16. Januar 2026
Gemeinsam noch mehr bewegen: Die Albert Koechlin Stiftung und die Gebert Rüf Stiftung gehen ab 2026 eine neue Förderpartnerschaft ein. Mit gezielten Fördermitteln stärken sie junge Gründungsteams in der Innerschweiz und setzen ein klares Zeichen für kooperative Philanthropie im Start-up-Ökosystem der Region.
Im Rahmen des nationalen Start-up-Förderprogramms First Ventures engagiert sich die Albert Koechlin Stiftung von 2026 bis 2029 mit bis zu CHF 1,2 Millionen. Das Ziel der Partnerschaft ist es, Gründungsprojekte aus Schweizer Fachhochschulen gezielt zu unterstützen, mit einem besonderen Fokus auf Start-ups aus der Hochschule Luzern. Dank der zweckgebundenen Fördermittel können jährlich zusätzlich zwei bis drei Gründungsteams aus der Innerschweiz begleitet werden.
First Ventures hat sich seit Jahren als erfolgreiches Instrument zur Überführung von Hochschul-Innovationen in marktfähige Lösungen etabliert. Ein Beispiel dafür ist das aus der HSLU hervorgegangene Start-up Cowa Thermal Solutions, das seine Marktpräsenz dank einer neuen Partnerschaft weiter ausbauen konnte. Solche Erfolgsgeschichten verdeutlichen, wie aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten nachhaltige und tragfähige Geschäftsmodelle hervorgehen können. Neben finanzieller Unterstützung profitieren die Teams von Coaching, unternehmerischer Begleitung und einem starken Netzwerk.
Auf dieser Basis entfaltet die neue Kooperation zusätzliche Wirkung. Sie verbindet regionale Verankerung mit einer schweizweit etablierten Förderinfrastruktur und erzielt dadurch eine hohe Hebelwirkung. Jeder investierte Förderfranken mobilisiert im Durchschnitt mehr als das Dreifache an zusätzlichen Mitteln, etwa durch Investor:innen, weitere Förderinstrumente oder Umsätze.
Mit dieser Partnerschaft bündeln beide Stiftungen ihre Kräfte. Sie fördern damit gezielt das Innovationspotenzial junger Talente, schaffen neue Arbeitsplätze und stärken unternehmerische Wirkung nachhaltig, regional verankert und national vernetzt.
Wir freuen uns über dieses Engagement und sind gespannt auf die Impulse, die daraus für Studierende und junge Gründungsteams entstehen.
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