Ein unvergessliches Semester in der Schweiz – Martins und Alejandros Austausch an der HSLU
Als Martin aus Chile und Alejandro aus Spanien Anfang September in Luzern ankamen, begann für beide ein neues Kapitel – und schon in den ersten Tagen stellte sich heraus, dass sie unglaublich viel gemeinsam hatten.
Beide studieren Business Engineering, beide sprechen Spanisch als Muttersprache, und durch einen glücklichen Zufall wohnten sie sogar im gleichen Wohnblock. Diese Kombination erleichterte ihnen nicht nur den Einstieg in die Schweiz, sondern legte auch den Grundstein für eine enge Freundschaft während des ganzen Semesters.
Von Beginn an konnten sie sich gegenseitig unterstützen, zusammen die ersten Wege zur Hochschule finden, organisatorische Dinge klären und ihre neuen Eindrücke teilen. Durch die gemeinsame Sprache fühlten sie sich schnell wohl und hatten das Gefühl, «nicht alleine in einem fremden Land» zu sein. Bereits in den ersten Tagen erkundeten sie Luzern, machten Spaziergänge entlang des Vierwaldstättersees und gewöhnten sich Schritt für Schritt an ihren neuen Alltag im Studium und in der Stadt.
Die schönsten Erlebnisse in der Schweiz
Ein zentraler Teil ihres Aufenthalts wurde das Erkunden der Schweizer Natur. Schon im September und Oktober machten die beiden zahlreiche Wanderungen, die schnell zu ihren Lieblingsaktivitäten wurden. Dazu gehörten:
- die Wanderung auf den Pilatus
- der Besuch der Triftbrücke
- und vor allem der Oeschinensee


Der Oeschinensee war für beide das absolute Highlight. Alejandro bezeichnete ihn als den schönsten Ort, den er je gesehen hat, und auch Martin erzählte, dass dies sein eindrucksvollstes Erlebnis in der Schweiz war. Die Kombination aus türkisblauem Wasser, Bergen und den herausfordernden Wanderwegen machte diesen Ausflug zu einem besonderen Moment ihres Semesters.
Studieren an der HSLU – neu, praktisch und herausfordernd
Im Studium machten Martin und Alejandro spannende Beobachtungen. Beide besuchen an ihren Heimathochschulen sehr theoretisch geprägte Studiengänge. An der HSLU hingegen erlebten sie eine neue Form des Lernens:
- kleine Klassen, die ein persönlicheres Lernen ermöglichen
- praxisorientierte Unterrichtsmethoden
- und besonders der Einsatz von TOPSIM, einer Unternehmenssimulation
Sie beschrieben die Unterrichtsform als dynamisch, interaktiv und äusserst motivierend. Entscheidungen, die sie im Rahmen der TOPSIM-Simulation treffen mussten, hatten direkte Auswirkungen – ein Lernprozess, der für beide völlig neu und sehr bereichernd war. Beide empfanden dieses System als effektiver, da sie durch aktives Entscheiden und Ausprobieren mehr lernten als durch reine Theorie.
Kulturelle Unterschiede und Eindrücke des Alltags
Neben dem Studium sammelten Martin und Alejandro zahlreiche kulturelle Eindrücke. Besonders positiv fiel ihnen auf:
- wie freundlich und hilfsbereit die Menschen in Luzern sind
- die Sicherheit im Alltag
- die Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs
- und die starke internationale Gemeinschaft an der HSLU


Sie lernten Studierende aus vielen verschiedenen Ländern kennen, was ihren Austausch noch vielfältiger machte. Gleichzeitig gewöhnten sie sich an typisch schweizerische Gewohnheiten und schätzten die Mischung aus Präzision, Ruhe und Naturverbundenheit.
Rückblick und Fazit
Für Martin und Alejandro war der Austausch an der HSLU ein Semester voller neuer Erfahrungen. Die Natur der Schweiz, die Praxisorientierung im Studium und die vielen internationalen Begegnungen machten ihren Aufenthalt einzigartig. Beide betonten, wie viel sie in dieser Zeit gelernt haben – sowohl fachlich als auch persönlich.
Auch für mich war es eine bereichernde Erfahrung, sie während ihres Semesters begleiten zu dürfen. Ihre Offenheit, ihre Motivation und das Interesse an der Schweizer Kultur machten das Buddy-Modul zu einem spannenden Austausch für uns alle.
Fotos: Ronja M.