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«Wahlmöglichkeiten behalten»: Wie die Schweiz digital selbstbestimmt bleibt

Im sechsten Teil unserer Zukunftsserie geht es darum, wie die Schweiz digital selbstbestimmt bleiben kann: durch Kontrolle über Daten, verlässliche digitale Identitäten, Resilienz und Vertrauen. Ursula Sury und Jan Carlos Janke beschäftigen sich mit digitaler Souveränität. Die Serie «10 Jahre voraus» erscheint zum 10-Jahre-Jubiläum der Hochschule Luzern – Informatik.

«Wahlmöglichkeiten behalten»: Wie die Schweiz digital selbstbestimmt bleibt
Digitale Souveränität beginnt mit einer einfachen Frage: Wer behält die Kontrolle über Daten, Zugriffe und digitale Systeme? (Bildquelle: Simon Gast)

Zukunftsserie «10 Jahre voraus»: Teil 6

Digitale Dienste prägen längst, wie wir arbeiten, lernen, kommunizieren und mit Behörden in Kontakt treten. Dabei entstehen neue Möglichkeiten, aber auch neue Abhängigkeiten. Wo liegen unsere Daten? Wer kann darauf zugreifen? Was geschieht, wenn zentrale Systeme ausfallen oder sich die Bedingungen eines wichtigen Anbieters ändern?

Ursula Sury und Jan Carlos Janke ordnen ein. Sie sagen, welche Weichen heute gestellt werden müssen. Sury blickt auf die rechtlichen und strategischen Grundlagen. Janke zeigt, welche Rolle digitale Identitäten, vertrauenswürdige Nachweise und neue digitale Ökosysteme spielen könnten.

Mehr über die HSLU-Serie «10 Jahre voraus»

Im September 2026 feiert die HSLU – Informatik ihr 10-Jahre-Jubiläum. Aus diesem Anlass blicken unsere Expertinnen und Experten in einer mehrteiligen Serie zehn Jahre voraus. Was verändert sich gerade, das viele noch unterschätzen? Welche Technologien könnten unseren Alltag in zehn Jahren prägen? Und welches heute noch kühne Szenario könnte Realität werden? Im Fokus stehen folgende Fachgebiete:

Porträtbild von Ursula Sury

Prof. Ursula Sury

Vizedirektorin Weiterbildung an der Hochschule Luzern – Informatik. Die Juristin und Rechtsanwältin befasst sich mit Datenschutz, IT-Recht, Compliance und Risikomanagement. Sie ist zudem Vorstandsmitglied der Digital Identity and Data Sovereignty Association DIDAS.
Porträtbild Jan Carlos Janke

Jan Carlos Janke

Dozent und Programmleiter an der Hochschule Luzern – Informatik. Er arbeitet zu digitalen Ökosystemen, digitalen Identitäten und Vertrauensinfrastrukturen. Zudem leitet er das operative Geschäft der Digital Identity and Data Sovereignty Association DIDAS.
Was bedeutet digitale Souveränität und Datensouveränität?

Wo liegen unsere Daten? Wer hat Zugriff darauf? Und was geschieht, wenn ein wichtiger Online-Dienst ausfällt oder seine Bedingungen ändert?

Datensouveränität bedeutet, selbst bestimmen zu können, wer Daten nutzen darf, wofür sie eingesetzt werden und wo sie gespeichert sind.

Digitale Souveränität geht weiter. Sie umfasst auch digitale Systeme, Infrastrukturen, Anbieter und Kompetenzen. Menschen, Unternehmen und öffentliche Stellen sollen Wahlmöglichkeiten behalten, Abhängigkeiten kennen und auch bei Störungen handlungsfähig bleiben. So können sie digitale Technologien langfristig sicher und selbstbestimmt nutzen.

Frau Sury und Herr Janke, welche Entwicklung in Ihrem Fachgebiet sollten wir heute ernst nehmen? 

Sury: Wer Daten nutzt oder verantwortet, erkennt die eigenen Abhängigkeiten immer deutlicher. Die Arbeit hängt stark von Daten, digitalen Infrastrukturen und externen Anbietern ab. Damit geraten auch die Schwachstellen stärker in den Blick.

Dabei geht es nicht nur darum, wo Daten gespeichert werden. Es ist auch entscheidend, ob wichtige Systeme verfügbar bleiben, wer darauf zugreifen kann und wie gut Organisationen auf Störungen vorbereitet sind. Gefahren entstehen etwa durch die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern, Cyberangriffe oder geopolitische Unsicherheiten.

Janke: Viele Organisationen beschäftigen sich derzeit mit KI, Cloud und Automatisierung. Dabei unterschätzen sie oft eine zentrale Voraussetzung: Ohne digitale Souveränität fehlt ihnen die nötige Kontrolle über ihre Daten, Systeme und den digitalen Austausch mit anderen Organisationen. Diese Kontrolle brauchen sie, um neue Technologien langfristig selbstbestimmt, vertrauenswürdig und widerstandsfähig einzusetzen.

