Raumfahrtforschung
made at HSLU
An der Hochschule Luzern – Technik & Architektur arbeiten Ingenieure, Biologinnen und andere Forschende im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Von ihrem Wissen profitieren auch Studierende.
Im Bachelor Maschinentechnik an der HSLU Technik & Architektur lernen Studierende in der Vertiefung Aerospace, wie innovative Technologien für die Luft- und Raumfahrtforschung entwickelt werden.
Betonmischer fürs All entwickeln
Hardware, die von Expertinnen und Experten der HSLU entwickelt wurde, kam sogar schon auf der Internationalen Raumstation (ISS) zu Anwendung. So hat der deutsche Astronaut Matthias Maurer im All Beton gemischt – mit einem kleinen Mischapparat, der von der HSLU stammt. 64 Solcher Mini-Betonmischer flogen ins All und zurück. Die Erkenntnisse können helfen, neue Anwendungen zu finden, die weniger Zement enthalten.

Motivierte Teamarbeit
Die Entwicklung von Technologie und Komponenten, welche in der Schwerelosigkeit funktionieren müssen, ist etwas ganz Spezielles. Solche Projekte sind ausserdem sehr interdisziplinär. Expertinnen und Experten qus unterschiedlichen Disziplinen müssen eine gemeinsame Sprache finden, um ein gutes Produkt zu entwickeln. «Die Motivation im Projektteam ist dafür immer besonders gross», sagt Dr. Simon Wüest.

Ingenieursstudium als Grundlage
Dr. Simon Wüst, Forscher und Dozent der HSLU, war selbst schon in der Schwerelosigkeit. Auf Parabelflügen der Europäischen Weltraumorganisation ESA machte er biologische Experimente mit Zellen. Auch jetzt arbeitet er wieder an neuen Versuchen im All. In den sehr angewandten Projekten sind auch immer wieder Studierende der HSLU Technik & Architektur beteiligt. «Wer Weltraumforschung machen möchte, braucht als Grundlage eine gute naturwissenschaftliche Ausbildung», sagt Dr. Simon Wüest. Zum Beispiel mit dem Bachelor Maschinentechnik an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur.