{"id":1305,"date":"2020-05-19T11:10:20","date_gmt":"2020-05-19T09:10:20","guid":{"rendered":"https:\/\/hslu-soziale-arbeit.test\/?p=1305"},"modified":"2026-02-11T14:53:57","modified_gmt":"2026-02-11T13:53:57","slug":"orientierungssuche-in-der-migrationsgesellschaft-und-die-rolle-der-sozialen-arbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/orientierungssuche-in-der-migrationsgesellschaft-und-die-rolle-der-sozialen-arbeit\/","title":{"rendered":"Orientierungssuche in der Migrationsgesellschaft \u2013  und die Rolle der Sozialen Arbeit"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> Soziale Arbeit, die sich an Migrationstatsachen orientiert, hat ihre Angebote und Interventionen darauf auszurichten, dass Diskurse Einfluss nehmen, wenn es um Integration, Desintegration, Fluchtdynamiken, kulturelle Differenz oder das Erstarken rechtsnationalistischer Kr\u00e4fte geht. In Deutschland wurde dies lange unter dem Slogan einer interkulturellen \u00d6ffnung beziehungsweise einer interkulturellen Qualifizierung debattiert. Der darin enthaltene Kulturbegriff als Unterscheidungskriterium wird allerdings kritisch gesehen. Daher ist eher von Migrationsp\u00e4dagogik beziehungsweise von Sozialer Arbeit in der Migrationsgesellschaft zu sprechen. Es stellt sich die Frage nach normativ gehaltvollen Perspektiven, der Identifikation gemeinsamer und differenter Problemsichten und deren Bearbeitung in pluralen und durch Migrationen gekennzeichneten Gesellschaften.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Orientierungssuche beginnt mit der Orientierung anhand der Frage, in welcher Gesellschaft wir eigentlich leben und die Soziale Arbeit ihre Funktionen zu erf\u00fcllen hat: Einwanderungsgesellschaft, Migrationsgesellschaft, postmigrantische Gesellschaft, Weltgesellschaft?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich rede von \u00abMigrationsgesellschaft\u00bb statt Einwanderungsgesellschaft, weil inzwischen Migrationsformen unterschiedlichster Art konstitutiv f\u00fcr die fortgeschrittene Moderne geworden sind (vgl. Eppenstein, Thomas (2003): Einfalt der Vielfalt? Interkulturelle p\u00e4dagogische Kompetenz in der Migrationsgesellschaft. Cooperative Verlag, Frankfurt a. M., <a href=\"https:\/\/www.beltz.de\/fachmedien\/paedagogik\/buecher\/produkt_produktdetails\/30210-handbuch_migrationspaedagogik.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mecheril, Paul (Hrsg.) (2016): Handbuch Migrationsp\u00e4dagogik. S.117. Beltz Verlag, Weinheim, Basel<\/a>). Ihre Folgen und deren Bew\u00e4ltigung stellen gleichermassen Anfragen an die Migrierenden wie an Ans\u00e4ssige.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht um Orientierung in einer pluralisierten Moderne. Migration scheint f\u00fcr viele als Indiz, Folge und Ursache in einem zu stehen f\u00fcr Desorientierung, eine Orientierungssuche ohne Kompass.<\/p>\n\n\n\n<p>Migration sei eine \u00abunendliche Geschichte\u00bb, hat Aleida Assmann in ihrem <a href=\"http:\/\/www.picus.at\/produkt\/menschenrechte-und-menschenpflichten-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Buch zu Menschenrechten und Menschenpflichten<\/a> treffend bemerkt (Assmann, Aleida (2018): Menschenrechte und Menschenpflichten, Picus Verlag, Wien). Aus migrationsp\u00e4dagogischer Perspektive verbietet es sich, das gestellte Thema allein auf Einwanderung, Migration und Migrantinnen oder Migranten zu beziehen. Der Umstand der Orientierungssuche selbst soll mitbedacht werden. Zu bedenken ist einerseits, dass Menschen als einander Gegen\u00fcbertretende immer schon orientiert sind, angelegt auf Resonanz, Kommunikation, Interaktion oder Konfrontation. Orientierungssuche l\u00e4sst andererseits auf Verlustposten der Moderne schliessen: verlorengegangene Orientierung, Un\u00fcbersichtlichkeit, Orientierungsverlust durch Komplexit\u00e4tszuwachs und die Zumutung abstrakter Vorg\u00e4nge. Dies impliziert gelegentlich, Komplexit\u00e4t zu negieren, zu personalisieren, Schuldige