Welche technischen Grundlagen braucht es dafür?

Janke:  Dazu gehören digitale Identitäten, Vertrauensinfrastrukturen, verifizierbare Nachweise und Lösungen, mit denen nur die nötigen Daten weitergegeben werden. Sie ermöglichen es Organisationen, Daten gezielt zu teilen, ihre Herkunft zu prüfen und Nachweise oder Berechtigungen verlässlich auszutauschen. So können sie KI und gemeinsame Datenräume sicherer und gezielter nutzen.

Digitale Identitäten können, wenn sie offen, interoperabel und datensparsam ausgestaltet sind, digitale Souveränität praktisch erfahrbar machen: Menschen und Organisationen behalten die Kontrolle darüber, wer sie digital repräsentiert, welche Daten sie teilen und welche Rechte sie übertragen.

Welche Anwendungen könnten Menschen in der Schweiz in den nächsten zehn Jahren konkret nutzen? 

Sury: Menschen werden immer mehr Behördengänge und Geschäfte digital erledigen. Mit der künftigen E-ID können sie sich dabei sicher ausweisen. Zugleich sollen sie besser bestimmen können, welche persönlichen Daten sie weitergeben.

Damit solche Angebote Vertrauen schaffen, müssen Behörden und Unternehmen sensible Daten schützen. Sie müssen zudem dafür sorgen, dass wichtige Dienste auch bei Angriffen oder technischen Störungen funktionieren.

DIDAS: Wer gestaltet das Ökosystem rund um die E-ID mit?

In der Schweiz bringt ein gemeinnütziger Verein Unternehmen, Behörden, Forschende und Fachleute zusammen, um digitale Identitäten und überprüfbare digitale Nachweise in der Praxis einzusetzen. Er heisst «Digital Identity and Data Sovereignty Association», kurz DIDAS. Dabei geht es etwa darum, dass Menschen nur die jeweils nötigen Angaben weitergeben, statt ganze Datensätze offenzulegen. DIDAS wirkt im digitalen Vertrauensökosystem rund um die staatliche E-ID mit. Die Hochschule Luzern – Informatik ist über Fachpersonen in DIDAS vertreten. Jan Carlos Janke leitet das operative Geschäft der Organisation, Ursula Sury gehört dem Vorstand an.

Janke: Der Bund will die digitale Souveränität stärken. Ein Beispiel ist die Swiss Government Cloud. Bis 2032 baut der Bund eine neue Cloud-Infrastruktur auf. Sie verbindet eigene Systeme mit Diensten verschiedener externer Anbieter. Damit soll die Bundesverwaltung Cloud-Dienste sicherer und flexibler nutzen können.

Digitale Wallets könnten im Alltag so selbstverständlich werden wie heutige Bezahl-Apps. Darin könnten Bürgerinnen und Bürger ihre E-ID und weitere Nachweise verwalten, etwa für Ausbildung, Gesundheitsnachweise, Mobilität oder die Vertretung eines Unternehmens. Ein Pilotprojekt des Bundes wurde bereits umgesetzt: der elektronische Lernfahrausweis (eLFA). In vielen weiteren Bereichen werden derzeit konkrete Lösungen entwickelt und erprobt. Einige dürften bald im Alltag ankommen.

Mit digitalen Nachweisen können Nutzerinnen und Nutzer gezielt nur die Angaben übermitteln, die eine Stelle tatsächlich benötigt. Statt etwa das ganze Geburtsdatum offenzulegen, könnten sie beispielsweise nur nachweisen, dass sie volljährig sind. Behörden und Unternehmen könnten solche Nachweise automatisch prüfen, ohne mehr persönliche Daten als nötig zu erhalten. Denkbar ist beispielsweise, dass künftig Ausbildungsnachweise in Wallets hinterlegt werden, die bei Bewerbungen direkt geprüft werden können. Oder Versicherungsnachweise im Gesundheitswesen.

Die Schweiz könnte zu einem sicheren Datenhafen für die Welt werden.

Welche hoffnungsvollen Zukunftsbilder diskutiert Ihre Fach-Community? 

Sury: In Zukunft sollten die Schweiz und ihre Organisationen ihre digitalen Abhängigkeiten besser verstehen und gezielter steuern. Dazu gehört, die Abhängigkeit von wenigen grossen Cloud-Anbietern zu verringern. Viele von ihnen haben ihren Sitz im Ausland.

Es geht nicht darum, sich von internationalen Anbietern abzuschotten. Vielmehr gilt es, Wahlmöglichkeiten zu behalten und sensible Daten zu schützen. Ebenso sollen wichtige Dienste auch in Krisen aufrechterhalten bleiben. Digitale Souveränität bedeutet nicht völlige Unabhängigkeit. Sie bedeutet, selbst entscheiden und handeln zu können.

