Studium

Praxismodul: Tüfteln, selbst bauen, testen, verbessern

Nicht nur programmieren, sondern Informatik-Wissen praktisch einsetzen: eine autonom fliegende Drohne, eine blinkende Miniatur des Campus oder ein Roboter, der Schach spielt. Im Praxismodul IIP arbeiten Studierende studiengangübergreifend. Dabei setzen sie moderne Technologien ein und verwandeln Herausforderungen in funktionierende Prototypen.

Praxismodul: Tüfteln, selbst bauen, testen, verbessern
Autonom durch die Lüfte: Dieses Studierendenteam baute eine Drohne, welche sogar ohne GPS navigieren kann. Stellvertretend zeigt das Foto das Team mit Dozent Jordan Sucur.

Tüfteln, testen, verbessern: Im Modul IIP entwickelten Studierende während eines Semesters kreative Lösungen: Von einer selbst gebauten Drohne über einen Schach-Roboter, ein interaktives Hochhaus-System und einen kollaborativen LaTeX-Editor bis hin zu einer Indoor-Navigation oder einem digitalen Musikbegleiter.  

Präsentiert wurden die Prototypen bei den Schluss-Präsentationen des Moduls IIP. Die Projekte zeigen, wie vielfältig Informatik sein kann. Drei davon stellen wir hier genauer vor. 

Was ist das Modul IIP?

IIP heisst Integrales Informatik-Praxisprojekt. Studierende aus verschiedenen Studiengängen machen mit. Sie arbeiten in Teams und an konkreten Aufgaben, wo sie Handwerk und Informatik-Theorie verbinden, programmieren und physisch etwas erbauen. Dozierende im Modul IIP1 und IIP2 sind Ron Porath, Jordan Sucur und Dieter Arnold

«Das haben wir gemacht»: Drei Projekte im Fokus 

Die Drohne ohne GPS 


Ein Team hat eine Drohne selbst gebaut. Sie haben den Rahmen am Computer entworfen und dann mit einem 3D-Drucker gedruckt. Die Drohne findet ihren Weg dank UWB-Technologie ganz allein, ohne GPS. Draussen fliegt sie sicher zu vorgegebenen Punkten. Am Schluss landet sie von selbst. 

Team: Manuel Dossenbach, Beat Eichenberger, Janis Märki, Agijukan Mohanathas, Michael Neidhart, Elankeeran Raveendran, Luca Sismondi 


Der blinkende Mini-Campus 

Das Projekt Blinkenlights wurde bekannt für interaktive Lichtinstallationen an Gebäuden. Davon inspiriert, hat ein Team ein kleines Modell des HSLU-Gebäudes gebaut, aus Holz und Glas. Über einen Bildschirm lassen sich die Lichter am Modell steuern. Man kann sogar Tetris oder Pong spielen. Das Modell soll im September beim 10-Jahre-Jubiläum der HSLU-Informatik gezeigt werden. 

Team: Maurice Bättig, Mathias Vogel, Fabrice von Jüchen, Lukas H. 


Der Schach-Roboter 


Ein Team hat einen Roboter-Arm gebaut, der Schach spielt. Ein kleiner Computer denkt sich die Züge aus. Der Roboter-Arm bewegt dann die Figuren auf einem Schachbrett. Das Brett und die Figuren haben Magnete. So bleiben die Figuren immer genau auf ihrem Feld. Der Roboter kann eine ganze Partie spielen, mit allen Regeln. 

Team: Alessia Zgraggen, Gian Röösli, Kenneth Kariyawasam, Mykal Iltireh, Sian Rennhard 

Mehr Projekte findest du hier: blog.hslu.ch/iip

Gemeinsam mit anderen etwas Besonderes bauen: Auch du kannst so ein Projekt machen. Im Herbstsemester 26 und im Frühlingssemester 27 gibt es wieder die Module IIP1 und IIP2. Melde dich noch bis am 13. September 2026 an oder plane es für dein FS27 ein!

Aus- und weiterbilden: Die Hochschule Luzern – Informatik bietet Bachelor- und Master-Studiengänge, anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung sowie Weiterbildungsangebote der Informatik und Wirtschaftsinformatik auf einem Campus.

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Redaktionelle Verantwortung: Yasmin Billeter
Bilder: HSLU

Veröffentlicht: 25. August 2026

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