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12. Januar 2022

Denkanstösse für das Marketingjahr 2022 – Teil 1

Denkanstösse für das Marketingjahr 2022 – Teil 1

Autor: Erwin Bucheli

Selbständiger Marketing-Berater und Verantwortlicher Marketing und Kommunikation am IKM

Mit Tatkraft durch das neue Jahr: in elf Beiträgen liefern wir Ihnen Anregungen, wie Sie dem Marketing Ihres Unternehmens noch mehr Schubkraft verleihen können – für begeisterte Kunden und optimale Wachstumschancen. Hier kommt Teil eins mit fünf Beiträgen.

Nummer 1: Psychologische Aspekte einfliessen lassen

Wie können wir die Kundschaft gezielter ansprechen und Streuverluste im Marketing minimieren? Indem wir die Kundschaft nicht länger auf Persona-Angaben reduzieren, sondern uns verstärkt mit den Motiven, den Bedürfnissen und dem Verhalten unserer Kundschaft beschäftigen. Das Wissen aus der Psychologe unterstützt uns nämlich dabei, die Kundschaft gezielt zu adressieren: Botschaften, Texte und Visuals so zu wählen, dass sie auf (mehr) Resonanz bei Wunschkunden stossen.

«Kundenpsychologie bringt Marketing im Jahr 2022 auf das nächste Level.»

Carmen Grebmer, Co-Leiterin des CAS Customer Psychology

Nummer 2: Content aufräumen, sammeln und strukturieren

Sie bloggen fleissig, produzieren Inhalte verschiedener Formate, erstellen Hilfestellungen für Ihre Kundschaft. All diese Marketing-Inhalte häufen sich und über die Jahre sammelt sich eine Unmenge an Material. Bevor Sie weiter neue Inhalte erfinden, werfen Sie auch einen Blick auf das Bestehende. Oftmals lässt es sich nämlich mit wenig Aufwand aktualisieren und auf den neuesten Stand bringen.

Strukturieren und clustern Sie Ihren Content. Überlegen Sie sich, in welcher Phase (Aufmerksamkeit – Interesse – Kaufentscheidung – Bindung) die jeweiligen Ausführungen hilfreich für Ihre Kundschaft sind. Das gibt eine bessere Übersicht. Achten Sie speziell auf Inhalte mit besonders hohem Kundenmehrwert – diese sind nämlich für (künftige) automatisierte Kunden-Mailings prädestiniert.

«Gut strukturierte und relevante Inhalte sind die Basis von Marketing-Automation.

René Häfliger, Inhaber der Agentur Klarplan und Dozent im CAS Online Media and Campaign Management

Nummer 3: Analysieren statt Kaffeesatzlesen

Sie führten lange ein Schattendasein, die Daten-Analysen. Zunehmend erkennt man den Wert von akribischen Analysen und die Daten werden zu zentralen Figuren und Treibern der Marketing-Abteilungen. Obwohl intelligente Analyse-Tools zur Verfügung stehen, ist es für Unternehmen nach wie vor herausfordernd, das Verhalten der Kundschaft nachzuvollziehen und die richtigen Rückschlüsse zu ziehen. Übung macht den Meister: Besser dran ist, wer früher beginnt.

«2022 fehlt es Unternehmen bestimmt nicht an Daten. Es fehlt viel mehr am Wissen, wie gut diese Daten sind und welche Chancen sich daraus ergeben.»

Kevin Kuhn, Datenexperte, Erlebniswissenschafter und Dozent im CAS Digital Customer Experience

Nummer 4: Kundenzentrierung konkretisieren

Kundenfreundlich, kundenorientiert, kundenzentriert – die Begriffe klingen gut, doch die Umsetzung bleibt oft vage. Werden Sie konkret und fragen Sie sich: Was bedeutet Kundenorientierung wirklich für mich, für unser Unternehmen? Verstehen Sie zum Beispiel darunter, dass Ihr Kunde sein Anliegen nicht drei verschiedenen Personen schildern muss, sondern Sie sich intern absprechen? Oder, dass es reicht, ein Formular ein einziges Mal auszufüllen und Sie Kundenwünsche und -präferenzen zentral gespeichert haben? Wie auch immer Sie für sich Kundenorientierung definieren: Überlegen Sie bei jedem Schritt, wie Sie Mehrwert schaffen, Hürden abbauen und Ihre Kunden begeistern können.

Jan-Erik-Baars

«Es ist simpel: Wer das Thema Kundenzentrierung im Jahr 2022 ernsthaft angehen möchte, muss zuerst die Barrieren zwischen den Abteilungen herunterreissen.»

Jan-Erik Baars, Leiter CAS Design Management

Nummer 5: Mit Conversational User Interfaces experimentieren

Unternehmen setzen immer öfters Messenger, Chatbots und Sprachassistenten ein. Gerade für standardisierbare Anfragen eignen sie sich besonders gut. Auch wenn einige Anwendungen in der Vergangenheit nicht immer durch Benutzerfreundlichkeit begeisterten – sie werden immer intelligenter und leisten einen Mehrwert. Seien Sie mutig, experimentieren Sie und lassen Sie sich von den diesen Schweizer Voice-Projekten 2021 inspirieren.

«Wir vergessen oft, dass die Stimme unser angeborenes Kommunikationsmittel ist, die Schriftsprache hingegen nicht. Dank Conversational User Interfaces können wir die Stimme nutzen, um auf natürliche Weise mit der digitalen Welt zu kommunizieren – ein weiterer evolutionärer Schritt in der digitalen Kommunikation»

Markus Maurer, Country Manager bei VUI.agency und Dozent im Weiterbildungskurs Voice Assistants in Business and Marketing und im CAS Onlineshop and Sales Management

Sechs weitere Anregungen – schon bald im Blog des IKM.

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