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Informatikausbildung: «KI erweitert den Gestaltungsraum» 

KI schreibt Code, analysiert Daten und unterstützt die Entwicklung von Software. Braucht es da künftig überhaupt noch eine fundierte Informatikausbildung? Ja, gerade deshalb gilt es, Systeme zu verstehen, Ergebnisse kritisch zu prüfen und Verantwortung zu übernehmen. In Teil 5 unserer Zukunftsserie sprechen Nino Ricchizzi und Bettina Minder über den Wandel von Lehre und Informatikbildung.

Informatikausbildung: «KI erweitert den Gestaltungsraum» 
Wie lehren und lernen wir in Zukunft? KI kann neue Räume für Wissen und Gestaltung öffnen. Umso wichtiger bleibt die menschliche Begegnung: gemeinsam fragen, diskutieren und voneinander lernen. (Bildquelle: Simon Gast)

Zukunftsserie «10 Jahre voraus»: Teil 5

KI verändert, wie Informatik gelehrt und gelernt wird. Studierende können sich damit Code erklären lassen, Wissen schneller erschliessen und neue Lösungswege ausprobieren. Die analytischen Denkprozesse der Informatik bleiben dennoch zentral. Entscheidend ist, ob Studierende Systeme verstehen, Ergebnisse kritisch prüfen und Verantwortung übernehmen können.

Somit stellt Künstliche Intelligenz die Hochschulen auch vor neue Fragen: Was sollen Studierende künftig selbst können? Wie verändert sich das Lernen? Und wie müssen Prüfungen angepasst werden? Nino Ricchizzi und Bettina Minder betrachten die Entwicklung aus Sicht der Informatikausbildung und der Lehrinnovation.

Die Hochschule Luzern – Informatik bildet Fachpersonen in Bachelor- und Masterstudiengängen aus. Sie begleitet Berufstätige auch in der Weiterbildung. Dieses Gespräch richtet den Fokus auf die Ausbildung.

Mehr über die HSLU-Serie «10 Jahre voraus»

Im September 2026 feiert die HSLU – Informatik ihr 10-Jahre-Jubiläum. Aus diesem Anlass blicken unsere Expertinnen und Experten in einer mehrteiligen Serie zehn Jahre voraus. Was verändert sich gerade, das viele noch unterschätzen? Welche Technologien könnten unseren Alltag in zehn Jahren prägen? Und welches heute noch kühne Szenario könnte Realität werden? Im Fokus stehen folgende Fachgebiete:

Dr. Bettina Minder

Dozentin und Verantwortliche Innovationsmanagement Lehre an der Hochschule Luzern – Informatik. Sie befasst sich mit Innovationsmanagement, neuen Lernformaten und Zukunftsszenarien.

Nino Ricchizzi

 
Studiengangleiter Bachelor Informatik und Dozent an der Hochschule Luzern – Informatik. Er lehrt zu Betriebssystemen, Mobile Security, Kryptographie, sicheren Geschäftsprozessen und Big Data. Seine Schwerpunkte liegen bei angewandter Post-Quanten-Kryptographie und Sprachmodellen in der Hochschullehre.

Welche Entwicklung in der Lehre und Informatikausbildung sollten wir heute ernst nehmen?

Nino Ricchizzi: Wir sollten KI nicht nur als neues Tool verstehen. Sie verändert, wie Software entsteht, wie Menschen Wissen anwenden und wie sie mit digitalen Systemen arbeiten. Informatik wird dadurch nicht weniger wichtig, sondern anspruchsvoller. Wer KI sinnvoll, sicher und verantwortungsvoll einsetzen will, braucht ein solides Verständnis von Software-Entwicklung, Daten, Systemen, Sicherheit und Ethik.

Hardware, Sensorik und eingebettete Systeme werden im Studium wieder wichtiger.

Bettina Minder: Auch wenn das per se noch wenig mit dem aktuellen Informatikstudium zu tun zu haben scheint, zeigt sich schon jetzt: Studierende der Informatik werden künftig häufiger Anwendungen mit intelligenten Sensorsystemen, autonomen Robotern und Drohnen entwickeln. Deshalb könnten Hardware, Sensorik und eingebettete Systeme im Studium wieder wichtiger werden.

So gewinnt auch das Zusammenspiel von Software und Hardware an Bedeutung. Wer mit Robotern, Drohnen oder Sensorsystemen arbeitet, muss verstehen, wie diese Geräte arbeiten: Wie sie Daten erfassen, verarbeiten und auf ihre Umgebung reagieren. In den letzten Jahren stand in vielen Bereichen stärker die Softwareentwicklung im Vordergrund. Dies dürfte sich verändern. KI-Systeme verändern die Zusammenarbeit von Mitarbeitenden und Studierenden.

