5. September 2016

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IFZ Retail Banking Konferenz 2016

Von Prof. Dr. Andreas Dietrich

Bereits zum fünften Mal wird am Nachmittag des 17. November 2016 die IFZ Retail Banking Konferenz in Zug stattfinden. Das Programm ist auch dieses Jahr wieder vielfältig: Wir sprechen über die Vergangenheit und Zukunft des Retail Banking, diskutieren über Diversifikationsstrategien und werfen einen Blick ins Ausland um zu sehen, wie es als neue Retail Bank möglich ist, Marktanteile zu gewinnen. Wie jedes Jahr wird zudem die neue IFZ Retail Banking-Studie vorgestellt.

Das Programm sieht dieses Jahr wie folgt aus:

  • Dr. Patrik Gisel, CEO Raiffeisen Schweiz
    Retail Banking – ein Geschäft mit Zukunft
    Dr. Patrik Gisel ist seit Oktober 2015 CEO von Raiffeisen. In seinem Vortrag zeigt er auf, wie sich Raiffeisen künftig entwickeln wird und warum das Retail Banking auch in Zukunft relevant und erfolgsversprechend bleibt.
  • Jürg Ritz, CEO Baloise Bank SoBa
    Retailbanking: Das Eis schmilzt – strategische Antworten im Retailbanking und die „Gletscherspalte“ Digitalisierung

    Die Reduktion der Abhängigkeit vom klassischen Zinsengeschäft ist ein häufiges strategisches Ziel von Retail Banken. Auch die Baloise Bank SoBa hat diverse Initiativen zu einer weiteren Diversifikation gestartet. Neben dem Bankassurance-Geschäft hat sie mit der Einführung des Baloise Investment Advice im Jahr 2011 ihr Geschäftsmodell im Anlagebereich grundlegend überarbeitet. Jürg Ritz wird diese Initiativen und die Ideen dahinter in seinem Referat näher beleuchten.
  • Andrew Richards, Head of Regional Retail Banking, Metro Bank LondonMetro Bank: a disrupter bank case study
    Die Metro Bank ist eine in Grossbritannien beheimatete Retail Bank, welche erst im Jahr 2010 gegründet wurde. Sie war damit die erste neu gegründete „high street bank“ in Grossbritannien seit über 100 Jahren. Die Bank hatte Ende 2015 bereits 780‘000 Kunden (2014: 655‘000 Kunden) und eine Bilanzsumme in der Höhe von GBP 8.4 Milliarden (ca. CHF 10.6 Mrd.). Sie verfügt über Kundeneinlagen in der Höhe von GBP 6.6 Milliarden (ca. CHF 8.4 Mrd.) und hat Kredite in der Höhe von GBP 4.6 Milliarden (ca. CHF 5.8 Mrd.) vergeben. Warum die Bank so erfolgreich am Wachsen ist, wird Andrew Richards in seinem Referat ausführen.
  • Dr. Beat Oberlin, CEO Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB)
    Dynamischer Wandel im (Retail-) Banking – Rückblick und Blick in die Glaskugel
    Dr. Beat Oberlin wird im Frühling 2017 nach einer langen und erfolgreichen Karriere bei der BLKB in den Ruhestand treten. Seit 2005 führte er als CEO die BLKB, welche sich in den letzten Jahren durch verschiedene innovative Initiativen auszeichnete. Wir nutzen den Moment und haben Dr. Beat Oberlin gebeten, uns einen persönlich gefärbten Rückblick auf die vergangenen 10-15 Jahre und einen Ausblick auf die Entwicklungen und Trends im Retail Banking in den nächsten 10-15 Jahren zu präsentieren.
  • Prof. Dr. Nils Hafner und Prof. Dr. Monika Roth, Hochschule Luzern – Wirtschaft
    Compliance vs. Marketing? Ein Streitgespräch
    Marketing, Werbung und Kommunikation finden in einem stark regulierten Umfeld statt. Trotz guter Absichten aller Beteiligten ist die Gefahr von Rechtsverletzungen gross. Ebenso ist der Frust auf Seiten des Marketings durch die teilweise bedeutenden Einschränkungen manchmal gross. Falsche Leistungsversprechen oder gar gesetzeswidrige Werbeaktionen weisen entsprechend grosses Schadenspotenzial auf. In einem Streitgespräch werden die beiden Professoren Monika Roth und Nils Hafner dieses Themenfeld aus ihren unterschiedlichen Positionen diskutieren.
  • Prof. Dr. Andreas Dietrich und Prof. Dr. Christoph Lengwiler, Hochschule Luzern – Wirtschaft, IFZVorstellung der IFZ Retail Banking-Studie 2016

Die diesjährige IFZ Retail Banking-Studie hat fünf Schwerpunkte:

  • Der erste Teil befasst sich mit dem Unternehmensumfeld von Banken. Die Analyse basiert auf einer Umfrage bei 220 Geschäftsleitungsmitgliedern von Schweizer Retail Banken.
  • Der zweite Teil beinhaltet die jährliche Kennzahlen-Analyse von praktisch allen Schweizer Retail Banken.
  • Der dritte Teil thematisiert die Staatsgarantie von Kantonalbanken.
  • Der vierte Teil zeigt die Marktanteile von Banken im Hypothekargeschäft auf.
  • Der fünfte Teil der Studie befasst sich schliesslich mit der Corporate Governance von rund 70 Schweizer Retail Banken.

Ich würde mich sehr freuen, Sie an der Konferenz begrüssen zu dürfen!

Flyer Retail Banking Konferenz 2016

Hier finden Sie das Anmeldeformular für die Konferenz (inkl. Studie).

Die Teilnahme an der Konferenz kostet CHF 560.-. Als Teilnehmer erhalten Sie die rund 180-seitige IFZ Retail Banking-Studie 2016 (Wert CHF 290.-). Bitte melden Sie sich unter ifz@hslu.ch, wenn Sie nur die Studie bestellen möchten (Auslieferung nach der Konferenz).

Wir bedanken uns herzlich bei den Partnern der diesjährigen Studie für die Unterstützung:

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Kommentare

1 Kommentare

Bringt die Superbank tiefere Kosten?

12. September 2016

[…] weist die IFZ Retail Banking Studie schon seit mehreren Jahren darauf hin, dass die grössten Banken im Durchschnitt nicht die höchste […]

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