{"id":13382,"date":"2026-05-05T08:00:00","date_gmt":"2026-05-05T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/?p=13382"},"modified":"2026-04-14T15:00:09","modified_gmt":"2026-04-14T13:00:09","slug":"familienrat-weiterbildung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/familienrat-weiterbildung\/","title":{"rendered":"Familienrat: \u00abSo viel staatliche Hilfe wie n\u00f6tig \u2013 so wenig wie m\u00f6glich\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Frau Tormann, was bedeutet der Begriff Subsidiarit\u00e4t ganz konkret f\u00fcr Familien im Kindes- und Erwachsenenschutz?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Kindes- und Erwachsenenschutz bewegen wir uns grunds\u00e4tzlich im Eingriffsrecht. Das heisst: Der Staat ordnet Massnahmen an, die in die Privatsph\u00e4re von Menschen eingreifen. Subsidiarit\u00e4t bedeutet in diesem Zusammenhang: so viel staatliche Hilfe wie n\u00f6tig \u2013 und so wenig wie m\u00f6glich. Was durch freiwillige Unterst\u00fctzung aufgefangen werden kann \u2013 etwa durch Familie, Freundeskreis, Nachbarschaft oder freiwillige Dienste \u2013, soll auch dort gel\u00f6st werden. Der Staat kommt erst dann ins Spiel, wenn diese Ressourcen nicht ausreichen.<\/p>\n\n\n<div class=\"blue-box\">\n\t<div class=\"row\">\n\t\t<div class=\"col-md-12\">\n\t\t\t<h3><strong>Was ist ein Familienrat?<\/strong><\/h3>\n<p>Das aus Neuseeland stammende Verfahren\u00a0des Familienrats ist ein strukturiertes Verfahren, bei dem Betroffene gemeinsam mit ihrem sozialen Netzwerk eigene L\u00f6sungen f\u00fcr herausfordernde Situationen erarbeiten. Statt dass Beh\u00f6rden L\u00f6sungen vorgeben, entwickelt das Umfeld einen konkreten Plan \u2013 begleitet von einer unabh\u00e4ngigen Koordinationsperson. Die Hochschule Luzern \u2013 Soziale Arbeit bietet mit dem <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/weiterbildung\/studienprogramm\/sas\/sas-familienrat\/\">SAS Familienrat \u2013 Starke Netzwerke f\u00fcr gemeinsame L\u00f6sungen<\/a> eine Weiterbildung an, die Fachpersonen zur professionellen Durchf\u00fchrung solcher Prozesse bef\u00e4higt.<\/p>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Subsidiarit\u00e4t und der Ansatz des Familienrats<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Damit sprechen Sie das Familienrat-Modell an. Wie funktioniert das?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Familienrat ist gewissermassen ein \u00abMini-Verfahren\u00bb innerhalb eines beh\u00f6rdlichen Verfahrens. Dabei wird systematisch gepr\u00fcft, welche Ressourcen in der Familie und im Netzwerk vorhanden sind und wie sie aktiviert werden k\u00f6nnen. Ziel ist es, staatliche Massnahmen m\u00f6glichst zu vermeiden oder auf jene Bereiche zu beschr\u00e4nken, in denen die Problematik nicht ausserbeh\u00f6rdlich aufgefangen werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was unterscheidet den Familienrat von einer klassischen Fachberatung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der entscheidende Unterschied liegt im Perspektivenwechsel. Im beh\u00f6rdlichen Verfahren gilt die Fachperson als Expertin oder Experte. Im Familienrat verl\u00e4sst man diese Haltung. Hier sind die Betroffenen und ihr Netzwerk Expertinnen und Experten ihrer eigenen Lebenswelt \u2013 und deren Ressourcen gibt man bewusst Raum.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Netzwerk als Ressource<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Wenn Sie von \u00abNetzwerk\u00bb sprechen: Wer geh\u00f6rt dazu?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Netzwerk wird bewusst weit gedacht. Es muss nicht nur Verwandte umfassen, sondern es k\u00f6nnen auch Freundinnen und Freunde, Nachbarn, Vereinsmitglieder, Schulsozialarbeitende oder Therapeutinnen einbezogen werden \u2013 also alle Personen, die im Alltag der Betroffenen eine Rolle spielen. Oft denken Menschen zun\u00e4chst nur an die engste Familie. \u00d6ffnet man den Kreis, wird sichtbar, wie viele tragf\u00e4hige Beziehungen tats\u00e4chlich vorhanden sind \u2013 und dass niemand alleine L\u00f6sungen finden muss.