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Unsere Studierenden im Portrait: Marc Gisin

Unsere Studierenden im Portrait: Marc Gisin
BEAVER CREEK, USA - NOVEMBER 28: Marc Gisin of Switzerland in action during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men's Downhill Training on November 28, 2018 in Beaver Creek USA. (© Photo by Francis Bompard/Agence Zoom)

Lesezeit 5′ Minuten // Im Interview mit Marc Gisin

In unserer Reihe “Im Portrait” stellen wir Studierende, Mitarbeitende, Dozierende sowie Personen aus dem Bereich der Wirtschaftspsychologie vor. Diesen Monat freuen wir uns, einen unserer Studierenden für ein Interview gewonnen zu haben: Marc Gisin, ehemaliger Skirennfahrer auf Weltcup Stufe.

Marc Gisin studiert seit dem Herbstsemester 2020 im Bachelorstudiengang BSc Business Psychology an der Hochschule Luzern – Wirtschaft. Im Interview mit uns erzählt der Obwaldener warum er sich für den Studiengang entschieden hat, welche Inhalte er besonders interessant findet und welchen Ratschlag er neuen Studierenden an der HSLU W mit auf den Weg geben würde.

Seit dem Herbstsemester 2020 studierst du Business Psychology an der Hochschule Luzern – Wirtschaft. Weshalb hast Du dich für dieses Studienprogramm entschieden? Was hat dich motiviert?

Marc: Als sich meine Skikarriere dem Ende zu neigte, überlegte ich mir, wo ich meine Erfahrungen aus 11 Jahren Spitzensport in die Privatwirtschaft einbringen könnte. Die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Psychologie hat mir dabei einen sehr zielführenden Eindruck vermittelt. Gerade im Umgang mit Verletzungen habe ich immer wieder mit Faktoren wie Motivation, Zielsetzung oder Teambuilding, prägende Erfahrungen gemacht. Ich habe gesehen was eine Führungsperson, in meinem Fall mein Trainer, sowohl positiv wie auch negativ bewirken kann und inwiefern eine gesamte Verbandsstruktur auf den Einzelnen Einfluss nimmt. All dies sind Themen, welche mir bereits in den ersten zwei Semestern im BSc Business Psychology begegnet sind und mich letztlich die gelernte Theorie mit meiner persönlichen Erfahrung verbinden lassen. 

Du sprichst es bereits an: Motivation, Zielsetzung und Teambuildiung. Welche Studieninhalte/-themen findest Du besonders interessant und weshalb? Hast Du ein Lieblingsmodul? 

Marc: Die Module Wirtschafts-, Sozial- und Motivationspsychologie fand ich bis anhin am spannendsten. Vor allem weil es einem einen theoretischen Hintergrund zu Erlebnissen und Eindrücken gewährt, welchen man täglich begegnet, sowohl beruflich wie auch privat. Motivationspsychologie war für mich sicher das interessanteste Modul, da ich wie gesagt viel Erfahrung miteinbringen kann, aber auch das Potential dieses Themengebietes in der Berufswelt sehe. Die Thematik ist zum einen sicher schon weitgehend erforscht, zum anderen werden aber immer wieder neue Ansätze hineinfließen, was dem Ganzen eine sehr spannende Dynamik verleiht. 

Wie sieht ein typischer Tag in Deinem Studium an der Hochschule Luzern – Wirtschaft aus? 

Marc: Seit meinem Studienbeginn im September 2020, konnten die Vorlesungen aufgrund der Covid-19 Situation, leider nur online stattfinden. Das war eine spannende aber auch herausfordernde Zeit. Ich freue mich dennoch diese Erfahrung eines typischen Studientages an der Hochschule Luzern – Wirtschaft bald vor Ort machen zu dürfen.

Ein Bachelorstudium ist anspruchsvoll: Wie meisterst Du die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Freizeitaktivitäten? 

Marc: Das berufsbegleitende Studienmodell lässt sich mit meinem jetzigen Beruf mehr oder weniger problemlos vereinbaren und lässt mir genügend Zeit und Flexibilität, beides „unter einen Hut“ zu bringen. Wenn ich meine Skikarriere letzten Winter fortgesetzt hätte, wäre es aber sicher schwierig geworden. Ski Alpin ist definitiv ein extremes Beispiel, da wir sehr viel unterwegs waren, auch international. Das Wetter war ebenfalls ein entscheidender Faktor und hat die Planung vielfach drastisch beeinflusst. Trainingskurse wurden teilweise noch am selben Tag aufgrund der Wettersituation verschoben bzw. verlängert. Der psychische Stress einer Prüfungsphase, welche im 1. Semester während bzw. zwischen den wichtigsten Rennen (Wengen, Kitzbühel, WM) stattgefunden hätte, wäre sicher auch nicht zu unterschätzen gewesen. Ich glaube vor allem für international betriebene Einzelsportarten wie Ski Alpin, muss das Studienangebot in der Schweiz sicher noch flexibler werden. Die HSLU ist aber auf bestem Weg dorthin.  

BEAVER CREEK, USA – NOVEMBER 28: Marc Gisin of Switzerland in action during the Audi FIS Alpine Ski World Cup Men’s Downhill Training on November 28, 2018 in Beaver Creek USA. (© Photo by Francis Bompard/Agence Zoom)

Dein Studienbeginn liegt nun ein Jahr zurück: Welchen Ratschlag würdest Du unseren neuen Studierenden geben? Was sollten Sie deiner Meinung nach während des Studiums an der Hochschule Luzern unbedingt einmal gemacht haben? 

Marc: Da ich bis anhin, aufgrund der Covid-19 Situation, noch keinen einzigen Tag die Vorlesungen bzw. Prüfungen vor Ort besuchen konnte, wäre ich, zumindest was den Campus angeht, selber auch noch auf Ratschläge bzw. Tipps angewiesen. Ansonsten können sich neue Studierende sicher auf das Angebot der HSLU freuen: spannende Module, freundliche und kompetente Dozenten, sowie eine übersichtliche Organisation. 

Marc – vielen Dank für diese spannenden Einblicke in deine Studienmotivation. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg im Bachelorstudium und einen guten Start ins dritte Semester.

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