Von Studierenden, für Studierende

Von Studierenden, für Studierende

Leander Brügger studiert im dritten Semester Gebäudetechnik Elektroengineering an der HSLU. Das abwechslungsreiche Studentenleben sagt dem Berner Oberländer zu – auch wenn es coronabedingt etwas ruhiger zu und her geht. Mit dem Amt des STA-Präsidenten wird ihm ohnehin nicht so rasch langweilig. Was der STA ist und was der Ausschuss für die Studierenden tut, erzählt uns der Student im Interview.

Leander, was ist der STA?
Der STA wahrt und vertritt die Interessen der Studierenden, zum Beispiel gegenüber der Hochschulleitung, den Behörden, Dozenten und der Mensaleitung. Er ist Mitglied verschiedener Kommissionen und Gruppen wie der Bibliothekskommission oder der ECHO-Gruppe für den Unisport. Wenn wir nicht gerade von einer Pandemie heimgesucht werden, organisieren wir zudem verschiedene Events und Aktivitäten. Weiter arbeiten wir mit ehemaligen Studentinnen und Studenten sowie Verbänden und Vereinen zusammen.

Welche Projekte stehen aktuell an?
Auf dem Programm steht im kommenden März der Besuch von Sonny, einem Schneider aus Bangkok. Schon seit Jahren schaut er jeweils im Frühling an der HSLU vorbei und nimmt Mass von allen, die sich massgeschneiderte – und dennoch bezahlbare –  Businessklamotten wünschen. Zurück in der Heimat, lässt er die Kleider produzieren und verschickt sie an die Studierenden in Luzern.

Ebenfalls in Frühling, Ende April, finden (hoffentlich) zum dritten Mal die Students’ Games in Lausanne statt: Studierende von verschiedenen Hochschulen treten in unterschiedlichen Sportdisziplinen gegeneinander an.

Leander Brügger studiert im dritten Semester Gebäudetechnik Elektroengineering.

Als Leiter der STA: Wie beurteilst du den Campus der HSLU?
Viele Grünflächen, eine offene Gestaltung und die von Studierenden betriebene Elefantenbar – einladend! Die Gebäude hingegen sind vielleicht etwas überholt. Besonders die verwirrenden Raumbezeichnungen sorgen gerade für Studierende aus dem ersten Semester für viele Fragezeichen (lacht).

Und wie sind die Partys – wenn sie denn stattfinden?
Interessant, lustig, ungesund. Und gut geeignet, um neue Kontakte zu knüpfen. Im Moment ist es leider viel zu ruhig, nebst den Festen fallen natürlich auch alle anderen Events aus. Deshalb haben wir anfangs Dezember den Studentinnen und Studenten ein «Chlousesäckli» geschickt. Die Aktion kam gut an, wir wurden mit positiven Rückmeldungen überhäuft.

Du lebst in Horw in einer WG. Ist Luzern eine Studentenstadt?
Durchaus. Die Ausgehmöglichkeiten sind vielseitig, von kleinen Szenebars bis hin zu angesagten Clubs ist in Luzern alles vorhanden. Und viele Events werden von Studierenden organisiert oder gehostet. Besonders der Donnerstagabend gehört uns, viele Bars und Clubs locken mit «Zwei für eins»-Angeboten für Studierende.

Was gefällt dir an der Stadt sonst?
Luzern ist lebendig, voller junger Leute! Auch die historische und autofreie Altstadt sowie der Vierwaldstättersee sind grosse Vorteile. Nur die vielen Touristen nerven manchmal ganz schön.

Planen fällt momentan etwas schwer. Trotzdem: Wie soll deine Zukunft aussehen? Ich will das, was ich im Studium lerne in der Praxis anwenden, erfolgreich Projekte planen und umsetzen, mich ständig weiterbilden und neuen Herausforderungen zuwenden. Im Privaten steht Reisen ganz weit oben auf der Liste. Und meine eigenen vier Wände – ob kaufen oder vielleicht sogar selbst bauen, wird sich zeigen.

fh-zentralschweiz