{"id":13747,"date":"2026-07-08T09:59:34","date_gmt":"2026-07-08T07:59:34","guid":{"rendered":"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/?p=13747"},"modified":"2026-07-09T19:47:37","modified_gmt":"2026-07-09T17:47:37","slug":"was-rumaenien-und-die-schweiz-bei-der-suchtpraevention-verbindet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/was-rumaenien-und-die-schweiz-bei-der-suchtpraevention-verbindet\/","title":{"rendered":"Was Rum\u00e4nien und die Schweiz bei der Suchtpr\u00e4vention verbindet"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Suzanne Lischer, Sie engagieren sich in einem Projekt zur Suchtpr\u00e4vention in Rum\u00e4nien. Worum geht es dabei konkret?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Das Projekt ist Teil eines gr\u00f6sseren schweizerisch-rum\u00e4nischen Gesundheitsprogramms. Ziel ist es, die Pr\u00e4vention und Behandlung von Suchterkrankungen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 10 und 20 Jahren zu st\u00e4rken. Dabei geht es nicht nur um einzelne Angebote, sondern um den nachhaltigen Aufbau von Strukturen, Fachwissen und Zusammenarbeit. Im Rahmen dieses Projekts f\u00fchren wir ein sogenanntes \u00abTrain-the-Trainer\u00bb-Programm durch.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wie funktioniert dieses?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Aktuell unterst\u00fctzen wir in Rum\u00e4nien 24 Gesundheitsfachpersonen verschiedener Berufsgruppen bei der Erstellung eines Lehrplans, mit dem sp\u00e4ter 1000 weitere Fachkr\u00e4fte weitergebildet werden sollen. Ziel ist es, die Suchtpr\u00e4vention und Suchthilfe langfristig zu st\u00e4rken und neue Ans\u00e4tze nachhaltig in der Praxis zu verankern. Wichtig ist uns dabei, dass das Programm partizipativ funktioniert. Die Teilnehmenden sind keine passiven Empf\u00e4nger:innen von Wissen, sondern bringen ihre eigenen Erfahrungen, spezifischen Kenntnisse und Perspektiven in die Entwicklung der Inhalte ein.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sie waren k\u00fcrzlich selbst in Rum\u00e4nien. Wie haben Sie die Situation vor Ort erlebt?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Ich habe vor allem sehr gut ausgebildete und engagierte Fachpersonen kennengelernt \u2013 Psychiater:innen, Psycholog:innen, Sozialarbeitende und weitere Gesundheitsfachpersonen, die eine grosse Offenheit gegen\u00fcber neuen Ans\u00e4tzen in der Suchtpr\u00e4vention zeigen. Das hat mich beeindruckt. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass viele Einrichtungen mit begrenzten personellen und infrastrukturellen Ressourcen arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wo sehen Sie die gr\u00f6ssten Unterschiede zur Schweiz?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Gewisse Ans\u00e4tze, die in der Schweiz heute selbstverst\u00e4ndlich sind, gewinnen in Rum\u00e4nien erst langsam an Bedeutung. Die Suchtpolitik ist dort noch stark auf die drei S\u00e4ulen Repression, Pr\u00e4vention und Behandlung ausgerichtet. Schadensmindernde Angebote sind dagegen erst wenig etabliert. Gerade deshalb war das Interesse an unseren Public-Health-orientierten Konzepten sehr gross.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Welche Formen von Sucht besch\u00e4ftigen die Fachpersonen vor Ort besonders?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Im Projekt geht es nicht nur um klassische Suchterkrankungen wie Alkohol- oder Drogenabh\u00e4ngigkeit, auch Verhaltenss\u00fcchte wie Gl\u00fccksspiel oder problematische Mediennutzung spielen eine wichtige Rolle. Interessant ist, dass \u2013 \u00e4hnlich wie in der Schweiz \u2013 vor allem Alkohol, Tabak und legales Gl\u00fccksspiel besonders grosse gesundheitliche und gesellschaftliche Folgen haben. Trotzdem richtet sich die \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit h\u00e4ufig st\u00e4rker auf illegale Substanzen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Welche Themen oder Fragen standen bei den Fachpersonen vor Ort im Zentrum?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Besonders grosses Interesse gab es beim Thema Adoleszenz und beim Umgang mit Substanzkonsum in dieser Entwicklungsphase. Intensiv diskutiert wurden zudem verschiedene theoretische und konzeptionelle Ans\u00e4tze der Suchtarbeit. Sehr interessiert waren die Teilnehmenden beispielsweise am sogenannten W\u00fcrfelmodell der Schweizer Suchtpolitik.