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Elena Zihlmann

A MURDER OF CROWS

The need to control our environment, complete with its non-human inhabitants, is deeply rooted in human nature. Starting from her personal observation of corvids in the city of Basel, Elena Zihlmann`s project focuses on this problem. It challenges the anthropocentric worldview that is behind most of our encounters with nature. Wildlife can be fascinating, but with this example it becomes clear how quickly love of nature turns into hostility when our contemporary comfort zones and routines are put at risk. The collective term for a group of crows – A Murder of Crows – reveals how closely
corvids have always been associated with the notios of threat, death and disorder. The project combines documentary and staged photography. Real practices of control side with staged scenarios that reveal urban mechanisms of repression. The Artist invites us to question existing patterns of thought and to imagine new forms of coexistence. By eluding our control, corvids hold up a mirror to us. Their increased presence is not a disruption, but a consequence of our own way of life, and they continue to be part of a shared space. Intelligence and resilience are not solely human traits.

Das Bedürfnis unsere Umwelt, einschliesslich ihrer nichtmenschlichen Bewohner zu kontrollieren, ist tief in der menschlichen Natur verwurzelt. Ausgehend von ihren persönlichen Beobachtungen von Rabenvögeln in der Stadt Basel widmet sich Elena Zihlmann‘s Projekt genau diesem Problem. Es hinterfragt die anthropozentrische Weltanschauung, die den meisten unserer Begegnungen mit der Natur zugrunde liegt. Wildtiere können faszinierend sein, doch an diesem Beispiel wird deutlich, wie schnell Naturliebe in Feindseligkeit umschlägt, wenn unsere heutigen Komfortzonen und Routinen gefährdet werden. Die kollektive Bezeichnung einer Gruppe von Krähen – A Murder of Crows – offenbart wie eng Rabenvögel seit jeher mit der Vorstellung von Bedrohung, Tod und Unordnung verknüpft sind. Im Projekt stehen echte Kontrollpraktiken inszenierten Szenarien gegenüber, die urbane Mechanismen der Unterdrückung offenbaren. Die Künstlerin lädt uns ein, bestehende Denkmuster zu hinterfragen und uns neue Formen des Zusammenlebens vorzustellen. Indem sie sich unserer Kontrolle entziehen, halten uns die Rabenvögel einen Spiegel vor. Ihre vermehrte Präsenz ist keine Störung, sondern eine Folge unserer eigenen Lebensweise. Sie werden weiterhin Teil eines gemeinsamen Raums sein. Intelligenz und Widerstandsfähigkeit sind keine ausschliesslich menschlichen Eigenschaften.

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