zu finden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Orientierung auf Migration als irreversible Tatsache<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In Hinblick auf Migrationstatsachen ist Orientierungssuche nicht allein auf Prozesse der Hilfe, sondern auch auf Bildungsprozesse verwiesen: Orientierung auf Irritationen bisheriger Selbst-, Fremd- und Weltverh\u00e4ltnisse als Lernanlass, Orientierung an empirischen Erfahrungen gelingender Konvivialit\u00e4t und Orientierung an Prinzipien der Solidarit\u00e4t. Soziale Arbeit hat sich hier an migrationswissenschaftlichen Befunden zu orientieren, also an der deskriptiven Erfassung von Migrationsdynamiken und ihren Folgen. Gleichzeitig fragt sie verstehensorientiert nach den je subjektiven Orientierungsmustern ihrer Adressatinnen und Adressaten (vgl. Eppenstein, Thomas und Kiesel, Doron (2008): Soziale Arbeit interkulturell, S. 27. Kohlhammer Verlag, Stuttgart). Seit den 1990er-Jahren bestimmt ein gewachsenes Pluralit\u00e4tsbewusstsein den Alltagsdiskurs und die Fachdebatten um Konzepte Sozialer Arbeit. Es stellt sich aber auch die machtpolitische Frage nach der Deutungsmacht dar\u00fcber, wo welche Probleme liegen und welche Orientierungen f\u00fcr eine angemessene Bearbeitung dieser Probleme sprechen. Wer erkennt wem Deutungen zu und wo finden sich strukturelle Orte, wo dar\u00fcber verhandelt wird? Die entsprechenden Diskurse sind daher Gegenstand und Teil der Orientierungssuche zugleich. Nicht der Umstand von Migration ist das Problem, sondern die verbreitete Weigerung, Migrationen als irreversible Tatsache anzuerkennen. Die n\u00fcchterne Analyse jedoch wird eskortiert von Erregung, Alarmismus und Stimmungen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Orientierung an Stimmungen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Wie haben sich solche Stimmungen gewandelt? Was ist das Problem? Wie ist die Stimmung? Was stimmt nicht? Meine These hierzu lautet: Nachdem es in Deutschland seit der Anwerbung von \u00abGastarbeitern\u00bb vor \u00fcber 60 Jahren bis zur Novellierung des sogenannten \u00abAusl\u00e4ndergesetzes\u00bb 2005 gedauert hat, die faktische Einwanderung anzuerkennen, realisiert ein Teil der \u00abethnischen Deutschen\u00bb erst mit zeitlicher Verz\u00f6gerung, dass Migrationsprozesse irreversibel geworden sind. Die Resonanz auf Einlassungen zur \u00abAbschaffung Deutschlands\u00bb etwa k\u00f6nnen als Beginn einer emotionalen Phase gedeutet werden, die bis heute anh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer schon zuvor Ressentiments gegen\u00fcber Immigration hegte, und sich nun unter dem Segel einer neuen Rechten emotional Luft verschafft, reagiert damit nicht auf die empirische Dimension von Migrationen, sondern auf die Erkenntnis, dass f\u00fcr Migrantinnen und Migranten Rechtsanspr\u00fcche und zum Teil Bleibeoptionen bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stigmatisierung bestimmter \u00abKulturkreise\u00bb, wie Horst Seehofer, damals amtierender CSU-Vorsitzender in Bayern, es 2010 nannte, betreibt noch in der Abwehr vermeintlicher \u00abKulturen\u00bb die Best\u00e4tigung einer ethnisierenden herrschenden Semantik. Diese redet zwar von \u00abKulturen\u00bb, meint aber unerw\u00fcnschte Menschen. Die Totsagungen des Multikulturalismus zehren unverhohlen von kulturalistischen Zuschreibungen. Und sie zehren von einer Sicht auf gesellschaftliche Probleme, die diese als kulturelle Probleme im Sinne kultureller Unvereinbarkeit einreden.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktualisiert wurde diese emotionale Phase einerseits durch die Fluchtdynamik, die in Deutschland im Sommer 2015 aufkeimte, sowie durch die Polarisierungen wegen der Politik in der T\u00fcrkei (<a href=\"https:\/\/www.springer.com\/de\/book\/9783658157401\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">vgl. Ghaderi, Cinur und Eppenstein, Thomas (Hrsg.) (2017): Fl\u00fcchtlinge. Multiperspektivische Zug\u00e4nge. Springer VS. Wiesbaden.)