bool(false)

Neues Center bringt AR und VR zu KMU und Schulen

Neues Center bringt AR und VR zu KMU und Schulen
Im Immersive Realities Center der Hochschule Luzern – Informatik verschmilzt Virtuelles und Reales. Hier können KMU und Schulen neue Technologien kennenlernen, Prototypen und Projekte realisieren und Wissen austauschen. (Bild: Christian Felber)

Von Yasmin Billeter

Augmented und Virtual Reality sind wichtige Zukunftstechnologien. Dank dem neuen Immersive Realities Center an der Hochschule Luzern – Informatik finden jetzt auch KMU und Schulen einfachen Zugang dazu.

Ob in der Industrie, in der Bildung oder in der Architektur: Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) werden bereits in verschiedenen Branchen eingesetzt. Trotzdem sind viele KMU noch unsicher, ob sich eine Investition in diese Technologien lohnt – und welchen Mehrwert sie bringen.

Das neue Immersive Realities Center an der Hochschule Luzern – Informatik hilft weiter. Fabienne Kopp, Co-Leiterin des Centers, sagt: «Wir zeigen, wie Augmented und Virtual Reality in der Industrie angewandt werden können, und befähigen KMU und Schulen, sich erfolgreich mit AR und VR auseinanderzusetzen.»

Mehrwert für KMU und ihre Kundschaft

Fabienne Kopp ist überzeugt: «Mithilfe dieser Technologien lassen sich Arbeitsabläufe in KMU vereinfachen und modernisieren.» So können zum Beispiel Trainings von Mitarbeitenden in einem virtuellen Raum stattfinden und Reise- und Ausbildungskosten gesenkt werden.  

Mithilfe von AR und VR lassen sich Arbeitsabläufe in KMU vereinfachen und modernisieren.

Auch machten die Technologien einfach Spass und böten eine spannende neue Art der Interaktion, bei welcher der Körper auf natürliche Art und Weise eingebunden sei. KMU könnten ihre Ideen vor Ort mit Expertinnen und Experten besprechen und prüfen, ob AR und VR sinnvolle Lösungen für sie seien. Die moderne Infrastruktur des Centers dürften sie dabei selbstverständlich nutzen.

Lernen durch Erleben

«Physik-Themen, wie etwa der Stromkreislauf, lassen sich durch virtuelle Realitäten anschaulicher und lebendiger vermitteln», sagt Kopp. Grosses Potenzial sieht sie auch bei den Berufsschulen: Ob es darum geht, den Umgang mit einer Hochspannungsanlagen zu lernen, ein CAD-Modell eines Hauses immersiv zu erleben oder menschliche Organe in Lebensgrösse zu studieren ­– «Dank der neuen Technologien werden Lehrinhalte in einer sicheren Umgebung auf eine eindrückliche, moderne Art vermittelt.»

Dank virtueller Realitäten werden Lehrinhalte in sicherer Umgebung auf eindrückliche Art vermittelt.

Gewichtige Zukunftsthemen

René Hüsler, Direktor des Departements Informatik, sagt: «Augmented und Virtual Reality sind wichtige Zukunftsthemen. Unternehmen tun gut daran, sich jetzt damit auseinanderzusetzen». Denn der Austausch und die Interaktion seien immer häufiger nicht mehr am physischen Objekt möglich.

Auch Studierende profitieren vom neuen Center: einerseits durch die neuste Hardware, welche unter anderem durch die Zusammenarbeit mit EON Reality zur Verfügung gestellt wird. Andererseits durch Kontakte und Projekte mit Unternehmungen.

Besuchen Sie unser Immersive Realities Center

Das Immersive Realities Center ist ein Raum, in dem KMU und Berufsfachschulen Virtual und Augmented Reality abseits der Gaming- und Erlebnisindustrie erfahren können. Die Hochschule Luzern bietet damit ein niederschwelliges Angebot für Unternehmen und Schulen aus der Region. Ziel ist, dass Interessierte neue Technologien kennenlernen und Prototypen und Projekte realisieren können. Die Expertinnen und Experten vor Ort beraten bei der Hardware, erstellen Prototypen und Use Cases.

Das Immersive Realities Center bietet folgende Möglichkeiten:
• Showroom und Interaction Space: Den Besucherinnen und Besuchern stehen ein breites Spektrum der verfügbaren AR- und VR-Infrastruktur sowie Werkzeuge zur Verfügung, um sich mit den Technologien vertraut zu machen.
• Projekte und Consulting: KMU können ihre Projekte gemeinsam mit Mitarbeitenden der Hochschule Luzern realisieren und die Infrastruktur des Immersive Realities Centers nutzen.
• Ausbildung und Weiterbildung: Das Center bietet öffentliche, halböffentliche und firmeninterne Schulungen im Bereich AR und VR an. Zudem besteht eine enge Zusammenarbeit mit Berufsschulen der Region Zentralschweiz.
• Networking: Der Showroom und Interaction Space ist Begegnungsstätte und Networking Hub für AR- und VR-Interessierte.

Veröffentlicht: 5. Juli 2021

Fabienne Kopp
Fabienne Kopp

Fabienne Kopp ist Co-Leiterin des Immersive Realities Center. Sie hat Erfahrung im Projektmanagement, Business Development und in der Digitalisierung.

Bilden Sie sich weiter: Der Fachkurs Virtual und Augmented Reality  bietet Ihnen eine Übersicht zu AR und VR in der Praxis. Er vermittelt neben theoretischen Grundlagen vor allem praxisnahe Inhalte. Potenzielle Anwenderinnen und Anwender in Forschung und Industrie erhalten einen hinreichend tiefen Einblick in die faszinierenden Welten von AR/VR.

Mit der Wahl des Majors «Augmented & Virtual Reality» wird während des Bachelor-Studiums ein fachlicher Schwerpunkt gesetzt. Folgende Module gehören dazu: 3D-Modellieren für Echtzeitanwendungen, Advanced Game Development, Augmented Reality, Game Development, Human Factors & Design, Interaction for Virtual Reality, Usability, Virtual Reality Technologies.

Informiert bleiben: Tipps, Trends und Neuigkeiten aus der Welt der Informatik, Porträts von IT-Vordenkerinnen, Visionären und spannenden Menschen: Abonnieren Sie jetzt unseren Blog und bleiben Sie informiert.

Beitrag teilen

  • Mail
  • Kommentare

    0 Kommentare

    Kommentar verfassen

    Danke für Ihren Kommentar, wir prüfen dies gerne.

    Pin It on Pinterest