{"id":13535,"date":"2026-06-23T08:30:08","date_gmt":"2026-06-23T06:30:08","guid":{"rendered":"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/?p=13535"},"modified":"2026-06-24T08:55:39","modified_gmt":"2026-06-24T06:55:39","slug":"partizipation-und-beistandschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/partizipation-und-beistandschaft\/","title":{"rendered":"Partizipation und Beistandschaft: kein Widerspruch, aber eine Herausforderung"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Zivilgesetzbuch verpflichtet Berufsbeist\u00e4nd:innen dazu, die W\u00fcnsche der Betroffenen von Erwachsenenschutzmassnahmen zu ber\u00fccksichtigen; die Beteiligung der Klient:innen am Entscheidungsprozess ist zudem berufsethischer Anspruch der Professionellen. \u00abIn der Realit\u00e4t h\u00e4ngt die Partizipation, also die Mitwirkung der Klient:innen im Entscheidungsprozess, stark vom pers\u00f6nlichen Engagement der Beist\u00e4nd:innen ab.\u00bb Das sagen Rahel Meierhans und C\u00e9line Erni, die mit ihrer Bachelor-Arbeit \u00abPartizipation und Beistandschaft: Ein Widerspruch in sich?\u00bb im Herbst 2025 ihr <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/studium\/bachelor\/soziale-arbeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bachelor-Studium<\/a> in Sozialer Arbeit abgeschlossen haben. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dass die Mitbestimmung der Klient:innen von den Berufsbeist\u00e4nd:innen individuell und damit auch in unterschiedlichem Mass umgesetzt wird, hat vielf\u00e4ltige Gr\u00fcnde. \u00abDas gr\u00f6sste Hindernis\u00bb, erkl\u00e4ren die beiden Autorinnen, \u00absind jedoch strukturelle H\u00fcrden: Es fehlt an Konzepten, Ausbildung und vor allem Zeit. Damit Dinge m\u00f6glichst z\u00fcgig erledigt sind, ist man schnell einmal versucht, sie einfach selbst zu machen. Damit nimmt man den Klient:innen aber die M\u00f6glichkeit, Selbstwirksamkeit zu erfahren.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<div style=\"background-color:#f2f2f2;color:#32373c\" class=\"wp-block-genesis-blocks-gb-profile-box square gb-font-size-18 gb-block-profile gb-profile-columns\"><div class=\"gb-profile-column gb-profile-content-wrap\"><h2 class=\"gb-profile-name\" style=\"color:#32373c\"><strong>C\u00e9line Erni<\/strong> und <strong>Rahel Meierhans<\/strong><\/h2><p class=\"gb-profile-title\" style=\"color:#32373c\"><\/p><div class=\"gb-profile-text\"><strong>C\u00e9line<\/strong> (31) und <strong>Rahel<\/strong> (36) haben im Sommer 2025 das <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/studium\/bachelor\/soziale-arbeit\/\">Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit<\/a> mit der Vertiefungsrichtung <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/studium\/bachelor\/soziale-arbeit\/studienrichtungen\/sozialarbeit\/\">Sozialarbeit <\/a>mit der gemeinsam verfassten Bachelor-Arbeit abgeschlossen. Heute arbeitet C\u00e9line Erni als Sozialarbeiterin beim Regionalen Sozialdienst Obwalden, Rahel Meierhans als Berufsbeist\u00e4ndin beim Kinder- und Jugendschutz Stadt Luzern. F\u00fcr beide ist es der Zweitberuf: C\u00e9line Erni hat eine Lehre als Kauffrau und die HF Betriebswirtschaft abgeschlossen und in der Finanzbuchhaltung eines Spitals gearbeitet. Rahel Meierhans hat den Eidgen\u00f6ssischen Fachausweis Dekorationsgestalterin erworben und unter anderem mehrere Jahre bei einem Schokoladehersteller in der Event-Projektleitung gearbeitet. <br><br><strong>Interesse am Studium Soziale