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Rolle \u00fcbernehmen die Fachpersonen in diesem Fall?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die initiierende Stelle formuliert Mindestanforderungen, eine Koordinationsperson sorgt f\u00fcr Gespr\u00e4chsstrukturen und Schutzstandards. Beide entwickeln aber keine eigenen L\u00f6sungen. Diese entstehen im Netzwerk beziehungsweise eben im Familienrat. Familien kennen ihre Situation, ihre Dynamiken und ihre M\u00f6glichkeiten am besten. Der Familienrat ist deshalb eine Form von Hilfe zur Selbsthilfe \u2013 es geht um Selbsterm\u00e4chtigung und Empowerment.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>K\u00f6nnen Sie das an einem Praxisbeispiel erl\u00e4utern?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich denke an eine Frau Anfang 70 im Erwachsenenschutz: geistig fit, aber k\u00f6rperlich eingeschr\u00e4nkt und mit knappen finanziellen Mitteln. Allt\u00e4gliche Aufgaben wie Einkaufen oder W\u00e4schetragen werden zunehmend zur Belastung. Die Spitex kann nur punktuell helfen. Im Familienrat wurden Enkelkinder, Nachbarinnen und Freundinnen einbezogen. Daraus entstanden einfache, aber wirksame L\u00f6sungen: regelm\u00e4ssige Fahrdienste, Unterst\u00fctzung beim Tragen, digitale Bestellungen mit Hilfe eines Tablets, klar verteilte Aufgaben im Wochenrhythmus. Das sind keine spektakul\u00e4ren L\u00f6sungen. Aber sie decken den aktuellen Unterst\u00fctzungsbedarf ab, stabilisieren den Alltag der Betroffenen, entlasten emotional und st\u00e4rken das Gef\u00fchl von Zusammengeh\u00f6rigkeit.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/weiterbildung\/studienprogramm\/sas\/sas-familienrat\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Jetzt anmelden:<\/strong> SAS Familienrat &#8211;&nbsp;Starke Netzwerke f\u00fcr gemeinsame L\u00f6sungen<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Grenzen und Herausforderungen des Familienrats<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Welche Wirkung hat ein solcher Prozess auf die Betroffenen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Er st\u00e4rkt das Selbstvertrauen und die Selbstwirksamkeit der Betroffenen. Wenn zehn Menschen in einem Raum sitzen und gemeinsam L\u00f6sungen suchen, entsteht ein anderes Gemeinschaftsgef\u00fchl. Das Denken ver\u00e4ndert sich: weg von \u00abIch brauche Hilfe und sch\u00e4me mich daf\u00fcr\u00bb hin zu \u00abIch habe ein Netzwerk und kann Verantwortung teilen\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wo liegen die Grenzen dieses Ansatzes?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine klare Grenze im Erwachsenenschutz ist die Urteilsunf\u00e4higkeit, etwa bei Demenz oder schweren psychischen Krisen. Wenn jemand nicht mehr in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen oder seine eigenen Interessen zu wahren \u2013&nbsp;etwa bei finanziellen Entscheidungen \u2013 st\u00f6sst das Modell an Grenzen. Eine weitere Herausforderung ist zudem die Scham.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inwiefern?