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"swiper__responsive-container \">\n\t<div class=\"swiper__responsive-wrapper\">\n\t\t<div class=\"swiper mainSwiper\">\n\t\t\t<div class=\"swiper-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-slide\">\n\t\t\t\t\t\t<figure class=\"slide-figure\">\n\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" class=\"slide-image\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2026\/06\/Bild3-Rumaenien-Blog.jpg\" alt=\"Toni Berthel, Camilla Sculco (Sucht Schweiz), Suzanne Lischer (HSLU) and Frank Zobel (Sucht Schweiz).\">\n\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"slide-caption\"><span>Toni Berthel and Camilla Sculco (Sucht Schweiz), Suzanne Lischer (HSLU), Frank Zobel (Sucht Schweiz)<\/span><\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"slide-action-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"slide-action slide-action-zoom\" data-id=\"6a50d1056dd82\">\uf188<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-slide\">\n\t\t\t\t\t\t<figure class=\"slide-figure\">\n\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" class=\"slide-image\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2026\/07\/Bild1-e1783008767814.jpg\" alt=\"\">\n\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"slide-caption\"><span>Toni Berthel (Sucht Schweiz) and Suzanne Lischer (HSLU)<\/span><\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"slide-action-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"slide-action slide-action-zoom\" data-id=\"6a50d1056dd82\">\uf188<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<div class=\"swiper-button-prev\"><\/div>\n\t\t\t<div class=\"swiper-button-next\"><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"swiper-pagination\"><\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"zoom-container\" data-id=\"6a50d1056dd82\">\n\t<div class=\"zoom-container-inner\">\n\t\t<div class=\"zoom-responsive-container\">\n\t\t\t<div class=\"zoom-wrapper\">\n\t\t\t\t<div class=\"swiper zoomSwiper\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-slide\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"slide-figure\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" class=\"slide-image\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2026\/06\/Bild3-Rumaenien-Blog.jpg\" alt=\"Toni Berthel, Camilla Sculco (Sucht Schweiz), Suzanne Lischer (HSLU) and Frank Zobel (Sucht Schweiz).\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"slide-caption\"><span>Toni Berthel and Camilla Sculco (Sucht Schweiz), Suzanne Lischer (HSLU), Frank Zobel (Sucht Schweiz)<\/span><\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"slide-action-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"slide-action zoom-action-close\">\uf189<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-slide\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<figure class=\"slide-figure\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" class=\"slide-image\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2026\/07\/Bild1-e1783008767814.jpg\" alt=\"\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<figcaption class=\"slide-caption\"><span>Toni Berthel (Sucht Schweiz) and Suzanne Lischer (HSLU)<\/span><\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"slide-action-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"slide-action zoom-action-close\">\uf189<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-button-prev\"><\/div>\n\t\t\t\t\t<div class=\"swiper-button-next\"><\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"swiper-pagination\"><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was genau versteht man unter diesem W\u00fcrfelmodell?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Das Modell hilft dabei, unterschiedliche Formen von Konsum und verschiedene Pr\u00e4ventionsans\u00e4tze differenziert zu betrachten. Es unterscheidet beispielsweise zwischen risikoarmem Konsum, problematischem Konsum und Abh\u00e4ngigkeit. Dadurch wird deutlich, dass Pr\u00e4vention je nach Situation unterschiedlich aussehen muss. So braucht es etwa andere Botschaften f\u00fcr Jugendliche, die erste Erfahrungen mit Alkohol machen, als f\u00fcr Menschen mit einer schweren Suchterkrankung. Genau diese differenzierte Sichtweise stiess bei den Fachpersonen vor Ort auf grosses Interesse.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Welche Rolle spielen soziale Faktoren vor Ort bei Suchterkrankungen?