danach aber vor allem auch auf die Transformation von einer Selbsthilfeorganisation für KMU hin zu einer verstärkt digitalen Bank eingehen. Interessant wird sicherlich auch seine Einschätzung sein zu anderen alternativen Währungen, wie zum Beispiel Kryptowährungen.

6) Neue Geschäftsmodelle
Neue Plattformen rund um die Themen „Direct Private Debt“ und „Digitalisierung des Geldmarktes“ haben das Potenzial, die bestehenden Märkte zu verändern. Zwei interessante Startups werden präsentieren, wie sie das planen: Instimatch erläutert ihr System des „digitalen Geldmarktes“. Die Bank Vontobel wird ihre Plattform cosmofunding vorstellen, mit welchen sie den wachsenden Markt für Finanzierungen revolutionieren möchte.

Zusammenfassend sieht das Programm sieht wie folgt aus:

Ich freue mich, Sie an der Konferenz zu begrüssen!
Hier finden Sie das Anmeldeformular für die Konferenz (inkl. Studie).

Die Teilnahme an der Konferenz kostet CHF 560.-. Als Teilnehmer erhalten Sie die rund 200-seitige IFZ Retail Banking-Studie 2018 (Wert CHF 290.-). Bitte melden Sie sich unter ifz@hslu.ch, wenn Sie nur die Studie bestellen möchten (Auslieferung nach der Konferenz).

Wir bedanken uns herzlich bei den Partnern der diesjährigen Studie für die Unterstützung:

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