{"id":14023,"date":"2026-07-22T17:53:16","date_gmt":"2026-07-22T15:53:16","guid":{"rendered":"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/?p=14023"},"modified":"2026-07-22T17:53:17","modified_gmt":"2026-07-22T15:53:17","slug":"gelassen-bleiben-bei-starken-gefuehlen-ein-neues-bilderbuch-fuer-erwachsene-mit-beeintraechtigungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/gelassen-bleiben-bei-starken-gefuehlen-ein-neues-bilderbuch-fuer-erwachsene-mit-beeintraechtigungen\/","title":{"rendered":"Gelassen bleiben bei starken Gef\u00fchlen: ein neues Bilderbuch f\u00fcr Erwachsene mit Beeintr\u00e4chtigungen"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Soeben ist die neue Publikation <strong>\u00abKim und Leo: Gelassen bleiben bei starken Gef\u00fchlen\u00bb <\/strong>erschienen. Was war die Motivation hinter dem Buch und warum wurde es ein Bilderbuch?<\/h4>\n\n\n\n<p>Stefania Calabrese: Aus meiner Erfahrung als Sozialp\u00e4dagogin, aber auch als Mutter, weiss ich, dass es viele sch\u00f6ne Kinderb\u00fccher gibt, die die Themen Gef\u00fchle und Gef\u00fchlsregulierung aufgreifen. F\u00fcr Erwachsene mit einer kognitiven Beeintr\u00e4chtigung fehlt es jedoch an solchen Angeboten. Somit war mir klar: Es braucht ein erwachsenengerechtes Bilderbuch, in dem sich die Menschen wiedererkennen und das sie dabei unterst\u00fctzt, ihre Emotionsregulation zu st\u00e4rken. Als ich <a href=\"https:\/\/www.nicoleblattmann.ch\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.nicoleblattmann.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Nicole<\/a> kennenlernte und mir bewusst wurde, dass sie nicht nur Sozialp\u00e4dagogin ist, sondern auch K\u00fcnstlerin, habe ich sie sofort auf diese Idee angesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicole Blattmann: Da geeignete Materialien fehlen, wird im Erwachsenenbereich tats\u00e4chlich viel mit Kinderb\u00fcchern gearbeitet. Aber diese passen nicht, weil sie die Lebenswelt von Erwachsenen nicht widerspiegeln. Zum Beispiel haben die Abbildungen, seien es Kinder oder Fantasiewesen, nichts mit ihrer Realit\u00e4t zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Stefania: Dazu besteht dabei die Gefahr der Infantilisierung, denn schliesslich sind es ja erwachsene Menschen und keine Kinder. Das Buch hat daher auch einen Bildungscharakter. Denn in der Sozialp\u00e4dagogik geht es nicht nur ums Betreuen und Begleiten, sondern auch um Empowerment und Bildung. Das ist ein zentraler Auftrag an uns Fachpersonen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Was hat Sie zu den Hauptfiguren Kim und Leo inspiriert? &nbsp;&nbsp;<\/h4>\n\n\n\n<p>Nicole: Wenn man l\u00e4nger als Sozialp\u00e4dagogin arbeitet, lassen sich schon gewisse wiederkehrende Verhaltensweisen oder Charakterz\u00fcge beobachten. Obwohl die Figuren fiktiv sind, konnte ich Gestiken und mimische Ausdr\u00fccke aus meinem Berufsalltag einfliessen lassen. Gestalterisch war dies sehr anspruchsvoll, aber im Sinne der Zielgruppe zentral. Denn sie sollen sich, wie gesagt, mit Kim und Leo und ihrer Umgebung identifizieren k\u00f6nnen. Daher haben wir bewusst typischen Szenarien in der Werkstatt oder in der Wohngruppe gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">An wen richtet sich das Buch und wie kann es eingesetzt werden?