Es geht nicht darum, sich von internationalen Anbietern abzuschotten. Vielmehr gilt es, Wahlmöglichkeiten zu behalten.

Janke: Die Vision ist eine digitale Gesellschaft, in der Menschen und Organisationen ihre Daten, Identitäten und digitalen Nachweise selbstbestimmt verwalten. Sie entscheiden, wem sie welche Informationen zeigen und wofür diese genutzt werden dürfen.

Digitale Wallets, verifizierbare Nachweise und Vertrauensnetzwerke schaffen dafür wichtige Strukturen. Sie verbinden Menschen, Behörden und Unternehmen in offenen digitalen Ökosystemen. Solche Strukturen können auch neue Anwendungen mit Blockchain oder KI unterstützen.

Welche kritischen Zukunftsbilder diskutiert die Fachwelt? 

Sury: Kritisch wäre eine Zukunft, in der immer mehr Daten und wichtige Dienste von wenigen internationalen Anbietern abhängen. Politische Konflikte, neue Regeln oder technische Ausfälle könnten dann rasch grosse Folgen haben.

Hinzukommen Cyberangriffe und digitale Betrugsversuche. Mit KI lassen sich gefälschte Bilder, Stimmen oder Dokumente immer überzeugender herstellen. Organisationen müssen in der Lage sein, solche Angriffe abzuwehren. Zugleich müssen sie auf Störungen vorbereitet sein und wichtige Dienste rasch wieder aufnehmen können.

Janke:  Die Herausforderung ist weniger die Technologie selbst als die zunehmende Abhängigkeit von wenigen globalen Akteuren. Sie prägen immer stärker, wie Daten, digitale Zugänge und zentrale Infrastrukturen organisiert und genutzt werden.

Wenn Organisationen ihre digitalen Systeme ganz solchen Plattformen überlassen, können sie immer weniger selbst entscheiden und handeln. Digitale Souveränität ist deshalb auch eine Frage der Regeln: Wer setzt sie, wer kontrolliert die Infrastruktur und wer kann in einer Krise noch selbst entscheiden?

Die nächste grosse Schweizer Erfolgsgeschichte könnte digitales Vertrauen sein.

Was ist das verrückteste Szenario, das eintreffen könnte?

Sury: Die Schweiz könnte zu einem sicheren Datenhafen und Datentreuhänder für die Welt werden. Staaten, Unternehmen und Menschen würden ihr besonders sensible Daten anvertrauen.

Dafür müsste die Schweiz verlässliche Gesetze, starken Datenschutz, sichere Infrastrukturen und hohe Widerstandsfähigkeit glaubwürdig verbinden.

Janke: Die nächste grosse Schweizer Erfolgsgeschichte könnte digitales Vertrauen sein. Die Schweiz könnte international zeigen, wie Staaten, Unternehmen und Menschen digitale Nachweise sicher austauschen. Sie hat die Chance, zu einem internationalen Referenzmodell für digitale Souveränität und vertrauenswürdige Infrastrukturen zu werden.

Digitale Souveränität entsteht nicht auf einen Schlag, sondern durch viele konkrete Entscheidungen.

Welches Szenario halten Sie persönlich für realistisch? 

Sury: Ich glaube, dass nichts so heiss gegessen wird, wie es gekocht wird – auch bei der KI nicht. Ich rechne nicht mit einem radikalen Bruch. Vieles wird sich schrittweise entwickeln.

Organisationen bleiben auf internationale Technologien angewiesen. Sie werden ihre Risiken aber bewusster abwägen, sensible Bereiche besser schützen und ihre Abhängigkeiten stärker verteilen. Digitale Souveränität entsteht nicht auf einen Schlag, sondern durch viele konkrete Entscheidungen.

Janke: KI wird in zehn Jahren so selbstverständlich sein wie das Internet heute. Einen Wettbewerbsvorteil bietet dann nicht die KI selbst. Entscheidend ist, ob Organisationen verlässliche Daten, digitale Identitäten und souveräne digitale Ökosysteme aufbauen können.

Wer digitales Vertrauen schafft, kann neue Angebote schneller entwickeln und breiter einsetzen. Auch Blockchain-Anwendungen dürften künftig häufiger im Hintergrund wirken: Blockchain-Technologien könnten dabei im Hintergrund als Infrastruktur dienen – etwa für nachvollziehbare Transaktionen und digitale Nachweise.

Wie hängen digitale Souveränität und Blockchain zusammen?

Janke:  Blockchain kann die digitale Souveränität stärken. Dezentral ausgestaltete Infrastrukturen können dazu beitragen, die Abhängigkeit von einzelnen Akteuren zu verringern.