Was bedeutet der Einsatz von KI für die Lehre?

Minder: In der Lehre müssen wir uns überlegen, wie wir digitale Werkzeuge einsetzen, ohne den Austausch zwischen Menschen zu verlieren oder den Fokus zu stark auf Kontrolle zu legen. Dazu gehört auch die Frage, wie sich klassische Leistungsnachweise und Prüfungen verändern lassen. Bei schriftlichen Arbeiten hilft zusätzliche Kontrolle allein nicht weiter. Reflexionskapitel sollen die Nutzung von KI-Tools sichtbar machen. Doch auch damit lässt sich die tatsächliche Nutzung nicht vollständig erfassen.

Grundsätzlicher ist die Frage, welche Aussagekraft schriftliche Arbeiten mit KI überhaupt noch haben. Sie können zu einem akademischen Theater werden. Prof. Dominik Herrmann von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg formulierte es so: zu einem Theater, das Studierende für uns aufführen.

Wie geht die HSLU – Informatik mit diesen Herausforderungen um?  

Minder: Mit diesen Fragen haben wir uns im Frühsommer 2026 auch an einer Retraite beschäftigt. HSLU-Dozierende haben dabei für ihre Module mögliche Alternativen entwickelt.

Wir testen neue Lernformen aus und lernen, wie Lernprozesse künftig funktionieren können.

Dabei hat sich gezeigt, dass die Vorstellungen dazu, wie rasch und wie stark die Prüfungspraxis angepasst werden soll, stark variieren können. Vielleicht ist das auch gut so. Wir müssen verstehen lernen: Transformation ist kein Fussballspiel, bei dem es darum geht, wer gewinnt. Sie ist ein Prozess.

Wir testen vielversprechende Optionen in konkreten Unterrichtskontexten aus und lernen dabei, wie Lernprozesse neu funktionieren können. In der Retraite konnten wir viele Ideen für die Module konkretisieren und neue Formen für Leistungsnachweise diskutieren.

Retraite des Edu-I Lab: Dozierende diskutieren über KI in der Lehre. Links: Nino Ricchizzi, daneben Benjamin Emmengger. (Bild: Andres Wanner) 
Edu-I Lab: Neue Wege für Lehre und Lernen 

Wie verändert KI den Unterricht, Prüfungen und das Lernen? Im Edu-I Lab entwickelt die Hochschule Luzern – Informatik neue Lehr- und Lernformen. Dozierende testen Ansätze, tauschen Erfahrungen aus und prüfen, wie KI sinnvoll in Lehre und Prüfungen unterstützen kann. Zum Blog des Edu-I Lab. Zur LinkedIn-Seite des Edu-I Lab (HSLU Future-I).

Ein hoffnungsvolles Bild ist die Demokratisierung von Technologie.

Welche hoffnungsvollen Zukunftsbilder diskutiert Ihre Fach-Community? 

Ricchizzi: Ein hoffnungsvolles Bild ist die Demokratisierung von Technologie: Kleine Teams, KMU, Verwaltungen oder soziale Organisationen können mit KI Lösungen bauen, die früher nur grossen Tech-Unternehmen möglich waren. Für die Informatik bedeutet das: noch mehr Gestaltungsraum. Unsere Absolventinnen und Absolventen werden nicht nur programmieren, sondern Zukunft übersetzen: zwischen Menschen, Organisationen und Technologien.

Minder: Für Hochschulen liegt eine Chance darin, Lernformate und Lernwelten neu zu gestalten. Formate, die nicht mehr zum Lernen mit KI passen, sollten wir gemeinsam mit Studierenden weiterentwickeln.

Digitale Zukunft gestalten: Der Bachelor Informatik an der Hochschule Luzern verbindet fundiertes IT-Wissen mit Praxisprojekten und Industriekooperationen. Studierende befassen sich mit Themen wie Software-Entwicklung, Datenanalyse und IT-Sicherheit. Wählbare Module und Majors ermöglichen es ihnen, eigene Interessen zu vertiefen und ihr Profil zu schärfen. Gerade im Zeitalter von KI braucht es Menschen, die Informatik verstehen, digitale Systeme gestalten und deren Qualität, Sicherheit und Wirkung beurteilen können.


Welche kritischen Zukunftsbilder sieht die Fachwelt? 

Ricchizzi: Wir nehmen ernst, dass KI Fehler skaliert. Verzerrte Ergebnisse, Datenschutzprobleme, Cyberrisiken, die Abhängigkeit von wenigen Plattformen und fehlende Nachvollziehbarkeit können schwerwiegende Folgen haben. Kritisch wird es auch, wenn Menschen Systeme nutzen, die sie nicht mehr verstehen. Deshalb braucht es Informatikerinnen und Informatiker, die nicht nur Tools bedienen, sondern technische Qualität, Sicherheit und Verantwortung professionell beurteilen können.

