Julia Jeker
„Ohne in einen nächsten Raum übertreten zu können, distanziere ich mich doch so stark wie möglich vom altbekannten. Dieser neu erklommene Zwischenort, eine Art Warteraum, verspricht einen darauffolgenden.“
Julia Jeker verbildlicht in ihrem Bachelorprojekt die vieldeutige Atmosphäre einer
Schwelle zwischen zwei Welten oder Zuständen. Durch die Kombination von digitalen und analogen Techniken kreiert sie eine Verschmelzung von verschiedenen Wahrnehmungen und gibt gleichzeitig der daraus resultierenden Dissonanz Raum. Dieses Projekt erkundet, was es bedeutet, einen Schwellenort zu durchqueren und mit den damit verbundenen, ineinander verwobenen Emotionen
umzugehen. Diese oszillieren zwischen dem Schrecken, nirgendwo wirklich zurückkehren zu können, und dem befreienden Gefühl, an nichts gebunden zu sein. Im Dazwischen verweilen zu lernen, bis die Reise weitergeht – und, statt sich in den nächsten Raum zu stürzen – innezuhalten.
„Without being able to cross into the next room, I nevertheless distance myself as much as possible from the familiar. This newly gained intermediate space, a kind of waiting room, promises a following one.”
In her Bachelor project, Julia Jeker visualizes the ambiguous atmosphere of an in-between place or condition. Through combining digital and analogue techniques, she creates a fusion of perceptions while also granting space to the dissonance that results from it. This project explores what it means to navigate a threshold and dealing with the interwoven emotions that it brings. Oscillating between the
horror of not being able to truly return somewhere and the liberating feeling of not being tied to anything. Lingering in the in-between, until the journey can be continued – and, instead of rushing into the next room – pausing.
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