<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Indem das Bekenntnis zu nationalchauvinistischen Codes zum dominanten Identit\u00e4tsmerkmal erkl\u00e4rt wird, verbleibt kaum Raum f\u00fcr eine ambivalente, br\u00fcchige, plurilokal verortete Identit\u00e4tskonstruktion des Einzelnen. Bei den vielen, die f\u00fcr sich eine eindimensionale Identit\u00e4t \u2013 \u00abIch bin nur das!\u00bb \u2013 ablehnen, versch\u00e4rft sich das Identit\u00e4tsproblem.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Orientierung an \u00abKultur\u00bb<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Der dominanter in Erscheinung tretende \u00abEthnonationalismus\u00bb ist verzahnt mit Orientierungen an ein essenzialistisches Kulturverst\u00e4ndnis und dem Diskurs innerhalb einer neuen Rechten zu einem \u00abRecht auf Differenz\u00bb. Die Vorstellungen einer schutzw\u00fcrdigen Nationalkultur reichen indes weit auch in gem\u00e4ssigte politisch nationalkonservative Lager hinein. Die Rede von \u00abLeitkultur\u00bb verkennt die Voraussetzung f\u00fcr liberal verfasste Demokratien, dass eine Beteiligung f\u00fcr alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger gew\u00e4hrleistet sein muss, um auszuhandeln, was \u00abLeitkultur\u00bb beinhalten soll. Eine einseitige Setzung durch Teile der Dominanzkultur w\u00e4re gerade im Sinne einer \u00abLeitkultur\u00bb problematisch. Denn sie schreibt als leitendes Prinzip die Partizipation aller B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, Migranten und Migrantinnen also eingeschlossen, an der gesellschaftlichen Willensbildung vor. Die Autonomie der jeweiligen kulturellen Lebenspraxis von Staatsb\u00fcrgerinnen und -b\u00fcrgern bedingt, dass staatliche Eingriffe in die Lebens- und Glaubensorientierungen auf F\u00e4lle limitiert sind, bei denen Verfassungsgrunds\u00e4tze oder Rechtsgrunds\u00e4tze verletzt werden. Staatliche Gewalt, staatliche Steuerung und staatliche Orientierungsangebote haben plurale und unterschiedliche Konzepte guten Lebens ihrer B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen zu respektieren und \u2013 anders als in Beziehungen der B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen untereinander \u2013 anzuerkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ergo gilt dieses Prinzip auch f\u00fcr staatlich verantwortete oder subventionierte Soziale Arbeit. Diese h\u00e4tte dar\u00fcber hinaus die Aufgabe, das Recht, Rechte zu haben, auch im Falle eingeschr\u00e4nkter Rechte zur Geltung zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein essenzialistisches Verst\u00e4ndnis von \u00abKultur\u00bb, kultureller Zugeh\u00f6rigkeit oder Repr\u00e4sentanz bestimmter homogen gedachter kultureller Wesensart indes verkennt die Dynamik kultureller Prozesse. Menschen sind durch ihre Sozialisation kulturell orientiert, vor allem in Alltagsbez\u00fcgen. Kulturelle Muster verb\u00fcrgen Halt und Orientierung. Sie werden zum Problem, wenn sie erstarren und zur wechselseitigen Askription gegen\u00fcber unverstandenen anderen verkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es sind nicht \u00abKulturen\u00bb, die migrieren oder eingewandert sind, denn Kulturen handeln nicht. Es sind die je individuellen Menschen, deren kulturelle Orientierung je nach Kontext in ihrer Bedeutung wachsen oder nachlassen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Konfliktpotenziale, die sich aus unterschiedlichen kulturellen Orientierungen ergeben, stehen denen, die sich in homogen geglaubten Gruppen finden, nicht nach: Das Mass an m\u00f6glichen Konflikten oder auch nur Irritationen, Orientierungsverlusten, Kontroversen usw. ist in Hinblick auf differente oder homogene Alltagskultur kontingent.<\/p>\n\n\n\n<p>Es bedingt die Unterscheidung von Gesellschaft und Gemeinschaft in posttraditionale, demokratische Gesellschaften, um gesellschaftliche Integration und Anerkennung zu beanspruchen, ohne dies gleichsam an kulturelle Erwartungen der in ihnen lebenden Gemeinschaften zu binden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer \u00abinterkulturell\u00bb reflexiven Orientierung geht es darum, eigene Befangenheiten in der je eigenen partikularen kulturellen Orientierung zu \u00fcberwinden. Die neue Rechte jedoch formiert sich als regressiv reaktion\u00e4r, mit dem selbstbewussten Anspruch, das als Eigenes apostrophierte starre Geh\u00e4use der Kultur nicht zu \u00fcberschreiten, die Grenzen nicht dehnbar und flexibel oder auch durchl\u00e4ssig zu gestalten, sondern gegen\u00fcber vermeintlicher \u00dcberfremdung, \u00abUmvolkung\u00bb usw. zu verteidigen. Die neue Rechte meint, so einen verloren geglaubten fr\u00fcheren Status kultureller Reinheit wieder zu erlangen. W\u00e4hrend Erstere den fragilen Prozess einer Orientierung auf Zukunft auf der Grundlage faktischer Pluralisierungsprozesse zu gestalten suchen, berufen sich Letztere auf ein Verteidigungsrecht auf der Grundlage kontrafaktischer Ideologien. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts zeigt die schrecklichen Auswirkungen davon. Kulturell anderen Anerkennung zu zollen, impliziert daher einerseits, dass sich niemand aufgrund seiner Herkunft oder kulturellen Orientierung sch\u00e4men muss. Oder, um es in den Worten des Philosophen Theodor W. Adorno auszudr\u00fccken, dass jeder, jede \u00abohne Angst verschieden sein darf\u00bb. Andererseits impliziert Anerkennung auch, dass Kontroversen und Kritik wechselseitig nicht vorenthalten werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Orientierung auf Integration<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Sofern der randlose Integrationsbegriff nicht einseitig als Bringschuld von Migranten und Migrantinnen im Sinne einer einseitigen Assimilation (monistisches Integrationsverst\u00e4ndnis) gesehen wird, scheint \u00abIntegration\u00bb als Orientierung plausibel: Wie sich Migranten selbst orientieren, haben verschiedene Studien gezeigt (vgl.: Eppenstein, Thomas und Kiesel, Doron (2012): Migration und Integration. Herausforderungen f\u00fcr Th\u00fcringen. Th\u00fcringer Ministerium f\u00fcr Soziales, Familie und Gesundheit, S. 35. MSB Verlag, Erfurt). Mit einer Integrationsperspektive werden vor allem folgende Ziele verfolgt:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>der sichere, planbare Aufenthalt<\/li><li>eine Erwerbst\u00e4tigkeit, die den eigenst\u00e4ndigen Unterhalt sichert<\/li><li>Schutz vor Diskriminierung und \u00dcbergriffen<\/li><li>Bildung der Kinder und Einbringung von Qualifikationen, die in der Herkunftsregion erworben wurden<\/li><li>soziale Akzeptanz und Interaktionen mit anderen B\u00fcrgern und B\u00fcrgerinnen<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Hier zeigt sich der Wunsch nach Anschlussm\u00f6glichkeiten und Zugangschancen in die Teilbereiche der Gesellschaft. Wir bezeichnen sie als sogenannte \u00abSystemintegration\u00bb, also Inklusion in die Bereiche Recht, Kultur, Politik oder Geldverkehr. Diese \u00abSystemintegration\u00bb umfasst ebenso die sogenannte \u00abSozialintegration\u00bb, die Integration in jeweilige Lebenswelten, in denen leiblich kommuniziert, geredet und gef\u00fchlt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Entsprechend wird unterschieden erstens zwischen \u00abmonistischer Integration\u00bb (einseitige Assimilation an die Dominanzkultur \u00abpluralistischer Integration\u00bb), ethnisch verstandenem Nebeneinander, und zweitens \u00abinteraktionistischer Integration\u00bb. Letztere hebt die wechselseitige Beeinflussung und Auseinandersetzung hervor und verspricht eine produktive Orientierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings ist der jeweilige Kontext zu beachten, wer hier mit wem interagiert. Das interaktionistische Integrationskonzept l\u00e4uft Gefahr, die permanente Unterscheidung in ein homogenes gesellschaftliches \u00abWir\u00bb und die migrierten anderen als kollektiviertes \u00abSie\u00bb zu verfestigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn nach Orientierungen gefragt wird, m\u00f6chte ich vier grundlegende H\u00fcrden f\u00fcr eine Integration in Migrationsgesellschaften zur Diskussion stellen.