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Unvergleichlich: So erleben wir Studierenden das Silicon Valley

Unvergleichlich: So erleben wir Studierenden das Silicon Valley
Freie Fahrt im Silicon Valley: Die Studierenden sind mit Mietauto, Uber, Velos oder dem ÖV unterwegs.

Eine Woche im Silicon Valley ist mit einer Woche in der Zentralschweiz nicht zu vergleichen. In Ihrem dritten Gastbeitrag erzählen Ursulina Kölbener und Matthias Perrolaz, was sie damit meinen.

«Der frühe Vogel fängt den Wurm.» Dieses Sprichwort gilt nicht nur in der Schweiz, sondern auch während der International Project Experience in den USA. Zum Beispiel wenn man dem Morgenverkehr aus dem Weg gehen will oder seinen Kaffee ohne Warteschlange holen möchte.  

Ursulina und ihr Team starten den Tag gerne mit einer Joggingrunde bei Sonnenaufgang oder im Fitnesscenter. Matthias Gruppe hingegen macht Sport oder gönnt sich ein ausgiebiges Frühstück, manchmal auch ein paar Minuten längerer Schlaf.

Die Airbnb-Unterkunft von Ursulina & Co. bietet genügend Platz, so dass die vier am Küchentisch oder auf dem Sofa am Projekt arbeiten können. Zur Abwechslung nutzen sie die Räume der San Jose State University oder des Start-up Studios, wo ihr Auftraggeber zu Hause ist.

Silicon Valley im Wohnmobil? Warum nicht!

Anders bei Matthias: Sie wohnen in einem Camper, der als Fix-Installation auf dem Aussenplatz des Gastgeberhauses steht. Die Gruppe versteht sich gut und jeder wusste in etwa, wie der andere tickt. Trotzdem ist das Wohnen auf engem Raum eine Herausforderung. Der Camper ist zwar kostengünstig, jedoch limitiert an Möglichkeiten beim Kochen, Duschen oder beim Stauraum. Schlussendlich ist es jedoch eine Frage der Organisation und Improvisation. Matthias hat etwa eine Hängematte dabei, um den Platz optimal zu nutzen. Das Arbeiten fürs Projekt geschieht jedoch nicht im Van, sondern beim Auftraggeber, dem Swisscom Outpost Lab in Palo Alto.

«Die Zeit vergeht schnell und will gut genutzt sein»

Das Mittagessen nehmen wir oft unterwegs ein. Schnell noch die Bewertungen des Restaurants lesen und schon hat jede und jeder etwas für sich gefunden. Einige Gruppen kochen und grillieren zusammen. Alternativ lassen wir uns das Essen liefern, Möglichkeiten gibt es viele.

Am Nachmittag arbeiten wir an den Projekten oder besuchen einen Vortrag. Neben den wöchentlichen Statusupdates der anderen Gruppen, erhalten wir Einblick in das Leben von erfolgreichen Start-up-CEOs oder besuchen Unternehmen in der Bay Area.

Für die Anreise werden verschiedene Transportmittel genutzt. Matthias Gruppe hat ein Auto gemietet, andere gelangen mit Uber von A nach B, Ursulina und ihr Team haben Velos gekauft und bewegen sich oft mit diesen fort.

«Wir alle wollen am Freitag ein erfolgreiches Projekt präsentieren!»

Der Abend ist frei. Ob Nacht-Minigolfen, Mall-Shopping, grillieren, gemütliches Beisammensein mit Kartenspielen oder verweilen in einer Bar – Die Zeit vergeht schnell und will gut genutzt sein.

Am Wochenende liegt bei einigen auch ein Kurzausflug nach Santa Cruz ans Meer drin oder falls etwas mehr Zeit zur Verfügung steht, ein Trip in die zeitlose Stadt Las Vegas. Andere erkunden die umliegenden Naturparks oder den Apple und Google Campus, welche sich ganz in der Nähe befinden.

Doch das Ziel verlieren wir nicht aus den Augen: Wir alle wollen am Freitag ein erfolgreiches Projekt präsentieren!

Mit Code gegen Migräne – Team Ursulina; Projekt Brainguard

«Brainguard» hat einen Algorithmus entwickelt, der dem Patienten eine Migräne-Attacke vorhersagen kann. Das Hauptziel in unserem Projekt war es, eine Website inklusive neuem Branding für das Start-up zu erstellen. Wir durften das Logo und den Slogan neu designen, sowie den Aufbau der Webseite mit einem ansprechendem Farbkonzept bestimmen. Ausserdem mussten wir Texte schreiben, welche dieses komplexe, wissenschaftliche Produkt verständlich erklären und zusätzlich den Lifestyle-Aspekt hervorheben. Da mehr Frauen als Männer von Migräne betroffen sind, sollte das Website-Designs darauf fokussieren, mehr weibliche Kunden anzusprechen. Die Herausforderung lag darin, zwischen Klischees und Fakten zu unterscheiden und uns von Stereotypen fernzuhalten.

Die Start-up-Helfer – Team Matthias; Projekt Swisscom

Bei unserem Projekt ging es um eine Mitarbeit bei der Swisscom StartUp Challenge. Unsere Hauptaufgabe bestand darin, die zehn Finalisten so gut wie möglich zu unterstützen. Wir durften verschiedene Arbeiten für sie erledigen, wie etwa eine Mitbewerber-Analyse oder eine Liste möglicher Investoren und möglicher Partner erstellen. Auch die Analyse eines Pitchs der Start-ups gehörte dazu. Dabei wurden wir vom Swisscom Team und einem lokalen Investor unterstützt. Neben den Recherche-Arbeiten und Rücksprachen via Skype mit den Unternehmen konnten wir auch mehrere Events und Pitches besuchen, um uns ein Bild der Momentsituation im Silicon Valley betreffend ähnliche Start-ups zu machen.  

Sechs Wochen verbringen unsere Wirtschaftsinformatik-Studierenden im Silicon Valley. Lesen Sie hier ihren ersten und zweiten Beitrag zur International Project Experience.

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