Minder: De-Skilling ist ein grosses Thema, also der Verlust von Fähigkeiten. Wenn Studierende oder Mitarbeitende selbst nicht mehr Code schreiben, keine Konzepte mehr entwickeln und Systeme nicht mehr selbst bauen, verlieren sie auch die Fähigkeit, diese zu verstehen.

Es ist auch problematisch, dass KI in vielen Unternehmen Arbeiten übernimmt, die herkömmlich von Junior-Mitarbeitenden erledigt wurden. Dadurch besteht das Risiko, dass es für Berufseinsteigende schwieriger wird, einen Job zu finden.

KI-Agenten könnten in zehn Jahren zum digitalen Betriebssystem vieler Organisationen werden.

Was ist das verrückteste Szenario, das eintreffen könnte?  

Ricchizzi: Das kühnste Szenario ist, dass in zehn Jahren fast jede Organisation in der Schweiz eine Art digitales Betriebssystem aus KI-Agenten hat: für Verwaltung, Pflege, Bildung, Energie, Logistik oder KMU-Prozesse. Diese Agenten arbeiten im Hintergrund, sprechen miteinander, erledigen Routinearbeit und unterstützen Entscheidungen. Die grosse Frage ist dann nicht mehr, ob KI eingesetzt wird, sondern wer sie gestaltet, kontrolliert und verantwortet. Genau dort wird Informatik zur Schlüsselkompetenz.

Es ist auch denkbar, dass wir in zehn Jahren die erste Generation von Software erleben, die sich weitgehend selbst weiterentwickelt. Systeme erkennen Fehler, schreiben Patches, testen sich selbst und passen sich neuen Anforderungen an.

Die Entwicklung geht bereits in Richtung autonomer KI-Agenten in der Software-Entwicklung. Die Aufgabe von Informatikerinnen und Informatikern wäre dann, diese Systeme zu entwerfen, zu begrenzen, zu prüfen und verantwortbar in die Welt zu bringen.

Durch die Vielfalt unserer Departemente können wir Informatik anwendungsnah ausbilden, von Musik und Sozialem bis zu Technik und Architektur.

Was sollte die HSLU – Informatik in Ihrem Fachbereich konkret anpacken? 


Ricchizzi: Wir sollten KI quer durch das Studium integrieren: in Software Engineering, Cyber Security, Data Engineering, User Experience, Cloud, Mobile und Web.

Gleichzeitig sollten wir die besondere Stärke der HSLU konsequent nutzen: Wir können Informatik nicht isoliert denken, sondern durch die Vielfalt unserer Departemente flächendeckend und anwendungsnah ausbilden, von Technik und Wirtschaft über Design, Gesundheit und Soziales bis hin zu Musik und Architektur. So entstehen Spezialisierungen, die nahe an realen Berufsbildern und gesellschaftlichen Herausforderungen sind.

KI muss dabei nicht nur Thema im Curriculum sein, sondern Arbeitsrealität im Studium werden. Studierende und Dozierende sollten gemeinsam mit diesen Werkzeugen arbeiten, sie kritisch prüfen, produktiv einsetzen und weiterentwickeln.

Ebenso müssen wir Unternehmen noch stärker einbinden, damit Ausbildung, Forschung und Praxis laufend voneinander lernen. So bilden wir Menschen aus, die nicht nur Technologie beherrschen, sondern Zukunft übersetzen: zwischen Mensch, Organisation und Technologie.

Minder: Wir treffen heute Entscheidungen, obwohl wir nicht wissen, wie sich vieles entwickeln wird. Wir müssen lernen, mit dieser Unsicherheit umzugehen, verschiedene Ansätze parallel zu verfolgen und sie zu prüfen.

Für Unternehmen ist oft unklar, ob sie bereits investieren oder noch abwarten sollen. Der Gartner Hype Cycle zeigt, wie Technologien zwischen überhöhten Erwartungen und Ernüchterung schwanken. Deshalb müssen wir Erfahrungen sammeln und unsere Erkenntnisse weitergeben. Die HSLU – Informatik arbeitet dazu auch mit Schweizer Unternehmen und Institutionen zusammen. Das erfolgt etwa in Studierendenprojekten, in der Weiterbildung und Forschung und im direkten Austausch mit Fachpersonen.

Wer Informatik wirklich versteht, kann mit KI an viel grösseren Lösungen arbeiten als heute.

Welches Szenario halten Sie persönlich für realistisch? 