Arbeit:<\/strong><a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/studium\/bachelor\/soziale-arbeit\/studienrichtungen\/soziokultur\/\"> Hier mehr erfahren<\/a><\/div><ul class=\"gb-social-links\"><\/ul><\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fachkonzepte gegen \u00abScheinpartizipation\u00bb<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Interviews, die C\u00e9line Erni und Rahel Meierhans im Rahmen ihrer Arbeit mit Berufsbeistandspersonen im Kanton Luzern f\u00fchrten, zeigen auf, dass betriebsinterne Fachkonzepte f\u00fcr die Partizipation der Klient:innen h\u00e4ufig fehlen. Deshalb wird sehr unterschiedlich definiert, was unter Partizipation \u00fcberhaupt verstanden wird. \u00abDie interviewten Berufsbeist\u00e4nd:innen setzten Partizipation direkt mit Selbstbestimmung gleich oder sahen sie als reinen Dialogprozess\u00bb, erz\u00e4hlen Meierhans und Erni. <\/p>\n\n\n\n<p>Sie selbst arbeiteten mit der Partizipationspyramide von Rieger und Strassburger, welche Partizipation in sechs Stufen gliedert: von der reinen Information (Stufe 1) \u00fcber die Mitbestimmung (Stufe 4) bis zur vollst\u00e4ndigen Entscheidungsmacht (Stufe 6). \u00abDie Befragten betonten in den Interviews, Partizipation sei ihnen wichtig, doch in der Praxis verharrte diese auf den unteren Stufen der Pyramide (Information und Meinungseinholung). Ohne klare fachliche Standards droht die Beteiligung deshalb zur &lt;Scheinpartizipation&gt; zu verkommen\u00bb, erkl\u00e4ren die zwei frisch diplomierten Sozialarbeiterinnen.<\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>FAQ: H\u00e4ufige Fragen zu Partizipation und Beistandschaft<\/strong><\/summary>\n<p><strong>Was bedeutet Partizipation im Kontext einer Beistandschaft?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Partizipation bedeutet, dass Menschen mit einer Beistandschaft soweit wie m\u00f6glich in Entscheidungen einbezogen werden, die ihr Leben betreffen. Sie sollen informiert werden, ihre Meinung \u00e4ussern k\u00f6nnen und \u2013 je nach Situation \u2013 bei Entscheidungen mitbestimmen oder diese selbst treffen. Das Schweizer Erwachsenenschutzrecht verfolgt grunds\u00e4tzlich das Ziel, die Selbstbestimmung der betroffenen Personen zu erhalten und zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><strong>Ist Partizipation im Erwachsenenschutz gesetzlich vorgeschrieben?<\/strong> <br>Ja. Das Zivilgesetzbuch verpflichtet Berufsbeist\u00e4nd:innen, die W\u00fcnsche der betroffenen Personen zu ber\u00fccksichtigen. Partizipation ist zudem ein berufsethischer Anspruch der Profession.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><strong>Warum ist Partizipation in der Praxis oft schwierig umzusetzen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die gr\u00f6ssten Hindernisse sind struktureller Natur. Berufsbeist\u00e4nd:innen verf\u00fcgen h\u00e4ufig \u00fcber wenig Zeit aufgrund hoher Fallzahlen und administrativer Aufgaben. Zudem fehlen in vielen Organisationen verbindliche Fachkonzepte und vertiefte Ausbildungen zur partizipativen Arbeit. Dadurch werden Entscheidungen schneller stellvertretend getroffen, anstatt gemeinsam mit den Klient:innen erarbeitet zu werden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><strong>Was ist \u00abScheinpartizipation\u00bb?<\/strong> <br>Scheinpartizipation entsteht, wenn Beteiligung zwar behauptet wird, in der Praxis aber auf den untersten Stufen verbleibt \u2013 also lediglich informiert oder die Meinung eingeholt wird, ohne dass Klient:innen echten Einfluss auf Entscheidungen haben.