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viele Menschen tun sich schwer damit, Hilfe anzunehmen oder sogenannte Familiengeheimnisse offenzulegen. Auch kulturelle Spannungsfelder k\u00f6nnen Prozesse erschweren. Zudem braucht es bei Beh\u00f6rden und Institutionen ein Umdenken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>K\u00f6nnen Sie das ausf\u00fchren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beh\u00f6rden und staatliche Organisationen arbeiten h\u00e4ufig unter grossem Zeitdruck. Der Familienrat kostet Zeit, Koordination und Ressourcen. Ohne strukturelle Unterst\u00fctzung bleibt dieses Instrument eine verpasste Chance. Zudem passt der Familienrat nicht immer in die etablierten beh\u00f6rdlichen Abl\u00e4ufe: Fachpersonen m\u00fcssen einen Schritt zur\u00fccktreten und dem Netzwerk Raum geben. Dieser Rollenwechsel ist anspruchsvoll, und seine Verinnerlichung braucht Zeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erkenntnisse aus dem Fachkurs Familienrat<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Sie haben den <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/weiterbildung\/studienprogramm\/sas\/sas-familienrat\/\">Fachkurs Familienrat<\/a>&nbsp;der HSLU \u2013 Soziale Arbeit absolviert. Was hat Sie motiviert, sich vertieft mit dem Thema zu befassen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich arbeite bei einer KESB und sehe die Belastung von Mitarbeitenden der Beh\u00f6rde und Mandatspersonen. Auch wenn wir von massgeschneiderten L\u00f6sungen sprechen, arbeiten wir oft mit den zur Verf\u00fcgung stehenden standardisierten Mitteln und L\u00f6sungen \u2013 aus Systemgr\u00fcnden, nicht aus Desinteresse f\u00fcr die Lebenswelt der Betroffenen. Mich besch\u00e4ftigte deshalb die Frage, ob es allenfalls auch andere Wege gibt. Ob wir den Betroffenen vielleicht mehr Verantwortung zumuten \u2013 und diese st\u00e4rken k\u00f6nnen: durch den aktiven Einbezug der Betroffenen und ihres sozialen Umfelds. Der Staat kann nicht alles auffangen \u2013 und sollte es wirklich auch nur dann, wenn es nicht anders m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie haben zwischenzeitlich auch einen Fachartikel zu diesem Thema geschrieben. Welche zentrale Erkenntnis nehmen Sie aus Ihrer vertieften Auseinandersetzung mit?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Staatliche und private Institutionen m\u00fcssen bereit sein, sich zu bewegen. Der Familienrat ist kein neues Instrument, aber er hat sich bisher nicht fl\u00e4chendeckend durchgesetzt. Es braucht Offenheit f\u00fcr neue Rollenbilder: Fachpersonen m\u00fcssen Verantwortung delegieren k\u00f6nnen. Staatliche Eingriffe haben nie dieselbe Wirkung wie privat gefundene L\u00f6sungen. Genau darin liegt die St\u00e4rke dieses Ansatzes.<\/p>\n\n\n\n<p>Von&nbsp;Ismail Osman<br>Bild: Adobe Stock<br>Ver\u00f6ffentlicht: 5. Mai 2026<\/p>\n\n\n\n<div style=\"background-color:#f2f2f2;color:#32373c\" class=\"wp-block-genesis-blocks-gb-profile-box square gb-has-avatar gb-font-size-18 gb-block-profile gb-profile-columns\"><div class=\"gb-profile-column gb-profile-avatar-wrap\"><div class=\"gb-profile-image-wrap\"><figure class=\"gb-profile-image-square\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"174\" height=\"183\" class=\"gb-profile-avatar wp-image-13383\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2026\/03\/Profilbild-Sabine-Tormann.jpg\" alt=\"Profilbild Sabine Tormann\" \/><\/figure><\/div><\/div><div class=\"gb-profile-column gb-profile-content-wrap\"><h2 class=\"gb-profile-name\" style=\"color:#32373c\"><strong>Sabine Tormann<\/strong><\/h2><p class=\"gb-profile-title\" style=\"color:#32373c\"><\/p><div class=\"gb-profile-text\"><strong>Sabine Tormann<\/strong> ist Anw\u00e4ltin und aktuell bei einer Kindes- und Erwachsenenschutzbeh\u00f6rde (KESB) t\u00e4tig. 2025 absolvierte sie an der Hochschule Luzern \u2013 Soziale Arbeit den Fachkurs im Rahmen des SAS Familienrat. Seit 2025 engagiert sie sich zudem im Vorstand des Vereins <a href=\"https:\/\/familienratschweiz.ch\/\">Familienrat Schweiz<\/a>.