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Bachelor of Science , Going International , Student Life , Studium: Facts & Figures , Wahlpflichtmodul

5 Tage Luxury. 10 echte Cases. 100% Intensität.

Fünf Tage lang tauchten Studierende im Wahlpflichtfach „Luxury Innovation Bootcamp“ an der Hochschule Luzern in die Welt der Luxusbranche ein. In internationalen Teams arbeiteten sie an zehn realen Cases und entwickelten Strategien und Ideen für aktuelle Herausforderungen internationaler Luxusmarken.

Luxury Innovation Bootcamp 2026, Gruppenfoto

Gemeinsam mit der Luxury Venture Group setzten sich die Studierenden intensiv mit aktuellen Herausforderungen der Branche auseinander. Die Luxury Venture Group fördert innovative Ideen im Luxussegment und unterstützt Start-ups beim Wachstum.

Die Woche war geprägt von Diskussionen, neuen Perspektiven und viel Teamarbeit. Schritt für Schritt entstanden daraus kreative Lösungsansätze für reale Fragestellungen aus dem Luxury Business.

Wahlpflichtmodule sind frei wählbare Kurse im Studium. Sie ermöglichen es Studierenden, individuelle Interessen zu vertiefen und eigene Schwerpunkte zu setzen. Das Angebot ist vielfältig und reicht von Modulen wie Startup Week, Behavioural Finance oder Sportmanagement bis hin zu Formaten wie dem Luxury Innovation Bootcamp.

Studierende im Vollzeit- sowie im nicht-berufsbegleitenden Teilzeitstudium des Bachelor of Science in Business Administration an der Hochschule Luzern – Wirtschaft.

Der Wahlpflichtbereich ist in zwei Angebotsgruppen gegliedert:

Wahlpflichtbereich A:

  • Fach- und themenorientierte Module
  • Mitarbeit in Forschungs- oder Dienstleistungsprojekten der Hochschule Luzern – Wirtschaft
  • Angebote von Partnerhochschulen im Ausland
  • Module des Sprachenzentrums der Hochschule Luzern (SZ)

Wahlpflichtbereich B:

  • Module des Interdisziplinären Studienangebots (ISA)
  • Social-Credit-Module

Studierende im Vollzeit- sowie im nicht-berufsbegleitenden Teilzeitstudium belegen mindestens 6 ECTS Credits aus dem Wahlpflichtbereich A. Aus dem Wahlpflichtbereich B können zusätzlich maximal 6 ECTS Credits angerechnet werden.

Eine Woche voller Einblicke und Praxis

Die Bootcamp-Woche startete bereits an einem Freitag mit einem Online-Kick-off. Die beteiligten Start-ups stellten ihre Challenges vor und die Studierenden fanden sich in internationalen Teams zusammen.

Am darauffolgenden Montag tauchten die Teilnehmenden vollständig in die Welt des Luxury Business ein. Fachinputs, Keynotes von Branchenexpert:innen und intensive Projektarbeit prägten die Woche. Themen wie Luxusmarketing in Japan, Retail-KPIs, Digital Marketing oder Einblicke in Private Members’ Clubs in New York boten zusätzliche Perspektiven auf die Branche.

Auch ausserhalb des Campus erhielten die Studierenden spannende Einblicke. Bei Brand Visits bei Gübelin in Luzern und bei OMEGA in Bern konnten sie hinter die Kulissen zweier renommierter Schweizer Luxusmarken blicken.

Den grössten Teil der Woche widmeten die Teams jedoch ihrer Projektarbeit. Gemeinsam mit Start-ups und Coaches entwickelten sie Strategien und Lösungsansätze für reale Herausforderungen aus der Luxusbranche.

Zehn Cases aus der Praxis

Besonders spannend war die Vielfalt der Cases. Insgesamt arbeiteten die Studierenden an zehn unterschiedlichen Projekten aus der internationalen Luxusindustrie.

Ein Team entwickelte beispielsweise eine Markteintrittsstrategie für eine Schweizer Uhrenmarke und analysierte, welche internationalen Märkte echtes Potenzial bieten und wie Risiken wie Grey Markets oder Preisverwässerung vermieden werden können.

Ein anderes Team beschäftigte sich mit einer Premium-Sportswear-Marke, die auf natürliche Materialien und gesundheitliche Aspekte setzt. Die Studierenden prüften, ob wohlhabende Hotel- und Spa-Gäste in der Schweiz die richtige Zielgruppe sind und wie diese Kund:innen effektiv angesprochen werden können.

Weitere Teams arbeiteten unter anderem an Fragen wie:

  • Wie ein Schweizer Specialty-Coffee-Brand langfristige Luxuspartnerschaften mit Hotels oder Boutiquen aufbauen kann
  • Wie Swiss Made Corporate Fashion für B2B-Kunden als strategische Investition positioniert werden kann
  • Wie eine AI-App echte Mehrwerte für Luxury Travelers schaffen kann
  • Welche internationale Stadt sich für die erste Boutique eines Schweizer Schreibinstrumentenherstellers eignet

Die Themen reichten von Positionierung und Markteintritt über Pricing und Partnerschaften bis hin zu Branding, Community, Impact und digitalen Strategien.

Das grosse Finale

Den Höhepunkt der Woche bildete das Finale an der SHL Schweizerischen Hotelfachschule Luzern. Im Auditorium auf dem Campus in Luzern entstand echtes Pitch-Feeling, als die Teams ihre Konzepte vor einer hochkarätigen Jury präsentierten. Jede Präsentation musste klar, strukturiert und überzeugend sein. Coaches und Jury stellten kritische Fragen, Annahmen wurden hinterfragt und Strategien mussten fundiert begründet werden.

Am Ende setzte sich die Gewinnergruppe mit ihrem Case für HERMANN KOBLER Watches durch. Ihre Aufgabe bestand darin, den „HK Individual“ für 2026 zu definieren, eine grössenunabhängige Positionierung zu entwickeln und einen kreativen 360°-Launch inklusive Guerilla-Idee zu konzipieren. Genau damit überzeugte das Team die Jury. Als Preis erhielt die Gruppe eine Einladung zum Luxury Innovation Summit 2026.

Den Abschluss bildete ein wohlverdienter Apéro. Bei strahlendem Wetter genossen die Teilnehmenden den Blick über Luzern, den See und die Berge – kulinarisch begleitet von Kreationen aus der SHL-Küche, zubereitet und serviert von Studierenden der Hotelfachschule.

Von links nach rechts: Deependra Pandey (Luxury Venture Group), vier Studierende (Siegergruppe), Sebastian Huber (HSLU) und Josef Jans (SHL)

Internationale Perspektiven

Für die Studierenden war die Woche intensiv, aber auch sehr bereichernd. In internationalen Teams mit Teilnehmenden aus verschiedenen Ländern brachten Studierende aus unter anderem Kanada, Kolumbien, den USA, Deutschland und der Schweiz ihr Wissen ein.

Die Woche zeigte eindrücklich, wie viel Innovationspotenzial entsteht, wenn verschiedene Perspektiven, Praxispartner und kreative Studierende zusammenkommen und machte das Bootcamp zu einer besonderen Erfahrung für alle Beteiligten.

Prost – auf die erfolgreiche Woche

März 2026