In künftigen digitalen Ökosystemen tauschen nicht nur Menschen und Organisationen Informationen aus. Auch digitale Vermögenswerte, IoT-Geräte, physische Objekte und KI-Agenten sind daran beteiligt.

Damit das vertrauenswürdig funktioniert, braucht es überprüfbare Identitäten, klare Berechtigungen und nachvollziehbare Transaktionen. Blockchain kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Sie ergänzt digitale Identitäten, Wallets, verifizierbare Nachweise und gemeinsame Regeln.

Redaktioneller Hinweis: Im nächsten Teil unserer Zukunftsserie geht es ausführlicher um Blockchain.

Wo sollte die HSLU – Informatik im Bereich der digitalen Souveränität konkret anpacken?

Sury: Die HSLU sollte zu einem Leuchtturm für digitale Souveränität werden. Dazu gehören Datenschutz, Cybersicherheit, Daten-Governance, Compliance und digitale Resilienz. Sie kann Fachpersonen helfen, Abhängigkeiten zu erkennen, Risiken einzuschätzen und bewusst über Technologien und Anbieter zu entscheiden. Wir greifen diese Themen bereits in Lehre, Weiterbildung, Forschung und Praxisprojekten auf.

Die HSLU sollte zu einem Leuchtturm für digitale Souveränität werden.

Janke: Wir sollten an der Schnittstelle von Technologie, Wirtschaft und Governance ansetzen. Dazu gehört auch, dass wir digitale Ökosysteme mitgestalten. Technologien wie KI, Blockchain, Wallets oder Cloud-Dienste sind wichtig. Nutzen bringen diese Technologien aber erst, wenn sie verlässlich funktionieren, klare Regeln erfüllen und Organisationen die Kontrolle über Daten und Zugriffe behalten.

Was tut die HSLU in diesem Bereich bereits konkret?

Janke: Wir greifen diese Themen bereits in Lehre, Weiterbildung und Forschung auf. Beispiele sind der CAS Digital Identity & Trust, das Modul Digital Ecosystems im Master Wirtschaftsinformatik sowie unsere Arbeit rund um die Schweizer E-ID.

Dabei arbeiten wir auch mit DIDAS zusammen.  Ein Beispiel ist das DIDAS Launchpad für das swiyu-Ökosystem. swiyu ist das Wallet des Bundes und Teil der Vertrauensinfrastruktur für die Schweizer E-ID und weitere digitale Nachweise. Im Launchpad entwickeln und erproben Organisationen konkrete Anwendungen auf dieser Grundlage. Mit dem Digital Sovereignty Index untersucht die Hochschule Luzern mit Unterstützung des Schweizer IT-Unternehmens ti&m zudem, wie Organisationen ihre digitale Souveränität einschätzen und welche Fähigkeiten sie künftig benötigen. Am 6. Oktober 2026 stellen wir die Ergebnisse der Studie in Rotkreuz vor.

Gibt es ein Missverständnis über Ihr Fachgebiet, das Sie gerne korrigieren möchten?

Sury: Datenschutz ist nicht dasselbe wie Cybersicherheit. Datenschutz regelt, wie Personendaten bearbeitet werden dürfen. Cybersicherheit schützt Systeme und Daten vor Angriffen. Digitale Resilienz geht noch weiter: Sie zeigt sich darin, ob eine Organisation nach einem Angriff oder Ausfall handlungsfähig bleibt.

Auch KI wird oft missverstanden. Sie ist nicht wirklich intelligent. Umso wichtiger ist, dass wir Menschen intelligent mit ihr umgehen. Wir müssen sorgfältig prüfen, mit welchen Daten wir KI-Systeme betreiben, wie wir ihre Ergebnisse nutzen und wer die Verantwortung trägt.

Janke: Digitale Souveränität bedeutet nicht digitale Isolation. Organisationen müssen nicht alles selbst besitzen oder betreiben. Sie brauchen aber Wahlmöglichkeiten und müssen ihre Abhängigkeiten kennen. Nur so bleiben sie handlungsfähig.

Datenschutz, digitale Identitäten, KI und Blockchain lassen sich deshalb nicht getrennt betrachten. Wie sie zusammenspielen, entscheidet mit darüber, wie selbstbestimmt eine Organisation handeln kann.

Zum Weiterdenken: Zukunftsbilder betreffen uns alle. Welche Chancen und Risiken sollten wir heute diskutieren, damit technologische Entwicklungen verantwortungsvoll gestaltet werden? 

Interview: Gabriela Bonin
Illustration Aufmacherbild: Simon Gast
Veröffentlicht am: 19. August 2026

Aus- und weiterbilden: Die Hochschule Luzern – Informatik bietet Bachelor- und Master-Studiengänge, anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung sowie Weiterbildungsangebote der Informatik und Wirtschaftsinformatik auf einem Campus.

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