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Dürfen wir vorstellen… Smart-up Botschafter Clemens Kuratle

Dürfen wir vorstellen…              Smart-up Botschafter Clemens Kuratle

In unserer Blogreihe «Dürfen wir vorstellen…» präsentieren wir unsere Smart-up Botschafter*innen der verschiedenen Departemente und geben so einen Einblick hinter die Kulissen. Dieses Mal erzählt uns Clemens Kuratle, mit welchen Herausforderungen Musikstudierende in der Schweiz konfrontiert sind und wie Smart-up sie unterstützt.

Dieses Portrait müsste eigentlich noch musikalisch untermalt sein, denn dieses Mal stellen wir euch Clemens Kuratle vor, Smart-up Botschafter am Departement Musik. Clemens ist geradezu prädestiniert, Smart-up Botschafter zu sein. Er ist nämlich seit September 2020 für die Konzeption und Koordination der Module «Musik und Beruf» sowie «Getting Into Business» zuständig. In diesen Modulen geht es darum den Studierenden Business-Relevante Skills und Kompetenzen zu vermitteln. Dazu werden Kurse mit Expert*innen zu verschiedenen Themen wie Vorsorge, Selbständigkeit, Social Media, Urheberrecht, etc. organisiert.

Clemens hat ursprünglich selbst an der HSLU studiert und seinen Master of Arts in Music, Performance Jazz 2015 abgeschlossen. Seither arbeitet er freiberuflich als Musiker, Musikjournalist, Kurator, Musikpädagoge und Gründer des kleinen Labels «antidrò-records». Durch diese Erfahrung bringt er die besten Voraussetzungen mit, um die Studierenden zu coachen und sie bei Themen wie Marketing, Fundraising, o.ä. zu unterstützen.

«Am meisten Spass macht mir der Kontakt mit Studierenden, welche ausserhalb des Studiums etwas bewegen wollen. Deren Visionen und Enthusiasmus sind ansteckend und motivieren mich selbst, härter an meinen eigenen Projekten zu arbeiten.»

Ein facettenreiches Berufsleben
Neben seinem 25% Pensum an der Hochschule Luzern ist Clemens nach wie vor freiberuflicher Musiker. Wäre die Pandemie nicht, hiesse das vor allem mit seinen eigenen Bands oder als Sideman Konzerte im In- und Ausland zu spielen. Das rollt jetzt zum Glück langsam wieder an. Daneben schreibt er gelegentlich für das Schweizer Jazzmagazin Jazz’n’More, komponiert Musik für unterschiedliche Besetzungen, wirkt bei CD-Produktionen mit und produziert Musik für Fernsehen und Radio.

Für jedes Bedürfnis das passende Coaching
Den Weg in die berufliche Selbständigkeit einzuschlagen, ist bei Musik Studierenden weit verbreitet. Die Bedürfnisse beim Coaching sind jedoch sehr unterschiedlich und heben sich von den anderen Departementen zum Teil stark ab. Aus diesem Grund wird ein spezifisches Coaching mit Marc Bernegger angeboten, welcher vielfältige Erfahrung als Manager, Agent, Booker und Promoter mitbringt. In seinem Format «Coaching light» geht es darum, dass die Studierenden ihre Profile schärfen und realisieren, was die nächsten Schritte sind, um weiterzukommen oder bestehende Projekte wie einen CD-Release oder eine Tournee erfolgreich durchzuführen.

Daneben gibt es aber auch Studierende, welche ein Produkt entwickelt haben, welches sie auf den Markt bringen wollen. Sie werden mit den passenden Expert*innen innerhalb der HSLU verlinkt, sodass sie ihr Projekt erfolgreich und ohne unnötige Umwege umsetzen können. Auch bei Orchester- oder Ensemblegründungen, werden zwecks Firmengründung z.B. Expertinnen aus dem Departement Wirtschaft beigezogen.

Herausforderungen im Musik-Business
Der Idealismus und die Identifikation mit dem eigenen Projekt stehen im Musik-Bereich an erster Stelle. Doch die Marktsituation in der Schweiz ist für freischaffende Musiker*innen sehr herausfordernd, da die Gagen in der Regel die Kosten kaum decken. Da kommt die Stiftungsvielfalt in der Schweiz ins Spiel. So wird bei fast allen Coachings irgendwann ein Fundraising initiiert.

«Es ist schön zu beobachten, wie unsere Studierenden trotz der herausfordernden Situation unbeirrt Projekte initiieren und vorantreiben wollen.»

Synergien nutzen
Um das volle Potential von Smart-up am Departement Musik zu entfalten, wünscht sich Clemens eine stärkere Verbindung von Coaching und Studium. «Ein solches Angebot entspricht dem Geist einer Fachhochschule und je mehr wir das mit sonstigen Inhalten eines Studiums verbinden können, desto besser.» Dazu besteht seiner Meinung nach noch enormes Potential seitens der Dozierenden, die allesamt auch ihre eigenen Projekte vorantreiben und so die Studierenden optimal unterstützen könnten.

10 Fragen an Clemens

Tee oder Kaffee?
Kaffee. Ich will immer zuviel, das geht nicht ohne den Koffeinshot.

Laute oder leise Töne?
Das eine geht nicht ohne das andere. Also beides. Aber statt laut lieber „fat!“.

Morgenmensch oder Nachteule?
Nachteule. Da ist man ungestört.

Podcast oder Blog?
Oldschool. Blog!

Land oder Stadt?
Stadt für die Arbeit. Land für die Erholung.

Soloauftritt oder Band?
Band. Solo kommt vielleicht später mal.

Raclette oder Fondue?
Vegan!

Rucksack oder Koffer?
Ich habe meistens einen Handwagen mit meinen Cymbals und Effekten für den ich beide Hände brauche. Deshalb Rucksack.

Hallenstadion oder Jazzklub?
Jazzklub. Im Hallenstadion geht’s meist um die Show und weniger um die Musik.
Im Jazzklub zählt noch der Moment.

Smart oder just Start?
Start smart.

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