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Ein wichtiges Thema war die Frage, wie Armut, Ausgrenzung oder Diskriminierung Suchterkrankungen beeinflussen k\u00f6nnen. Menschen, die gesellschaftlich benachteiligt werden, finden oft schwieriger Zugang zu Unterst\u00fctzung und Pr\u00e4ventionsangeboten. Dar\u00fcber wurde im Kurs intensiv diskutiert \u2013 etwa mit Blick auf Roma oder LGBTQ-Personen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, Menschen nicht einfach \u00fcber einen Kamm zu scheren, sondern ihre jeweilige Lebenssituation mitzudenken.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was bedeutet das konkret f\u00fcr die Pr\u00e4ventionsarbeit?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Dass es eigentlich keine schwer erreichbaren Gruppen gibt, sondern lediglich schwer erreichbare Angebote. &nbsp;Entscheidend ist, Angebote so zu gestalten, dass jene Anspruchsgruppen erreicht werden, die man tats\u00e4chlich ansprechen will, und dass sie Zugang zu Unterst\u00fctzung finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das betrifft im \u00dcbrigen nicht nur Rum\u00e4nien. Auch in der Schweiz gibt es Menschen, die nur schwer Zugang zu Pr\u00e4ventions- und Unterst\u00fctzungsangeboten finden \u2013 etwa aufgrund von Flucht- oder Diskriminierungserfahrungen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wo sehen Sie aktuell die gr\u00f6ssten Herausforderungen f\u00fcr das Projekt?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Eine grosse Herausforderung ist sicher die politische Unsicherheit im Land. Solche langfristigen Projekte brauchen stabile Rahmenbedingungen, und diese k\u00f6nnen sich derzeit relativ schnell ver\u00e4ndern. Dazu kommt der sogenannte Brain Drain. Viele gut ausgebildete Fachpersonen verlassen Rum\u00e4nien, weil sie anderswo bessere Arbeitsbedingungen finden. F\u00fcr den nachhaltigen Aufbau von Strukturen ist das nat\u00fcrlich schwierig. Ein weiteres Thema bleibt die Stigmatisierung von Menschen mit Suchterkrankungen. Auch wenn sich bereits einiges ver\u00e4ndert, ist die gesellschaftliche Akzeptanz vielerorts noch begrenzt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wenn Sie auf die ersten Schritte des Projekts zur\u00fcckblicken: Was macht Sie zuversichtlich?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Mich stimmt vor allem die hohe Motivation der Beteiligten zuversichtlich. Die Teilnehmenden bringen viel Fachwissen mit und zeigen grosses Interesse daran, neue Perspektiven in ihre Arbeit zu integrieren. Gleichzeitig ist klar, dass nachhaltige Ver\u00e4nderungen Zeit brauchen. Entscheidend wird sein, ob es gelingt, die entwickelten Ans\u00e4tze langfristig in den bestehenden Strukturen zu verankern und gen\u00fcgend Ressourcen bereitzustellen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was haben Sie pers\u00f6nlich aus der Zusammenarbeit mit den Fachpersonen vor Ort mitgenommen?<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die Zusammenarbeit ist f\u00fcr mich sehr bereichernd. Das Projekt bringt Fachpersonen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen \u2013 von Psychiatrie \u00fcber Neurowissenschaften bis zur Sozialen Arbeit. Dieser Austausch erweitert auch das eigene Verst\u00e4ndnis von Sucht immer wieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig zeigt sich, dass viele Fragen nicht nur Rum\u00e4nien betreffen. Gerade beim Zugang zu Pr\u00e4ventions- und Unterst\u00fctzungsangeboten stehen beide L\u00e4nder vor \u00e4hnlichen Herausforderungen. Der Austausch vor Ort hat deshalb auch den Blick auf die Situation in der Schweiz nochmals gesch\u00e4rft.<\/p>\n\n\n\n<p>Text: Ismail Osman<br>Bild: Suzanne Lischer, <a href=\"https:\/\/www.suchtschweiz.ch\/\" id=\"https:\/\/www.suchtschweiz.ch\/\">Sucht Schweiz<\/a>, Getty Images<br>Ver\u00f6ffentlicht am: 8 Juli 2026, <a href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/shared-approaches-to-addiction-prevention-in-romania-and-switzerland\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/shared-approaches-to-addiction-prevention-in-romania-and-switzerland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">zur englischen Version des Textes<\/a><br><\/p>\n\n\n<div class=\"blue-box\">\n\t<div class=\"row\">\n\t\t<div class=\"col-md-12\">\n\t\t\t<p><strong>So funktioniert das Gesundheitsprogramm in Rum\u00e4nien<\/strong><\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/hochschule-luzern\/forschung\/projekte\/detail\/?pid=7049\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Projekt \u00abTrain the Trainer\u00bb<\/a> ist Teil eines gr\u00f6sseren schweizerisch-rum\u00e4nischen Gesundheitsprogramms zur Pr\u00e4vention und Behandlung von Suchterkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Verantwortlich f\u00fcr die Umsetzung vor Ort ist das rum\u00e4nische National Center for Mental Health and Fight Against Drugs (CNSLMA). Die Hochschule Luzern begleitet im Rahmen des Programms den Aufbau und die Weiterbildung von Fachpersonen im Bereich Suchtpr\u00e4vention.