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Dürfen wir vorstellen… Smart-up Botschafterin Isabelle Oehri

Dürfen wir vorstellen…              Smart-up Botschafterin Isabelle Oehri

In unserer neuen Blogreihe stellen wir unsere Smart-up Botschafter*innen der verschiedenen Departemente vor und geben so einen Einblick hinter die Kulissen. Den Anfang macht Isabelle Oehri. Mit ihr haben wir über Risikofreude, Salzwasseraquarien und 6000er gesprochen.

Die Liste der Funktionen und Aufgaben, die Isabelle neben ihrem Engagement als Smart-up Botschafterin am Departement Wirtschaft innehat, ist lang. In ihrer Hauptfunktion als Dozentin unterrichtet sie in Aus- und Weiterbildungsmodulen, betreut studentische Praxisprojekte und entwickelt und vermarktet neue Bildungsprodukte. Daneben führt die stellvertretende Leiterin des Kompetenzzentrums Management & Law und Leiterin der Fachgruppe Recht & Steuern Forschungs- und Beratungsprojekte für Unternehmen.

Die Rechtsanwältin und die HSLU
Bei all diesen vielfältigen Tätigkeiten geht es sehr häufig um Fragestellungen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Recht. Das passt sehr gut zu Isabelles Werdegang. Ursprünglich hat sie nämlich an der Universität St. Gallen Law & Economics studiert. Danach schlug sie eine klassische juristische Laufbahn ein und war als Gerichtsschreiberin sowie als Rechtsanwältin bei Bär & Karrer, einer grossen Wirtschaftskanzlei in Zürich, im Bereich Prozessführung und Schiedsgerichtsbarkeit tätig.
Mit dem Wechsel an die Hochschule hat sie den traditionellen Anwaltsberuf ein Stück weit verlassen und die Gelegenheit ergriffen, wiederum das Rechtliche mit dem Ökonomischen zu verbinden. «Das Spektrum von Lehre, Forschung und Beratung finde ich extrem spannend und die Vielfalt meiner Aufgaben macht mir sehr viel Spass,» meint die Rechtsanwältin.

In Isabelles Personenprofil erfährst du mehr zu ihrem Werdegang.

Isabelle und Smart-up – The perfect match!
Mit ihrem juristischen Background ist Isabelle als Smart-up Coach sehr gefragt. Sie berät zum Beispiel bei der Wahl der passenden Rechtsform, wenn es um Verträge und AGB geht, bei arbeitsrechtlichen Fragestellungen oder IP-Schutz. Zudem ist sie am Departement Wirtschaft für die Koordination und Vernetzung der Coachees mit den jeweils passenden Expert*innen zuständig und sieht so bei vielen Start-ups die ganze Vielfalt von Themen und Fragen, die sich in den verschiedenen Phasen stellen.

«Der spannende Austausch mit innovativen Menschen, die tolle Ideen haben, für die sie so richtig brennen, und dann auch den Mut, diese tatsächlich zum Fliegen zu bringen, motiviert und inspiriert mich immer wieder aufs Neue.»

Durch ihr Engagement bei Smart-up erhält sie Einblicke in die unterschiedlichsten Branchen und Bereiche. Dabei lernt sie auch immer wieder etwas dazu, sei es über das Halten von Salzwasserfischen in Aquarien – was, wie sie erzählt, übrigens eine absolute Wissenschaft sei –, über nachhaltige Textilmaterialien für hochwertige Dessous oder über KI-basierte Lösungen für die Überwachung der Lieferkette von frischem Obst.

«Das ist grossartig, denn ich finde, sobald man vertieft darin eintaucht, wird so ziemlich alles auf der Welt faszinierend. Jeder Case, jedes Team, jede Entrepreneurin und jeder Entrepreneur sind einzigartig. Mit ihnen zusammenzuarbeiten und sie mit meinem Know-how dabei zu coachen, ihre Projekte erfolgreich umzusetzen, macht mir extrem viel Spass.»

