Studium

Willkommen an der Hochschule Luzern 

Willkommen an der Hochschule Luzern 
Abbildung 1 Hochschule Luzern, Wirtschaft

Lesezeit 5′ min // Beitrag von Rahel Bannwart und Lisa Schenk

Herzlich willkommen an der Hochschule Luzern! Der Beginn eines Studiums ist stets eine spannende Reise voller Entdeckungen, Herausforderungen und Wachstumsmöglichkeiten. In den kommenden Jahren werdet ihr nicht nur fachliches Know-how erwerben, sondern auch wertvolle Einblicke in die Welt der Wirtschaftspsychologie gewinnen. Nutzt diese Zeit, um euch fachlich zu entfalten, neue Freundschaften zu schließen und eure beruflichen Weichen zu stellen. Wir wünschen euch einen erfolgreichen Studienstart und freuen uns darauf, gemeinsam mit euch diese aufregende akademische Reise zu gehen

Gerne möchten wir, zwei Studentinnen im dritten Semester, euch unsere Erfahrungen aus dem ersten Semester des Studiengangs Business Psychology an der Hochschule Luzern näherbringen und eine spannende Theorie der Sozialpsychologie aufzeigen.

Business Psychology, was ist das genau?  

Sicher habt ihr von dieser Bezeichnung bereits einmal gehört. Im besten Fall als zusammenhängende Wörter, vielleicht aber auch nur als Psychology oder nur als Business. Übersetzt heisst es Wirtschaftspsychologie und ist ganz einfach gesagt, die Stelle zwischen der Wirtschaft und der Psychologie. 

Je nach Major, welchen ihr wählt, werdet ihr einen Schwerpunkt auf Konsumentenpsychologie oder Arbeits- und Organisationspsychologie (AO) setzen. Der erste Major befasst sich vor allem mit dem Verhalten von Individuen in Konsumsituationen. Der Major AO setzt den Fokus auf die Interaktion zwischen Menschen, aber auch zwischen Menschen und Organisationen. Die Entscheidung, für welchen Major man sich schlussendlich entscheiden soll, ist nicht für alle schon am Anfang klar, darum gibt es glücklicherweise zuerst ein allgemeines Grundjahrstudium. Dort werden von beiden Majoren einzelne Aspekte herausgenommen und im Unterricht angeschaut. So ist es einfach zu entscheiden, was einem liegt, respektive für welchen Major man sich mehr interessiert.

Im Grundstudium vom ersten Semester werden folgende Module bearbeitet: 

  • Statistik 
  • Allgemeine Psychologie 
  • Strukturen und Prozesse 
  • Wirtschaftspsychologie 
  • Mit Texten und Bildern informieren 
  • Sozialpsychologie 
  • Wissenschaftliche Grundlagen 
  • Marketing 
  • Personalmanagement 
  • Analysing, Comprehending and Informing in Business

Diese Module bilden eine gute Basis für das Verständnis des Studiengangs Business Psychology. 

Wir möchten euch nun eine Theorie der Sozialpsychologie vorstellen, damit ihr euch besser vorstellen könnt, was wir hier an der HSLU im Unterricht lernen. 

Die sich selbst erfüllende Prophezeiung 

Ein spannendes Phänomen, welches wir im Modul Sozialpsychologie kennengelernt haben, ist die sich selbst erfüllende Prophezeiung. Diese zeigt, dass Schemata über andere Menschen wahr werden können.  

Indem wir ein bestimmtes Verhalten oder Ergebnis erwarten, tragen wir selbst dazu bei, dass dieses Verhalten oder Ergebnis auch wirklich eintritt. Diese Erkenntnis wurde in vielen Studien bestätigt, hier ein berühmtes Beispiel:

Das Rosenthal-Experiment 

Die amerikanischen Psychologen Rosenthal und Jacobson führten in den 1960er Jahren eine Studie an amerikanischen Grundschulen durch. Dabei wurde den Lehrern erklärt, dass einige zufällig ausgewählte und in Wahrheit durchschnittlich intelligente Schüler besonders begabt seien, und in der nächsten Zeit eine grosse Leistungssteigerung zu erwarten sei. Nach einem Jahr wurde durch Tests festgestellt, dass genau diese Schüler ihre Leistungen viel stärker als die Kontrollgruppe steigern konnten. Die Erwartung der Lehrer hat ihr Verhalten gegenüber diesen Schülern, durch höhere Anforderungen und häufigeres Lob, so beeinflusst, dass die Prophezeiung der Wissenschaftler wahr wurde. Dieser Effekt wird auch Pygmalion Effekt genannt (Rosenthal-Effekt / Pygmalion-Effekt erklärt: Man wird, wie man gesehen wird, o.D.).

Abbildung 2 Sich selbst erfüllenden Prophezeiung

«Teufelskreis oder Engelskreis» 

Die sich selbst erfüllende Prophezeiung kann uns sowohl helfen als auch schaden. Positive Gedanken verbessern unsere Stimmung und beeinflussen unsere Leistung positiv. Doch auch negative Erwartungen neigen dazu, wahr zu werden. Wir sollten uns daher merken, wie mächtig unsere eigenen Gedanken sind und wie sich diese auf uns und unsere Mitmenschen auswirken können (Schüller et all., 2021). 

Falls euch der Studiengang Business Psychology interessiert und ihr euch noch weitere Informationen wünscht, dann besucht doch die Business Psychology Webseite der HSLU

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Referenzen


Informationen zu den Autorinnen

Dieser Beitrag entstand im Rahmen des Moduls Kommunikationskompetenz an der Hochschule Luzern – Wirtschaft.

Rahel Bannwart und Lisa Schenk studieren derzeit im dritten Semester Wirtschaftspsychologie an der HSLU

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