Baukultur und Bauen im Bestand,
Die Anforderungen an Bauprojekte verändern sich rasant – und mit ihnen die Kompetenzen, die Projektleitende benötigen. Mit der Übergabe der Programmleitung von Bret Kraus an Andrea Lancaster beginnt für das CAS Projektmanagement Bau der Hochschule Luzern ein neues Kapitel: Bewährtes bleibt, neue Themen und aktuelle Entwicklungen aus der Baupraxis fliessen gezielt in die Weiterbildung ein.
Zehn Jahre lang hat Bret Kraus das CAS Projektmanagement Bau geprägt. Besonders in Erinnerung bleiben ihm die Menschen, die die Weiterbildung ausmachen: die Teilnehmenden, ihre Projekte und der Austausch untereinander.
«Bei jedem Kursstart traf ich auf ein Klassenzimmer voller interessierter Fachpersonen. Alle bringen ihre eigenen Projekte und ihre Berufserfahrung mit. Daraus entstehen spannende Diskussionen und wertvolle Erkenntnisse.»
Auch die starke Verankerung des CAS in der Branche ist für ihn ein wichtiger Erfolgsfaktor. Der hohe Anspruch an Qualität und die Praxisnähe werde von den Teilnehmenden und ihren Arbeitgebern geschätzt. An die neue Programmleiterin hat er deshalb einen klaren Wunsch:
«Die Qualität des Unterrichts und der Dozierenden muss weiterhin im Zentrum stehen. Unsere Dozierenden sind Profis in ihrem Fachgebiet. Sie kennen ihre Themen nicht nur aus der Theorie, sondern leben sie in der Praxis – und genau das spüren die Teilnehmenden.»
Bauprojekte werden immer komplexer. Unterschiedliche Interessen müssen koordiniert, interdisziplinäre Teams geführt und Entscheidungen in einem dynamischen Umfeld getroffen werden. Projektmanagement bedeutet deshalb heute weit mehr als Termin- und Kostenkontrolle. Erfolgreiche Projektleitende verbinden Menschen, schaffen Klarheit in komplexen Situationen und sorgen dafür, dass aus unterschiedlichen Anforderungen tragfähige Lösungen entstehen.
Genau hier setzt das CAS Projektmanagement Bau an. Die Weiterbildung vermittelt Kompetenzen, die für die erfolgreiche Führung von Bauprojekten entscheidend sind: von Methoden und Prozessen des Projektmanagements über Kommunikation und Organisation bis hin zu Zusammenarbeit und Führung. Der zentrale Nutzen für die Teilnehmenden: Das Gelernte lässt sich unmittelbar in die eigene Praxis übertragen.
Mit Andrea Lancaster übernimmt eine erfahrene Fachperson die Programmleitung. Als Architektin, Projektleiterin und Absolventin des MAS Baumanagement kennt sie die Baupraxis aus unterschiedlichen Perspektiven – von der Planung über die Projektleitung bis zur Gesamtkoordination komplexer Bauvorhaben. Ihr Ziel ist es, die Stärken des CAS zu bewahren und gleichzeitig aktuelle Entwicklungen der Branche gezielt aufzunehmen.
«Der Praxisbezug ist eine der grossen Stärken des CAS. Diesen möchte ich konsequent weiterführen. Gleichzeitig verändert sich die Baubranche laufend. Deshalb ist es wichtig, dass wir am Puls der Zeit bleiben und neue Impulse setzen.»
Dazu gehören Themen wie Digitalisierung, künstliche Intelligenz, moderne Projektorganisation und neue Formen der Zusammenarbeit. Entscheidend ist dabei nicht die Technologie selbst, sondern ihr konkreter Nutzen für die tägliche Projektarbeit.
Ein wesentliches Merkmal des CAS ist die konsequente Ausrichtung auf die Praxis. Die Teilnehmenden arbeiten mit realen Fragestellungen aus ihrem beruflichen Umfeld, diskutieren konkrete Fallbeispiele und profitieren vom Erfahrungsaustausch mit Fachpersonen aus unterschiedlichen Bereichen. Auch die Abschlussarbeit orientiert sich an einer aktuellen Herausforderung aus der eigenen Berufspraxis. Ziel ist es, das erworbene Wissen direkt anzuwenden und Lösungen zu entwickeln, die einen Mehrwert für die Teilnehmenden und ihre Unternehmen schaffen.
Der interdisziplinäre Austausch gehört zu den besonderen Stärken des CAS. Architektinnen und Architekten, Bauingenieurinnen und Bauingenieure, Bauleitende, Projektleitende und Fachplanende bringen unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven zusammen. Gerade diese Vielfalt schafft neue Blickwinkel und ermöglicht Lösungsansätze, die über das eigene Fachgebiet hinausgehen.
«Viele wertvolle Erkenntnisse entstehen nicht nur im Unterricht, sondern im Austausch zwischen den Teilnehmenden. Dieses Netzwerk macht den CAS besonders.»
Wer seine Führungsrolle weiterentwickeln und sich umfassender im Baumanagement qualifizieren möchte, kann die Weiterbildung zum MAS Baumanagement ausbauen. Der MAS erweitert den Blickwinkel um Themen wie Leadership, Strategie, Unternehmensführung und Transformation und bereitet auf weiterführende Führungsaufgaben vor.
Andrea Lancaster kennt die Hochschule Luzern nicht nur aus Sicht der Programmleitung, sondern auch als MAS-Absolventin.
«Ich weiss aus eigener Erfahrung, welche Inhalte im Berufsalltag wirklich weiterhelfen. Dieses Verständnis hilft mir, die Bedürfnisse der Teilnehmenden zu verstehen und die Weiterbildung gezielt weiterzuentwickeln.»
Die Bauwirtschaft steht vor grossen Veränderungen. Genau deshalb braucht es Projektleitende, die nicht nur über Fachwissen verfügen, sondern Verantwortung übernehmen, Menschen verbinden und Veränderungen aktiv gestalten.
Mit der neuen Programmleitung bleibt das CAS Projektmanagement Bau seinen Stärken treu: erfahrene Dozierende, hoher Praxisbezug und ein starkes Netzwerk innerhalb der Branche. Gleichzeitig werden neue Entwicklungen aufgenommen, damit die Weiterbildung auch künftig die Kompetenzen vermittelt, die für erfolgreiche Bauprojekte entscheidend sind.
Denn gute Bauprojekte entstehen dort, wo Menschen mit Wissen, Weitblick und Zusammenarbeit gemeinsam Lösungen entwickeln.
Hier gibt’s mehr Infos zum CAS:
CAS Projektmanagement Bau
Start: 30. November 2026

Programmleitung CAS Projektmanagement Bau
Kommentare
0 Kommentare
Danke für Ihren Kommentar, wir prüfen dies gerne.