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><strong>Was k\u00f6nnen Berufsbeist\u00e4nd:innen konkret tun?<\/strong> <br>Das pers\u00f6nliche Gespr\u00e4ch steht im Mittelpunkt. Hilfreich sind ausserdem niederschwellige Kommunikationswege (z. B. WhatsApp), einfache Sprache, Transparenz durch Beispiele und eine ressourcenorientierte Gespr\u00e4chsf\u00fchrung.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><strong>Gibt es Grenzen der Partizipation?<\/strong> <br>Ja. Bei Urteilsunf\u00e4higkeit, akuter Selbst- oder Fremdgef\u00e4hrdung oder hoher Verschuldung hat der Schutzauftrag Vorrang vor der Mitbestimmung.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><strong>Was braucht es, damit Partizipation im Erwachsenenschutz besser gelingt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Autorinnen empfehlen institutionelle Ver\u00e4nderungen: tiefere Fallzahlen, weniger administrative Belastungen, verbindliche Fachkonzepte zur Partizipation sowie regelm\u00e4ssige Weiterbildung, Supervision und Intervision. Partizipation sollte nicht allein von der pers\u00f6nlichen Haltung einzelner Fachpersonen abh\u00e4ngen, sondern als Qualit\u00e4tsstandard in Organisationen verankert werden.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ohne Beziehungsarbeit keine Partizipation<u><\/u><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Abgesehen von fehlenden Fachkonzepten scheitert Beteiligung oft an strukturellen M\u00e4ngeln: \u00abPartizipation gr\u00fcndet auf der Beziehungsarbeit zwischen Beist\u00e4nd:innen und Klient:innen\u00bb, betonen die beiden Autorinnen. \u00abDoch sie braucht Zeit, und diese fehlt im hektischen Berufsalltag oft.\u00bb So seien die zeitlichen Ressourcen die gr\u00f6sste H\u00fcrde f\u00fcr echte Partizipation, denn das gemeinsame Erarbeiten von L\u00f6sungen dauere wesentlich l\u00e4nger als stellvertretendes Handeln durch die Beist\u00e4nd:innen. Die hohen Fallzahlen und administrative Belastungen f\u00fchrten dazu, dass Prozesse oft schnell und damit wenig partizipativ abgewickelt werden m\u00fcssten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die f\u00fcr die Arbeit befragten Berufsbeist\u00e4nd:innen kritisierten ausserdem, dass das Thema Partizipation in der Ausbildung zwar durchaus eine Rolle spiele, doch der Fokus dabei meist auf rechtlichen und administrativen Aspekten liege, w\u00e4hrend methodische Konzepte dazu kaum vertieft w\u00fcrden. \u00abPartizipation verlangt von den Berufsbeist\u00e4nd:innen die Bereitschaft, Macht abzugeben und Entscheidungen ihrer Klient:innen auszuhalten, auch wenn sie nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen\u00bb, erkl\u00e4ren Erni und Meierhans.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-16018d1d wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button animated backInDown\"><a class=\"wp-block-button__link has-text-align-center wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/studium\/bachelor\/soziale-arbeit\/studienrichtungen\/soziokultur\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Studium in Sozialer Arbeit: Mehr Infos hier!