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Facts&Figures: Ungebrochenes Interesse am Fach Wirtschaftspsychologie in der Schweiz und Deutschland

Facts&Figures: Ungebrochenes Interesse am Fach Wirtschaftspsychologie in der Schweiz und Deutschland
Photo by Brooke Cagle on Unsplash

Lesezeit 3′ Minuten // Ein Beitrag von Katharina Neumann

Im Herbstsemester 2019 startete der erste Jahrgang des BSc Business Psychology mit 230 Studierenden an der Hochschule Luzern. Als vergleichsweise junges Studienfach, bietet Wirtschaftspsychologie Interessierten, die sich speziell mit der praktischen Anwendung in der Wirtschaft beschäftigen wollen, eine spannende Alternative zum universitären Psychologiestudium. 

Laut Bundesamt für Statistik sind schweizweit im Bereich «Angewandte Psychologie» an FH & PH 2’073 Studierende immatrikuliert. Während zum Herbstsemester 2018/19, 236 Personen ein wirtschaftspsychologisches Studium begonnen haben, liegt die Zunahme zum Herbstsemester 2019/20 bei 71%. Die Zahl der Neustudierenden ist mit 167 auf 403 Personen gestiegen.

Blick ins Nachbarland: Wirtschaftspsychologie in Deutschland

Auch in Deutschland ist die Nachfrage ungebrochen. In einer Studie des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) wurden 47 Hochschulen bzw. Hochschulstandorte, welche das Studienfach Wirtschaftspsychologie bzw. eng verwandte Studiengänge wie beispielswiese Kommunikations- oder Werbepsychologie anbieten, befragt. Das Fach, welches sich seit 1998 stetig etabliert, wird in Deutschland insbesondere an privaten Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften angeboten. Ähnlich wie in der Schweiz, sind in Deutschland die Mehrzahl der Studierenden der Wirtschaftspsychologie weiblich. Der Median im Bachelor liegt bei 68 Prozent Frauenanteil. Bei Master-Studierenden sind es 80%. 

Voraussetzungen für ein Wirtschaftspsychologie-Studium

Im Rahmen der CHE Studie wurde eine Befragung bei Professorinnen und Professoren durchgeführt, welche Fähigkeiten und Interessen Studierende der Wirtschaftspsychologie mitbringen sollten. Hierbei zählen insbesondere drei Bereiche zu den am häufigsten genannten Antworten: analytisches Denken, Interesse an Forschung und wissenschaftlichem Arbeiten sowie Kommunikationsfähigkeit. Des Weiteren sehen die befragten Professorinnen und Professoren Fähigkeiten wie Reflexions- und Kritikfähigkeit, Selbstmanagement, Assoziations- und Transferfähigkeit und Sozialkompetenz als wichtig an. Studierende sollten zudem ein gewisses Mass an Neugierde, Innovationsfähigkeit, Belastbarkeit und Englischkenntnissen mitbringen.


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Informationen zur Autorin

Katharina Neumann

Master-Assistenz für den Studiengang Business Psychology und Studentin MSc Business Administration in der Vertiefung Online Business & Marketing an der Hochschule Luzern – Wirtschaft.

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