<\/h4>\n\n\n\n<p>Stefania: Das Buch richtet sich in erster Linie an Erwachsene mit kognitiven Beeintr\u00e4chtigungen, deren sozio-emotionale Entwicklung etwa einem emotionalen Entwicklungsalter ab 1,5 Jahren entspricht (SEED-Phase 3 und h\u00f6her). Die Geschichten und Bilder bieten einen niederschwelligen Zugang, um \u00fcber Gef\u00fchle, belastende Situationen und sozial vertr\u00e4gliche Bew\u00e4ltigungsstrategien ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Erg\u00e4nzend enth\u00e4lt das Buch eine Handreichung mit praktischen Hinweisen zur Anwendung sowie Hintergrundinformationen zur Entwicklung von Selbstregulationsf\u00e4higkeiten<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Was ist unter einer SEED-Einsch\u00e4tzung zu verstehen?<\/h4>\n\n\n\n<p>Stefania: Das Modell der emotionalen Entwicklung erm\u00f6glicht es, den emotionalen Entwicklungsstand eines Menschen einzusch\u00e4tzen. Bei Menschen mit kognitiven Beeintr\u00e4chtigungen entspricht dieser h\u00e4ufig weder ihrem Lebensalter noch ihrem kognitiven Entwicklungsniveau. Die F\u00e4higkeit zur Selbstregulation muss man immer in Abh\u00e4ngigkeit davon sehen. Die SEED-Phase 3 entspr\u00e4che z. B. dem Referenzalter eines eineinhalb- bis dreij\u00e4hrigen Kindes. Wobei man mit diesen Vergleichen aufpassen muss, da es sich letztlich eben nicht um Kinder, sondern um Erwachsene handelt. Dennoch hilft es. Denn genauso wenig, wie ich einem einj\u00e4hrigen Kind sagen w\u00fcrde \u00abJetzt reiss dich mal zusammen\u00bb, kann ich das von einem erwachsenen Menschen erwarten, wenn sein emotionales Entwicklungsalter diesem Stand entspricht.<\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>Mehr \u00fcber SEED erfahren<\/summary>\n<p>Die Skala der Emotionalen Entwicklung \u2013 Diagnostik (SEED) hilft, die Betreuung von Menschen mit intellektueller Entwicklungsst\u00f6rung auf die basalen emotionalen Bed\u00fcrfnisse der Klient:innen abzustimmen, sodass diese mehr im Einklang mit sich selbst und ihrer Umwelt leben k\u00f6nnen. Denn es h\u00e4ngt vom emotionalen Entwicklungsniveau ab, ob und wie sich ein Mensch in Hinsicht auf Frustration und Aggressionen regulieren kann und wie intensiv er im Alltag auf Betreuungspersonen angewiesen ist, um sich sicher zu f\u00fchlen. Aus diesem Grund ist es f\u00fcr eine optimale F\u00f6rderung unerl\u00e4sslich, neben dem kognitiven auch den emotionalen Entwicklungsstand zu kennen. (Quellen Testzentrale.ch und Hfh.ch)<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p>Nicole: Ja, die Entwicklungsphase einer Person zu reflektieren, ist sehr wichtig, um ihnen gerecht zu werden. Denn es geht nicht um unsere Bed\u00fcrfnisse, sondern um ihre.<\/p>\n\n\n\n<p>Stefania: Ja, sonst \u00fcberfordert man sie. Und \u00dcberforderung ist ein guter N\u00e4hrboden f\u00fcr die Entwicklung von Verhaltensauff\u00e4lligkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicole: Wir sind gewissermassen Regulations\u00fcbersetzer:innen. Damit sich die Menschen im Alltag zurechtfinden, ist es entscheidend, die Kommunikation und Sprache anzupassen und zu \u00fcbersetzen. Unser Ziel muss sein, eine f\u00fcr sie stimmige Welt zu kreieren. Entsprechend wichtig sind daher auch Erfolgserlebnisse. Wenn etwas gut gelingt, sollte das unbedingt gelobt und gefeiert werden. Lob ist zentral in der Begleitung \u2013 und wird im hektischen Alltag doch manchmal vergessen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Herausforderndes Verhalten wurde fr\u00fcher als Problemverhalten taxiert. Was steckt aber eigentlich dahinter?