Du hast eine Idee für ein Angebot im Sozialwesen, aber weisst nicht, wo du anfangen sollst? Die Smart-up Map@SA begleitet dich Schritt für Schritt bei der Umsetzung deines Projekts – ganz gleich, ob du gerade eine Idee entwickelst, eine Gründung planst oder nach Finanzierungsmöglichkeiten suchst. Tina Müller hat das Tool getestet und teilt ihre Erfahrungen.
Tina Müller hat 2012 den Bachelor in Sozialer Arbeit und 2017 den CAS Supported Employment an der Hochschule Luzern abgeschlossen. Seitdem hat sie in verschiedenen Beratungsfunktionen rund um die soziale und berufliche Inklusion sowie im Produkt-, Projekt- und Qualitätsmanagement gearbeitet.
Aktuell arbeitet die zweifache Mutter an ihrer Vision, ihre sozialarbeiterischen und kreativen Kompetenzen zu vereinen und ein innovatives Angebot zu schaffen. Da sich ihr Startup in der Gründungsphase befindet, können noch keine konkreten Details geteilt werden. Im Interview gewährt sie jedoch Einblicke in ihren Prozess und erklärt, wie sie die Smart-up Map dabei unterstützt.
Smart-up Map extra für den Sozialbereich
Die Smart-up-map@SA ist ein innovatives Tool, das gezielt für den sozialen Bereich entwickelt wurde. Sie unterstützt Personen und gemeinnützige Unternehmen in ihrem Entwicklungsprozess und ist in dieser Version speziell auf die Anforderungen sozialer Projekte zugeschnitten.
Die Map führt dich von der Ideenentwicklung über die Erprobung bis hin zur praktischen Umsetzung – mit wertvollen Tipps bei allen Schritten. Jetzt die Smart-up-map@SA testen!
Welche Fragen und Herausforderungen stellen sich dir gerade?
Als Founder in Progress eines Startups beschäftigst du dich nicht nur mit deiner persönlichen Definition von Innovation, Stakeholdern und dem USP deines zukünftigen Angebots. Du stehst gleichzeitig vor einer Vielzahl an rechtlichen, finanziellen, administrativen und marketingbezogenen Fragen. Diese Komplexität kann herausfordernd sein, insbesondere dann, wenn du die Konzeptions- und Gründungsphase als Einzelperson bestreitest. Unterstützende Fachinformationen, Tools und Netzwerke sind deshalb sehr wertvolle Instrumente, um sich in der sensiblen Phase des Anfangs zu orientieren.
Wie bist du zur Smart-up Map gekommen?
Durch meine ehemalige Dozentin, Tanja Rüdisüli, wurde ich auf das Förderprogramm Smart-Up aufmerksam. Im Erstgespräch mit Silvia Domeniconi Pfister, Projektleiterin des Departements Soziale Arbeit, erhielt ich nicht nur weiterführende Fachinformationen zu Recht, Finanzen und Marketing, sondern auch Zugang zum Canvas und zur Map. Das Gespräch war inspirierend und aufschlussreich – eine Kontaktaufnahme kann ich daher wärmstens empfehlen.
Wie hat dir die Map weitergeholfen?
Sie ist ein wertvoller Guide für den gesamten Prozess von der Idee bis zur Umsetzung eines Projekts oder sozialen Unternehmens. Ich kann die Map als praxisorientiertes Handlungsinstrument sehr empfehlen, weil sie:
Welche Tipps hast du für andere Gründer:innen?
Meine Gründungsreise ist noch im Gange, aber ich empfehle, die Map mit den weiteren Angeboten von Smart-Up zu kombinieren. Die Möglichkeit, mit engagierten Fachpersonen als Co-Piloten:innen zu arbeiten, ist ein echtes Geschenk – danke für eure Unterstützung sozialer Innovationen!
Ich freue mich darauf, bald mehr über mein Vorhaben zu berichten. Fest steht: Es begeistert mich, kreativ zu sein und ganz im Sinne der Smart-Up Map neue Ideen in die Tat umzusetzen.
Und noch eine letzte Anregung zur Kommunikation: Ich habe mich bewusst für eine offene Haltung gegenüber meinen aktuellen Arbeitgeberinnen entschieden und sie unterstützen mich vollumfänglich in meinem Vorhaben. Für mehr Tipps oder falls du nordisch inspiriertes Interior Design, Fashion und Accessoires magst, besuche mich im Concept Store Nordvind inmitten der charmanten Altstadt von Winterthur.
Von: Roger Ettlin
Bild: Gettyimages
Veröffentlicht: 2. April 2025
Hast du eine Idee oder möchtest du ein Startup gründen?
Smart-up – hilft dir deine Ideen erfolgreich umzusetzen. Das gemeinsame Projekt aller Departemente der Hochschule Luzern hat zum Ziel, Menschen zu motivieren und zu befähigen, ihre Ideen umzusetzen und sie auf dem Weg zur Gründung eines Startups zu unterstützen.
Kontaktpersonen: Silvia Domeniconi Pfister und Anja Thöni
Hier findest du hilfreiche Angebote:
Bachelor in Sozialer Arbeit mit Vertiefungsrichtung Sozialarbeit, Soziokultur oder Sozialpädagogik
Das Bachelor-Studium vermittelt das Basiswissen für alle Bereiche der Sozialen Arbeit und fokussiert dann auf die drei Studienrichtungen Sozialarbeit, Soziokultur und Sozialpädagogik. Sozialarbeitende unterstützen Menschen darin, ihr Leben zu bewältigen und selber zu gestalten. In Krisensituationen wie Arbeitsplatzverlust oder Armut vermitteln sie Hilfe. Das Studium kann in Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitend absolviert werden.
Weitere Informationen: Webseite zum Bachelor in Sozialer Arbeit
Infoveranstaltung: Hier anmelden
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