Von Mexiko in die Schweiz: Rebecas unvergessliches Austauschsemester
Rebeca kommt aus Mexiko, studiert Architektur und verbringt ihr letztes Semester als Austauschstudentin an unserer Hochschule. Als ihre Buddy-Studentin begleitete und unterstützte die Medizintechnik-Studentin Lisa sie während dieser Zeit. Gemeinsam entdeckten sie die Region, lernten kulturelle Unterschiede kennen und verbrachten viele schöne Momente im schulischen wie auch privaten Alltag. Hier berichtet Lisa von Rebecas Eindrücken.
Für Rebeca war schon früh klar, dass sie ein Semester im Ausland verbringen wollte – am liebsten in der Schweiz. Besonders die Natur, die Berge und die klare Landschaft faszinierten sie schon lange. Als sie in Horw ankam, wurde sie von Lisa herzlich begrüsst. In den ersten Tagen unterstützte Lisa sie bei den wichtigen organisatorischen Schritten: Gemeinsam richteten sie einen Nextbike-Zugang ein, organisierten die ersten Zugtickets und erkundeten die wichtigsten Wege rund um den Campus.
Schnell entstand daraus eine angenehme Routine. Jeden Dienstag trafen sie sich in der Schule zum gemeinsamen Mittagessen, tauschten sich aus und lernten sich besser kennen. So startete Rebecas Semester mit einer Mischung aus Neuem, Unterstützung und vielen positiven Eindrücken.
Freundliche Begegnungen und erste Unterschiede
Rebeca erlebte die Schweiz als sicher und sehr geordnet. Besonders beeindruckt war sie von der Verlässlichkeit des öffentlichen Verkehrs – etwas, das sie in dieser Form aus Mexiko nicht kannte. Gleichzeitig fiel ihr auf, dass vieles deutlich teurer ist als zuhause. Auch die Mentalität der Menschen empfand sie als anders. Teilweise wirkten die Leute auf sie etwas kalt oder zurückhaltend.
Gemeinsame Erlebnisse: Vom Kochen bis zur Geburtstagsfeier
Neben dem Studium verbrachten Rebeca und Lisa viele schöne Momente miteinander. Ein besonderes Highlight war ein gemeinsamer Kochabend mit Freundinnen, an dem Rebeca zum ersten Mal Älplermagronen probierte. Zu Rebecas Geburtstag trafen sie sich erneut und feierten einen gemütlichen Abend mit einem mexikanischen Gericht, das Rebeca ausgewählt hatte. Nach dem Essen schauten sie gemeinsam noch fern und liessen den Abend entspannt ausklingen.



Natur erleben: Schweiz zu Fuss und im Wasser
Da Rebeca die Schweizer Natur schon lange faszinierte, nutzte sie jede Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden. Sie ging oft wandern, weil sie die Ruhe genoss und die Landschaft in ihrem eigenen Tempo entdecken wollte.
Mit Lisa unternahm sie entspannte Ausflüge, unter anderem gingen die beiden gemeinsam schwimmen. Neben diesen ruhigeren Momenten erlebten sie aber auch lebhafte Abende zusammen und gingen miteinander an Partys, bei denen Rebeca das Schweizer Nachtleben kennenlernen konnte. Diese gemeinsamen Erlebnisse boten Raum für Austausch, Spass und viele schöne Erinnerungen.
Kulturunterschiede, die zu Gesprächen führen
Im Laufe ihrer gemeinsamen Zeit sprachen Rebeca und Lisa häufig über die Unterschiede zwischen ihren beiden Heimatländern. Besonders spannend fand Lisa Rebecas Erzählung, dass in Teilen Mexikos Männer traditionell ihren Kolleginnen die Getränke bezahlen und dass diese an einigen Orten freie Eintritte haben, was für viele in der Schweiz eher ungewohnt ist. Rebeca berichtete auch, dass sich der Alltag in Mexiko anders gestaltet. Viele Menschen sind dort vor allem mit dem Auto unterwegs und Wege für Fussgänger sind oft weniger gut ausgebaut. Diese Gespräche führten immer wieder zu interessanten Einblicken und halfen beiden, die jeweilige Kultur besser zu verstehen.
Eine Freundschaft, die bleibt
Aus der Buddy-Beziehung entwickelte sich rasch eine echte Freundschaft. Sie teilten nicht nur Erlebnisse, sondern auch Gedanken über Studium, Kultur, Zukunft und Alltag. Für Lisa war es besonders schön zu sehen, wie Rebeca mit jeder Woche mehr Sicherheit gewann und sich immer wohler fühlte.
Ein rundum positives Fazit
Für Rebeca war das Semester in der Schweiz ein wertvoller Abschluss ihres Architekturstudiums. Sie sammelte viele neue Erfahrungen, lernte die schweizerische Lebensweise kennen und fand in Lisa eine enge Freundin. Am Ende ihres Aufenthalts blickte sie auf eine intensive, schöne und lehrreiche Zeit zurück.
Fotos: Rebeca C.