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Integration ist im Sinne einer Anschlussm\u00f6glichkeit und Anschlussf\u00e4higkeit zu verstehen: an zentrale Bereiche wie Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt, Bildungssystem, an Partizipation etwa durch Wahlrecht und in Hinblick auf Anerkennung und Diskriminierungsfreiheit bei Wahrung der menschenrechtlich verb\u00fcrgten Schutzrechte. Barrieren, die solche Anschlussm\u00f6glichkeiten behindern oder verhindern, wirken entsprechend desintegrativ.<\/li><li>Nationalistische, kulturalistische und ethnisch aufgeladene Identit\u00e4tsmuster m\u00f6gen in Gemeinschaften (in Vereinen, Landesmannschaften usw.) vertretbar sein. Als von staatlicher Seite orientierendes Integrationskonzept jedoch verunm\u00f6glichen sie Integration. Die neue Rechte muss, sofern sie sich Identit\u00e4tsschutz, kulturelle Homogenit\u00e4t und Hegemonialit\u00e4t auf die Fahne schreibt, zuerst benannt werden, wenn \u00fcber Integrationsverweigerer geredet wird.<\/li><li>Die Polarisierung zwischen \u00abLeitkultur\u00bb auf der einen Seite und einem naiven Kulturrelativismus auf der anderen Seite versperrt den w\u00fcnschenswerten Dialog hinsichtlich wechselseitiger Erwartungen in der Migrationsgesellschaft. Eine Identifikation mit der politischen Kultur der Aufnahmegesellschaft kann nur gelingen, wenn Anschlussf\u00e4higkeit, Partizipation und Anerkennung zusammenkommen. Dies fordert allerdings Anstrengungen politischer Bildung, die Prinzipien einer liberalen Demokratie zu vermitteln und zu verteidigen. Adressiert werden m\u00fcssen hierbei B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen mit und ohne Migrationshintergrund.<\/li><li>Die Problematik der Entwurzelung und zahlreiche Desintegrationsrisiken betreffen in modernen Gesellschaften nicht allein Migranten und Migrantinnen, sondern potenziell alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Der aktuelle Diskurs um Heimat oder Beheimatung teilt sich vor diesem Hintergrund in zwei Alternativen: entweder in Richtung einer regressiven, politisch reaktion\u00e4ren Heimatideologie oder in die Richtung, in der die Frage nach \u00abHeimat\u00bb und Beheimatung zur Aufgabe f\u00fcr alle wird.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Wie steht es um die Bedingungen der M\u00f6glichkeiten, diese H\u00fcrden f\u00fcr eine Orientierung an einem interaktionistischen Integrationskonzept zu \u00fcberwinden?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Trumpfkarte \u00abMe first\u00bb erscheint gegenw\u00e4rtig als dominantes Modell, als eine Art globale W\u00e4hrung oder Spielregel. Es ist abers davon auszugehen, dass der sich formierende Widerspruch dagegen Chancen hat, denn die weltgesellschaftlichen Kommunikationszusammenh\u00e4nge lassen sich nicht zur\u00fcckentwickeln. Somit geht es um Orientierung an universellen Prinzipien. Und es geht um H\u00f6flichkeit, Respekt, Solidarit\u00e4t auch mit Fremden und Aufmerksamkeit gegen\u00fcber \u00c4hnlichkeiten unter den voneinander Verschiedenen. In diesem Sinne k\u00f6nnte man von einer Orientierung mit anderen in plurikulturellen Gesellschaften sprechen, die auf kulturelle Diversit\u00e4t ausgerichtet sind, ohne dabei bestehende Differenzmuster durch andauernde Grenzmarkierungen zu verabsolutieren.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>von: Dr. Prof. Thomas Eppenstein<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vortrag von Prof. Dr. Thomas Eppenstein an der Internationalen Studienwoche 2020<br \/>\nUnter dem Eindruck migrationsgesellschaftlicher Dynamiken w\u00e4chst das Bed\u00fcrfnis nach Orientierung. 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