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KMU,
Rechnungslegung

24. Oktober 2012

Der «richtige» Rechnungslegungsstandard für Schweizer KMU

 

von Christian Bitterli
Studienleiter und Dozent am Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ

Um die richtige Wahl des Rechnungslegungsstandards zu treffen, bedarf es einer sorgfältigen Analyse von Nutzen und Kosten der jeweiligen Standards. Eine derartige Analyse ist nur möglich, wenn vorgängig bewusst gemacht wird, welches die Ziele, Funktionen und auch Anspruchsgruppen der Rechnungslegung sind. Im vorliegenden Beitrag werden diese Aspekte aufgezeigt und die potentiell möglichen Rechnungslegungsstandards für Schweizer KMU übersichtsmässig vorgestellt und charakterisiert. Basierend auf diesen Ausführungen wird ein Entscheidungsbaum präsentiert, der Hinweise für die Wahl des «richtigen» Rechnungslegungsstandards geben kann.

Im Bereich der Rechnungslegung gibt es seit einiger Zeit auf nationaler und internationaler Ebene verschiedene interessante Entwicklungen zu beobachten. Zu erwähnen ist das am 23. Dezember 2011 von den eidgenössischen Räten verabschiedete neue Rechnungslegungsrecht, welches wichtige Änderungen in den gesetzlichen Buchführungsvorschriften vorsieht. Ob das neue Recht, welches unter anderem eine rechtsformunabhängige und einheitliche Ordnung für alle Unternehmen vorsieht, als gelungen bezeichnet werden darf, ist umstritten.

Auch der noch junge Rechnungslegungsstandard IFRS for SMEs (IFRS für KMU), welcher am 9. Juli 2009 nach langer Vorlaufzeit publiziert wurde, hat bereits zu einigen Diskussionen geführt. Mit dem neuen Standard – welcher auf den «full» IFRS basiert – wird das Ziel verfolgt, den Bedürfnissen und Anforderungen kleiner und mittelgrosser Unternehmen an die Rechnungslegung gerecht zu werden. Die Erstellung der Jahresrechnung nach dem Prinzip von «true and fair view» soll mit einem für KMU besseren Kosten-/Nutzenverhältnis erreicht werden als bei den «full» IFRS, die viel umfangreicher und entsprechend komplizierter ausgestaltet sind.

hier gelangen Sie zu den detailierten Resultaten und zum gesamten Fachartikel

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