Mit Smart-up in die Zukunft
Darauf angesprochen, ob sie in Zukunft ihr eigenes Start-up gründen möchte, antwortet Isabelle lachend: «Wenn ich in beruflichen Angelegenheiten dieselbe Risikofreude an den Tag legen würde wie beim Mountainbiken oder Bergsteigen, wäre ich wohl entweder bereits CEO eines erfolgreichen Start-ups im Food-Bereich oder ich hätte schon dessen Konkurs hinter mir.»

Als Rechtsanwältin ist sie darauf trainiert, bei unternehmerischen Initiativen nicht nur das wirtschaftliche Potential, sondern auch die Risiken zu sehen. «Das ist zwar sehr wichtig und verhindert, dass man allzu unbedarft an die Sache rangeht. Aber es führt auch dazu, dass eine Ge-schäftsidee wirklich verdammt gut sein müsste, um die kritische Juristin in mir zu überzeugen. Und bislang hatte ich diese eine zündende Idee noch nicht. Aber wer weiss, vielleicht kommt der geniale Einfall ja bald.»

Isabelle ist überzeugt, dass aktuell grosses Potential für neue Geschäftsideen besteht: «Jetzt sind Anpassungsfähigkeit, kreatives Out-of-the-Box-Denken, agile Ansätze, Tempo und Optimismus gefragt. Genau das, was Start-ups mitbringen.» Dass die derzeitige Krisensituation gerade für unternehmerische Initiativen eine Chance ist, beobachtet Isabelle auch bei Smart-up. «Bei uns ist es während Corona kaum ruhiger geworden.»

Privat hoch hinaus
Beruflich analysiert Isabelle alles ganz genau und wägt Risiken sorgfältig ab. In ihrer Freizeit liebt die besonnene Juristin dafür Risiko und Action umso mehr, sei es beim Trailrunning oder Biken, beim Klettern oder auf den Ski – Hauptsache in den Bergen. Häufig trifft man sie bei ihren Outdoor-Aktivitäten in der Heimat Liechtenstein, aber für den einen oder anderen 4oooer oder 6oooer zieht es die Sportlerin auch mal in die Ferne, zum Beispiel nach Südamerika.

A propos Südamerika: Dass Isabelle keine Herausforderung scheut, zeigt auch ihr Einsatz für die NGO «Cuisine sans frontières», die neben vielen anderen gastronomischen Projekten Ausbildungsprogramme für die indigene Bevölkerung im ecuadorianischen Amazonas-Gebiet betreibt. 2019 hat Isabelle in Ecuador den Aufbau einer lokalen Niederlassung aus juristischer Sicht betreut – auch dies wieder eines ihrer vielen Engagements, in dem sich Recht, Management und mehr ausgezeichnet zu einer spannenden Herausforderung verbinden lassen.

Und nun wollen wir’s noch genau wissen:

Tee oder Kaffee?
Kaffee… Viel Kaffee!

Beauty oder Sport Venture?
Sport.

Morgenmensch oder Nachteule?
Beides, aber dafür sind von mir so zwischen 12.00 und 14.30 kaum Geniestreiche zu erwarten, und dies Food-Koma-unabhängig.

Podcast oder Blog?
Podcast – ich lese zwar sehr gerne, aber meist schon den ganzen Tag sehr viel.

Raclette oder Fondue?
Raclette… Am liebsten Raclettekäse kalt – Als Nicht-Schweizerin darf ich das.

Hund oder Katze?
Weder noch. Ich bin nicht so ein Tier-Fan. Nur Kühe find ich super.

Design Thinking oder Businessplan?
Kommt auf den Zeitpunkt und die Zielsetzung an. Aber lieber Design Thinking.

Bier oder Wein?
Beides – je nach Anlass.

Coworking oder Einzelbüro?
Gerne endlich auch mal wieder Coworking.

Smart oder just Start?
Start smart!

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