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Mach Games zu deinem Beruf!

Mach Games zu deinem Beruf!
Game-Entwicklung ist ein zukunftsträchtiges Berufsfeld. Hier eine Szene aus dem Game «Wobblequest» von Digital Ideation Student Florian Etgeton.

Von Mirella Wepf

Gamerinnen und Gamer, die gerne programmieren, können diese Passion zu einem Beruf machen. Dragica Kahlina und Sebastian Hollstein erklären, warum Game-Entwicklerinnen und -entwickler tolle Aussichten haben, und was den Studiengang Digital Ideation der Hochschule Luzern so speziell macht.

Dragica Kahlina, Sie unterrichten Game-Entwicklung an der Hochschule Luzern. Was muss ich mitbringen, um bei Ihnen studieren zu dürfen?

Dragica Kahlina: Für die dreijährige Bachelor-Ausbildung genügt eine technische Berufsmatura oder ein Gymiabschluss. Und nicht zu vergessen, es braucht Leidenschaft.

Wofür?

Sebastian Hollstein: Ein gewisses Interesse an Informatik und Design soll natürlich vorhanden sein. Thematisch hat in diesem Studium jedoch alles Platz: Ich kann mich für begehbare Architektur interessieren, für die Geschichte des Mittelalters, für Fussball oder für Game-Skills…

Die 25 bis 45 Studierenden pro Jahrgang erarbeiten fortlaufend neue Projekte in wechselnden Teamformationen. Dabei ist es sehr spannend zu sehen, wie sie jeweils ihre individuellen Hobbys und Fähigkeiten in die Gruppe einbringen und sich gemeinsam weiterentwickeln.

Also sehr interdisziplinär…

Kahlina: Absolut. In dieser Hinsicht ist der Studiengang Digital Ideation an der Hochschule Luzern schweizweit, wenn nicht sogar weltweit einzigartig. Er wird auch durch zwei Departemente der Hochschule gleichermassen getragen: Informatik und Design & Kunst. So kommt auch bei den Dozentinnen und Dozenten ein riesiges Know-How aus den unterschiedlichsten Disziplinen zusammen.


Sie selber haben Astrophysik studiert.

Kahlina: Richtig. Für meine Abschlussarbeit habe ich die Simulation eines sterbenden Sterns erstellt. So habe ich meine Leidenschaft, digital ganze Welten bauen zu können, entdeckt.

Hollstein: Das ist das Spannende in unserer Branche. Die Fähigkeiten als Spiel-Entwicklerin und -entwickler lassen sich fast überall einbringen. Die Welt wird immer digitaler. Ein paar Beispiele: Augmented Reality lässt Touristen Städte auf ganz neue Weise entdecken. Durch den wachsenden Markt an Online-Ausbildungen steigt der Bedarf an gut gestalteten Interfaces. Digitale Lernspiele (Serious Games) werden immer beliebter. Auch Einkaufsläden und zahllose weitere Unternehmen erkennen langsam, dass die Techniken, die in der Gaming-Szene entwickelt wurden, auch für ihr Business riesiges Potenzial bieten.

Kooperieren Sie auch mit Unis im Ausland?

Kahlina: Die Hochschule Luzern pflegt diverse internationale Partnerschaften. In unserem Studiengang verfügen die Dozentinnen und Dozenten über ein grosses persönliches Netzwerk und vermitteln den Studierenden jeweils gerne geeignete Kontaktpersonen an anderen Hochschulen oder in Firmen.

Die Fähigkeiten als Spiel-Entwicklerin und -entwickler lassen sich fast überall einbringen.

Sebastian Hollstein, Dozent Game Design

Das Spannende dabei: Die Games-Branche entwickelt sich im Moment sehr dynamisch. Es entstehen laufend neue Business-Netzwerke, wie die Swiss Game Developers Association oder die International Game Developers Association (Schweizer Chapter). Man trifft sich auf Messen wie zum Beispiel GameZ. Die Hochschule Luzern beteiligt sich unter anderem auch am weltgrössten Game Jam, dem Global Game Jam Ende Januar.

Hollstein: Als Game-Developer kann man auf der ganzen Welt arbeiten. Die Branche ist riesig. Und egal wo man hinmöchte: Die Arbeitssprache ist überall Englisch.

Der Bachelor Digital Ideation verbindet Design und Informatik. Das Studium bietet eine umfassende und projektbasierte Ausbildung rund um die Themen Web & Mobile, User Experience und Game.

  • Studierende arbeiten in Projekten an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, Design und Informatik, wie auch dem Jetzt und Morgen.
  • Informatik-Interessierte und kreative Programmierer/innen mit Affinität zur Gestaltung studieren im Fokus Informatik – Gestalterische Talente mit Affinität zur Technik im Fokus Design.
  • Absolvent/innen haben fundiertes Fachwissen und digitales Handwerk, um sich als Game Designer/Developer, Grafiker/in, UX Designer, Interaction Designer oder Web Designer/Developer zu verwirklichen.
Andres Wanner


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