<\/strong><\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was Beist\u00e4nd:innen tun k\u00f6nnen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>\u00abDas wichtigste Instrument der Beist\u00e4nd:innen, Beteiligung zu erm\u00f6glichen, ist das pers\u00f6nliche Gespr\u00e4ch\u00bb, sagen die zwei Absolventinnen. Niederschwellige Kommunikation, etwa via WhatsApp, unterst\u00fctze dabei, Klient:innen schnell in Entscheidungen einzubinden. Das Erkl\u00e4ren von Zusammenh\u00e4ngen in einfacher Sprache, das Aufzeigen von Beispielen oder \u00abSchnuppertermine\u00bb, etwa in einem Wohnheim, schaffe Transparenz und eine ressourcen- und l\u00f6sungsorientierte Gespr\u00e4chsf\u00fchrung helfe, Vertrauen aufzubauen. \u00abDie Mitwirkung hat aber auch Grenzen, an denen Partizipation endet und direktives Handeln beginnt\u00bb, betonen Meierhans und Erni. So hat der Schutzauftrag etwa bei Urteilsunf\u00e4higkeit, akuter Selbst- oder Fremdgef\u00e4hrdung oder hoher Verschuldung Priorit\u00e4t vor der Mitbestimmung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was Institutionen \u00e4ndern m\u00fcssen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Auf institutioneller Ebene empfehlen die Autorinnen, durch Senkung der Fallzahlen und Reduktion administrativer Aufgaben Ressourcen zu schaffen, um den Berufsbeist\u00e4nd:innen mehr Zeit f\u00fcr die Beziehungsarbeit mit ihren Klient:innen zu erm\u00f6glichen. Um die Mitbestimmung institutionell zu verankern, brauche es verbindliche Fachkonzepte zur Partizipation sowie Supervision und Intervision, um eigene Machtpositionen kritisch zu pr\u00fcfen, und gezielte Weiterbildung in partizipativen Modellen und Empowerment. \u00abDamit Partizipation zur gelebten Realit\u00e4t wird, muss sie von einer individuellen Haltungsfrage zu einem institutionell verankerten Qualit\u00e4tsstandard werden\u00bb, betonen die beiden Sozialarbeiterinnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Bewusstsein sch\u00e4rfen und sich selbst reflektieren<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr ihre eigene Arbeit, in denen sie das Spannungsfeld zwischen Schutzauftrag und Mitbestimmung t\u00e4glich selbst erleben, haben Erni und Meierhans Impulse zur Selbstreflexion mitgenommen: \u00abWir haben uns selbst und unsere Arbeit reflektiert und festgestellt: Auch bei uns hat es in Sachen Partizipation noch Luft nach oben.\u00bb Doch nun sei ihr Bewusstsein gesch\u00e4rft. Und auch wenn der Arbeitsalltag es oft kaum zulasse: \u00abMan sollte im Rahmen der gegebenen Bedingungen nie aufh\u00f6ren, nach Wegen zu suchen, um den Klient:innen Beteiligung zu erm\u00f6glichen.\u00bb<\/p>\n\n\n<div class=\"blue-box\">\n\t<div class=\"row\">\n\t\t<div class=\"col-md-12\">\n\t\t\t<p>Die Bachelor-Arbeit von C\u00e9line Erni und Rahel Meierhans kann hier heruntergeladen werden: &#171;<strong><a href=\"https:\/\/www.soziothek.ch\/partizipation-und-beistandschaft-ein-widerspruch-in-sich-\">Partizipation und Beistandschaft: Ein Widerspruch in sich?<\/a><\/strong><\/p>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"blue-box\">\n\t<div class=\"row\">\n\t\t<div class=\"col-md-12\">\n\t\t\t<p><strong>Bachelor in Sozialer Arbeit \u2013 im Spannungsfeld verschiedener Anspr\u00fcche von Individuum und Gesellschaft<\/strong><\/p>\n<p>Diese Abschlussarbeit ist im Rahmen des Bachelors in Sozialer Arbeit entstanden. Die Hochschule Luzern bietet zwei unterschiedliche Bachelor-Studieng\u00e4nge in Sozialer Arbeit an: den Studiengang <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/studium\/bachelor\/soziale-arbeit\/aufbau-und-module\/minor-nesa\/\">Bachelor in Sozialer Arbeit mit den Vertiefungsrichtungen Sozialarbeit, Soziokultur und Sozialp\u00e4dagogik<\/a> als Profilbildung, den die HSLU als einzige Fachhochschule der Schweiz anbietet, oder den <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/studium\/bachelor\/soziale-arbeit-neue-konzepte-und-innovation\/\">Bachelor in Sozialer Arbeit neue Konzepte und Innovation<\/a> mit dem individuellen Schwerpunkt: das Studium mitgestalten und damit den Weg zur Berufsbef\u00e4higung in Sozialer Arbeit mitbestimmen.