<\/p>\n<p>Das Programm verfolgt drei zentrale Ziele:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitswesen, Sozialarbeit und Bildung soll verbessert werden.<\/li>\n<li>Jugendliche und junge Erwachsene sollen besser \u00fcber Sucht, Pr\u00e4vention und gesundheitliche Risiken informiert werden.<\/li>\n<li>Fachpersonen und Mental-Health-Zentren in verschiedenen Regionen Rum\u00e4niens sollen langfristig gest\u00e4rkt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Begleitet werden Teile des Programms von der Stiftung <a href=\"https:\/\/www.suchtschweiz.ch\/\">Sucht Schweiz<\/a>. Ziel ist es, Pr\u00e4ventions-, Beratungs- und Behandlungsangebote langfristig auszubauen und besser zug\u00e4nglich zu machen. Mehr Informationen zum Programm \u00abHealth services programme \u2013 increasing the capacities for prevention and treatment of addiction of children and adolescents in Romania\u00bb finden Sie <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/hochschule-luzern\/forschung\/projekte\/detail\/?pid=7049\">hier<\/a>. Das Programm wird von der Direktion f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) im Rahmen des <a href=\"https:\/\/www.eda.admin.ch\/countries\/romania\/en\/home\/schweizer-beitrag\/second-swiss-contribution\/projekte.html\">zweiten Schweizer Beitrags an ausgew\u00e4hlte EU-Mitgliedstaaten<\/a> kofinanziert.<\/p>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-genesis-blocks-gb-profile-box square gb-has-avatar gb-font-size-18 gb-block-profile gb-profile-columns\" style=\"background-color:#f2f2f2;color:#32373c\"><div class=\"gb-profile-column gb-profile-avatar-wrap\"><div class=\"gb-profile-image-wrap\"><figure class=\"gb-profile-image-square\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"174\" height=\"183\" class=\"gb-profile-avatar wp-image-8438\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2024\/01\/Suzanne-Lischer.jpg\" alt=\"Suzanne Lischer\" \/><\/figure><\/div><\/div><div class=\"gb-profile-column gb-profile-content-wrap\"><h2 class=\"gb-profile-name\" style=\"color:#32373c\">Prof. Dr. Suzanne Lischer<\/h2><p class=\"gb-profile-title\" style=\"color:#32373c\"><a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/hochschule-luzern\/ueber-uns\/personensuche\/profile\/?pid=763\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Suzanne Lischer<\/a>&nbsp;ist seit 2011 Dozentin und Projektleiterin der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/ueber-uns\/institute\/sozialmanagement-sozialpolitik-und-praevention\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hochschule Luzern \u2013 Soziale Arbeit.<\/a>&nbsp;Sie ist diplomierte Sozialarbeiterin, hat einen Doktortitel in Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Freien Universit\u00e4t Berlin sowie einen Master of Public Health der Universit\u00e4ten Basel, Bern und Z\u00fcrich. Ihre beruflichen Schwerpunkte umfassen Pr\u00e4vention und Gesundheitsf\u00f6rderung im Kontext der Sozialen Arbeit.<\/p><div class=\"gb-profile-text\"><\/div><ul class=\"gb-social-links\"><\/ul><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen eines internationalen Projekts begleitet die Hochschule Luzern Fachpersonen in Rum\u00e4nien dabei, Kompetenzen im Pr\u00e4ventionsbereich aufzubauen. HSLU-Professorin Suzanne Lischer spricht \u00fcber soziale Ausgrenzung, Public Health und die Herausforderung, Pr\u00e4ventionsangebote f\u00fcr m\u00f6glichst viele Menschen zug\u00e4nglich zu machen.<\/p>\n","protected":false},"author":139,"featured_media":13844,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"8472,614,5047,9381,1919,1427","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[17,9],"tags":[410,409],"class_list":["post-13747","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-praevention-gesundheit","category-forschung","tag-public-health","tag-suchtpraevention"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Was Rum\u00e4nien und die Schweiz bei der Suchtpr\u00e4vention verbindet &#8211; Soziale Arbeit an der Hochschule Luzern<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"m Rahmen eines internationalen Projekts begleitet die Hochschule Luzern Fachpersonen in Rum\u00e4nien dabei, Kompetenzen im Pr\u00e4ventionsbereich aufzubauen. 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