Ricchizzi: Ich erwarte, dass KI in zehn Jahren selbstverständlich in fast jedem Informatikberuf mitarbeitet. Sie ersetzt die Ausbildung aber nicht, sondern erhöht den Anspruch an sie. Wer nur oberflächlich Tools nutzt, wird austauschbar. Wer Informatik wirklich versteht, kann mit diesen Werkzeugen an viel grösseren Lösungen arbeiten als heute: an komplexeren Systemen, neuen Plattformen, intelligenter Infrastruktur und Technologien, deren Grenzen wir heute noch gar nicht klar ziehen können.

Genau darin liegt die Chance: KI erweitert den Gestaltungsraum von Informatikerinnen und Informatikern und ermöglicht Technologien, die wir uns heute noch kaum vorstellen können.

Minder: Realistisch ist, dass sich je nach Kontext verschiedene Szenarien nebeneinander entwickeln: von vollautomatisierten Geschäftsprozessen über stark regulierende Eingriffe durch den Staat bis zu KI-losen Gegenbewegungen. Manche Unternehmen werden zudem zuerst ihre Digitalisierung vorantreiben müssen, bevor sie KI einsetzen können.

Informatik ist nicht Tastaturarbeit, Informatik ist Gestaltungsarbeit.

Welche Anwendungen könnten Menschen in der Schweiz in den nächsten zehn Jahren konkret nutzen?  

Ricchizzi: In zehn Jahren wird KI kaum noch als spektakuläre Einzeltechnologie auffallen. Sie wird selbstverständlich in viele digitale Anwendungen eingebettet sein. Genau das passiert mit etablierten Technologien: Sie treten in den Hintergrund, weil sie im Alltag funktionieren.  

Gibt es ein Missverständnis über Ihr Fachgebiet, das Sie gerne korrigieren möchten? 

Ricchizzi: Ein grosses Missverständnis ist: «Mit KI muss man nicht mehr Informatik studieren.» Das Gegenteil ist der Fall. KI ist selbst ein Ergebnis der Informatik. Genauso wie das Internet, Smartphones, Cloud-Plattformen oder Cyber Security zeigt sie, wie stark Informatik unsere Gegenwart und Zukunft prägt.

Gerade weil KI vieles generieren kann, brauchen wir Menschen, die verstehen, wie solche Systeme entstehen und funktionieren. Sie müssen beurteilen können, ob die Ergebnisse korrekt, sicher, wartbar, effizient, ethisch und nützlich sind. Informatik ist nicht Tastaturarbeit, Informatik ist Gestaltungsarbeit.

Minder: Dass Dozierende über das neuste Wissen verfügen, gilt heute als überholt. Dennoch verstehen viele Menschen Lehre noch immer als Dienstleistung. Ideen und Erfahrungen von Studierenden mit neuen Technologien sind aber sehr wertvoll. Sie kommen in der klassischen Hochschullehre oft noch zu kurz. Studierende und Dozierende können sie gemeinsam überprüfen und kritisch hinterfragen. Wissen entsteht dadurch noch stärker im Austausch.

Wissen entsteht noch stärker im Austausch zwischen Studierenden und Dozierenden.

Das Edu-I Lab lanciert aus diesem Grund beispielsweise im Herbstsemester neue Austauschformate, in denen Dozierende und Studierende gemeinsam Fallbeispiele aus dem Cyber Security-Bereich diskutieren. Gleichzeitig bauen wir die Zusammenarbeit zu Unternehmen ständig aus. Das hilft, praxisrelevante Fallstudien für den Unterricht zu generieren, in denen Studierende sich mit ihrem Wissen einbringen können.

Zum Weiterdenken: Diese Zukunftsbilder betreffen uns alle. Welche Chancen und Risiken sollten wir heute diskutieren, damit technologische Entwicklungen verantwortungsvoll gestaltet werden?

Interview: Gabriela Bonin
Illustration Aufmacherbild: Simon Gast
Veröffentlicht am: 12. August 2026

Wie die HSLU ihre Lehre weiterentwickelt: Lehre verändert sich mit den Fachgebieten, den Technologien und den Bedürfnissen der Studierenden. Das Zentrum für Lernen, Lehren und Forschen (ZLLF) unterstützt Mitarbeitende der Hochschule Luzern dabei. Es bietet Weiterbildungen und Beratung zu Hochschuldidaktik, Forschungskompetenzen und Lernmedien an. Es entwickelt Angebote, die auf konkrete Fragen und Unterrichtssituationen zugeschnitten sind. Zudem stellt es digitale und analoge Werkzeuge für die Lehre bereit, etwa die Lernplattform ILIAS. Veranstaltungen und Austauschformate helfen Lehrenden, Erfahrungen zu teilen und neue Ansätze für ihre Module zu prüfen.

Aus- und weiterbilden: Die Hochschule Luzern – Informatik bietet Bachelor- und Master-Studiengänge, anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung sowie Weiterbildungsangebote der Informatik und Wirtschaftsinformatik auf einem Campus.

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