<\/p>\n<p>Weitere Informationen gibt es <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/studium\/bachelor\/?gclsrc=aw.ds&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=220083302&amp;gbraid=0AAAAAD7Cm_LA4m8n9HvOu91EZmwRson-O&amp;gclid=EAIaIQobChMI256ZnpSskwMVtpODBx2v8Q3WEAAYASABEgJ7-PD_BwE\">HIER<\/a>.<\/p>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"blue-box\">\n\t<div class=\"row\">\n\t\t<div class=\"col-md-12\">\n\t\t\t<p><a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/weiterbildung\/themen\/kindes-erwachsenen-und-opferschutz\/?sourceurl=\/kes#?filters=102,1274\"><strong>Weiterbildungen im Kindes- und Erwachsenenschutz<\/strong><\/a><\/p>\n<p>An der HSLU bieten wir f\u00fcr Mitarbeitende von KESB, Berufsbeistandschaften und Abkl\u00e4rungsdiensten verschiedene Weiterbildungen an. Je nach Funktion und Profil kann der Schwerpunkt auf rechtliche Rahmenbedingungen und\/oder methodisches Fach- und Handlungswissen gelegt werden. Die CAS-Kurse dauern 22-24 Tage, die Fachkurse 6-13 Tage, die Fachseminare 1-2 Tage. Eine \u00dcbersicht mit allen Angeboten finden Sie unter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.hslu.ch\/kes\">www.hslu.ch\/kes<\/a><\/p>\n<p><strong>F\u00fcr Kurzentschlossene: Weiterbildungen mit Anmeldeschluss im August<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/weiterbildung\/studienprogramm\/cas\/kindesschutz\/\">CAS Kindesschutz<\/a>:\u00a0<\/strong>Kompetent auf Herausforderungen im Kindesschutz reagieren<\/li>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/weiterbildung\/studienprogramm\/cas\/kindesschutz\/\">Fachkurs Abkl\u00e4rung<\/a><\/strong>: Professionelle Durchf\u00fchrung von Abkl\u00e4rungen und Abkl\u00e4rungsverfahren<\/li>\n<\/ul>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Beitrag von: Eva Sch\u00fcmperli-Keller<br>Ver\u00f6ffentlicht: 23. Juni 2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Erwachsenenschutz greift ein, wenn Personen aufgrund eines Schw\u00e4chezustandes \u2013 etwa einer psychischen St\u00f6rung oder geistigen Behinderung \u2013 ihre Angelegenheiten nicht selbst regeln k\u00f6nnen. Dabei sollen die Betroffenen im Rahmen ihrer M\u00f6glichkeiten in den Entscheidungsprozess miteinbezogen werden. Die Bachelor-Arbeit von Rahel Meierhans und C\u00e9line Erni zeigt aber: In der Praxis ist Partizipation nicht so einfach umsetzbar \u2013 auch wegen struktureller H\u00fcrden.<\/p>\n","protected":false},"author":152,"featured_media":13539,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"13557,13429,13491,13438,13416,13397","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[15,7],"tags":[96,335,340,24,25],"class_list":["post-13535","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kindes-erwachsenenschutz","category-ausbildung","tag-bachelor-in-sozialer-arbeit","tag-bachelorarbeit","tag-beistand","tag-kesb","tag-kindes-und-erwachsenenschutz"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.9 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Partizipation und Beistandschaft: kein Widerspruch, aber eine Herausforderung &#8211; Soziale Arbeit an der Hochschule Luzern<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Partizipation im Erwachsenenschutz: Wie gut werden Betroffene einbezogen? 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