<\/h4>\n\n\n\n<p>Stefania: Es gibt verschiedene Deutungen. An der HSLU fokussieren wir uns auf die systemische Perspektive. Diese geht davon aus, dass sich herausforderndes Verhalten aus einer ung\u00fcnstigen Wechselbeziehung zwischen Mensch und Umwelt ergibt. Es gibt immer gute Gr\u00fcnde, weshalb jemand in einer Stresssituation w\u00fctend oder \u00e4ngstlich reagiert oder auch etwas umwirft. Oft hat es mit der Regulationsf\u00e4higkeit zu tun, aber unter Umst\u00e4nden auch damit, dass manche in ihrem Leben leider bereits viel Ablehnung und Kritik erfahren haben. Deshalb liegt es auch in der Verantwortung der kompetenteren oder geschulten Person, einen professionellen, entwicklungsf\u00f6rderlichen Blick zu wahren und zu \u00fcberlegen, wie man sie am besten unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist allerdings ehrlicherweise auch manchmal leichter gesagt als getan, wenn im Alltag der Zeitdruck steigt \u2013 etwa, wenn das Taxi wartet, jemand aber partout nicht einsteigen will. Davon kannst du, Nicole, sicher ein Lied singen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicole: Ja, gerade diese \u00dcbergangssituationen sind ein zentrales Thema in unserem Alltag. Deshalb greifen wir sie auch im Buch auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Herausfordernde Verhaltensweisen, etwa Verweigerungsreaktionen, werden h\u00e4ufig von aussen stigmatisiert. Wer die Menschen jedoch n\u00e4her kennt, merkt schnell, dass viele ihre eigenen Emotionen gar nicht erkennen oder benennen k\u00f6nnen. Wie soll man etwas regulieren, wenn einem die Worte daf\u00fcr fehlen? Umso wichtiger ist es, Beziehungen und Vertrauen aufzubauen. Das ist auch insgesamt der entscheidende Schl\u00fcssel f\u00fcr eine gelingende Begleitung.<\/p>\n\n\n\n<p>Stefania: Die wirksamste Form der Deeskalation ist \u00fcbrigens die eigene Selbstregulation. Gelingt es mir, in einer herausfordernden Situation selbst ruhig und gelassen zu reagieren, \u00fcbertr\u00e4gt sich dies h\u00e4ufig auch aufs Gegen\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicole:<strong> <\/strong>Das ist enorm wichtig, ja. Das weiss man auch von der Polizei und von Rettungskr\u00e4ften. Sie z\u00e4hlen vor einem Einsatz oft innerlich auf zehn.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Nicole, hilft Ihnen Ihr k\u00fcnstlerischer Background in der p\u00e4dagogischen Arbeit?<\/h4>\n\n\n\n<p>Nicole:<strong> <\/strong>Die k\u00fcnstlerische T\u00e4tigkeit ist mehr mein Ausgleich zur Arbeit. Sie tr\u00e4gt aber auch dazu bei, alltagskreativ zu sein und spontan zu reagieren. Wenn jemand z. B. keine Lust hat aufs Atelier, nehme ich auch mal einen Stift und sage: \u00abWer diesem Zauberstab folgen mag, bekommt eine Belohnung.\u00bb Das kann solche \u00dcberg\u00e4nge erleichtern. Dieses Kreative und Abwechslungsreiche sch\u00e4tze ich sehr an der P\u00e4dagogik, genauso wie das Teamwork. Gute Teams sind das A und O in unserer Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zum Schluss: Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse oder Modelle liegen dem Buch zugrunde?<\/h4>\n\n\n\n<p>Stefania: Neben dem SEED-Modell wohl eine der zentralen entwicklungspsychologische Erkenntnisse: Kein Mensch \u2013 ob mit oder ohne kognitive Beeintr\u00e4chtigung \u2013 kommt mit der F\u00e4higkeit zur Selbstregulation auf die Welt. Sie entwickelt sich im Laufe des Lebens, idealerweise mit der Unterst\u00fctzung von Bezugspersonen und in einem anregenden Umfeld. Denn Entwicklung findet immer in Wechselwirkung mit der Umwelt statt.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau deshalb braucht es auch im Behindertenbereich ein entwicklungsf\u00f6rderliches Milieu. Um den \u00abDauerbrenner\u00bb Herausforderndes Verhalten in Institutionen gut begleiten zu k\u00f6nnen, sind geeignete Werkzeuge, Strategien und Inspirationen wichtig. Genauso ist das Buch zu verstehen: als sch\u00f6n illustriertes Tool, das Freude bereiten und die Lust am Thema wecken soll.