<\/div><ul class=\"gb-social-links\"><\/ul><\/div><\/div>\n\n\n<div class=\"blue-box\">\n\t<div class=\"row\">\n\t\t<div class=\"col-md-12\">\n\t\t\t<p><strong><a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/weiterbildung\/studienprogramm\/fachkurse\/familienrat\/\">Weiterbildung SAS Familienrat \u2013 Starke Netzwerke f\u00fcr gemeinsame L\u00f6sungen<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Der Familienrat hilft Menschen, die Unterst\u00fctzung brauchen, starke Netzwerke zu bilden. Betroffene entwickeln mit Familie, Freunden und Fachkr\u00e4ften eigene L\u00f6sungen, die zu ihren Bed\u00fcrfnissen passen. Fachkr\u00e4fte geben wichtige Infos, bleiben aber im Hintergrund. So f\u00f6rdert der Familienrat Selbstbestimmung und schafft nachhaltige L\u00f6sungen durch die Zusammenarbeit von Gemeinschaft und professioneller Hilfe.<\/p>\n<p><strong>Mehr Informationen:\u00a0<\/strong><a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/weiterbildung\/studienprogramm\/fachkurse\/familienrat\/\">Webseite Fachkurs Familienrat<\/a><\/p>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"blue-box\">\n\t<div class=\"row\">\n\t\t<div class=\"col-md-12\">\n\t\t\t<p><strong><a href=\"https:\/\/interact-verlag.ch\/collections\/neuerscheinungen\/products\/familienrat-family-group-conference-starke-netzwerke-fuer-gemeinsame-loesungen\">Familienrat\/Family Group Conference \u2013 Starke Netzwerke f\u00fcr gemeinsame L\u00f6sungen<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Das Buch <a href=\"https:\/\/interact-verlag.ch\/products\/familienrat-family-group-conference-starke-netzwerke-fuer-gemeinsame-loesungen\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-8689\" style=\"text-align: right\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2024\/03\/Familienrat-Cover-150x150.jpg\" alt=\"Cover Buch Familienrat\" width=\"155\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2024\/03\/Familienrat-Cover-212x300.jpg 212w, https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2024\/03\/Familienrat-Cover-492x698.jpg 492w, https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2024\/03\/Familienrat-Cover.jpg 498w\" sizes=\"auto, (max-width: 155px) 100vw, 155px\" \/><\/a>entstand in Kooperation mit Praxisstellen, im Diskurs mit (inter-)nationalen Netzwerken, im Rahmen von Bachelor- und Master-Arbeiten und in einem Kooperationsprojekt der Fachhochschule <a href=\"https:\/\/www.fhstp.ac.at\/de\">St. P\u00f6lten in \u00d6sterreich<\/a> und der HSLU. Darin soll dem Bed\u00fcrfnis nach Beispielen, nach praktischen Arbeitsmaterialien, nach fachlichem Austausch und kritischer Auseinandersetzung mit dem Vorgehen entsprochen werden. Das Buch ist im <a href=\"https:\/\/interact-verlag.ch\/products\/familienrat-family-group-conference-starke-netzwerke-fuer-gemeinsame-loesungen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">interact-Verlag<\/a> erh\u00e4ltlich.<\/p>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie lassen sich staatliche Eingriffe auf das wirklich Notwendige begrenzen? Mit dieser Frage befasst sich Sabine Tormann, Juristin im Kindes- und Erwachsenenschutz. Im Rahmen eines Fachkurses hat sie sich vertieft mit dem Familienrat befasst. Im Interview spricht sie \u00fcber Subsidiarit\u00e4t, Verantwortung und die Rolle von Fachpersonen.<\/p>\n","protected":false},"author":152,"featured_media":13394,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"10957,7610,1299,1887,6153,7307","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[15,16,8],"tags":[312,400,265],"class_list":["post-13382","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kindes-erwachsenenschutz","category-methoden-und-verfahren","category-weiterbildung","tag-familie","tag-familienrat","tag-weiterbildung"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Familienrat: \u00abSo viel staatliche Hilfe wie n\u00f6tig \u2013 so wenig wie m\u00f6glich\u00bb &#8211; Soziale Arbeit an der Hochschule Luzern<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Wie kann staatliche Hilfe auf das Notwendige beschr\u00e4nkt werden? 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