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-genesis-blocks-gb-profile-box square gb-has-avatar gb-font-size-18 gb-block-profile gb-profile-columns\" style=\"background-color:#f2f2f2;color:#32373c\"><div class=\"gb-profile-column gb-profile-avatar-wrap\"><div class=\"gb-profile-image-wrap\"><figure class=\"gb-profile-image-square\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"174\" height=\"183\" class=\"gb-profile-avatar wp-image-14074\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2026\/07\/Download-1.jpg\" alt=\"Stefania Calabrese\" \/><\/figure><\/div><\/div><div class=\"gb-profile-column gb-profile-content-wrap\"><h2 class=\"gb-profile-name\" style=\"color:#32373c\">Prof. Dr. Stefania Calabrese<\/h2><p class=\"gb-profile-title\" style=\"color:#32373c\"><a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/hochschule-luzern\/ueber-uns\/personensuche\/profile\/?pid=3159\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/hochschule-luzern\/ueber-uns\/personensuche\/profile\/?pid=3159\">Stefania Calabrese<\/a> ist Professorin f\u00fcr Sozialp\u00e4dagogik im Kontext von intellektueller Beeintr\u00e4chtigung an der Hochschule Luzern \u2013 Soziale Arbeit und leitet <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/ueber-uns\/institute\/sozialpaedagogik-und-sozialpolitik\/behinderung-und-lebensqualitaet\/\">das Kompetenzzentrum Behinderung und Lebensqualit\u00e4t<\/a>. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen im Verstehen und im professionellen Umgang mit herausforderndem Verhalten von Menschen mit Unterst\u00fctzungsbedarf.<\/p><div class=\"gb-profile-text\"><\/div><ul class=\"gb-social-links\"><\/ul><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-genesis-blocks-gb-profile-box square gb-has-avatar gb-font-size-18 gb-block-profile gb-profile-columns\" style=\"background-color:#f2f2f2;color:#32373c\"><div class=\"gb-profile-column gb-profile-avatar-wrap\"><div class=\"gb-profile-image-wrap\"><figure class=\"gb-profile-image-square\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"686\" height=\"722\" class=\"gb-profile-avatar wp-image-14044\" src=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2026\/07\/Nicole-Blattmann.jpg\" alt=\"Nicole Blattmann\" srcset=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2026\/07\/Nicole-Blattmann.jpg 686w, https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2026\/07\/Nicole-Blattmann-285x300.jpg 285w, https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2026\/07\/Nicole-Blattmann-663x698.jpg 663w, https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/wp-content\/uploads\/sites\/23\/2026\/07\/Nicole-Blattmann-600x631.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 686px) 100vw, 686px\" \/><\/figure><\/div><\/div><div class=\"gb-profile-column gb-profile-content-wrap\"><h2 class=\"gb-profile-name\" style=\"color:#32373c\">Nicole Blattmann<\/h2><p class=\"gb-profile-title\" style=\"color:#32373c\"><a href=\"https:\/\/www.nicoleblattmann.ch\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.nicoleblattmann.ch\/\">Nicole Blattmann<\/a> ist K\u00fcnstlerin und Sozialp\u00e4dagogin. In ihrer k\u00fcnstlerischen Arbeit setzt sie sich intensiv mit dem Menschen auseinander \u2013 insbesondere mit Erfahrungen von Flucht, Identit\u00e4t und Verletzlichkeit. Im Zentrum stehen dabei pers\u00f6nliche Geschichten und emotionale Ausdrucksformen. Parallel dazu ist sie in Ausbildung zur Aggressionstrainerin nach NAGS und besch\u00e4ftigt sich in ihrer sozialp\u00e4dagogischen Praxis mit dem professionellen Umgang mit herausforderndem Verhalten.<\/p><div class=\"gb-profile-text\"><\/div><ul class=\"gb-social-links\"><\/ul><\/div><\/div>\n\n\n<div class=\"blue-box\">\n\t<div class=\"row\">\n\t\t<div class=\"col-md-12\">\n\t\t\t<p><strong>\u00dcber das Buch<\/strong><\/p>\n<p>Menschen mit Unterst\u00fctzungsbedarf erleben Gef\u00fchle oft sehr intensiv. In belastenden Situationen kann es schwer sein, diese Gef\u00fchle zu verstehen und damit umzugehen. Dann reagieren Menschen manchmal auf eine Weise, die f\u00fcr sie selbst oder andere schwierig ist. Das Buch <a href=\"https:\/\/www.lebenshilfe.de\/shop\/artikel\/gelassen-bleiben.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00abKim und Leo: Gelassen bleiben bei starken Gef\u00fchlen<\/a>\u00bb zeigt anhand alltagsnaher Geschichten und einfacher Strategien, wie man zur Ruhe kommt und passende L\u00f6sungen findet. Das Buch richtet sich an erwachsenen Menschen mit Unterst\u00fctzungsbedarf und ist im <a href=\"https:\/\/www.lebenshilfe.de\/shop\/artikel\/gelassen-bleiben\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verlag der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.<\/a> erschienen.<\/p>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"blue-box\">\n\t<div class=\"row\">\n\t\t<div class=\"col-md-12\">\n\t\t\t<p><strong>M\u00f6chten Sie mehr erfahren?<\/strong><\/p>\n<p>Eine Gelegenheit dazu besteht am <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/agenda\/veranstaltungen\/2026\/09\/10\/2026-09-seed-symposium\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">10. September 2026 im Rahmen des SEED-Symposiums<\/a> an der HSLU. Stefania Calabrese und Nicole Blattmann leiten dort einen Workshop zum Thema \u00abSEED und Sozialkompetenztrainings f\u00fcr Klient:innen\u00bb und stellen ihr neues Bilderbuch vor. <a href=\"https:\/\/www.hslu.ch\/de-ch\/soziale-arbeit\/agenda\/veranstaltungen\/2026\/09\/10\/2026-09-seed-symposium\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier mehr erfahren.<\/a><\/p>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Menschen mit Unterst\u00fctzungsbedarf erleben Gef\u00fchle oft intensiv, verf\u00fcgen jedoch nicht immer \u00fcber ausreichende Strategien zur Selbstregulation. Das neue Bilderbuch \u00abKim und Leo: Gelassen bleiben bei starken Gef\u00fchlen\u00bb von Stefania Calabrese und Nicole Blattmann unterst\u00fctzt Erwachsene mit kognitiven Beeintr\u00e4chtigungen dabei, diese F\u00e4higkeiten zu st\u00e4rken. 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Das Bilderbuch \u00abKim und Leo: Gelassen bleiben bei starken Gef\u00fchlen\u00bb unterst\u00fctzt Erwachsene mit kognitiven Beeintr\u00e4chtigungen alltagsnah dabei, diese F\u00e4higkeiten zu st\u00e4rken. Im Interview wird erkl\u00e4rt, weshalb herausforderndes Verhalten oft gute Gr\u00fcnde hat und dass Selbstregulation eine F\u00e4higkeit ist, die jeder Mensch erst im Laufe des Lebens entwickelt.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/hub.hslu.ch\/soziale-arbeit\/gelassen-bleiben-bei-starken-gefuehlen-ein-neues-bilderbuch-fuer-erwachsene-mit-beeintraechtigungen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Gelassen bleiben bei starken Gef\u00fchlen: ein neues Bilderbuch f\u00fcr Erwachsene mit Beeintr\u00e4chtigungen &#8211; Soziale Arbeit an der Hochschule Luzern\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Menschen mit Unterst\u00fctzungsbedarf erleben Gef\u00fchle h\u00e4ufig besonders intensiv und verf\u00fcgen nicht immer \u00fcber ausreichende Strategien, um diese zu regulieren. 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